Archive for the ‘Israel’ category

Terror erkennen — Wenn die Tatverdächtigen Juden sind

4. August 2015

Pesach Benson, HonestReporting, 3. August 2015

terror-redux-fire-gun-text-newspaper-770x400

Die großen Medien beäugen Israels Maßnahmen im Kampf gegen jüdischen Extremismus und die Anstrengungen, die für den Brandbombenanschlag auf die Wohnung der Familie Dawabsha verantwortlichen Terroristen zu finden. Der 18 Monate alte Ali Dawabsha kam in den Flammen um; seine Eltern und sein vierjähriger Bruder kämpfen um ihr Leben.

Bei einem anderen Vorfall einen Tag zuvor wurde auf sechs Menschen eingestochen, die in Jerusalems LGBTI-Parade mitmarschierten. Eines der Opfer, Shira Banks, erlag gestern ihren Wunden. Dramatische Fotos zeigen den Israeli Yishai Shlissel, wie er mit dem Messer gegen eine Menschenmenge stößt, bevor er von der Polizei überwältigt wird.

Bei dem Brandanschlag gibt es noch keine Verdächtigen, aber die zeitliche Abfolge der beiden Vorfälle hat eine innerisraelische Selbstprüfung ausgelöst. Ein Teil der Debatten in Israel dreht sich um den Gebrauch des Wortes “Terror”. Wie David Graham in den Seiten des Atlantic erklärt, gibt es rechtliche und finanzielle Verästelungen, wenn ein Angriff als “Terror” bezeichnet wird.

Leider scheuten sich die Mainstreammedien, Wörter wie Terror oder Terroristen zu benutzen, wenn es um palästinensische Selbstmordattentate, Schüsse aus vorbeifahrenden Fahrzeugen, Messermorde, Brandanschläge usw. ging und Israelis die Opfer waren. Der Umgang mit dem T-Wort wurde nach dem Anschlag auf das World Trade Center von Stephen Jukes, damals der Weltnachrichten-Redakteur von Reuters, in einem internen Memo zusammengefasst.

Wir alle wissen, der Terrorist des einen ist der Freiheitskämpfer des anderen, und Reuters hält sich an das Prinzip, dass wir das Wort Terrorist nicht gebrauchen.

Daher haben Zeitungen Wörter wie “Militante” oder “Aktivisten” benutzt. Oder in seltenen Fällen, wo Terror in der Schlagzeile genannt wird, steht das Wort in Anführungszeichen — als wollten die Autoren klarstellen, dass sie bei diesem Wort die Nase rümpfen oder dem Anschlag eine gewisse Skepsis entgegenbringen.

HonestReporting hat sich jahrelang dafür eingesetzt, dass die Mainstreammedien den Terror beim Namen nennen.

Die meisten westlichen Zeitungen haben für die Dawabsha-Brandbombenattacke nicht das Wort Terror benutzt.

Einerseits ist es moralisch falsch, den Angriff auf das Heim der Dawabshas nicht als Terror zu bezeichnen. Andererseits jedoch blieb der behutsame Umgang der Journalisten mit dem Wort durchgehend konsistent. Nehmen wir zum Beispiel die folgende Schlagzeile der Washington Post, die das Wort Terror in Anführungszeichen setzt:

Israelische Führer beabsichtigen harsche neue Maßnahmen im Kampf gegen 'jüdischen Terrorismus'

Israelische Führer beabsichtigen harsche neue Maßnahmen im Kampf gegen ‘jüdischen Terrorismus’

Interessanterweise war nicht nur das T-Wort in Anführungszeichen, sondern “jüdischer Terrorismus”. Vielleicht ist die Post noch nicht bereit anzunehmen, dass die Täter Juden waren?

Ganz anders der Guardian, der endlich entdeckt hat, dass Terror auch ohne Anführungszeichen existieren kann.

Aber irgendwo muss ich den Herausgebern des Blattes auch zu ihrem Mut gratulieren.

Israel wird jüdische Terrorverdächtige ohne Gerichtsverhandlung festnehmen

Israel wird jüdische Terrorverdächtige ohne Gerichtsverhandlung festnehmen

Dieser Mut ist erwähnenswert, da er die Richtlinien des Guardian bezüglich des Wortes Terror zu verletzten scheint. Diese Richtlinien klingen ganz ähnlich wie die von Jukes:

Trotzdem müssen wir mit diesem Begriff sehr vorsichtig sein: Er ist noch immer ein subjektives Urteil — der Terrorist des einen mag der Freiheitskämpfer des anderen sein, und es gibt ehemalige “Terroristen”, die in vielen Teilen der Welt nun in Amt und Würden stehen.

Ich möchte glauben, dass ein neues Zeitalter für das Blatt angebrochen ist. Aber ich würde nicht darauf wetten.

