Posted tagged ‘Marwan Barghouti’

Wer unterstützt Marwan Barghouti?

28. März 2012

HonestReporting Media BackSpin, 28. März 2012

“ Gleich und Gleich gesellt sich gern.“ Dieses Sprichwort könnte man auf viele Journalisten anwenden, die ihren Beruf in Israel ausüben. Sie hängen mit Kollegen und anderen herum, die eine ähnliche politische Sicht auf den israelisch-palästinensischen Konflikt teilen.

Dies bedeutet auch, dass viele ausländische Journalisten nicht in der Lage sind, die Vielzahl von Meinungen unter Israelis allgemein zu unterscheiden und stattdessen pauschale Verallgemeinerungen zu bringen.

Vielleicht schrieb deshalb Catrina Stewart vom Independent Folgendes zum verurteilten palästinensischen Terroristen Marwan Barghouti:

Auch viele Israelis unterstützen ihn und betrachten ihn als Pragmatiker, von dem gesagt wird, er würde einen jüdischen Staat neben einem unabhängigen palästinensischen Staat mit den Grenzen vor 1967 anerkennen.

Es gibt keinen qualitativen oder quantitativen Beleg, der diese Behauptung stützen könnte. Tatsächliche Wahlstatistiken und Umfragen würden jedoch darauf hinweisen, dass die einzigen Israelis, die eine Kampagne zur Freilassung Barghoutis „unterstützen“ würden (und hoffentlich nicht seine terroristischen Aktivitäten rechtfertigen) solche an den politischen Rändern sind, also wie Gush Shalom, die sogar von der israelischen Mainstream-Presse als „radikal“ und sogar „extrem“ bezeichnet wurde.

Sorry Catrina – vielleicht sollten Sie sich einmal Zeit nehmen, einen Markt oder eine belebte Straße in einer größeren israelischen Stadt zu besuchen, um herauszufinden, was die israelische „Straße“ wirklich denkt. Oder eignet sich der Aufenthalt in der Bar des American Colony Hotel in Ostjerusalem und das Kopfnicken mit befreundeten Journalisten, NGO-Mitarbeitern und Palästinensern dazu, den Pulsschlag des israelischen Volkes in diesen Tagen zu erspüren?

Zum palästinensischen Frühling: Ernüchternder Ausblick

28. März 2012

HonestReporting Media BackSpin, 27. März 2012

Marwan Barghouti (Abb. rechts) schließt sich der UNHRC/ Global March on Jerusalem / PLO – Hundekacke gegen Israel an.

Haaretz berichtet über das Schreiben des Führer der Tanzim-Miliz aus dem Gefängnis, in dem dieser zum „Volksaufstand gegen Israel“ auffordert, dazu ein Ende der Zusammenarbeit mit der PA in wirtschaftlichen und Sicherheitsfragen, diplomatische und wirtschaftliche Boykotts [gegen Israel] und Schleichwerbung für eine einseitige Staatsausrufung mit Hilfe der UNO.

Aber das alles dürfte mehr damit zusammenhängen, dass man von der Unzufriedenheit der Palästinenser mit ihrer eigenen Führung ablenken will. Ynet berichtet von palästinensischen Bemühungen auf Facebook, einen Generalstreik gegen den Umgang von Hamas und Fatah mit der Energiekrise zu organisieren.

Wir wissen, dass die Islamisten so etwas niemals zulassen werden.

Und in der West Bank wirft Washington Post-Berichterstatterin Karin Brulliard einen ernüchternden Blick auf die sinkende Popularität der PA:

In der Westbank, wo der Bauboom sich abgeschwächt hat und hohe Arbeitslosigkeit herrscht, konzentriert sich der Unmut auf die palästinensische Führung, auch auf den technokratischen Premierminister Salam Fayyad, der Steuererhöhungen und andere Sparmaßnahmen eingeführt hatte. Analysten sagen, dass diese Maßnahmen dazu beitrugen, die Zustimmungsraten für Fayyad and Präsident Mahmoud Abbas abstürzen zu lassen.

