Archive for the ‘Die Welt und Nahost’ category

Die Hamas gibt zu, dass sie ausländische Journalisten bedroht

22. August 2014

Simon Plosker, HonestReporting, 17. August 2014 (übersetzt von Cora)

Wir haben es von der Vereinigung der Auslandsjournalisten ebenso gehört wie aus israelischen Medien, die mit ihren Journalisten gesprochen haben. Es wurde von Pal T. Jorgensen von Norwegens TV2 bestätigt. Und jetzt hat ein Hamas Sprecher in einem Interview am 14.08. in Libanons al-Mayadeen zugegeben, dass Journalisten in Gaza bedroht und jene, die Orte, von denen aus Raketen abgeschossen wurden, filmten oder fotografierten, ausgewiesen wurden.

Hier ist ein Video, veröffentlicht und übersetzt von MEMRI:

Einige Auszüge:

Interviewer: Wie haben Sie den Kontakt zu den ausländischen Journalisten aufrecht erhalten und wie übermittelten Sie ihnen Ihre Sicht der Dinge?

Al-Mudallal: Seit dem Beginn der Aggressionen gegen den Gaza-Streifen wurde an den Grenzübergängen der Ausnahmezustand ausgerufen, besonders am Übergang Beit Hanoun, auch als Erez-Übergang bekannt; den Journalisten wurde ohne große Bürokratie erlaubt, einzureisen. Sie mussten sich nur zu ihrer eigenen Sicherheit registrieren lassen.

Unser Problem war, (dass wir nicht wussten), wer in den Gaza-Streifen einreiste. Wer waren sie? Die meisten waren Freiberufler, andere kamen von Nachrichtenagenturen.

In diesem Krieg kamen weniger Journalisten in den Gaza-Streifen als während der letzten Runden, 2008 und 2012. Deshalb ähnelte die Berichterstattung durch die ausländischen Journalisten viel stärker der der israelischen Okkupanten (Israel). Zudem waren die Journalisten, die nach Gaza kamen, ganz auf Friedensvorstellungen und das israelische Narrativ fixiert.

Wenn sie also Interviews durchführten oder an Orte gingen, um von dort zu berichten, wollten sie vor allem Plätze filmen, von denen aus Raketen abgeschossen wurden. Weil sie mit den Besetzern kollaborierten.

Diese Journalisten wurden aus dem Gaza-Streifen ausgewiesen. Unser Sicherheitsdienst ging zu ihnen und hatte mit diesen Leuten ein Gespräch. Sie gaben ihnen etwas Zeit ihre Nachrichten zu ändern, auf die eine oder andere Weise.

Die israelischen Raketen unterscheiden nicht zwischen Kämpfern, Zivilisten oder Kindern.

Einige Journalisten, die in den Gaza-Streifen kamen, standen unter Sicherheitsüberwachung. Selbst unter schwierigsten Bedingungen schafften wir es, sie zu erreichen und ihnen zu erklären, dass das, was sie da machen, nichts mit professionellem Journalismus zu tun habe und unmoralisch sei.

Jonathan Tobin bemerkt dazu dies im Commentary Magazin:

Das Frustrierendste an der ganzen Sache war nicht nur, dass die Presse gezwungen wurde, nur einen Teil dessen zu berichten, was in Gaza geschehen ist. Es scheint, als würden die meisten glauben, an ihrer Berichterstattung sei nichts falsch. Tatsächlich schienen die meisten kein Gespräch mit einem Hamasverbrecher zu brauchen, um mit al-Mudallal übereinzustimmen, dass es für einen Journalisten in Gaza nur eine angemessene Tätigkeit gibt – so viele Fotos von verletzten palästinensischen Zivilisten zu machen wie möglich. Dabei ignorieren sie die Tatsache, dass diese durch die Terroristen in Gefahr gebracht wurden, die aus ihrer Mitte heraus schießen und Tunnel graben, vor allem in der Nähe von Schulen, Krankenhäusern und Moscheen.