Mir fallen keine palästinensischen Terroranschläge auf, die der Guardian je als Terror bezeichnet hätte. Ali Dawabsha war ein Opfer von Terror, aber ich würde gerne sehen, wie das Blatt erklärt, warum Israelis wie Danny Gonen keine Opfer von Terror sind — um nur ein einziges Beispiel zu nennen.

Der Guardian wird palästinensische Gewalttaten ebensowenig “Terror” nennen, wie ich die Leute, die für Ali Dawabshas Tod verantwortlich sind, “Freiheitskämpfer” nennen würde.

Bild: CC BY southtyrolean/flickr und flickr/Ryan Brunsvold mit Modifikationen von HonestReporting

Wenn anonyme Quellen aus Washington Israel mit Dreck bewerfen

28. Juli 2015

Pesach Benson, HonestReporting, 23. Juli 2015

anon-sources-capitolHill-770x400

Ob man sie nun mag oder nicht, die Nachrichtenindustrie braucht anonyme Quellen. Manchmal kann man Informationen von nirgendwo sonst herbekommen.

Das verstehe ich.

Aber ein Journalist muss anonyme Quellen nur vorsichtig verwenden. Sie machen Nachrichten weniger transparent — die Leser müssen dem Reporter weit stärker vertrauen, dass die Quelle glaubwürdig ist, dass er weiß, wovon er spricht, und dass er das Blatt nicht für seine eigene Agenda benutzt. Deshalb haben die meisten Nachrichtendienste Richtlinien hinsichtlich Anonymität. Zwei davon möchte ich hier anführen:

  1. Berichte müssen wenigstens eine namentlich genannte Quelle haben. Keine Story sollte sich gänzlich auf anonyme Quellen verlassen.
  2. Während es zulässig ist, eine anonyme Quelle mit Informationen zu zitieren, muss man vorsichtig sein, wenn sie eine Meinung oder eine Interpretation bietet. Es ist unethisch, einer Quelle zu erlauben, jemanden aus der Deckung der Anonymität heraus zu attackieren.

Und das bringt uns zu den “hohen Regierungsbeamten in Washington”, die eine Quelle für Haaretz waren.

Hohe Regierungsbeamte in Washington sagten am Mittwoch, sie seien zu dem Schluss gelangt, Premierminister Benjamin Netanyahu sei an keinerlei Atomabkommen mit dem Iran interessiert — außer an einem, in dem Teheran vollständig kapituliert, aber im Gegenzug keinerlei Sanktionserleichterungen bekommt.

“Das ist die Logik in Israels Kritik”, sagten sie bei einer Unterredung mit Haaretz . . .

Die Beamten zeigten sich konsterniert und enttäuscht über die Tatsache, dass Netanyahu und andere israelische Irangegner dem Wiener Übereinkommen nichts Gutes abgewinnen konnten — obgleich viele israelische Standpunkte in das finale Dokument eingeflossen sind. Die Beamten merkten an, das Übereinkommen erfülle auch die “roten Linien”, die Netanyahu im Lauf der letzten Jahre gezeichnet hatte — “und noch einiges mehr.”

Unter solchen Umständen sei es “schwierig, vernünftige Diskussionen” mit Israel zu führen, ergänzten sie.

HaaretzFür sich alleingenommen hätte diese Unterredung nicht in dieser Form veröffentlicht werden sollen. Die Sorgfaltspflicht auf Seiten von Haaretz hätte bedeutet, irgend jemanden in Washington ausfindig zu machen, der zu einem namentlichen Zitat bereit gewesen wäre, und Jerusalem hätte ein Antwortrecht bekommen müssen. Da all dies fehlt, hätte diese Unterredung einfach als Hintergrundinfo für die Haaretz-Belegschaft abgelegt werden müssen.

Die Sorgfaltspflicht auf Seiten von Haaretz hätte auch bedeutet, jene anonymen Beamten zu hinterfragen. Israel will keinen Krieg. Weder wünschen noch erwarten die Israelis Irans völlige Kapitulation. Und trotz der “Bester Deal, den wir herausschlagen konnten”-Rhetorik gab es eine Alternative. Hier kann man nachlesen, wie ein guter Iran-Deal ausgesehen hätte.

Unsere “hohen Regierungsbeamten in Washington”, die israelische Bedenken diskreditieren wollen, während sie sich für den Iran-Deal einsetzen, haben mit Haaretz eine gute Wahl getroffen. Jüngste Haaretz-Editorials nannten den Deal “eine unglaubliche diplomatische Leistung“, während Premierminister Netanyajus Einwände als “Hysterie” zurückgewiesen wurden.

Dies ist weit entfernt vom israelischen Mainstream. Öffentliche Umfragen unter Israelis ergaben, dass 71% glauben, das Übereinkommen rücke den Iran näher an die Atombombe, 51% würden Obama übergehen, um das Übereinkommen zu brechen, und 47% würden einen unabhängigen israelischen Militäreinsatz gegen den Iran befürworten.