Wut über die Maßnahmen hat sich über lange Jahre mit Kritik daran vermischt, dass Fayyads Strategie zum Aufbau von Institutionen und der Verbesserung von Recht und Ordnung – weithin als erfolgreich angesehen – die Palästinensern dem Ziel der Eigenstaatlichkeit nicht näher gebracht hat. Ein Antrag darauf in der UNO ist ins Stocken geraten, Pläne zur Versöhnung der beiden großen palästinensischen politischen Gruppierungen scheinen eingefroren, die Friedensgespräche mit Israel sind zerbröselt und die Obama-Administration beschäftigt sich öffentlich nicht mit dem Thema.

Anfang dieses Monats beschäftigte sich die NY Times wieder mit dem arabischen Frühling und den Spannungen angesichts des iranischen Nuklearprogramms; und sie behandelte die Palästinenser weiterhin als Randproblem.

Ein palästinensischer Frühling, der von den Status-quo-Mächten Hamas und Fatah vereinnahmt werden würde, ist ein Oxymoron. Jeder weiß das. Unfähig, wirkliche Verbesserungen im Alltag vorzuweisen, haben Hamas und PLO auf das zurückgegriffen, was schon in der Vergangenheit funktioniert hatte: Ablenkung von eigenen Problemen durch Richtung der Aufmerksamkeit auf Israel.

Dies wird leider Erfolg haben – aber nur für eine sehr begrenzte Zeit. Am Tag nach dem Marsch, einen Tag nach dem UNHRC-Bericht sowie am Tag nach Abbas’ Brief werden die Palästinenser ihre Führer wieder fragen: „Was hast du für mich in letzter Zeit getan?“

Deshalb haben Hamas und Fatah mehr Angst davor, dass der nächste Aufstand als Intrafada bezeichnet werden wird.

(Flaggenfoto via Flickr/Daquella manera)

Medien-Spickzettel 27. Oktober 2011

27. Oktober 2011

HonestReporting Media BackSpin, 27. Oktober 2011

Alles, was Sie zur Medienberichterstattung über Israel wissen sollten.

• In einem Kommentar zu Condoleezza Rice’s Memoiren schreibt David Ignatius, dass das Versagen der Obama-Administration bezüglich eines Vorantreibens des Friedensprozesses deshalb als erledigt gelte, weil die USA Olmerts Vorschläge als Baustein für Friedensgespräche genutzt haben könnten.

• Der Christian Science Monitor mit einem Tunnelblick auf die drei Vorbedingungen der PA für Friedensgespräche: Siedlungsstopp, Grenzen vor 1967 und die Freilassung von Marwan Barghouti. Der Monitor spricht auch Israels Vorbedingung an: keine Vorbedingungen.

Wollen Sie mal wissen, welche drei israelischen Vorbedingungen ich gerne sähe?

1. Die PA übernimmt von der Hamas wieder die Kontrolle in Gaza, damit wir wieder mit einem palästinensischen Volk verhandeln können, das mit einer Stimme spricht.

2. Neu angesetzte palästinensische Wahlen, die zum Ziel haben, einen politischen Führer zu wählen, der ein klares Verhandlungsmandat bekommt.

3. Als vertrauensbildende Maßnahme rasiert Abbas seinen Oberlippenbart.

• Sheera Frenkel (McClatchy News) besucht Gilo, Ariel und Kiryat Arba. Ihr umfassender Bericht widmet sich jeder Menge Klischees über Siedler, aber ihre automatische Schlussfolgerung, dass verschiedene Gegenden zwangsläufig palästinensisch wären, hinterlässt einen bitteren Beigeschmack.

• Izzat Abulhadi, palästinensischer Diplomat in Down Under, verurteilt in einem Interview mit The Australian die BDS*-Gewalt (BDS-Definition ganz unten im Post Scriptum):

Herr Abulhadi sagte, er befürworte einen begrenzten Boycott von Waren, die in israelischen Siedlungen im Westjordanland hergestellt werden, da diese Siedlungen den Aufbau eines palästinensischen Wirtschaftssystems behinderten.