Diese offensichtliche Einseitigkeit der Medien stört die Israelis nicht, sie haben es längst aufgegeben, eine faire Berichterstattung durch jene ausländischen Medien zu erwarten, die ja oft in Gegenden reisen, in denen tiefe Vorurteile gegenüber dem Zionismus vorherrschen und die entschlossen sind, nur Geschichten zu finden, die zu ihrem vorgefassten Urteil über die Palästinenser passen. Wir haben in den letzten Wochen viel davon gehört, wie Israel und seine Freunde die richtigen Schlüsse aus diesem Krieg gezogen haben, ebenso haben Experten immer wieder davor gewarnt, dass die Berichte über palästinensische Opfer, sie die öffentlichen Meinung kosten würden. Aber wir haben so gut wie keine Gewissensprüfung von Journalisten über die Krise ihres Berufes und die Fehler jener, die mitten aus Gaza berichteten, gehört.

Als Antwort auf Al Mudallas Enthüllungen stellte der CEO von HonestReporting, Joe Hyams fest:

Wenn die Journalisten unter Bedrohung aus Gaza berichten, haben sie die als Profis die Pflicht, das zu diesem Zeitpunkt deutlich zu machen. Dass sich so viele Journalisten hinter Anonymität verstecken, wenn es darum geht Wahrheiten aufzugedecken, zeigt, dass ihnen der Zugang nach Gaza wichtiger ist, als die Wahrheit.

Während die Hamas für ihren Umgang mit den ausländischen Medien verurteilt werden sollte, sind die Medien, die es dulden, indem sie Bilder von Raketenabschüssen aus zivilen Gegenden und von dort operierenden Hamasterroristen zurückhalten Komplizen bei der Dämonisierung Israels. Ihr Mangel an Professionalität und Transparenz zeigt, dass sich darin, dass die Hamas-Agenden fördern, indem sie einseitig nur Bilder von toten und verletzten Kindern zeigen, was Israel und den jüdischen Gemeinden der Welt unermesslichen Schaden zufügt.

Dafür sollten sie schamerfüllt die Köpfe senken!

Komplette Familie toter Palästinenser lebend gefunden

14. August 2014

Simon Plosker, HonestReporting, 14. August 2014

Der von Donald Macintyre geschriebene, fast 4000 Worte lange Bericht des New Statesman aus dem Gazastreifen illustriert die Unzuverlässigkeit der palästinensischen Opfermeldungen. Der Bericht enthält diesen Absatz:

Zumindest erlitt Yassir Arafat nicht das Schicksal eines anderen einzelnen Überlebenden, der ins al-Shifa-Krankenhaus gebracht wurde, des zehnjährigen Mohammed Badran. Er erblindete durch einen israelischen Luftangriff, aber im Krankenhaus schien er sich nicht bewusst zu sein, dass seine gesamte Familie getötet worden war, als ein Flugkörper hr Haus im Flüchtlingslager Nuseirat zerstörte. Die Natur seiner Verletzungen verstand er nicht und fragte wiederholt die Belegschaft: „Warum habt ihr das Licht ausgemacht?“

Allerdings befindet sich ganz am Ende von Macintyres Text ein Update, das uns sagt, dass Badrans „gesamte Familie“ in Wirklichkeit bei diesem Luftangriff nicht getötet wurde:

Update, 12. August: Es stellte sich heraus, dass Mohammed Badrans Familie bei dem Angriff auf sein Haus nicht, wie hier berichtet wurde, getötet worden war. In dem Durcheinander eines brechend vollen Shifa-Krankenhauses dachten die seine Verbrennungen behandelnden Ärzte, er habe seine Eltern und alle Geschwister verloren. In Wirklichkeit wurden zwar sieben der neun Kinder der Badrans bei dem Angriff verletzt, darunter auch ihre 17-jährige Tochter Eman, die jetzt mit schweren Beinwunden ebenfalls im Shifa liegt, aber Mohammeds Eltern Tagorid und Nidal Badran überlebten beide, um sich um ihn zu kümmern. Das heißt, bis Nidal (44, Polizist) bei einem weiteren Luftangriff getötet wurde, diesmal dem auf die Qassam-Moschee im Flüchtlingslager Nusseirat früh am Samstag, 9. August, als er sich zur Teilnahme an den Morgengebeten bereit machte. Am 12. August wurde mir gesagt, dass Mohammed zur Behandlung in ein spanisches Krankenhaus überwiesen wurde.