Wenn man es also mit einer anonymen Quelle zu tun hat, sollte man sich sechs Fragen stellen:

  1. Wer ist die Quelle?
  2. Befindet sich die Quelle wirklich in einer Position, dass sie weiß, was sie behauptet? Hat der Reporter genügend Hintergrundinformationen über die Quelle bereitgestellt, damit wir uns ein eigenes Urteil bilden können?
  3. Warum kann die Quelle nicht namentlich für die Story genannt werden? Gibt es eine plausible Erklärung für die Leser?
  4. Was sind die möglichen Motive der Quelle, dass sie mit dem Reporter spricht?
  5. Erfindet die Quelle etwas?
  6. Hätte man die Informationen auch auch von nichtanonymen Quellen bekommen können?

Wollen die Vereinigten Staaten die öffentliche Meinung Israels für sich gewinnen, werden sie den Israelis mit “vernünftigen Debatten” kommen müssen und sich der Tatsache stellen müssen, dass die Israelis jenseits der Haaretz-Seifenblase nichts Gutes über das Übereinkommen zu sagen haben. Anonymes Dreckwerfen in einer außer Tritt geratenen Zeitung wird das nicht schaffen.

Bild: CC BY flickr/Zaheer Mohiuddin mit Modifikationen von HonestReporting; Zeitungen CC BY Wikimedia Commons/Hmbr

BBC Panorama entgleist

26. Juli 2015

Simon Plosker, HonestReporting, 22. Juli 2015

jerusalem-light-rail-train-770x400

Hätte Israel entschieden, Jerusalems Straßenbahn solle die palästinensischen Bürger diskriminieren, indem sie ihre Stadtviertel vermeidet, so hätten die BBC und viele andere sofort die Schwerter ausgepackt. In Wirklichkeit bedient die Straßenbahn alle Einwohner Jerusalems, egal ob Juden, Christen oder Moslems.

Aber das hat die BBC nicht davon abgehalten, die Straßenbahn als Mittel zu missbrauchen, um die Palästinenser Jerusalems als die Opfer eines finsteren Plans darzustellen, die Stadt auf ihre Kosten zu “judaisieren”. Das Thema der BBC hierzu? Der Ausbau von Jerusalems Transportnetzwerk.

BBC Panorama, das wichtigste Format des Senders zum Thema Zeitgeschehen, strahlte am 20. Juli den Beitrag “The Train That Divides Jerusalem” aus. Es ist ein voreingenommener und einseitiger Blick auf Jerusalem.

Hier der YouTube-Link (allerdings ist er in diesem Fall wohl nur innerhalb Großbritanniens erreichbar)

‘ALS JUDE’ SPRECHEND

Der Filmemacher Adam Wishart stellt zu Beginn des Beitrags deutlich klar, dass er ein britischer Jude ist, der vor ca. 30 Jahren an einer zionistischen Lehrreise durch Israel teilgenommen hat, so als ob ihm seine Identität irgendeine spezielle Autorität über die Thematik des Beitrags verleihen würde. Im Beitrag selbst wird dann deutlich, dass Wishart weder für die britischen Juden spricht noch irgendwelche besonderen Kenntnisse über Jerusalem besitzt.

Das Eröffnungssegment vermittelt einen guten Eindruck darüber, worauf Wishart abzielt. Vermischt mit Filmclips palästinensischer Beschwerdeführer trägt er vor:

Jerusalem, eine alte Stadt mit nagelneuer Straßenbahn. Sie hätte dabei helfen sollen, die Stadt zu einen, aber sie führt zu weiterer Spaltung … Jetzt ist es für Juden leichter, in palästinensische Vorstädte zu fahren … Aber die Palästinenser hätten lieber, dass sie fortbleiben.

Dies zeichnet den Rahmen, durch welchen Wishart Jerusalem betrachtet — eine Stadt, die entlang ethnischer Linien getrennt sein sollte. Wenn es ihn so beschäftigt, dass Juden mit der Straßenbahn leichter in “palästinensische Vorstädte” kommen, hat er dann auch die Tatsache erwogen, dass die Straßenbahn es umgekehrt auch palästinensischen Bewohnern Jerusalems erleichtert, zu Krankenhäusern, Einkaufszentren, Cafés, Kinos usw. zu gelangen?

AL-AQSA BEDROHT?

Schon bald wird klar, dass die Straßenbahn Wisharts Werkzeug ist, um gründlich auf dem Thema “geteilte Stadt” herumzureiten. Aber das ist keine Trennung von Gleichen. In Wisharts Augen sind Palästinenser die Opfer von israelischen Juden. Als werden die muslimischen heiligen Stätten auf dem Tempelberg von einigen Juden bedroht, “die den Tempel auf dem Berg, den sie Tempelberg nennen, komplett neu errichten wollen, obwohl dort schon muslimische heilige Bauwerke stehen.”

