Wenn es nach britischen Medien geht, sind Selbstmordanschläge von Palästinensern, Angriffe mit Schusswaffen und Messern auf israelischem Staatsgebiet niemals Terrorakte. Und die Verursacher von Blutvergießen und schwerer Körperverletzung sind niemals Terroristen.
Die aus 9 Buchstaben bestehende Wortwahl lautet immer Militante*.
Wenn aber in den Straßen Londons ein britischer Soldat direkt vor seiner Kaserne von Muslimen zu Tode gehackt wird, verwenden britische Medien das 6-Buchstaben-Wort mit dem großen „T“. Und das ist auch richtig so.
Sollte aber beispielsweise ein ähnlicher Anschlag in Jerusalem oder Tel Aviv verübt werden, könnte man sich darauf verlassen, dass die Schlagzeilen ganz anders aussehen würden. Terror gibt’s also nur in London. Die nachfolgenden Headlines sprechen für sich.
Zumindest die BBC zeigte etwas weniger Kontinuität mit ihrer leisetreterischen Qualifizierung von „vermutlich Terror“:
Was wir aus diesem grauenhaften Anschlag mitnehmen können: Wenigstens erkennen die britischen Medien, dass es Terror tatsächlich gibt.
Es sieht danach aus, dass Newseums nun versucht, vom Sims herunterzuklettern, nachdem es sich zu weit aus dem Fenster gelehnt hatte. Das Washingtoner Medien-Museum kündigte an, dass es neu über die Aufnahme der zwei Hamas-”Journalisten” in ihre Gedenkstätte für getötete Reporter nachdenkt.
Es gab ernst zu nehmende Nachfragen dahingehend, ob zwei Personen auf unserer Vorschlagsliste für Journalisten, die während der Ausübung ihrer Tätigkeit letztes Jahr getötet worden waren, tatsächlich Journalisten waren oder ob sie an terroristischen Aktivitäten teilnahmen.
Wir nehmen die Bedenken bezüglich dieser beiden Männer ernst und haben beschlossen, vor ihrer Aufnahme als Journalisten in unserer Gedenkstätte weitere Nachforschungen anzustellen.
Der Terrorismus hat die Szene in vielerlei Hinsicht verändert, einschließlich der Regeln für den Kriegseinsatz, das Recht, den Geheimdiensteinsatz und Verhörtechniken und die Internierung feindlicher Kombattanten. Der Journalismus bildet da keine Ausnahme.
Das in Washington DC ansässige Newseum, ein Museum für Medien, will zu Ehren der Journalisten, die letztes Jahr während ihrer Nachrichtenberichterstattung getötet worden waren, eine Zeremonie abhalten. Auf der Auszeichnungsliste mit 84 Namen befinden sich auch Mahmoud Al-Kumi und Hussam Salama. Während der Operation Pillar of Defense [Säule der Verteidigung, (bd)] im November 2012 hatte die IDF Mahmoud Al-Kumi und Hussam Salama getötet.
Abbildung: Hamas-Agenten Mahmoud Al-Kumi (links) und Hussam Salama. Quelle: http://alresalah.ps
Konfrontiert mit schweren Vorwürfen wegen der Verbindungen von ’Al-Aqsa TV’ zum Terrorismus, bestritt Mohammad Thouraya, Chef des Kanals, dass Al-Aqsa die Stimme der Hamas sei – eine schwer zu leugnende Tatsache, da der Sender von der Hamas finanziert und kontrolliert wird -, aber er räumte ein, dass die dort angestellten Mitarbeiter “alle Teil des Widerstands sind.”
“Teil des Widerstands” kann mit anderen Worten auch bedeuten, dass diejenigen, die tagsüber mit der Kamera unterwegs sind, nachts Raketen mit sich befördern.
Trotz heftiger Kritik blieb das Newseum stur und veröffentlichte eine Erklärung, die folgenden Wortlaut enthielt:
Hussam Salama und Mahmoud Al-Kumi waren als Kameraleute in einem Auto unterwegs, das deutlich mit der Aufschrift “TV” gekennzeichnet war. Sowohl das Committee to Protect Journalists als auch Reporters Without Borders und The World Association of Newspapers und andere Nachrichtenmedien meinten, dass die beiden Journalisten während ihrer Berufsausübung getötet worden sind.
Viele Kommentatoren haben darauf hingewiesen, dass Hamas und Al-Aqsa TV von der US-Regierung als terroristische Organisationen eingestuft werden. Warum sollten Terroristen schon allein deshalb Schutz genießen, weil sie auf ihrem Fahrzeug ein „TV“ aufkleben oder mit einer Kamera herumlaufen? Ein echter Journalist berichtet über einen Konflikt und nimmt nicht aktiv daran teil. Und kann eine Propaganda-Bande, die Antisemitismus und Gewalt gegen Juden und Israelis postuliert, wirklich als legitimes Medienmitglied durchgehen?
Wir glauben das nicht. Die Ehrung dieser beiden Terroristen ist eine Ohrfeige für die ehrlichen Journalisten, die für die Sache der sauberen Berichterstattung ihr Leben verloren haben. Falls Sie das auch so sehen, schicken Sie Ihre Beschwerde (Bitte in Englisch) an das Newseum und bestehen Sie darauf, dass zwischen der Ehrung von Journalisten und der Huldigung von Terroristen ein Unterschied besteht: info@newseum.org
Die BBC nimmt offensichtlich nicht zur Kenntnis, dass Terrorakte gegen israelische Zivilisten eben das sind, was sie sind, und dass Palästinenser, die in mörderischer Absicht israelische Zivilisten mit Messern, Raketen und Selbstmordanschlägen töten wollen, nun mal Terroristen sind.