Kann man zwischen dem Nebel des Kriegs und der gezielten Verzerrung der Opferzahlen irgendeinem dieser Berichte über angebliche Tote angeblicher palästinensischer Zivilisten trauen?

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Wie man über den Gaza Konflikt sprechen sollte

31. Juli 2014

Alex Margolin, HonestReporting, 28. Juli 2014 (übersetzt von Cora)


Die internationalen Medien sind Komplizen bei den Plänen der Hamas …
Sie sprechen die Hamas wirkungsvoll von der Schuld frei, die Bewohner Gazas als menschliche Schutzschilde zu benutzen.
Michael Oren
Ehemaliger israelischer Botschafter in den USA
21. Juli 2014 auf CNN

Während der Gaza Konflikt in seine dritte Woche geht, sind eine Reihe umstrittener Aussagen aufgetaucht. Über diese Aussagen ist sehr viel gesagt und geschrieben worden und die besten davon haben wir hier zusammentgetellt.

<strong1. Die moralischen Grundlagen für Israels militärischen Feldzug

Bevor man sich in irgendeiner Form für die Verteidigung der militärischen Aktivitäten engagiert, ist es wichtig zu erst einmal zu verstehen, warum Israel überhaupt kämpft.

Niemand hat diese Unumgänglichkeit des Kampfes besser dargestellt als Ha’aretz-Kolumnist Ari Shavit:

Wofür kämpfen wir? Um unser Zuhause. Das jüdische Volk war ein Volk ohne Heim, dass das Unmögliche schaffte und sich ein Zuhause schuf. Der Staat Israel ist ein Wunder. Wir dürfen dieses Wunder nicht aufgeben. Wir dürfen es nicht gefährden und dürfen es nicht als Selbstverständlichkeit nehmen. Wenn dunkle Mächte es zerstören wollen, müssen wir es verteidigen. Wenn scheinheilige und selbstgerechte Kräfte versuchen, es zu schwächen, müssen wir es stärken. Wir sind von der neuen Gefahr des muslimisch-arabischen Chaos umgeben. Feinde versuchen unser Blut an unseren Mauern zu vergießen.

Wir müssen stark sein gegen die teuflischen Tunnel und verfluchten Raketen, die uns bedrohen. Wir haben es vergessen, wie wir es sagen sollen und manchmal tun wir uns sogar schwer, es zu flüstern, aber wir sind im Recht. In dieser traurigen, schrecklichen Geschichte sind wir im Recht.

2. Zivile palästinensische Opfer

Die moralische Stellung Israels wird von der Presse durch Berichte von zivilen Opfern oft angegriffen. Wenn Zivilisten einen hohen Prozentsatz an der gesamten Anzahl der getöteten Menschen ausmachen, bedeutet das entweder, dass Israel zu aggressiv ist oder nicht vorsichtig genug auf Hamasterroristen zielt.

Jedes zivile Opfer auf beiden Seiten ist eine Tragödie für die Familien der Opfer sowie für die Palästinenser und die Israelis. Ihre Zahl muss genau angegeben werden, ohne Rücksicht auf politische Empfindlichkeiten.

Doch laut einiger Geheimdienstexperten sind die öffentlich vom von der Hamas geführten Gesundheitsminiserum in Gaza herausgegebenen Zahlen, die dann von den Nachrichtenagneturen weltweit verbreitet werden, bewusst aufgeblasen, um weltweite Opposition gegen Israels Militäraktion aufzubauen.