Wishart interviewt Rivka Shimon, die eindeutig diese Haltung vertritt. Was er jedoch verschweigt: Shimon ist eine prominente Aktivistin des Women’s Forum for the Temple, einer von diversen kleinen jüdisch-nationalistischen Organisationen, die sich mit dem Status des Tempelbergs beschäftigen.

Diese Gruppen werden nicht nur als extremistisch betrachtet, sondern Wishart verschweigt ebenfalls, dass das wahre Thema, das in letzter Zeit diskutiert wurde, nicht der Neubau des Tempels ist, sondern der Zugang von Juden zum Tempelberg und ihr dortiges Gebetsrecht. Wie bei BBC-Berichten über Israel üblich, wurden auch hier wichtige Zusammenhänge einfach weggelassen. Muslimische heilige Stätten werden von Juden nicht bedroht, aber Wishart erwähnt erst kurz am Ende dieses Segments, dass es die explizite Politik der israelischen Regierung ist, dass Juden am Tempelberg nicht beten dürfen.

Als Wishart erzählt, wie Besucher der Tempel-Bewegung im November 2014 von Palästinensern auf dem Tempelberg angegriffen worden waren, sagt er:

Die Polizei betrat deshalb die Al-Aqsa-Moschee. Das mochten nur wenige Meter gewesen sein, aber für viele Muslime war dies das Überschreiten einer heiligen Linie.

Wishart schenkt dem Mythos Glauben, Israel habe die Moschee während des Palästinenseraufstands entweiht. Wer entweihte denn wirklich eine heilige Stätte? Wie HonestReporting anhand einiger akkurater Medienberichte damals schrieb, schossen die palästinensischen Aufständischen Feuerwerk aus dem Inneren der Moschee auf die Polizei, während sie sich hinter Möbeln verbarrikadiert hatten. Beim Versuch, die Türen der Moschee zu schließen, waren die Polizisten gezwungen, ein paar Schritte ins Gebäude hineinzugehen.

Aber warum sollten die Zusammenhänge die BBC kümmern, wenn sie Israelis als Aggressoren hinstellen kann — oder in diesem Fall als Schänder von muslimischen heiligen Stätten?

Später sagt Wishart:

Als ich vor 31 Jahren hier war, waren selbst meine heißblütigsten zionistischen Freunde nicht darauf aus, schnellstens an diesem Ort einen Tempel zu bauen. Jetzt nimmt die Idee Fahrt auf und erhält sogar Unterstützung vom Mainstream. Selbst ein Mitglied des neuen Regierungskabinetts unterstützt diese Idee. Mir kommt der Gedanke, dass dies sicherlich der letzte Widerstand der Palästinenser wäre, wenn einige Juden diese Idee noch weitertreiben.

Zwar existiert die Sehnsucht nach einem dritten Tempel, aber niemand “ist darauf aus, schnellstens an diesem Ort einen Tempel zu bauen”. Wishart hat eine sensationsheischende Hypothese aufgestellt, um das Bild von den extremistischen Israelis zu festigen.

Adam Wishart in der Jerusalemer Straßenbahn (Screenshot: BBC Panorama)

Adam Wishart in der Jerusalemer Straßenbahn (Screenshot: BBC Panorama)

EIN FIASKO DES KONTEXT

Der Mangel an Kontext erstreckt sich auch auf die Geschichte Jerusalems. Ohne Erwähnung, wie Israel die Herrschaft über ein wiedervereinigtes Jerusalem als Resultat des Sechstagskrieges erlangte, sagt Wishart einfach, Israel habe “1967 die Ostteile Jerusalems besetzt“. Er ergänzt: “Die hier lebenden Palästinenser bleiben wütend, dass sie sich unter israelischer Kontrolle befinden. Und die Straßenbahn fügt noch weiteres Leid hinzu.

Was Wishart seinen Zuschauern verschweigt, sind die Vorteile, die die palästinensischen Einwohner Jerusalems durch die israelische Souveränität haben, z. B. dieselbe nationale Versicherung und Gesundheitsversorgung, die alle Israelis genießen, und das Recht, in Israel zu leben und zu arbeiten. Diese Palästinenser haben auch die Möglichkeit, die israelische Staatsangehörigkeit anzunehmen. Und wo Wishart eine zwischen Juden und Arabern geteilte Stadt sieht, ist die Realität, dass Araber überall in der Stadt Wohnungen und Gebäude mieten oder kaufen können.

Für Wishart besteht jedoch eine Invasion von Juden in vorrangig arabische Bereiche, und das sieht er als problematisch. Nach dem Interview mit Rivka Shimon redet Wishart ausführlich mit Aryeh King, ebenfalls ein Vertreter von Ansichten, die nicht dem israelischen Mainstream entsprechen. Tatsächlich war King, ehemals ein Mitglied des Jerusalemer Stadtrats, im September 2014 von Bürgermeister Nir Barkat gefeuert worden, als er Barkats Plänen widerstanden hatte, Häuser für palästinensische Bewohner Ostjerusalems zu bauen.