Dennoch hat die BBC dank freundlicher Mithilfe des verabscheuungswürdigen syrischen Regimes von Bashar al Assad, das verantwortlich ist für den rücksichtslosen Mord an Männern, Frauen und Kindern in einem Bürgerkrieg, der während der letzten drei Jahre etwa 70.000 Menschenleben* gekostet hatte, das “T”-Wort**, für sich entdeckt.
Ja, es stimmt: Israel wird mit Terroristen in Verbindung gebracht. Und woher wissen wir das? Zumindest von den Syrern.
Werfen wir zunächst einen Blick auf die Homepage von BBC News:
Artikelüberschrift:Israelische Luftschläge mit Terroristen abgestimmt
Ein gehöriges Stück Terror für die BBC, was den Anschein erweckt, dass man die Propaganda des syrischen Regimes zu ernst nehmen solle.
Könnte man sich bei den Schlagzeilenschreibern der BBC noch mehr Pathos vorstellen?
Handeln Sie bitte jetzt. Richten Sie Ihre Kritik (bitte in Englisch) an www.bbc.co.uk/complaints, die Beschwerdeseite der BBC. Für detaillierte Navigation durch die Seite klicken Sie bitte hier.
Bitte twittern Sie diesen Artikel, geben Sie ihm ein „Like“ oder verbinden Sie diesen Artikel auf ihrer Webseite/Blog. Er kann nur dann große Wirkung entfalten, wenn er eine große Leserschaft erreicht, speziell durch eine entsprechende Eingabe bei Google.
———– *Anmerkung (bd):
Seit 1949 bis heute sind in der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Palästinensern und Israelis wesentlich weniger Menschen ums Leben gekommen, viele davon aber durch palästinensische Anschläge auf israelische Zivilisten, die ungezählten verkrüppelten Israelis nach Anschlägen nicht mitgerechnet.
Die im Link aufgeführten Wikipedia-Angaben beziehen sich meist auf ausgewählte und relativ ungesicherte Quellen, sind nicht immer wissenschaftlich belegt und geben oft die palästinensische Sichtweise wider.
** Die Umschreibung T-Wort (also Terror) steht dafür, dass viele Mainstream-Medien das Wort Terror vermeiden, um islamische Terroristen in einem besseren Licht darzustellen oder als sozial motivierte Robin Hood-Figuren darzustellen (bd).
Durch einen israelischen Luftangriff wurde ein islamischer Jihadist getötet. Hithem Ziad Ibrahim Masshal war an einem Raketenangriff auf den Ort Eilat vor wenigen Tagen beteiligt. Die Geschosse waren aus der ägyptischen Halbinsel Sinai abgefeuert worden. Masshal hatte den Konflikt also mit Sicherheit internationalisiert.
Deshalb amüsierte ich mich über diese Headline von Sky News. Die gelbe Hervorhebung akzentuiert die Beschreibung von Masshal, der – sagen wir mal – sicher niemanden an Peter Fonda, Dennis Hopper und Jack Nicholson im Kult-Film Easy Rider erinnert. Der Jerusalem Post zufolge war der Salafist Masshal „an der Herstellung, Entwicklung und dem Handel mit Schusswaffen, insbesondere Raketen und Bomben beteiligt…”
Motorradfahrer?
Trug er einen Helm?
So also hatte Israel Masshal beschrieben?
Sicher nicht.
Dann möchte ich als Jerusalems Top Bus Surfer in Erinnerung bleiben.
UPDATE: Beim Guardian hat auch jemand einen Trip geschluckt.
Die Medien waren kürzlich voll mit Geschichten wie dieser über einen palästinensischen Häftling in Sicherheitsverwahrung, der in einem israelischen Gefängnis an Kehlkopfkrebs gestorben war. Während die Medien jede Menge Zeit dafür aufbrachten, palästinensische Offizielle zu zitieren, die Israel für seinen Tod verantwortlich machten und detailliert über deren Wut wegen seines Ablebens berichteten, haben einige wichtige Fragen noch immer nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die ihnen zukommt.
1) Speziell der Häftling Maysara Abu Hamdiya saß eine lebenslange Haftstrafe wegen versuchten Massenmordes ab. Er war General der palästinensischen Sicherheitskräfte (jawohl, jener paramilitärischen Einheit, die durch internationale Spenden zur Stützung des “gemäßigten” Regimes der Palästinensischen Autonomiebehörde finanziert wird). Offenbar schickte General Hamdiya einen jungen Mann mit einer Bombe in nein Jerusalemer Cafe mit der Order, so viele Menschen wie möglich umzubringen. Gott sei Dank zündete die Bombe nicht, der General wurde erwischt und verhaftet. Tragischerweise wurden bei ähnlichen Anschlägen während der zweiten Intifada mehr als tausend Israelis getötet.
2) Obwohl er wegen des Mordversuchs an dutzenden israelischer Cafebesucher inhaftiert wurde, erhielt Hamdiya (wie Tausende andere Palästinenser) medizinische Versorgung in einem israelischen Krankenhaus. Die meisten Leute wissen nichts über viele palästinensische Zivilisten, die in israelischen Krankenhäusern behandelt werden (was zu einem Großteil von israelischen Steuerzahlern bezahlt wird.) Jeden Tag ermöglicht Israel den Zugang von Menschen aus Gaza, die in den ausgezeichneten medizinischen Einrichtungen in Israel behandelt werden. Man kann das als Argument dafür sehen, wie großzügig Israel handelt.
Aber in diesem Fall handelt es sich um einen tatsächlichen Terroristen, der Israelis ermorden wollte und dennoch Zugang zu medizinischer Versorgung in Israel erhielt. Der lautstark in den Schlagzeilen erhobene Vorwurf lautete, dass dieser Mannes, der an einer tödlichen Krankheit litt, nicht ausreichend genug gepflegt worden sei.