Viele der Zahlen, die von der UNO oder anderen internationalen Organisationen später genannt werden „sind das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben wurden“, sagt Reuven Ehrlich, der Direktor des Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center, gegenüber der New York Times. „Sie basieren größtenteils auf palästinensischen Quellen in Gaza, welche ein offensichtliches Interesse daran haben, dass wir viele Zivilisten töten.“

Sein Zentrum hat die Unfälle gründlich untersucht. Um die genauen Identitäten der Toten festzustellen, untersuchten die Mitarbeiter des Zentrums die Hintergründe der Personen auf palästinensischen Webseiten, suchten nach Informationen über ihre Beerdigung und andere Hinweise, die Licht auf die tatsächliche Beschäftigung der Person werfen könnten.

Militärische Quellen sagen, dass die palästinensischen Behörden in Gaza jeden jungen Mann, der keine Uniform trägt, als Zivilist zählen, auch wenn er in terroristische Aktivitäten involviert war und damit von der IDF als legitimes Ziel gesehen wird.

Journalisten, die die Gewalt in Gaza decken, verwiesen subtil darauf, dass sich Hamasterroristen hinter den palästinensischen Zivilisten verstecken. Wie HonestReporting letzte Woche berichtete, versucht die Hamas alles, um seine aktiven Terroristen unter den Zivilisten zu verstecken. Israels ehemaliger Botschafter in den USA, Michael Oren, nimmt auch die Medien, die durch ihre Berichte über angeblich zivile Opfer der Hamas in die Hände spielen, in die Pflicht.

Die Hamas weiß sehr genau, dass der Aufbau eines weltweit führenden, zivilen Verteidigungssystems und das völlige Fehlen eines solchen in Gaza zu einer großen Kluft zwischen israelischen und palästinensischen Opfern führen wird. Dieser Unterschied, das weiß die Hamas, wird in den Fokus der medialen Aufmerksamkeit geraten und zu Anschuldigungen, dass Israel sein Kräfte unverhältnismäßig einsetzt.

Und vor allem weiß die Hamas um die Kraft schockierender Bilder – einige werden von den Gemetzeln in Syrien und Irak und sogar aus Hollywood-Horrorfilmen kopiert – die die öffentliche Meinung entzünden. Unter dem zunehmenden Druck werden die Regierungen Verurteilungen Israels wegen Kriegsverbrechen durch die UNO unterstützen. Die Raketen der Hamas können Israel nicht zerstören, aber internationale Sanktionen können es daran hindern, sie abzuwehren.

3. Die Terror Tunnel der Hamas

Manchmal ist der beste Beleg für die Notwendigkeit das Netzwerk der Terrortunnel der Hamas zu zerstören, dass man zeigt, wie sie aussehen. Hier sind ein paar Beweisfotos, die beides zeigen, sowohl die ausgefeilte Art, mit der diese Tunnel von der Hamas gebaut wurden als auch die Unmengen von Zement und anderen Baumaterialien, die in ihren Bau geschleust wurden.

Man muss daran erinnern, dass diese Tunnel, von denen viele auf der israelischen Seite des Gazastreifens enden, dazu gebaut wurden, es der Hamas zu ermöglichen furchtbare Terrorattacken auszuführen und Waffen zu schmuggeln, mit denen sie auf israelische Zivilisten schießen wollten. Die Zerstörung der Tunnel erschwert es der Hamas Israelis zu bedrohen und es mach Israel leichter eine friedliche Lösung des Konflikts durchzusetzen.

4. In zwei UNWRA Schulen werden Raketen entdeckt

Israels Feststellung, dass die Hamas-Terroristen ihre Waffen in zivilen Gebieten verstecken, wurde durch die getrennte Entdeckung von in zwei Schulen in Gaza versteckten Waffen bestätigt, die von der UN Relief Works Agency (UNRWA) betrieben werden.

Kurz nach dem zweiten Zwischenfall trat der israelische Botschafter in den USA, Ron Derner, bei CNN auf und fragte, warum dies in den Nachrichten kaum berichtet wird.

Die Kraft seiner Darstellung und wie er das Interview führte, weisen diesen Sender in seine Schranken.