Es mag im Fernsehen interessanter aussehen, wenn BBC und Co. Israelis interviewen, die politisch oder religiös extreme Ansichten vertreten, aber es ist nicht repräsentativ für den israelischen Mainstream.

EINE ‘ILLEGALE SIEDLUNG’

Wishart sagt:

Ich frage mich, was der Zweck der Straßenbahn ist. Bietet ihre Endstation einen Hinweis? Sie verläuft im Norden durch die palästinensischen Viertel und schlängelt sich um das Flüchtlingslager. Was so kontrovers ist, ist die Endstation: eine israelische Siedlung — 1.000 Morgen Land, von Israel genommen, um eine schöne Vorstadt zu bauen. Wie alle Siedlungen in besetztem Gebiet betrachtet die internationale Gemeinschaft sie als illegal.

Ganz offensichtlich wäre kein BBC-Kommentar über Israel komplett ohne eine Erwähnung der “illegalen Siedlungen”. Wo ist diese Siedlung, die Wishart so kontrovers findet? Es ist Pisgat Ze’ev, eine nördliche Vorstadt von Jerusalem, und zwar innerhalb der Stadtgrenzen.

Haaretz schrieb 2012:

Das Nordjerusalemer Viertel Pisgat Ze’ev wurde hauptsächlich auf Land erbaut, das jüdischen Holocaustopfern gehörte. Dies wurde kürzlich von der Company for Location and Restitution of Holocaust Victims’ Assets gemacht, die 2007 von der israelischen Regierung eingesetzt wurde, um Besitztümer von Holocaustopfern in Israel aufzuspüren und sie ihren rechtmäßigen Erben zuzuführen.

Das Land, heute achtstellige Schekel-Summen wert, wurde vor dem 2. Weltkrieg von europäischen Juden erworben — hauptsächlich aus Lettland und Estland, aber auch aus Rumänien und Belgien. Nur wenige überlebten den Krieg, und die meisten haben keine lebenden Erben.

Tatsächlich ziehen immer größere Zahlen von Arabern in die jüdischen Viertel Jerusalems wie z. B. Pisgat Ze’ev, das Wishart als Siedlung betrachtet. Aber Nuancierung war noch nie BBC-Politik, wenn es um jüdische Gemeinden jenseits der sogenannten Grünen Linie geht, da BBC-Journalisten nicht zwischen Jerusalemer Vierteln, etablierten Siedlungsblocks wie Gush Etzion und isolierten und manchmal illegal errichteten Außenposten tief in den umstrittenen Territorien unterscheiden. Für die BBC ist das alles dasselbe.

Wishart beendet seinen Beitrag mit einer letzten Botschaft an Israel, die er “als Jude” formuliert:

Meine Reise brach mir das Herz. Als sich meine Großeltern für den Staat Israel einsetzten, hofften sie auf einen Ort der Zuflucht, der Toleranz, der Gleichberechtigung für alle. Während ich den letzten Zug zurück nehme, kann ich nicht glauben, dass es sich hier um jenen Ort handelt, von dem sie vor so vielen Jahren träumten.

Und das beschließt Wisharts Reise — eine, wo die Enttäuschungen und Herzensbrüche nur gegen Israelis und Juden gemünzt sind, die er als die einzige Seite betrachtet, die irgendwelche Verantwortung für Ereignisse und Umstände trägt.

Wishart hat ein Bild von Jerusalem gezeichnet, das die Bewohner von Israels Hauptstadt schwierig mit ihrem Alltagsleben vereinbar finden werden, denn in ihrem Alltag gibt es keine ständige Anspannung und Gewalt. Dass er Jerusalems Straßenbahn als Symbol und Ursache der Spannungen bzw. Schwierigkeiten in Jerusalem sieht, beweist nur, wie weit Wishart und die BBC geistig entgleist sind.

Bild: CC BY-SA StateofIsrael via flickr mit Modifikationen von HonestReporting

Israels Existenz geht in der BBC-Übersetzung verloren

15. Juli 2015

Pesach Benson, HonestReporting, 9. Juli 2015

translation-BBC-770x400

Die BBC und ihre Übersetzer machen mich immer wieder sprachlos.

Die Doku namens “Children of the Gaza War” wurde kritisiert, weil Reporterin Lyse Doucet und die Übersetzer, welche die BBC nutzte, eine schlechte Ermessensentscheidung trafen. Immer wenn palästinensische Kinder das arabische Wort Yahud nutzen, also Jude, übersetzten sie es als “Israeli”.

Der Jewish Chronicle erläutert:

Die Chefauslandskorrespondentin der BBC sagte, die Übersetzer aus Gaza hätten ihr gesagt, die befragten palästinensischen Kinder meinten mit “die Juden” in Wirklichkeit Israelis.