„Unser Ziel ist es, einen eigenen Staat zu errichten, und nicht irgendeinen anderen Staat zu delegitimieren“, sagte er.

„Wir erkennen Israel an.“**

**Einwurf von (bd): Wieder so eine schwammige Formulierung.

Das Interview wurde im Editorial des Blattes wohlwollend kommentiert. Aber: Proteste gegen Max Brenners Schokoladen-Filialen in Australien arteten in Gewalt aus.

Mehr Beiträge hier [In Englisch].

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*Wie argumentiert BDS?

Boycott, Divestment and Sanction for Palestine. Hier ein hässliches Beispiel:
http://www.palaestina-portal.eu/texte/boykott-ja-nein.htm

5 Gedankenspiele zu Gilad Shalit, vor denen man sich hüten sollte

12. Oktober 2011

HonestReporting Media BackSpin, 12. Oktober 2011

Israel und die Hamas bestätigten eine Übereinkunft zur Freilassung Gilad Shalits innerhalb der nächsten Tage. Es ist beruhigend zu wissen, dass ein Ende in Sicht ist. [Aber] man viel darüber diskutieren, ob es klug ist, Terroristen freizulassen; die Freude über Shalits Rückkehr überwiegt jedoch.

Da Gilad Shalit die Schlagzeilen der nächsten Tage dominieren wird, hier 5 Gedankenspiele, vor denen man sich hüten sollte.

1. Reinwaschung von Terror-Aktivitäten der Freigelassenen.

Einige der Namen, die wir in den nächsten Tagen lesen werden, scheinen einer Schurken-Galerie des Terrors entnommen. Marwan Barghouti zum Beispiel wurde vor einem Zivilgerichtshof wegen seiner Rolle bei Terroranschlägen mit 5 Todesopfern verurteilt. Mona Awana freundete sich übers Internet mit dem16-jährigen Ofir Rachum an und lockte ihn nach Ramallah, wo er von Awanas Kumpanen der Tanzim-Miliz ermordet wurde. Ahmed Sa’adat gab den Befehl, den israelischen Tourismusminister Rehavam Ze’evi zu ermorden.

Aktivismus wird von Aktivisten praktiziert und Terrorismus von Terroristen. Welche Vokabeln wird ihre Zeitung verwenden?


2. Die Hamas mäßigt sich.

Die Medien sagten dasselbe, als die Islamisten ihre Teilnahme an den palästinensischen Parlamentswahlen angekündigt hatten; und auch noch, nachdem sie diese gewonnen hatten – und immer, wenn sie an Verhandlungen zur nationalen Einheit teilnahmen, die zu keinem Ergebnis führten. Der Deal ist eine strategische Entscheidung ihrerseits, und sie werden weitere Entführungen planen.

Wie wir wissen, hat die Hamas sich erst dann wirklich gemäßigt, wenn sie Israels Existenzrecht anerkennt, auf Gewalt verzichtet und sich an die bisherigen Vereinbarungen hält, die Mahmoud Abbas nun aus dem Fenster schmeißt, wenn er bei der UNO für die Eigenstaatlichkeit wirbt.


3. Bibi entschied sich so, um Abbas zu schwächen.

Es trifft natürlich zu, dass so ziemlich alles, was die Hamas aufwertet, schlecht für Abbas ist. Aber das ist eine Auswirkung des Shalit-Deals und nicht dessen Ursache.

4. Jeglicher Kampf zwischen Israel und Gaza ist Teil einer Gewaltspirale.

Man kann davon ausgehen, dass Berichte in ihrer Rückschau auf den Konflikt und die Umstände, die zu Shalits Entführung geführt hatten, von einer „Gewaltspirale“ sprechen werden. Man wird stichwortartig, nicht wertend und auf höfliche Weise sagen, dass es ein blutiges Chaos war, das die Palästinenser anrichteten….und die Israelis reagierten darauf mit….was die Hamas veranlasste, dass sie…

Dummerweise bietet diese verkürzte Darstellung keinen Kontext. Diese wertneutrale Haltung setzt Terror mit der Abwehr gegen selbigen gleich. Und diese Höflichkeit ist unangebracht gegenüber Menschen, deren selbsterklärtes Ziel ist, Israel zu zerstören. Nichtsdestoweniger gibt es Wege, Kontext beizumengen, ohne Details darüber zu finden wie an anderer Stelle. Aber Gewaltspirale (und seine Verwandte Wie-du-mir-so-ich-dir) geht überhaupt nicht.