Es sind die Terror-Tunnel, Dummkopf

23. Juli 2014

Pesach Benson, HonestReporting.com, 21. Juli 2014 (übersetzt von Cora)

Es gibt keinen Platz für die Einwohner Gazas, um sich während der israelischen Luftangriffe zu verstecken, denn es gibt keine Luftschutzbunker.

Wenn man Anne Barnards Bericht in der New York Times liest, könnte man meinen, es läge allein an der fiesen Blockade des Streifens durch die Israelis. Baumaterial, so wird uns erzählt, darf nicht hinein. Eingeklemmt von den israelischen und ägyptischen Grenzbeschränkungen können sie nirgendwohin fliehen.

Und warum solltest du dir die Hände damit schmutzig machen, Gaza das größte Konzentrationslager zu nennen, wenn man eine wesentlich respektablere Person findet, die diese einfältige Beschuldigung für dich übernimmt?

Der britische Premierminister David Cameron nannte Gaza 2010 ein „Freiluft-Gefängnis“, womit er sich Kritik aus Israel einhandelte. In der Realität ist die gewaltige Mehrheit der Einwohner Gazas in der Falle, weil es für sie keine Möglichkeit gibt einen Flüchtlingsstatus hinter einer internationalen Grenze zu bekommen.

Nirgends in dem 968 Wörter langen Bericht wird erwähnt, dass die Hamas Baumaterial zur Verfügung hat oder dass sie es für den Bau von Luftschutzbunkern hätte verwenden können.

Die IDF entdeckte im letzten Jahr einen riesigen Terror-Tunnel in der Nähe des Kibbutz Ein HaShlosha. Nach den Dokumenten, die Al Monitor erhalten hat, war dieser Tunnel

2,5 Kilometer lang und hatte eine Decke, die hoch genug war für einen Mann durchschnittlicher Größe. Der Tunnel war außerdem bemerkenswert breit. Sein Bau verbrauchte 800 Tonnen Beton und die Kosten werden auf 10 Millionen Dollar geschätzt. Etwa 100 Arbeiter müssen mehr als zwei Jahre daran geschuftet haben. Der Tunnel war versehen mit einem Kommunikationsnetzwerk und Elektrizität und er enthielt einen Vorrat an Keksen, Joghurt und anderen Nahrungsmitteln, die es erlaubt hätten, darin mehrere Monate zu verbringen.

Barnard und ihr Herausgeber können nicht auf Unwissenheit plädieren. Die Times nahm das auch auf.

Mit 800 Tonnen Beton und mit 100 Arbeitern könnte man in zwei Jahren eine ganze Reihe Luftschutzbunker bauen.

Und wie wahrscheinlich ist es, angesichts der Herrschaft der Angst durch die Hamas, dass die Palästinenser Reportern wie Barnard erzählen, dass die tief im Boden gesicherten Terror-Tunnel ein relativ sicherer und komfortabler Platz wären, ums sich zu verstecken, nachdem die IDF ihren Anruf oder auf ihrem Dach „anklopft“?

Obwohl viele fliehen, wenn die Bomben fallen, spekulieren israelische Offizielle, dass die Hamas die Menschen mit Vergeltung bedroht, wenn sie weglaufen, um sie so als menschliche Schutzschilde zu benutzen. Die Einwohner Gazas erwähnen diese Drohungen nicht öffentlich, aber einige sagen, dass sie sich nicht frei fühlen, die Hamas zu kritisieren.

Memo an die Gray Lady: Es sind die Terror-Tunnel, Dummkopf!

Gaza Konflikt Tag 6. Hat die Hamas bewusst Ramallah angegriffen?

14. Juli 2014

Pesach Benson, HonestReporing, 13.07.14 (übersetzt von Cora)

Nachdem eine Rakete letzte Nach in Ramallah einschlug, vermutete Patrick Martin vom Globe & Mail, dass die Hamas bewusst auf die PA gefeuert hat.

