Die Times entwirft eine „jüdische Grenze“!

Simon Plosker, HonestReporting, 20. Januar 2015

Die Times of London (nur für Abonnenten) berichtet vom Tod eines iranischen Generals auf syrischem Gebiet durch einen vermeintlichen israelischen Drohnenangriff. Doch die Geschichte beginnt mit einem seltsamen Aufmacher:

Ein israelischer Drohnenangriff hat einen hochrangigen General der iranischen Revolutionsgarden getötet, der Syrien besuchte um die Errichtung einer Raketenbasis in der Nähe der jüdischen Grenze zu überwachen.

Eine Staatsgrenze kann natürlich weder durch Religion definiert, noch religiös bestimmt werden.

Mit der Annahme, dass es sich hierbei lediglich um einen redaktionellen Irrtum handelt, erwarten wir, dass die Times, nachdem sie von HonestReporting darauf hingewiesen wurde, diese irreführende Wortwahl korrigiert.

Allerdings möchten wir der Times dafür danken, dass sie die Grenze Israels zu Syrien anerkannt hat.

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2 Kommentare - “Die Times entwirft eine „jüdische Grenze“!”


  1. na das ist schon fast drollig. Sie anerkennen damit die „jüdischen“ äh, israelischen Grenzen. 🙂

  2. heplev Says:

    Hat dies auf World-Media-Watch rebloggt und kommentierte:

    Aber damit erkennt sie die Grenze auf dem Golan an, könnte man meinen…


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