5. Wenn es keine israelische Sturheit gäbe, wäre Gilad Shalit unter den gleichen Bedingungen schon Jahre vorher freigelassen worden.

Mag sein. Wir kennen die Details über die Verhandlungen zum Gefangenenaustausch nicht, die unter Olmert und Netanyahu geführt worden waren. Aber man kann konstatieren: demokratische Gesellschaften wählen Führungspersonen, damit diese in bestem Glauben schwierige und Bauchschmerzen verursachende Entscheidungen treffen.

Und wissen Sie was? Während sich Euphorie in Gaza und der Westbank breitmacht, werden möglicherweise einige Palästinensern vorsichtig andeuten, dass, wenn die Hamas nicht so stur gewesen wäre, hunderte Gefangene schon Jahren vorher unter den gleichen Bedingungen freigelassen worden wären.

AP-Stringer* stellt Abbas bloß

12. Dezember 2010

HonestReporting Media BackSpin, 12. Dezember 2010

Mohamed Daraghmeh (AP) untersucht die heikle Frage, wer auf Mahmoud Abbas folgen würde, sollte der PA-Präsident zurücktreten oder amtsunfähig werden.

Die Geschichte ist längst überfällig und der PA-Führer hatte mehrmals mit Rücktritt gedroht (aufgelistet von Daled Amos), also musste dieser Artikel einfach kommen.

Vor wenigen Tagen brachte Abbas die Sache ins Rollen, als er sagte, dass er bei ausbleibender Verlängerung des Siedlungsstopps zurücktreten wolle. Khaled Abu Toameh erörterte dann die Nachfolgerfrage und sprach die frostige Beziehung Abbas’ zu den Vertretern der jüngeren Fatah-Generation an – Mohamed Dahlan, Nasser Al-Qidwa und Ahmed Qurei. Das führte zu Knatsch auf den Webseiten des PA-Nachrichtendienstes Wafa, wie AP berichtete.

Weitere mögliche Rivalen in der Auseinandersetzung sind Marwan Barghouti, Saeb Erekat, Jibril Rajoub and Salam Fayyad.

Abbas‘ einzige Trumpf besteht darin, die Sympathie der Welt mittels angedrohter Rücktritte einzuheimsen. Aber statt sich der weltweiten Zuneigung zu versichern, lesen der PA-Chef und der Rest der West Bank eine Story im größten Nachrichtenmedium überhaupt – und geschrieben ausgerechnet von einem palästinensischen Stringer, der behutsam Abbas’ politische Gegner nach vorne schreibt.

Scheint fast so, als zwinge AP den PA-Führer, Farbe zu bekennen. Könnte es das letzte Mal gewesen sein, dass Abbas seinen Rücktritt angedroht hat?

* * *
UPDATE

Ich entdeckte eben, dass Maan News über einen Maulkorberlass der PA zur Berichterstattung verhängt hat.

Viele palästinensische Redakteure und Journalisten sind davor gewarnt worden, öffentlich irgendwelche Hinweise auf den Machtkampf zwischen Präsident Mahmoud Abbas und Fatah-Führer Muhammad Dahlan zu verbreiten, so eine israelische Tageszeitung am Sonntag.

Die fragliche Story stammt von Khaled Abu Toameh (Jerusalem Post). Ich hoffe, AP gibt Mohamed Daraghmeh ausreichend Möglichkeit zur Berichterstattung.