Der Gedanke, dass militante Palästinenser aus Gaza auf die palästinensischen Behörden in Ramallah feuert, ist sicher eine neue Wendung in dem 6 tägigen Raketenkrieg zwischen Israel und den militanten von der Hamas angeführten Gruppen im Gazastreifen.

Aber es ist nicht unwahrscheinlich. Palästinenserpräsident Abbas hat die Hamas-Führung in dieser Woche zweimal wegen ihrer unverantwortlichen Raketenangriffe auf Israel heftig attackiert.

Der palästinensische Vertreter im UN-Menschenrechtsrat sagte, es gäbe keine Chance für die PLO, erfolgreich irgendwelche Anklagen wegen Kriegsverbrechen gegen Israel vor dem internationalen Gerichtshof vorzubringen. Der Grund dafür sei, dass der Raketenbeschuss der Hamas viel schlimmer sei. Laurie Blank argumentierte in The Hill genauso, aber es ist wirkungsvoller, wenn es Ibrahim Khreishah feststellt. Hier ist großartige Hingucker von MEMRI.

Nach Angaben eines UN Berichts (pdf–Format) über den Gaza–Konflikt, sind 77% der palästinensischen Opfer Zivilisten. Was die Berichterstattung von AFP, BBC und The Independent aber nicht erzählt: Dieses Dokument stellt deutlich fest, dass die meisten der Opfer aus Gaza hätten zuvor eine Warnung erhielten.

In den meisten Fällen wurden die Einwohner von den Israelis entweder durch Anrufe oder durch Warnschüsse kurz vor den Angriffen gewarnt.

Flächenbombardement auf Gaza. Wenn man France24-Korrespondenten glauben würde, müsste die Anzahl an palästinensischen Opfer wesentlich höher sein.

Israel ist nicht schuld! Falsche Fotobechreibung wurde korrigiert. HonestReporting sorgte für die Korrektur.

Israel unter Beschuss: Operation schützende Schneide

9. Juli 2014

Simon Plosker, HonestReporting.com, 8. Juli 2014

Israel sieht sich einmal mehr gezwungen militärisch gegen die Hamas im Gazastreifen vorzugehen. Hier sind einige der Schlüsselpunkte und -Informationen zur Operation Schützende Schneide.

Israel unter Beschuss

Seit Beginn des Jahres 2014 haben Terroristen aus dem Gazastreifen mehr als 540 Raketen auf unschuldige israelische Zivilisten geschossen. Raketenfeuer gefährdet mehr als 3,5 Millionen Menschen, die innerhalb der Reichweite der Raketen des Gazastreifens leben – rund 40% der Bevölkerung Israels. Es hat eine dramatische Eskalation des Raketenfeuers gegeben, da während des vergangenen Monats rund 240 Raketen geschossen wurden und mindestens 40 Raketen das südliche Israel alleine Montagabend trafen.

Wir sind entschlossen den Terrorkapazitäten und -infratstruktur der Hamas einen beträchtlichen Schlag zu versetzen, jede vom Gazastreifen ausgehende Bedrohung der israelischen Souveränität zu eliminieren und die Stabilität in der südlichen Region wiederherzustellen. Terroristen, die Aggression gegen Israel begehen, werden einen persönlichen Preis zahlen und die Folgen ihres Handelns tragen müssen.
Oberstleutnant Peter Lerner, IDF-Sprecher

Die IDF hat die Operation Schützende Schneide eingeleitet, um Israels Zivilisten gegen den Hamas-Terror zu verteidigen

Bei dieser Operation geht es nicht um Bestrafung, wie sie die Schlagzeile von SkyNews unten andeutet. Die Operation Schützende Schneide soll die Raketen stoppen.

Israel bombardiert den Gazastreifen, um das Raketenfeuer zu ahnden

Die Hamas traf die Entscheidung zur Eskalation und wird daher einen schweren Preis dafür zahlen. Israel hat versucht die Lage zu deeskalieren, indem es der Hamas Waffenruhen anbot. Die Times of Israel schreibt:

Die arabische Tageszeitung Al-Hayat berichtet, dass Israel die Hamas und den Islamischen Jihad über Ägypten am Montag warnte, wenn das Raketenfeuer weiter gehe, werde die IDF heftig reagieren.

