„Eine ähnliche Umkehrung der Geschichte“

honestreporting Media BackSpin, 26. März 2008

Ein Grund, sich Sorgen über Medienvoreingenommenheit zu machen: Nachrichtenmedien, die verzerrend über Israel berichten, sind ebenso auch in der Lage, die Berichterstattung von anderen Orten der Welt zu vermasseln. Wie aus Tibet, so Ira Rifkin:

Es hat die Juden fast zwei Jahrtausende gekostet, einen unabhängigen Staat in ihrer Heimstätte wiederzuerrichten. Während jener Zeit besiedelten später ankommende Araber das Land und beanspruchten es für sich. Trotz der zahlreichen rituellen Erinnerungen des Judentums an die zentrale Bedeutung Zions wurden die historischen jüdischen Bindungen  zum Land von nahezu der ganzen Welt vergessen, die zu der Ansicht gelangte, moderne Juden hätten keine Verbindung zu den alten Israeliten, die einmal dasselbe Land bevölkerten. Demzufolge wurden die Juden als kolonialistische Eindringlinge betrachtet und die Araber als indigene Unschuldige, die durch jüdische Prätendenten* litten.

Die Tibeter sind nun mit einer ähnlichen Umkehrung der Geschichte konfrontiert.

Dazu passend: „Nichtereignis, was Fernsehnachrichten betrifft“

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*Prätendent: Erklärung

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