Ein Kommentator der Washington Post verlinkte zu diesem Beitrag, der das Problem zurechtrückt. Ein Auszug:
Nach erstaunlicher ist die Tatsache, dass, während die Hamas weiterhin ihre Raketen verschoss, sie weiterhin Patienten nach Israel zur Behandlung in dortige Krankenhäuser schickte, viele davon in Gebiete, die unter Beschuss der Hamas-Raketen lagen.
Israelische Krankenhäuser nehmen schon seit Jahren Palästinenser auf. In Gaza gibt es einfach nicht genug medizinische Einrichtungen, die eine Behandlung der stetig anwachsenden Bevölkerung garantieren können. Und die dort vorhandenen sind schlecht ausgestattet. Dem ’Palestinian Central Bureau of Statistics’ zufolge gibt es in Gaza 24 Krankenhäuser, die 1,7 Millionen Menschen zu versorgen haben. Israel hingegen verfügt über 377 Krankenhäuser, verteilt auf eine Bevölkerung von etwa 8 Millionen. Allein im vergangenen Jahr erhielten mehr als 100.000 Palästinenser medizinische Versorgung in Israel. Selbst auf dem Höhepunkt der Kämpfe im vergangenen November behandelten israelische Krankenhäuser Patienten aus dem Gazastreifen.
Kompliment an Tim Marshall von Sky News, der die Probleme in Nahost mit dem Auge des Experten und der seltenen Fähigkeit untersucht, Ereignisse in eine angemessene Perspektive zu setzen. Während viele in den internationalen Medien dazu tendieren, sich allein auf Israel zu konzentrieren, scheut Marshall sich nicht, unangenehme Fragen auch an die andere Seite zu stellen.
Der Tod eines weiteren palästinensischen Häftlings in israelischer Haft hat logischerweise in vielen Ländern Schlagzeilen generiert, auch in Israel.
Er ist Thema von Anfragen im israelischen Parlament und Debatten über Israels Menschenrechtsbilanz.
Man vergleiche das mit einem Thema, das nur selten Schlagzeilen produziert und keine Debatte entfacht – den Bedingungen der Palästinenser in palästinensischen Gefängnissen. Nur wenige Menschen setzen sich für sie ein, ihr Schicksal generiert weder Demonstrationen noch unaufhörliche Debatten oder gerechtfertigten Zorn im Ausland.
…
Für die einfachen Palästinenser kann es gefährlich werden, gegen Israel zu demonstrieren, da sie sich letzten Endes mit israelischen Soldaten konfrontiert sehen, aber es bringt sie nicht in Konflikt mit der eigenen Regierung, und das bringt uns zu der unerzählten Geschichte.
Die Palästinenser sind sich dessen bewusst, dass nur wenige Menschen sich für sie einsetzen werden, wenn sie in Polizeigefängnissen der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland oder im von der Hamas beherrschten Gazastreifen landen. Sie wissen, dass Folter in diesen Einrichtungen auf der Tagesordnung steht ist und Todesfälle während der Haft auch dort auftreten.
Gut ein Jahr, nachdem HonestReporting den fies verfälschenden Foto-Tweed von Khulood Badawi*, einer Mitarbeiterin der Jerusalemer Niederlassung des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), aufdeckt hatte, hat die UNO ihre übermäßig lange Untersuchung abgeschlossen und Badawi entlassen.
Im vergangenen März, während zunehmender gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen den israelischen Streitkräften und der Hamas, die mehrere Tage andauerten, sorgte Badawi für internationales Aufsehen. Badawi twitterte das Foto eines Vaters, der ein blutendes Mädchen im Arm trug, und das massiv den Eindruck vermittelte, das Mädchen sei Opfer eines israelischen Luftangriffs an diesem Tag gewesen. Das Foto war jedoch im Jahr 2006 aufgenommen worden und hatte keinerlei Bezug zu Israel.
Nachdem die Enthüllungsgeschichte von HonestReportingGegenstand der Berichterstattung geworden war und unsere Petition zur Entlassung Badawis an Dynamik zugenommen hatte (gut 15.000 Unterschriften bis heute), nahm sich Ron Prosor, Israels Botschafter bei der UNO, des Problems an und forderte die UNO unmissverständlich auf, Badawi von ihrem Posten zu entfernen.
Die UNO reagierte mit der Einleitung einer Ermittlung und schickte Badawi in unbefristeten Urlaub. Diese Woche jedoch berichtete die Jerusalem Post, dass die UNO eine E-Mail verbreitet hätte mit der Ankündigung, dass sie sich nach Abschluss der Ermittlungsergebnisse dafür entschieden habe, den Vertrag mit Badawi nicht zu erneuern.
Die Khulood Badawi-Story beweist, dass Anstrengungen der Basis Erfolg haben können, selbst wenn für ein endgültiges Ergebnis ein Jahr ins Land geht. Sogar die mächtige UNO kann zum Handeln bewegt werden, wenn wir unseren Zusammenhalt in der Forderung nach Gerechtigkeit aufrecht erhalten.
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*Die Chronologie der Entwicklung zum Fall Khulood Badawi kann man hier nachlesen (bitte die einzelnen Permalinks anklicken [bd]): http://backsp.wordpress.com/?s=Badawi+
Nun, da die Bemerkungen des ägyptischen Präsidenten Mursi, in denen er Juden als “Nachfahren von Affen und Schweinen” bezeichnet hatte, auch von den Mainstream-Medien aufgenommen worden waren (besonders der New York Times), könnten sie nach dem Treffen amerikanischer Senatoren mit Mursi in Kairo weitere Kreise ziehen, wie The Times of Israel berichtete:
Erst verteidigte sich der ägyptische Präsident mit der Ausrede, dass er keine unterschwelligen negativen Gefühle gegenüber dem Judentum oder dem jüdischen Volk hege.