„Israel wird den Gazastreifen mit harter Hand schlagen, wenn die zwei Bewegungen keine Waffenruhe akzeptieren“, sagte ein hochrangiger offizieller Vertreter Ägyptens Repräsentanten der beiden Organisationen, hieß es von eine palästinensischen Offiziellen.

Die Operation startete Montagabend, als die IDF rund 50 Ziele angriff, darunter Raketenabschusssysteme und versteckte Abschussrampen, Tunnel, Trainingslager, Waffenlager, die Häuser von Hamas-Terroristen und andere Bereich terroristischer Aktivitäten.

Hier können Sie sehen, wie die IDF am Montagabend zwei Terrororte beschießt:

Kein Land der Welt würde eine Situation hinnehmen, in der in den Wochen nach der Entführung dreier israelischer Teenager fast 300 Raketen und Mörser aus dem Gazastreifen auf israelische Bevölkerungszentren geschossen worden sind.

Hamas-Raketen

Seit der Operation Wolkensäule im Jahr 2012 hat die Hamas die Größe und Stärke ihres Raketenarsenals verstärkt. Sie besitzt derzeit 10.000 Raketen und Mörsergranaten, darunter Langstrecken-Raketen wie die FAjr-5. Im IDF-Video unten sehen Sie mehr dazu:

Der Raketenabwehrsystem Eiserne Kuppel hat sich als bemerkenswert effektiv erwiesen. Aber kein Raketenschild dieser Art bietet 100% Schutz. Es gibt auch eine nur eine begrenzte Anzahl der Batterien der Eisernen Kuppel, um die gesamte Region abzudecken. Israelische Opferzahlen sind zwar im Verhältnis zur Zahl der geschossenen Raketen gering gewesen, aber das liegt nicht an fehlender Motivation seitens der palästinensischen Terroristen, die versuchen so viele Tote und Verletzte wie möglich zu verursachen.

Seien Sie vorbereitet auf Pallywood

HonestReporting hat in der Vergangenheit schon viele Beispiele von Pallywood entlarvt, bei denen Fotos oder Videos gestellt oder abgeändert wurden, um den Propagandawert für die Palästinenser zu maximieren. Es ist also einigermaßen erfreulich, dass die BBC endlich zugegeben hat, dass dies ein Problem sein könnte:

Im Verlauf der vergangenen Woche ist der Hashtag #GazaUnderAttack Hunderttausende Male genutzt worden, oft um Bilder zu verbreiten, von denen behautet wird, sie zeigten die Auswirkungen israelischer Luftangriffe auf den Gazastreifen.

Eine Untersuchung von #BBCtrending hat festgestellt, dass viele dieser Bilder nicht aus dem aktuellen Konfliktgeschehen oder auch gar nicht aus dem Gazastreifen stammen. Einige entstanden bereits 2009 und andere in Konflikten in Syrien und dem Irak.

http://www.bbc.co.uk/emp/embed/smpEmbed.html?playlist=http%3A%2F%2Fplaylists.bbc.co.uk%2Fnews%2Fmagazine-28198163A%2Fplaylist.sxml&title=%23BBCtrending%3A%20Are%20%23GazaUnderAttack%20images%20accurate%3F&product=news

Israel gegen Behauptungen übertriebener Gewaltanwendung verteidigen

Palästinensische Raketen sind keine „selbst gebastelten Flugkörper“ – sie sind tödlich und bedrohen eine große Anzahl israelischer Bevölkerungszentren. Der Status Gazas als Terrorbasis ist ebenfalls als Ergebnis der Quantität der verbesserten Waffen verstärkt worden, die aus dem Sudan, Libyen und dem Iran eingeschmuggelt werden und eine noch größere Bedrohung der israelischen Zivilbevölkerung darstellen.

