Posted tagged ‘Palästinensische Propaganda’

Voreingenommenheit von NBC News aufgedeckt

25. Oktober 2015

Simon Plosker, HonestReporting, 18. Oktober 2015

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Es war ein entsetzliches Theater der Voreingenommenheit. Der MSNBC/NBC-Reporter Ayman Mohyeldin berichtete live vom Schauplatz außerhalb Jerusalems Altstadt, wo ein messerbewehrter Palästinenser in Tarnuniform israelische Polizeilinien durchbrach und bei einem Fluchtversuch erschossen wurde.

Screenshot: MSNBC

Screenshot: MSNBC

Mohyeldins Livekommentar war eine derartige Verzerrung der Realität, dass der NBC-Moderator Jose Diaz-Balart zum Eingreifen gezwungen war und Mohyeldins Version korrigieren musste, als Videomaterial eingespielt wurde, das vor Ort aufgenommen wurde.

Dies galt auch für Mohyeldins Behauptung, der Palästinenser, den er vor der Polizei davonrennen sah, habe kein Messer in der Hand gehabt. Wie man auf diesem Einzelbild aus dem Filmmaterial sehen kann, war dies eine glatte Lüge.

Mohyeldins Bericht und Diaz-Balarts Intervention kann man hier sehen.

Zwischenzeitlich hatte sich auch Fox News dieses Vorfalls angenommen und brachte Mohyeldin als krönendes Beispiel für die Medienvoreingenommenheit, die einen Großteil der Berichterstattung über die anhaltende palästinensische Terrorwelle in Israel prägt.

Aber MSNBCs unverhohlener Antiisraelismus hörte an diesem Punkt nicht auf. In einem Beitrag vom Tag darauf (16. Oktober) zeigten Kate Snow und Martin Fletcher ein schockierendes Stück palästinensischer Propaganda in Form von Karten, den Lieblingskarten der Anti-Israel-Aktivisten.

Und hier Snows und Fletchers die Sprache verschlagender Kommentar:

Kate Snow: Wenn du auf die Karte schaust, dann haben wir hier eine historische Karte, die die Gebiete von 1946 zeigt, die damals Palästina waren, und dann gibt es hier den UN-Plan, dann schrumpfte es im Grunde bis auf Gaza und das Westjordanland zusammen, ok, und dann die Gegenwart. Was sagt dir das also, Martin, dass die Gebiete, in denen die Palästinenser leben, immer kleiner geworden sind?

Martin Fletcher: Nun, absolut, natürlich, genau darum geht es ja. Es geht nur um das Land und was diese Karte zeigt. Ich muss sagen, es ist ziemlich erschreckend, wenn es auf diese Art gezeigt wird. Was es klar zeigt, ist, wenn es kein Friedensabkommen zwischen den Palästinensern und Israel gibt, dann wird noch mehr von diesen grünen Gebieten, mehr von diesem palästinensischen Land von jüdischen Siedlungen aufgefressen. Obwohl, im Augenblick gibt es einen Siedlungsstopp seitens Israel, weil es so viel internationalen Druck gibt, aber die Palästinenser sagen, wenn es nicht bald Frieden gibt, dann ist kein Palästina mehr übrig.

Kate Snow: Und die Israelis sagen, wir haben jedes Recht, in allen diesen Gebieten zu sein.

Eine vollständige Widerlegung dieser Karten wurde vom Blog Elder of Ziyon bereits 2011 vorgelegt. Es versteht sich von selbst, aber diesen Karten fehlt jeglicher historische Kontext.

Im Video von Fox News stellte man die Frage, ob NBC News ein Ayman-Moyheldin-Problem hat. Wir würden sagen, dass NBC News ein weit tiefer liegendes Problem hat, wenn es um Israel geht, und Moyheldin ist nur ein Symptom davon.

Punkt für die päpstliche palästinensische Propagandamaschine

26. Mai 2014

Pesach Benson, HonestReporting.com, 25. Mai 2014

Punkt für die palästinensische Propagandamaschine: Die Messes des Papstes auf dem Krippenplatz in Bethlehem wurde vor dem Hintergrund eines Wandbildes gehalten, das ein Jesus-Baby zeigt, das in das traditionelle Keffiyeh-Muster gewickelt ist. Das Bild ist vom Livestream der Jerusalem Post abfotografiert.

Wieder einmal behauptet die PLO, dass Jesus einer der ihren ist.

Papst Franziskus auf dem Krippenplatz in Bethlehem

Übrigens würde das den Behauptungen seiner Unheiligkeit Saeb Erekat widersprechen, dass die Palästinenser von den Kanaanitern abstammen.

Ich frage mich, ob Papst Franz die Luft reinigen wird…

Vier Gründe, warum die Silwan-Fotos nach abgekartetem Spiel riechen

10. Oktober 2010

HonestReporting.com Media BackSpin, 10. Oktober 2010

Um eine professionellere Bewertung des Fotos von Steinewerfern in Silwan zu bekommen, die von einem israelischen Auto überfahren wurden, sprach ich mit dem altgedienten Fotografen und Bildberater David Katz. Er bietet vier Gründe dafür, dass der Vorfall nach abgekartetem Spiel riecht:
(Das Video, auf das Katz sich bezieht, ist hier zu sehen.)