Dann startete er eine Schmährede wegen der israelischen Politik im Umgang mit den Palästinensern, so Senator Chris Coons gegenüber Foreign Policy [Anmerkung (bd): Coons ist Senator des US-Bundesstaates Delaware]). “Er versuchte zuerst, sich zu rechtfertigen….dann sagte er: “Gut, ich denke, wir alle wissen, dass die Medien in den Vereinigten Staaten damit ein großes Geschäft gemacht haben, und wir wissen auch, dass die Medien der Vereinigten Staaten durch bestimmte Kräfte gesteuert werden und sie mich nicht positiv sehen’” erwähnte Coons gegenüber dem Nachrichtenblog des Magazins [Foreign Policy; Registrierung erforderlich (bd)].
Danach befragt, ob Mursi explizit die Juden als die Mächte bezeichnet hätte, die die amerikanischen Medien steuerten, antwortete Coons, dass alle Senatoren von dieser Implikation überzeugt gewesen wären. “Er hat nicht [die Juden] gesagt, aber ich registrierte, wie die anderen Senatoren ebenso wie ich körperlich zurückschreckten”, so Coons. “Ich war davon überzeugt, dass man keine andere Schlussfolgerung ziehen konnte.”
Halten wir also fest: Laut Mursi verfälschen die Juden seine antisemitischen Äußerungen.
Das kann man nicht einfach so erfinden. Aber werden die Mainstream-Medien darüber berichten?
Falls Sie Mursis Kommentar aus dem Jahr 2010 noch nicht gesehen haben sollten, bitte das Video anklicken:
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* [Anmerkung (bd)]: Wie pervers Mursi tickt, erkennt man an seiner Formulierung, wie in der Headline zitiert.
Er geht also davon aus, dass man zwischen guten und weniger guten antisemitischen Kommentaren unterscheiden müsse. Antisemitismus sei also per se etwas Gutes und Ehrenwertes (womit er wiederum mehr oder weniger unausgesprochen mit vielen deutschen und anderen westlichen Verblendeten übereinstimmt; diese nennen es dann „Antizionismus“). Es käme nur darauf an, ihn richtig an den Mann zu bringen. Ist diesem Mann noch zu helfen?
Und dieser Geistesgestörte regiert nun ein Land, das vor tausenden Jahren eine der faszinierendsten Hochkulturen dieser Erde hervorgebracht hatte. Da sieht man wieder einmal, welche “Segnungen“ der Islam seit dem 7. Jahrhundert über den afrikanischen Kontinent gebracht hat (bd).
Die vergangene Woche war ein Publicity-Ereignis für HonestReporting(HR) in den Medien – mit nicht weniger zwei Gastbeiträgen allein am Donnerstag von HR-Chefredakteur Simon Plosker. Kurz danach hob die Jerusalem Post die NGO HonestReporting lobend hervor wegen ihrer Arbeit und ihrem Ansehen im Ausland.
Ploskers Gastbeitrag in der Times of Israel thematisierte das anfängliche Schweigen der Medien zu antisemitischen Kommentaren von Ägyptens Präsident Mohammed Morsi, bevor er zum Staatspräsidenten gewählt worden war.
Wie können die Medien und letztlich die Öffentlichkeit Meinungsströmungen innerhalb der arabischen Welt richtig einordnen, wenn lediglich über Statements arabischer Politiker berichtet wird, die in englischer Sprache an ein internationales Publikum gerichtet werden? Nur zu oft steht das, was in Arabisch geschrieben oder ausgestrahlt wird, in keinem Verhältnis zu den Verlautbarungen, die speziell für die westlichen Medien gedacht sind.
Ein weiterer Beitrag Ploskers im Commentator enthüllte Trends in der Berichterstattung über Israel als Folge der von den Palästinensern verfolgten Strategie der Low-Level-Gewalt gegen israelische Soldaten und Bewohner in der West Bank.
Schließlich schrieb Jerusalem Post-Kolumnist Barry Shaw über Misserfolge der israelischen Regierung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, und er folgerte, dass unabhängige Organisationen wie HonestReporting dort wesentlich erfolgreicher sind.
Man sehe sich stattdessen private NGO’s an, die gegen die antiisraelischen Delegitimierungs- und Dämonisierungskampagnen kämpfen.
All diese bedeutenden Aktionsgruppen mit ihren jeweiligen Schwerpunkten wurden von Israelis mit englischsprachigem Hintergrund gegründet, weiterentwickelt und extern finanziert.
Darunter befinden sich herausragende Beispiele wie NGO Monitor von Gerald Steinberg, Palestinian Media Watch von Itamar Marcus und HonestReporting von Joe Hyam.
Wir freuen uns auf weitere Medienauftritte in den kommenden Wochen.
Die Frau eines Hamas-Parlamentsabgeordneten erklärte den Zuschauern von Al-Aqsa TV (Im Gazastreifen [bd]) die Pflicht einer Mutter: sie will ihre Kinder zum Jihad und Selbstmordattentat erziehen. Ist es das, wofür Rachel Corrie* starb?
——– *Für diejenigen Leser, die den Hintergrund zur Geschichte um Rachel Corrie nicht kennen, da sie schon einige Zeit zurückliegt, hier ein paar Archivtexte aus den letzten Jahren: http://backsp.wordpress.com/?s=Rachel+Corrie
Hier die Übersetzung des MEMRI-Transkripts (Medien Backspin [bd]):
Die folgenden Auszüge stammen aus einem Interview mit Umm Osama, der Ehefrau des Hamas-Parlamentsabgeordneten Khalil Al-Haydi, das am 2. Dezember 2012 bei Al-Aqsa TV ausgestrahlt wurde.