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*Stringer; siehe dic.cc

Mandela ist er nicht, Teil 2

14. März 2010

HonestReporting Media BackSpin, 14. März 2010

Hier ein weiteres  Beispiel dafür, warum Vergleiche zwischen Marwan Barghouti und Nelson Mandela nicht taugen. Der palästinensische Terrorist schrieb im Gefängnis seine Dissertation in Politikwissenschaften.

Dazu die Jerusalem Post:

Barghoutis Doktorarbeit trägt den Titel “The Legislative and Political Performance of the Palestinian Legislative Council and its Contribution to the Democratic Process in Palestine from 1996 to 2008.“

Das 341 Seiten umfassende Dokument wird am Dienstag einem eigenen Ausschuss gelegt, der von Prof Ahmad Yussuf, Dekan der Arabischen Akademie für Forschung und Lehre, geleitet wird.

Barghouti konnte seine Arbeit unter Zuhilfenahme Hunderter Bücher und Dokumente fertig stellen, weil die israelischen Behörden den Gefängnisinsassen erlauben, sich entsprechende Literatur in die Zellen schicken zu lassen.

Derzeit sind Hunderte palästinensische Inhaftierte in der ‚Open University Israel‘ immatrikuliert, was deren Studium leichter macht, weil sie ihre Prüfungen im Gefängnis ablegen können.

Und Mandela? Er klopfte Steine im Kalksteinbruch auf Robben Island.

Die Palästinenser vergleichen Barghouti nicht mit Mandela, dafür jedoch manche Journalisten.

Mandela ist er nicht

26. November 2009

HonestReporting Media BackSpin, 26. November 2009

Zuletzt erinnerte ich mich wieder daran, warum die letzten Medien-Lancierungen, Marwan Barghouti sei der palästinensische Nelson Mandela – unglaubwürdig sind. Deshalb nämlich, weil niemand bei den Palästinensern selbst nachfragt.

Jerusalem Post-Kolumnist Khaled Abu Toameh mit einem kritischen Blick auf die Außenwahrnehmung Barghoutis:

Anders als viele westliche Medien haben palästinensische Journalisten und Verfasser selten – wenn überhaupt – Barghouti als „charismatischen“ Führer oder als „palästinensischen Nelson Mandela“ bezeichnet. Zyniker und Verschwörungstheoretiker in den palästinensischen Gebieten noch weiter, wenn sie davon ausgehen, dass Barghouti in Wirklichkeit Teil einer US-israelischen  Intrige sei, ihn zum zukünftigen Führer der Palästinenser zu machen. Um ihre Behauptung zu untermauern, stellen sie so profane Fragen wie: Seit wann erlaubt Israel denn einem strengst bewachten Häftling, Medieninterviews zu geben oder in seiner Zelle israelische, palästinensische, europäische und amerikanische Offizielle zu empfangen?

Zweifellos wird Barghouti von vielen Palästinensern respektiert. Doch nicht, weil er der palästinensische Nelson Mandela oder Saladin ist – der moslemische Krieger, der die Kreuzfahrer aus Jerusalem herauswarf -, sondern weil er in einem israelischen Gefängnis sitzt.

Wenn die Palästinenser selbst Barghouti nicht als Mandela betrachten, warum spinnen die Mainstream-Medien dann weiter an diesem Mythos? Das neueste Beispiel dieser Art liefert Irish Times-Korrespondent Michael Jansen, wenn er schreibt:

Von vielen Palästinensern wird er als ihr Nelson Mandela gesehen.

Rede mir nicht ein, wie Barghouti wahrgenommen wird, sondern zeige mir, wie er wahrgenommen wird. Nimm’ einfach den ganz normalen Palästinenser auf der Straße ernst.

Man kann Barghouti jederzeit an seinen eigenen Worten messen, seit er Israels meistinterviewter und bestbewachter Häftling ist. Im Gespräch mit Corriere Della Sera ließ er die Gewaltoption offen.

Natürlich verträgt sich das nicht mit der rosigen Wahrnehmung Barghoutis durch den Westen….

Lesen Sie bitte Toamehs vollständigen Beitrag [In Englisch].

Dazu passend: Barghouti Is No Mandela