Aufgrund früherer Erfahrungen ist es nur eine Frage der Zeit, bis einige der internationalen Medien Israel wegen der Anwendung „übertriebener“ oder „unverhältnismäßiger Gewalt“ zur Erreichung seiner Ziele kritisieren. Bereiten Sie sich darauf mit unserer folgenden Diashow vor:

http://image.slidesharecdn.com/digdipl-excfrc-17a-111017004444-phpapp01/95/defending-israel-against-claims-of-excessive-force-1-638.jpg?cb=1373525667

Wie Sie helfen können

Das Schlachtfeld in den Medien ist immens wichtig. Israel wird nur dann Spielraum eingeräumt effektiv mit der Hamas im Gazastreifen umzugehen, wenn die Öffentlichkeit in den westlichen Staaten begreift, warum genau Israel handelt und welche Maßnahmen es einsetzt, um zivile Opfer zu vermeiden.

HonestReporting wird Sie mit Eilmeldungen und Meldungen zur Entwicklung auf dem Laufenden halten sowie die Meiden in den kommenden Tagen beobachten.

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Sie können auch dem IDF-Blog folgen sowie vertrauenswürdigen Nachrichtenquellen wie der Times of Israel und der Jerusalem Post.

Lesen Sie auch Krieg im Gazastreifen: 5 Tipps, wie man sich die Nachrichten sortiert und in den sozialen Medien verantwortlich teilt.

Zu diesen unbegründeten Vorwürfen

6. Juli 2014

Simon Plosker, Times of Israel, 6. Juli 2014

Teil meiner Arbeit als Redaktionsleiter von HonestReporting ist es, die Medien zu kritisieren, wenn sie unbegründete und spekulative Vorwürfe gegen Israel erheben.

Aus diesem Grund kritisierte ich diese Medienorganisationen, die voreilig als Tatsache erklärten, jüdische Extremisten oder Siedler seien für entsetzlichen Mord an dem palästinensischen Teenager Mohammed Abu Khdeir verantwortlich. Aus journalistischer Perspektive war es komplett unprofessionelle Vorwürfe zu senden, ohne zu erklären, dass diese genau das waren. Schließlich verlangt, wenn die Medien über Kriminalfälle berichten, die Genauigkeit irgendwo in der Story die Beschreibungen „mutmaßlich“ oder „verdächtig“.

Jetzt, da offengelegt wurde, dass die Verdächtigen (und das ist alles, was sie trotz ihrer Verhaftung bisher sind) jüdische Israelis sind, wird es auf unserer Seite viele geben, die die unbegründete Spekulation überdenken sollten, die in den sozialen Medien in den letzten Tagen von ihnen verbreitet wurden.

Äußerungen der Polizei, die alle Möglichkeiten offen ließen, verwandelten sich in „Tatsachen“ zu Ehrenmord und Abu Khdeirs Sexualität. So viele von uns hofften und beteten, dass dies der Fall sein würde, damit wir nicht der verheerenden Wirklichkeit gegenüber stehen müssten, dass einige von uns dieses Verbrechen begangen haben könnten.

Die Gerüchte breiteten sich aus, unterstützt durch ein Informationsvakuum und Ungewissheit, die diejenigen, die in Israels öffentlicher Diplomatie arbeiten nur allzu gut kennen. Israelische Offizielle ziehen es vor alle Fakten in der Hand zu haben, statt eilige und ungenaue Äußerungen abzugeben.

Ich kann den Instinkt verstehen, dass man in einer Situation die Reihen schließt, in der Israels Unterstützer mit dem schlimmstmöglichen Szenario konfrontiert werden. Was ich aber nicht verstehen kann sind die fast verzweifelten und letztlich vergeblichen Versuche, die ich von normalerweise besonnen Menschen erlebt habe, die Möglichkeit komplett auszuschließen, dass ein Jude für solch eine abscheuliche Tat verantwortlich sein könnte.

Diejenigen, die das machten, sind nicht besser als die Medien, die sie wegen nachteiliger Berichterstattung zu kritisieren versuchten.


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