Umm Osama: [Die]Frauen in Palästina spielen eine tragende Rolle, wenn es gilt, ihre Kinder in Allahs Namen zum Jihad zu erziehen. Das ist das Großartigste, was eine Frau tun kann. [Die] Frauen haben ihren Anteil und stehen den Männern in nichts nach. Wenn ein Mann sich für den Jihad entschließt, sagt seine Frau nicht „Lass’ es“, und sie versucht nicht, ihn aufzuhalten. Sie ermutigt und unterstützt ihn. Sie ist diejenige, die ihm bei seinen Vorbereitungen hilft, ihn verabschiedet und ihn [bei seinen Jihad] unterstützt.
Sie flößt ihren Kindern die Liebe zum Jihad und dem Märtyrertum in Allahs Namen ein. Wenn jede Mutter ihren Sohn daran hindern würde, dass ihr Sohn den Jihad für Allah führt, wer würde es denn sonst tun? Wer würde sich für Palästina einsetzen? Palästina liegt uns am Herzen, und der Preis wird mit unseren Körperteilen und unserem Blut entrichtet.
Ist Allahs Belohnung nicht kostbar? Denn Allahs Belohnung ist das Paradies. Das Paradies fordert unser Blut und unsere Körperteile und unseren Einsatz um [Allahs] Willen. [...]
Schwester, der Jihad ist unsere Bestimmung. Es ist unsere Pflicht, den Jihad zu führen; entweder führen wir den Jihad oder…
Interviewerin: …wir wollen als Märtyrer sterben.
Umm Osama: Ja, das tun wir. Ich bete immer wieder: “Allah, lass unsere Tage im Märtyrertum enden.” Ich bete dafür, auch für meinen Mann und meine Kinder. Keiner von uns will eines natürlichen Todes sterben. Wir beten, dass Allah uns das Paradies schenkt. [...]
Jedes Jahr um diese Zeit die gleiche ausgelutschte Geschichte. Ein Journalist versucht, bei Weihnachten einen Bezug zu palästinensischem Leid zu finden, meist mit Schwerpunkt auf die christlichen Palästinenser in Bethlehem. Dieses Jahr ist das nicht anders, und Harriet Sherwood vom Guardian und dessen sonntäglich erscheinendem Schwesterblatt The Observer übernimmt das jahreszeitlich bedingte Rollenspiel.
Der Guardian unterschlägt oder untergräbt regelmäßig historische Ansprüche der Juden auf das Land Israel, die bis in biblische Zeiten zurückreichen. Wie kommt es aber, dass das gleiche Blatt kein Problem damit hat, mit biblischer Bildsprache vorgebrachte Forderungen der Palästinenser dann zu unterstützen, wenn diese Palästinenser Christen sind?
Nahe einer biblischen Landschaft mit Eseln und Olivenbäumen werden Häuser errichtet und die palästinensischen Christen fürchten um ihre Zukunft.
Unter Bezugnahme auf die Jerusalemer Vororte Gilo und Har Homa als “Siedlungen”, behauptet Sherwood, dass “beide größtenteils auf Bethlehemer Areal gebaut sind.” In Wirklichkeit wurde ein Großteil der Fläche Gilos in den 1930er Jahren auf legalem Wege von Juden gekauft, und der überwiegende Teil von Har Homa befindet sich seit den 1940er-Jahren in jüdischem Besitz.
Nicht nur die Geschichtskenntnisse Sherwoods sind fehlerhaft, sondern auch ihre geografischen. Geht es nach ihr, dann ist:
Bethlehem [ist] heute umzingelt von 22 Siedlungen, darunter Nokdim, wo der Hardliner und israelische ehemalige Außenminister Avigdor Lieberman lebt, und Neve Daniel, Wohnsitz von Yuli Edelstein, Minister für öffentliche Angelegenheiten und die Diaspora.
Sherwood versucht offenbar, ein politisches Argument anzubringen, wenn sie in Betracht zieht, dass sowohl Nokdim als auch Neve Daniel im Vergleich zur Region Bethlehem sehr klein sind, mindestens 10 km vom Zentrum Bethlehems gelegen und selbst von arabischen Siedlungen umgeben. Darüber hinaus gehört Neve Daniel zur Gruppe des Siedlungsblocks Gusch Etzion auf einem Areal, wo in den 1940er-Jahren die jüdischen Kerndörfer errichtet wurden, die in den 1920er- und 1930er-Jahren von Juden käuflich erworben und vor dem Unabhängigkeitskrieg von 1948 zerstört worden waren. Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass Gusch Etzion im Falle eines Friedensabkommens mit den Palästinensern Israel zugeschlagen werden würde.
Aber die Schlüsselstelle in Sherwoods Beitrag lässt sich wie folgt zusammenfassen:
Ausmaß und Auswirkungen der israelischen Siedlungen in der Geburtsstadt Jesu sind verheerend.
Da die Christen nun eine Minderheit der Einwohner Bethlehems ausmachen, will Sherwood den Eindruck erwecken, dass hauptsächlich Israel für die Misere der dortigen christlichen Community verantwortlich sei. Sie spricht über den palästinensischen Vorort Beit Jala und die israelische Sicherheitsbarriere, ohne die Sicherheitslage dort während der letzten palästinensischen Intifada zu erwähnen. Einer der wichtigsten Gründe für den Bau der Sicherheitsbarriere war in erster Linie, sich vor palästinensischen Selbstmordattentätern zu schützen, die von Bethlehem kommend in Jerusalem eindrangen, während Beit Jala als Plattform für palästinensische Bewaffnete diente, die während der 2000er-Jahre auf israelische Zivilisten in Gilo schossen.
