Ausspielen der Judenkarte für die Ziele der BDS

Zahava Raymond, HonestReporting, 27. Juni 2016

Im Gegensatz zu ihrem unschuldig klingenden Namen nimmt Jewish Voice for Peace in Wirklichkeit die gefährlichsten und radikalsten Positionen der BDS-Bewegung ein; die Gruppe unterstützt den palästinensischen Anspruch auf ein „Rückkehrrecht“ für Flüchtlinge, was das Ende Israels als jüdischer Staat bedeuten würde; sie hat die Lüge verbreitet, die Al-Aqsa-Moschee würde bedroht, und pries die zunehmende palästinensische Gewalt während der letzten acht Monate als „Widerstand“. Ihr angepinnter Tweet vom Oktober 2015 lobt MSNBC für deren „Mut“, eine Nebeneinanderstellung von Karten zu senden, die angeblich palästinensische Landverluste zeigen — wofür sich MSNBC später entschuldigt hat und zugab, dass die Karten „komplett falsch“ sind.

JVP schlachtet ihren jüdischen Charakter absichtlich aus, um die BDS-Bewegung vor Anschuldigungen des Antisemitismus abzuschirmen, was die Schlagzeile von Direktorin Rebecca Vilkomersons Artikel für die Washington Post erklärt: „Ich bin jüdisch und ich will, dass die Menschen Israel boykottieren“.

Impliziert wird, dass alle, die sich bei dem Gedanken unwohl fühlten, den weltweit einzigen jüdischen Staat für Boykotte und Dämonisierung auszusondern, jetzt ausdrücklich hierzu ermuntert werden, weil sie Rebecca Vilkomersons jüdische Erlaubnis haben. Aber ein genauerer Blick auf ihren Artikel zeigt, dass ihre Argumente zur Unterstützung von BDS derart schwach sind, dass ihre Religion die einzige Karte sein könnte, die sie überhaupt ausspielen kann.

Die von der Hamas begonnenen Kriege stellt sie als israelische „Angriffe auf Gaza“ dar. Sie nennt die Zahl der getöteten Palästinenser, verschweigt aber, dass die Mehrheit Hamas-Terroristen waren und dass die Hamas alles in ihrer Macht Stehende tat, um maximalen Kollateralschaden unter palästinensischen Zivilisten sicherzustellen — oder dass Israels Verhältnis aus getöteten palästinensischen Kämpfern zu getöteten Zivilisten besser ist als das Verhältnis anderer westlicher Armeen. Sie beschreibt die getöteten Palästinenserkinder, als habe Israel sie absichtlich erschossen, und erwähnt die Hamas mit keinem Wort, so als ob Israel völlig ohne jeden Grund in den Krieg gezogen sei.

Vilkomerson war entsetzt über Israels Selbstverteidigung und dass es seine Zivilisten gegen Raketenangriffe geschützt hat, also schloss sie sich der BDS an, „um Palästinensern Frieden und volle Rechte zu bringen“. Sie verschweigt, dass BDS dies durch die Ablehnung von Israels Existenzrecht erwirken will und die Zerstörung Israels als jüdischem Staat zum Ziel hat.

Sie lügt: „Palästinenser mit israelischer Staatsangehörigkeit leben in einem System ungleicher Rechte und Gesetze“. In Wirklichkeit haben Israels arabische Bürger gleiche Rechte, während die Palästinenser von der Palästinensischen Autonomiebehörde verwaltet werden.

Nach all den Unwahrheiten sieht ihr kläglicher Versuch einer Ausgewogenheit wie folgt aus: „Natürlich gab es zu dieser Zeit auch Angriffe auf israelische Zivilisten“, aber dann beschuldigt sie ausdrücklich die Opfer, indem sie Terroranschläge „ein schreckliches Symptom der anhaltenden Besatzung und Unterdrückung“ nennt. Sie ignoriert die Geschichte der arabischen Terroranschläge auf israelische Juden vor 1967 und selbst bevor Israel zum Staat ausgerufen wurde, sie ignoriert die Aufwiegelung durch palästinensische Medien und wäscht die Palästinenser von jeder Verantwortlichkeit für Terrorismus frei, so als seien sie nicht imstanden, ihre eigenen Entscheidungen zu fällen oder ihre Handlungen zu kontrollieren.

Zum Anti-BDS-Gesetz des New Yorker Gouverneurs Andrew Cuomo sagt Vilkomerson: „Es ist keine Diskriminierung, einen Staat für seine Völkerrechtsverletzungen und seinen Missbrauch von Menschenrechten zur Verantwortung zu ziehen.“ Nur dass das vollkommen an dem vorbeigeht, was BDS macht. Ist es Zufall, dass die eine, einzige Nation, die BDS verleumdet und dämonisiert und für Boykotte freigibt, der einzige jüdische Staat ist? BDS nimmt sich nicht die israelische Regierung und ihre Politik vor, sondern BDS zielt auf israelische Juden und ihre Geschäfte und diskriminiert sie einfach nur wegen ihrer Identität.

Wie Alan Dershowitz betont, ist Israel eine Demokratie mit…

inneren Mechanismen für die Adressierung seiner Unvollkommenheiten. Es gibt keinen legitimen Grund, Israel für die Art von externer Diskriminierung auszusondern, für die BDS steht.

Vilkomerson denkt, BDS sei das beste Werkzeug, Israel zur Änderung seiner Politik zu zwingen. Sie irrt sich. BDS mag Israel dämonisieren und delegitimieren, aber die Wahrheit ist auf Israels Seite und Israel lässt seine nationalen Sicherheitsentscheidungen nicht auf Druck fußen, der von irregeleiteten Artikeln und BDS-Lügen herrührt.

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One Comment - “Ausspielen der Judenkarte für die Ziele der BDS”


  1. […] – New York Times stellt Israels Sicherheitsbarriere falsch dar – Ausspielen der Judenkarte für die Ziele der BDS – Israelhasserin schreibt antisemitische, […]


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