Eines der Gaza-Kinder sagte, die “Yahud” würden Palästinenser massakrieren. Im Untertitel steht jedoch: “Israel massakriert uns.”

Die in Kanada geborene Frau Doucet sagte: “Wir sprachen mit den Menschen in Gaza, wir sprachen mit den Übersetzern. Wenn [die Kinder] ‘Juden’ sagen, meinen sie ‘Israelis’. Und wir hatten den Eindruck, das wäre die bessere Übersetzung.

Es war keine bessere Übersetzung. Auf Arabisch bedeutet Yahudi Jude (Plural ist Yahud). Yisraili bedeutet Israeli (Plural ist Yisraileen). Punkt.

Mehrere Probleme führten hierzu.

Lyce Doucet mit Gaza-Kindern

Lyce Doucet mit Gaza-Kindern

1. Die Gaza-Kinder

Ein befreundeter Palästinenser sagte mir, die Palästinenser bezeichnen Israelis normalerweise als Yahud. Es mag aus Feindseligkeit entstanden sein, fand seinen Weg aber in den Alltagsgebrauch. Auch sagte er mir, gebildetere Palästinenser würden manchmal die Unterscheidung machen und das Wort Yisraili benutzen. Dies bietet Einblick in die Denkweise der BBC, aber trotzdem ist Doucet noch nicht aus dem Schneider.

Die Kinder, mit denen Doucet gesprochen hat, kamen entweder zur Welt, nachdem sich Israel aus Gaza zurückgezogen hatte, oder sie waren zu jung, um irgendwelche Erinnerungen an “die Besatzung” zu haben. Sie sind mit einer rein palästinensischen Erziehung und mit palästinensischen Medien aufgewachsen, welche beide die Kinder indoktrinieren, die Existenz Israels zu leugnen.

Und wenn es Israel nicht gibt, dann auch keine Israelis.

Diese interne Logik bei den Palästinensern ist für Doucet eine unbequeme Tatsache. Eine Anerkenntnis dieser Leugnung wäre ein Akt mutigen, aufrechten Journalismus, selbst wenn dies das palästinensische Opfer-Narrativ entkräftet, das den Ton für praktisch die gesamte Nahost-Berichterstattung der BBC angibt.

Leider konnte sich Doucet nicht dazu durchringen.

Statt diese tiefgreifende Leugnung durch die Palästinenser zu thematisieren, traf Doucet eine Entscheidung, die a) alles übertüncht und b) dies jedoch so schlampig macht, dass die Yisraileen wie ich und die Yahud aus Großbritannien uns fühlen, als habe die BBC unsere Intelligenz beleidigt.

BBC-News2. Die Übersetzer

Die Übersetzer aus Gaza, die die BBC nutzte, sind Teil eines komplexeren Bildes.

Westliche Medien verlassen sich auf freiberufliche palästinensische (und israelische) Autoren, Fotografen und Kameraleute (die man “freie Mitarbeiter” nennt) sowie auf die Hilfe von sogenannten “Mittelsmännern“, die den Reportern helfen, Zugang zu erhalten, das fremde Land zu befahren, Schwierigkeiten zu vermeiden und so weiter.

Die freien Mitarbeiter kennen das Gebiet, und sie zu beschäftigen ist weniger teuer als wenn man ganze Reporterteams einfliegt. Außerdem wirft es kein schlechtes Bild auf die Medien, wenn sie den Menschen vor Ort Beschäftigungsmöglichkeiten bieten.

Das Problem entsteht, wenn das palästinensische Unterstützungsteam sein eigenes “Gepäck” zur Berichterstattung mitbringt. Bedenkt Folgendes:

  • Auslandskorrespondenten, die in Schwierigkeiten geraten, haben die Unterstützung ihrer Papiere, und in ernsten Fällen müssen sie nach Hause zurückfliegen. Dies gilt jedoch nicht für ihre palästinensischen Helfer, die unter dem Daumen der Hamas oder der Palästinenserbehörde leben, je nachdem. Dies würde erklären, warum die Selbstzensur bei palästinensischen Journalisten einer Studie aus dem Jahr 2014 zufolge so stark ausgeprägt ist.
  • Freie Mitarbeiter und Mittelsmänner wie Nidal Rafa haben unter Umständen ihre eigene politische Agenda oder sogar Verbindungen zu Terrororganisationen wie z. B. der BBC-Reporter Fayad Abu Shamala, der auch der Hamas angehört. Fares Akram (damals bei der New York Times, heute bei AP) erstaunte einst durch die Art und Weise, in welcher er seine Bewunderung Jassir Arafats zum Ausdruck brachte. Der Fotograf Fadi Arouri erfand Nachrichten zum Zwecke des Profits und der Ideologie.

Es überrascht also nicht sehr, dass die palästinensischen Übersetzer Doucet sagten, das Wort “Israeli” sei die geeignete Übersetzung für Yahud.