Was den Zurückgang der christlichen Bevölkerungszahlen betrifft, schreibt Sherwood:
Während der letzten Jahrzehnte haben die Christen Bethlehem zu Tausenden verlassen haben und nun sind eine Minderheit in einer Stadt, die sie einmal dominierten. Das Alltagsleben unter Besatzung mit wenig Möglichkeiten, wenig Hoffnung und der gewaltsame palästinensische Aufstand vor 10 Jahren werden als wichtigste Gründe für den Weggang genannt.
Associated Press stellte das in seiner eigenen Geschichte über Bethlehem an Weihnachten im vergangenen Jahr anders dar:
Die Zahl der Christen im Westjordanland nimmt ab. Während einige wirtschaftliche Gründe angeben, sprechen viele von Verfolgung durch die muslimische Mehrheit, aber aus Angst vor Vergeltung immer anonym.
Christen haben sogar ihre Mehrheit in Bethlehem verloren, wo jetzt mehr als zwei Drittel der etwa 50.000 palästinensischen Einwohner Muslime sind.
An den seltenen Tagen, wenn westliche Medien über das Leid der Christen in den palästinensischen Gebieten berichten, geschieht das oft nur, um Israel und seine Sicherheitsbarriere zu verurteilen. Vor den Zeiten, in denen palästinensische Terroristen Bethlehem in einen sicheren Hafen für Selbstmordattentäter verwandelten, konnten Bethlehems Einwohner ungehindert nach Israel einreisen, so wie das in umgekehrte Richtung für viele Israelis auch möglich war.
Die andere Wahrheit, die regelmäßig von der westlichen Presse ignoriert wird, ist die, dass die Sicherheitsbarriere half, die Wiederherstellung von Ruhe und Sicherheit nicht nur in Israel, sondern auch im Westjordanland einschließlich Bethlehem zu gewährleisten. Die Geburtskirche, die im Jahr 2002 von palästinensischen Bewaffneten auf der Flucht vor israelischen Sicherheitskräften gestürmt und besudelt worden war, wird nun wieder von Touristen und Pilgern aus der ganzen Welt gefüllt.
Freilich – warum schrieb Harriet Sherwood dies nicht in einem Artikel, den sie für den Guardian nur wenige Tage zuvor verfasste, wo sie anmerkt, dass der Bethlehem-Tourismus in diesem Jahr wieder einen neuen Rekordstand erreichen könnte? Stattdessen ” [sagen] Offizielle, dass die lokale Tourismusindustrie wegen der andauernden israelischen Besatzung nach wie vor große Hürden zu überwinden hat.“
Schon letztes Jahr fragten wir uns, wie viele weitere Jahre wir lange wir uns mit der Politisierung und dem Missbrauch von Weihnachten durch die Medien auseinandersetzen müssen. Dank Guardian ist das wieder einmal der Fall.
Das Committee to Protect Journalists (CPJ) veröffentlichte einen Sonderbericht über inhaftierte Journalisten. Der größte Kerkermeister ist die Türkei; weder Israel noch Fatahstan oder Hamastan erscheinen in den Top Ten (nicht einmal pro Kopf gerechnet).
Dieser Textausschnitt stellte mich vor folgende Frage: Wie könnte eine palästinensische Pressefreiheit vom gepushten Status der PA bei den Vereinten Nationen profitieren?
Journalisten, die entweder spurlos verschwinden oder von nichtstaatlichen Organisationen wie kriminellen Banden oder militanten Gruppierungen entführt werden, tauchen in den Gefängnisstatistiken nicht auf. Ihre Fälle werden als “vermisst” oder “entführt” eingestuft.
Ich möchte ja zu gerne glauben, dass dies neue Wege zur Übernahme von Verantwortung eröffnet – Hamas und Fatah können aber keine große Erfolgsgeschichte aufweisen, was die Respektierung von Meinungs- und Pressefreiheit betrifft.
YNet schrieb, die neueste Modewelle im Gazastreifen bestehe darin, Babys die Namen Fajr und Ahmed Jabari zu geben.
Es sagt nicht viel über die Chancen für Frieden aus, wenn man seine Kinder nach Raketen und Terrorkommandeuren benennt.
Wir werden wissen, dass wir über den Berg sind, wenn die Palästinenser anfangen, ihren Kindern Namen wie Menschlicher Schutzschild, Kanonenfutter und Gehirngewaschen zu geben.
Geht man nach der Überschrift eines Artikels beim Guardian-Blog Comment is Free “Es ist Zeit für Sanktionen gegen Israel – wird die Fusion der rechtskonservativen Parteien Extremismus und Rassismus gegen die Palästinenser befördern. Sanktionen sind die einzige Antwort.”
Der Autor behauptet:
Da die Gefahr des Rassismus nicht allein auf seiner Gefühlskälte, sondern auf seiner Macht und seinem Einfluss beruht, deutet diese Koalition inmitten der Regierung auf einen starken Anstieg von Rassismus und einen dramatischen Demokratieverlust hin.
Und:
Wer auch immer einen gerechten Frieden will, um sich anbahnende Kriege zu verhindern, wer immer den durch die Besatzung begangenen Verbrechen ein Ende setzen will, wer immer Rassismus bekämpfen will, muss die Verhängung von Sanktionen unterstützen.
Bemerkenswert an diesem Gastbeitrag sind nicht allein die Rassismus-Vorwürfe gegen Israel, die so etwas wie ein Grundnahrungsmittel für den Guardian sind, sondern die blanke Heuchelei hinter dem Boykott-Aufruf des Autors.
Der Autor ist nichts weniger als ein Knesset-Abgeordneter für die Balad-Partei. Jamal Zahalka scheint, obwohl gewählter Vertreter der Araber im israelischen Parlament, die Wahlergebnisse am 22. Januar 2013 nicht abwarten zu können. Allein der Zusammenschluss der Parteien Likud und Yisrael Beitenu ist für ihn schon Anlass genug, etwa übers Knie zu brechen und prohibitive Maßnahmen gegen Israel zu fordern.