1. Der Ort

Silwan ist nicht wirklich der Ort mit den meisten Spannungen. Fotografen, die auf Steinwürfe warten, würde man viel eher an Orten wie Bilin oder Hebron finden. Du hängst nicht in Silwan rum, außer du weißt vorher schon, dass etwas passieren wird.

Außerdem sind die einzigen Fotografen, die in Silwan sicher arbeiten können, diejenigen, die den Leuten dort bereits bekannt sind. Neulingen würde nicht erlaubt werden, dort zu agieren, und sie befänden sich in physischer Gefahr. Das habe ich gesehen.

2. Die Position des Fotografen

Wenn Fotografen sich auf etwas vorbereiten, aber nicht sicher sind, wie lange das dauern wird, tendieren sie dazu,  sich nahe bei einander zu positionieren. Hier haben sich die Fotografen auf unterschiedliche Stellen der Szenerie verteilt. Es scheint, dass jeder seine eigene, einzigartige Position beziehen wollte.

Rund um Silwan hat Israel Überwachungskameras installiert; also könnte es von dem Geschehen dort Videobilder geben – vor, während und nach den Steinwürfen. Falls ja, gibt es einige Dinge, nach man bedenken müsste. An welchem Punkt nahmen die Fotografen ihre Positionen ein? Die dort geparkten anderen Autos: Wurden sie gezielt dort abgestellt? An welchem Punkt wurde das Heckfenster getroffen? Wenn andere Autos vor den Steinwürfen sichere Durchfahrt gehabt hätten, würde das ein Licht darauf werfen, ob sie den Fahrer erwischen wollten [der Fahrer war David Be’eri, der Direktor von Elad, die dafür werben, dass jüdische Familien in Ostjerusalem wohnen] oder ob sie ihn zufällig erwischten.

Wenn die Steinwürfe wirklich spontan waren, hätten die Kids von oben werfen sollen. Das ist für sie sicherer und sie könnten genauso viel Schaden, wenn nicht mehr anrichten. Aber das ist weniger fotogen.

3. Reaktionen zur Fahrerflucht

Wenn ein Auto auf dich zufährt und ein Kind trifft, dann dreht sich dein erster Gedanke um die persönliche Sicherheit und was dem Jungen passiert. Aber wenn man sich das Video ansieht, dann sieht niemand verängstigt aus, niemand schreit entsetzt. Die Kinder werfen einfach weiter Steine und die Fotografen fotografieren weiter.

Ich muss mich fragen, was die Fotografen erwarteten. Was hätten sie gemacht, wenn das Auto angehalten hätte? Jeder dort weiß, dass, wenn ein Auto mit Steinen beworfen wird, der Fahrer sich in großer Gefahr befindet, wenn er einfach anhält. Haben die Fotografen gedacht, das würde passieren?

Als Menschen hätten die Fotografen die Polizei benachrichtigen sollen. Aber die heutigen Nahost-Fotografen sind anders. Warum sollte man wegen der Natur des Geschäfts – es ist ein Goldesel – ein gutes Bild versauen?

4. Die Dynamik der inszenierten Steinwurf-Vorfälle

Erwachsene, vielleicht einer der örtlichen Ortsältesten, werden den Kids gesagt haben, dass sie die Steine werfen sollen. Ein weiterer Erwachsener, der Verbindungen zu und Freunde bei den Fotografen hat, wird denen einen Tipp gegeben haben.

Es ist die totale Absprache. Warum? Es geht entweder um Geld, um Politik oder beides. Die Nachrichtenagenturen wollen diese Bilder, weil sie sich verkaufen; und sie passen in ihre Weltsicht. Die Fotografen wissen, dass diese Art Bilder bewegen werden. Am wichtigsten ist: Wenn es dort keine Fotografen gegeben hätte, hätte es keinen Vorfall gegeben.

Zugehöriger Lesestoff: Border Clash: A Case Study in Reuters Photography

Nachtrag zum Fall al-Dura

12. Februar 2009

HonestReporting Media BackSpin, 12. Februar 2009

FrontPageMagazine hat Rehov Pierre wieder aufgetrieben. Der französische Filmemacher war einer von dreien, die von France 2 wegen ihrer Kritik am Video zu Mohammed al-Dura verklagt worden waren.

Er ging in die USA, weil er von den französischen Behörden bedrängt worden war, startete dann einen YouTube Channel, in dem er deutlich die palästinensische Propaganda ansprach.

Ironischerweise ist sein neuestes Video – ein unkonventioneller Blick auf die Hamas – das bei weitem populärste.

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Radio Canada strahlt palästinensischen Propagandafilm aus

2. November 2008

HonestReporting Media BackSpin, 2. November 2008

Radio Canada bricht mit seinen eigenen Standards, indem es eine parteiische und Israel verleumdende Polemik sendet.

Bitte lesen Sie dazu das neue Communiqué von HonestReporting Canada [In Englisch]: Radio Canada strahlt palästinensischen Propagandafilm aus.

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