Und das bringt mich zu einer letzten Frage:

Nahmen sich Doucets Übersetzer noch andere Freiheiten heraus, von denen wir wissen sollten?

Bild: CC BY flickr/Steve Jurvetson, CC BY flickr/Surian Soosay, CC BY-NC-SA flickr/Lance Page/Truthout.org mit Modifikationen von HonestReporting

Frank Luntz schlägt Alarm wegen US-Unterstützung

14. Juli 2015

Alex Margolin, HonestReporting, 7. Juli 2015

alarmClock-fightingBDS-770x400

Mitglieder der Demokraten entfernen sich seit Jahren immer weiter von Israel, aber die letzten Ergebnisse des Meinungsforschers Frank Luntz legen nahe, dass die überparteiliche Unterstützung für Israels ernsthaft gefährdet ist.

Laut Luntz’ Umfrage denken 47% der Demokraten, Israel sei ein rassistisches Land, und nur 48% glauben, Israel wolle Frieden. Nur 51% der Demokraten sagten, die USA solle Israel unterstützen (verglichen mit 90% der Republikaner), und nur 46% bezeichneten sich als “proisraelisch”.

Die Umfrage unter 802 Angehörigen der “Meinungselite” in beiden politischen Parteien zeigte ebenso, dass nur 18% der Demokraten wahrscheinlicher für einen proisraelischen Kandidaten stimmen würden, wohingegen es bei 32% weniger wahrscheinlich war, dass sie für einen solchen Kandidaten stimmen.

“Israel konnte Kopf und Herz der Republikaner in Amerika gewinnen, während es gleichzeitig die Demokraten verliert”, sagte Luntz diese Woche der Times of Israel. “Ich hatte nicht erwartet, dass es so offenkundig und so tiefgreifend werden würde.”

Luntz schlug eine Reihe von Botschaften vor, um die Demokraten für sich zu gewinnen, z. B. die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen in Israel im Gegensatz zu seinen Nachbarn oder die anhaltende humanitäre Hilfe für die Palästinenser.

Und Shmuel Rosner, der fürs Jewish Journal of Los Angeles schreibt, sagte zu diesen Umfrageergebnissen, dass nicht Israel die Demokraten verliert, sondern umgekehrt die Demokraten Israel verlieren. Er sagte, Veränderungen in der Politik würden die Lage nicht notwendigerweise zum Guten wenden, da viele Haltungen gegenüber Israel kaum Substanz besitzen.

Die meisten der 47% der amerikanischen “Elite-Demokraten”, die sagen, Israel sei “rassistisch”, haben Israels Politik nicht wirklich untersucht und können ihre Behauptungen nicht mit Zahlen und Fakten untermauern (u. a. auch weil Israel nicht rassistisch ist – sicherlich nicht rassistischer als die meisten anderen Länder). Also warum sagen sie dann, Israel sei rassistisch? Wohl hauptsächlich wegen eines gewissen Zeitgeistes bei ihrer Referenzgruppe, die es zu einer Mode macht, Israel als dieses oder jenes zu sehen.

Und was ist dieser “gewisse Zeitgeist”? Rosner erklärt das nicht genauer. Aber ein Kandidat, der ins Auge fällt, ist der anhaltende Angriff auf Israels Legitimität durch die BDS-Bewegung. Zwar ergab Luntz’ Umfrage, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Meinungselite die BDS-Bewegung kennt, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die meisten von ihnen den Angriffen auf Israel ausgesetzt waren, ohne von der dahinterstehenden Bewegung zu wissen.

Der stete Tropfen der Presseberichte über jeden BDS-Angriff auf Prominente, die nach Israel kommen, höhlt den Stein. Auch die Bemühungen, israelische Sportler aus Wettkämpfen auszuschließen, israelische Akademiker aus großen Konferenzen oder israelische Produkte aus den Regalen von Supermärkten oder Universitäts-Speisesälen.

Es sickert durch Artikel über die Boykottziele herein, wo die BDS-Bewegung nur im Hintergrund erwähnt wird. Und es sickert mit jeder Nachricht über Studenten herein, die sich an ihrer Universität auf Israel als Ziel ihrer Kritik konzentrieren. Und es ist in den wiederholten Bezeichnungen als “Apartheid-Israel” im Kommentarbereich jedes Mainstreamartikels, der als zu israelpositiv wahrgenommen wird.

Es sickert durch das Raketenfeuer an Informationen herein, die zu einem einzigen Schluss führen – dass Israel keinen Platz unter den Nationen verdient.

“Israel hat bereits Probleme durch BDS, und die Amerikaner wissen nicht einmal, was das bedeutet. Können Sie sich vorstellen, wie schlimm das noch wird?” sagte Luntz der Times of Israel. Es ist eine hinterhältige Kampagne, die Israels Legitimität angreift, und sie findet bei den Demokraten immer mehr Gehör.