Bei Beeb nach dem T-Wort Ausschau zu halten ist wie bei der Beobachtung von Vögeln – man kann eine Menge interessanter Dinge sehen und ausreichend Geduld wird mit seltenen Vögeln belohnt.
Ob Sie bei Beeb nach dem Wort “Terror” oder in Israel nach einer bestimmten Schnepfenart suchen, genießen Sie es, solange Sie können. Doch auch wenn die BBC mit Schnepfen kein Hühnchen zu rupfen hat, so sorgen ihre redaktionellen Richtlinien beim T-Wort für Stirnrunzeln.
Rechts: Szene aus dem Film Unschuld der Muslime (Screenshot: YouTube)
Diejenigen, die für den gewaltsamen Tod von US-Botschafter Chris Stevens verantwortlich sind, brauchten nicht groß nach Rechtfertigung für ihren Anschlag auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi zu suchen; und in der Tat schien es sich um einen geplanten Anschlag von Al-Quaida-Terroristen zu handeln. Der Auslöser jedoch – ein schlecht gemachter Film über Muslime und den Propheten Mohammed – hat Schlagzeilen gemacht, und er lenkt die Aufmerksamkeit auf einen selbsternannten Filmemacher namens Sam Bacile, der sich als israelischer Jude ausgibt.
Von dort ist es nur ein kurzer Weg zur Bildung einer brisanten Verbindung zwischen dem Film und Israel. So schreibt zum Beispiel John R. Bradley in der Daily Mail:
Beleidigend, verletzend und kindisch mag er darauf abgezielt haben, Israel zu helfen, indem er die Gefahr durch den Islam herausstellte. Aber er bewirkt nur, dass Israels Sicherheit unmittelbar gefährdet wird.
Warum nimmt man automatisch an, dass das, was schlecht für die Muslime ist, gut für die Juden sei? Ganz zu schweigen davon, dass diese Methode falscher Verknüpfung die Israelis und Juden in noch weit größerem Maße der Gewalt seitens islamischer Extremisten und Terroristen aussetzt.
Leider, und wie so oft der Fall bei den Nachrichten rund um die Uhr heutzutage, neigen die Medien dazu, unbestätigte Gerüchte und Hörensagen zu veröffentlichen, was nicht nur unprofessionellen Journalismus offenbart, sondern vor allen Dingen auch besonders rücksichtslos ist angesichts der unberechenbaren Atmosphäre, die diese Geschichte umgibt.
Dankenswerterweise kommt die Wahrheit um die Person Sam Bacile nach und nach ans Licht. Israel hat bestätigt, dass Bacile keinerlei Verbindung zu irgendwelchen israelischen Institutionen unterhält, und nichts deutet darauf hin, dass er eine israelische Staatsbürgerschaft besitzt. Associated Press bohrte nach:
Die Suche nach den Machern des provokanten und antiislamischen Films, der in gewalttätigen Protesten in Ägypten und Libyen geführt hatte (Mittlerweile ja auch in Tunesien, Jemen und Sudan [bd]) führte am Mittwoch zu einem in Kalifornien lebenden wegen Wirtschaftsdelikten vorbestraften koptischen Christen, der einräumte, dass er für die Unterstützung der Filmproduktion gewesen sei.
Nakoula Basseley Nakoula (55), erklärte gegenüber Associated Press in einem Interview außerhalb von Los Angeles, dass er Manager des Unternehmens war, das “Innocence der Muslime” produzierte, das Muslime und den Propheten Muhammad verspottete und wodurch wahrscheinlich der Mob aufgestachelt wurde, der die US-Botschaften in Ägypten und Libyen gestürmt hatte. Er lieferte erste Details über eine im Schatten wirkende Produktionsfirma, die den Film drehen ließ.
Nakoula sagte, dass er nicht Regie geführt habe und er fügte hinzu, dass er den selbsternannten Filmemacher Sam Bacile kenne. Aber die Handy-Nummer, die AP am Dienstag anwählte, um mit dem Filmemacher „Sam Bacile“ zu sprechen, führte zur selben Adresse nahe Los Angeles zurück, wo AP Nakoula angetroffen hatte. Unterlagen des Bundesgerichtes belegen, dass Nakoula mehrere Alias verwendet, darunter Nicola Bacily, Erwin Salameh und andere.
Nakoula sagte der AP, dass er koptischer Christ sei und der Regisseur des Films die Anliegen der christlichen Kopten, was ihre Behandlung durch die Muslime betrifft, unterstütze.
Viele Medien haben auch berichtet, dass der Film angeblich von 100 jüdischen Geldgebern finanziert worden sei. Basierend auf dem betrügerischen Hintergrund Sam Baciles gibt es keinen Grund zu glauben, dass diese Behauptung wahr ist. Allerdings reicht dieses Gerücht allein schon aus, weitere antisemitische Stimmungen zu schüren.
Unabhängig von den Fragestellungen, die dieser Film bezüglich First Amendment (Meinungsfreiheit etc.) einerseits und der heftigen Reaktion von Extremisten andererseits wegen der Behandlung des Propheten Mohammed aufwirft, obliegt es den Medien, sicherzustellen, dass ein Betrüger, der sich als israelischer Jude ausgibt, nicht so aufgemotzt wird, dass sich daraus ein weiterer Vorwand konstruiert wird, um Juden anzugreifen.
Die Hamas bildet ihr eigenes Diplomatencorps aus. Reuters weist darauf hin, dass dies das Ende des Monopols der PLO auf die Vertretung der Palästinenser in globalen Foren bedeuten könne.
Dadurch wird die palästinensische Spaltung vertieft und man zerstört einen ansonsten sicheren Antrag auf Eigenstaatlichkeit in der UN-Generalversammlung.