Bild: CC BY Alex via flickr mit Beifügungen von HonestReporting

Tränen vor Terror

13. Juli 2015

Yarden Frankl, HonestReporting, 6. Juli 2015

17yoTerrorist-mom-770x400

Welche Worte oder Emotionen kommen einem bei folgendem Bild in den Sinn?

Screen-Shot-2015-07-06-at-12.50.18-PM-640x360

Das ist das Begleitbild, welches die New York Times für eine Story über den Tod von Muhammad Hani al-Kasba verwendete, einem palästinensischen Teenager, der Steinbrocken auf ein IDF-Fahrzeug schleuderte. Er ignorierte Warnschüsse und machte weiter, und dann wurde er von den Soldaten in jenem Fahrzeug erschossen. Im Artikel wird er einfach als “Teenager” beschrieben. Wir haben schon vorher darüber berichtet, wie die New York Times durch ihre Schlagzeile dem Vorfall allen bedeutsamen Inhalts beraubte (“Israelische Streitkräfte töten palästinensischen Teenager im Westjordanland”).

Jeder, der den Artikel über einen palästinensischen “Teenager” liest, der von israelischen Soldaten erschossen wurde, und dann ein Bild von dessen Familie sieht, die bei seinem Begräbnis weint, wird ein gewisses Maß an Sympathie empfinden.

Seht euch jetzt das folgende Bild an:

terror

Dieses Bild und weitere Bilder sind ans Tageslicht gekommen und zeigen, dass al-Kasba nicht einfach ein unschuldiger Teenager war. Laut Israellycool wurden diese Bilder von seinen Freunden gepostet und sind im Internet weithin verfügbar. Mit anderen Worten: Es wäre der New York Times bestimmt nicht schwergefallen, ein Bild zu finden, das die wahre Natur dieses Mannes zeigt, selbst wenn sie ein solches Bild nicht abgedruckt hätte. Die Leser hätten auf jeden Fall einen ganz anderen Eindruck von dem Vorfall gehabt, hätten sie dieses Bild gesehen.

Statt dessen druckt die New York Times ein Bild seiner Familie. Zusammen mit der Schlagzeile ist der Artikel insgesamt irreführender, als dass er die Wahrheit berichtet.

Tod eines palästinensischen Steinewerfers bringt neuerliche falsche Schlagzeilen

12. Juli 2015

Simon Plosker, HonestReporting, 5. Juli 2015

bad-headline-worse-picture-770x400

Das Steinewerfen der Palästinenser ist eine Gewalttat und hat bereits Israelis getötet. Es ist daher wenig überraschend, dass die IDF-Soldaten im abgebildeten Fahrzeug zurückfeuerten, nachdem die Steinewerfer Warnschüsse ignoriert und ihren Angriff fortgesetzt hatten.

idf-e1435903325474-635x357

Im Verlauf dieses Vorfalls wurde einer der Steinewerfer angeschossen, und er starb an seinen Verletzungen.

Einige Medien ignorierten die mit Steinewerfen einhergehende Gewalt und wählten Schlagzeilen, welche die Story verzerrten.

Die New York Times:

Israelische Streitkräfte töten palästinensischen Teenager im Westjordanland

Israelische Streitkräfte töten palästinensischen Teenager im Westjordanland

AFP:

Israelische Soldaten töten palästinensischen Teenager im Westjordanland

Israelische Soldaten töten palästinensischen Teenager im Westjordanland

Die Irish Times:

Palästinensischer Protestler im Westjordanland erschossen

Palästinensischer Protestler im Westjordanland erschossen

International Business Times:

Israelischer Offizier tötet 17jährigen Palästinenser wegen Steinewerfens

Israelischer Offizier tötet 17jährigen Palästinenser wegen Steinewerfens

Obwohl der Palästinenser mit der Gewalt begann und das Leben von IDF-Soldaten bedrohte, entfernten die New York Times und AFP jeglichen Kontext und legen nahe, ein palästinensischer Teenager sei ohne jeden Grund (außer vielleicht Boshaftigkeit) von der IDF “getötet” worden.

Bei der Irish Times wird der Steinewerfer zu einem “Protestler”, der sich vor dem geistigen Auge der Leserschaft höchstens des friedlichen Marschierens mit einem Plakat in der Hand schuldig gemacht hat. Die International Business Times beschwört Bilder einer Exekution herauf, die wegen einer kleinen Gesetzesübertretung durchgeführt wurde.

Vergleicht obige Schlagzeilen mit einigen der vernünftigeren Sorte:
Israelischer Offizier tötet steinewerfenden palästinensischen Jugendlichen im Westjordanland
Palästinenser nach Steinewerfen auf israelisches Fahrzeug getötet

Dies sind nur die jüngsten Beispiele in einer ganzen Serie falscher Schlagzeilen, insbesondere von AFP, welche die Israelis als bösartige Aggressoren hinstellen und palästinensische Angreifer als unschuldige Opfer israelischer Strafaktionen.


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 408 Followern an