Wenn man also die Vorstellung unterstützen will, dass Israel und der Westen die Hamas ins Boot holen, oder wenn man davon ausgeht, es gäbe legitime Unterschiede zwischen einem „akzeptierten politische Flügel” und einem “weniger akzeptierten militärischen Flügel”, würde ich heutzutage nicht empfehlen, dies in Fatah-Kreisen anzusprechen.
BBC Sport steht augenscheinlich nicht unter dem gleichen Diktum der Blödheit wie BBC News. In seinen Erinnerungen an die größten Olympia-Ereignisse verwendet Barry Davies von BBC Sport mehrfach das Wort Terror, wenn er an das Münchner Massaker erinnert.
Angesichts der Tatsache, dass er bei Beeb (Beeb = Verballhornung für BBC [bd]) angestellt ist, überrascht die direkte Aussprache doch ziemlich:
Bei den Olympischen Spielen 1972 in München verübten palästinensische Terroristen, die sich selbst als „Schwarzer September“* bezeichneten, einen Anschlag auf Mitglieder der israelischen Olympiamannschaft…
Das geschah, weil die Terroristen unbehelligt ins Olympische Dorf gelangen konnten…
Die Terroristen hatten die Freilassung von 234 Inhaftierten aus Gefängnissen in Israel gefordert…
Man hatte nicht genug Scharfschützen, um alle Terroristen ins Visier nehmen zu können…
Allerdings machte man einen großen Fehler. Es wurde davon ausgegangen, dass es sich lediglich um fünf Terroristen handelte, aber es waren acht.
Die Absurdität von BBC News muss man sich genauer ansehen: die Verharmlosung von Terror in den Schlagzeilen, die Disposition zum Terror schlechthin, ihre Sprache des Terrors, ihre hausinterne Sprachregelung, was Terror betrifft, ihre Blindheit gegenüber Terror, ihre absolut verantwortungslose Haltung, was ihre Berichterstattung über Terror betrifft, dazu die Tränen, die sie für den Terror vergießt.
Gut zu wissen, dass BBC Sport sich von Leuten wie Jeremy Bowen (mehr…), Orla Guerin und Tim Llewellyn nicht anstecken ließ. BBC-Schwachsinn ist also doch nicht ganz so monolithisch.
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*Hinweis/Erklärung (bd):
Die Eigenbezeichnung „Schwarzer September“ leitet sich vom Aufstand der PLO in Jordanien in den Jahren 1970 und 1971 ab. Umso bizarrer das „Motiv“ der Terroristen, sich ausgerechnet jüdische Sportler aus Israel auszusuchen, obwohl Israel mit den Geschehnissen damals überhaupt nichts zu tun hatte. Die daraus zwingend logische Schlussfolgerung muss also lauten, dass der Anschlag in erster Linie nicht politisch, sondern antisemitisch intendiert war.
Monaco oder Gaza? Der Economist mit einem Stück aus dem Leben im “größten Konzentrationslager der Welt.”
Rechts: Goldfarbener Porsche (Illustration)
Mittlerweile scheinen die Hamas-Führer ihre außenpolitische Isolation zu genießen. Der Parkplatz beim Parlament, auf dem bei der Machtübernahme der Hamas noch klapprige Karossen standen, glänzt nun mit blitzblanken neuen Modellen, die durch die Tunnels unter der ägyptischen Grenze geschmuggelt worden waren. Zwei Hummer H3 und ein goldfarbener Porsche wurden erst kürzlich auf den Straßen gesichtet.
Minister und Parlamentsabgeordnete scheinen sich um fehlende Rechenschaftspflicht sowie Berichte über Geldwäsche nicht zu scheren. “Wir werden gejagt und ins Visier genommen”, erklärt wehleidig ein Parlamentsabgeordneter, der kürzlich 28.000 Dollar für ein neues Auto mit einem Kredit der Bewegung in Höhe von 12.000 Dollar ausgegeben hatte, vor dem parlamentarischen Ausschuss der Hamas.
Ich wünschte mir, mehr gejagte Hamas-Führer wären so dumm, in Gaza mit einem goldfarbenen Porsche herumzufahren.
HonestReporting mit drei Medienauftritten in der letzten Woche
21. Januar 2013HonestReporting Media BackSpin, 21. Januar 2013
Die vergangene Woche war ein Publicity-Ereignis für HonestReporting (HR) in den Medien – mit nicht weniger zwei Gastbeiträgen allein am Donnerstag von HR-Chefredakteur Simon Plosker. Kurz danach hob die Jerusalem Post die NGO HonestReporting lobend hervor wegen ihrer Arbeit und ihrem Ansehen im Ausland.
Ploskers Gastbeitrag in der Times of Israel thematisierte das anfängliche Schweigen der Medien zu antisemitischen Kommentaren von Ägyptens Präsident Mohammed Morsi, bevor er zum Staatspräsidenten gewählt worden war.
Ein weiterer Beitrag Ploskers im Commentator enthüllte Trends in der Berichterstattung über Israel als Folge der von den Palästinensern verfolgten Strategie der Low-Level-Gewalt gegen israelische Soldaten und Bewohner in der West Bank.
Schließlich schrieb Jerusalem Post-Kolumnist Barry Shaw über Misserfolge der israelischen Regierung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, und er folgerte, dass unabhängige Organisationen wie HonestReporting dort wesentlich erfolgreicher sind.
Wir freuen uns auf weitere Medienauftritte in den kommenden Wochen.
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Tags: HonestReporting, NGO-Monitor, Simon Plosker, Öffentlichkeitsarbeit, Palestinian Media Watch, Gerald Steinberg, Times of Israel, Mohammed Morsi, Commentator, v, Barry Shaw, Itamar Marcus
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