Wie man über den Gaza Konflikt sprechen sollte

Alex Margolin, HonestReporting, 28. Juli 2014 (übersetzt von Cora)


Die internationalen Medien sind Komplizen bei den Plänen der Hamas …
Sie sprechen die Hamas wirkungsvoll von der Schuld frei, die Bewohner Gazas als menschliche Schutzschilde zu benutzen.
Michael Oren
Ehemaliger israelischer Botschafter in den USA
21. Juli 2014 auf CNN

Während der Gaza Konflikt in seine dritte Woche geht, sind eine Reihe umstrittener Aussagen aufgetaucht. Über diese Aussagen ist sehr viel gesagt und geschrieben worden und die besten davon haben wir hier zusammentgetellt.

<strong1. Die moralischen Grundlagen für Israels militärischen Feldzug

Bevor man sich in irgendeiner Form für die Verteidigung der militärischen Aktivitäten engagiert, ist es wichtig zu erst einmal zu verstehen, warum Israel überhaupt kämpft.

Niemand hat diese Unumgänglichkeit des Kampfes besser dargestellt als Ha’aretz-Kolumnist Ari Shavit:

Wofür kämpfen wir? Um unser Zuhause. Das jüdische Volk war ein Volk ohne Heim, dass das Unmögliche schaffte und sich ein Zuhause schuf. Der Staat Israel ist ein Wunder. Wir dürfen dieses Wunder nicht aufgeben. Wir dürfen es nicht gefährden und dürfen es nicht als Selbstverständlichkeit nehmen. Wenn dunkle Mächte es zerstören wollen, müssen wir es verteidigen. Wenn scheinheilige und selbstgerechte Kräfte versuchen, es zu schwächen, müssen wir es stärken. Wir sind von der neuen Gefahr des muslimisch-arabischen Chaos umgeben. Feinde versuchen unser Blut an unseren Mauern zu vergießen.

Wir müssen stark sein gegen die teuflischen Tunnel und verfluchten Raketen, die uns bedrohen. Wir haben es vergessen, wie wir es sagen sollen und manchmal tun wir uns sogar schwer, es zu flüstern, aber wir sind im Recht. In dieser traurigen, schrecklichen Geschichte sind wir im Recht.

2. Zivile palästinensische Opfer

Die moralische Stellung Israels wird von der Presse durch Berichte von zivilen Opfern oft angegriffen. Wenn Zivilisten einen hohen Prozentsatz an der gesamten Anzahl der getöteten Menschen ausmachen, bedeutet das entweder, dass Israel zu aggressiv ist oder nicht vorsichtig genug auf Hamasterroristen zielt.

Jedes zivile Opfer auf beiden Seiten ist eine Tragödie für die Familien der Opfer sowie für die Palästinenser und die Israelis. Ihre Zahl muss genau angegeben werden, ohne Rücksicht auf politische Empfindlichkeiten.

Doch laut einiger Geheimdienstexperten sind die öffentlich vom von der Hamas geführten Gesundheitsminiserum in Gaza herausgegebenen Zahlen, die dann von den Nachrichtenagneturen weltweit verbreitet werden, bewusst aufgeblasen, um weltweite Opposition gegen Israels Militäraktion aufzubauen.

Viele der Zahlen, die von der UNO oder anderen internationalen Organisationen später genannt werden „sind das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben wurden“, sagt Reuven Ehrlich, der Direktor des Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center, gegenüber der New York Times. „Sie basieren größtenteils auf palästinensischen Quellen in Gaza, welche ein offensichtliches Interesse daran haben, dass wir viele Zivilisten töten.“

Sein Zentrum hat die Unfälle gründlich untersucht. Um die genauen Identitäten der Toten festzustellen, untersuchten die Mitarbeiter des Zentrums die Hintergründe der Personen auf palästinensischen Webseiten, suchten nach Informationen über ihre Beerdigung und andere Hinweise, die Licht auf die tatsächliche Beschäftigung der Person werfen könnten.

Militärische Quellen sagen, dass die palästinensischen Behörden in Gaza jeden jungen Mann, der keine Uniform trägt, als Zivilist zählen, auch wenn er in terroristische Aktivitäten involviert war und damit von der IDF als legitimes Ziel gesehen wird.

Journalisten, die die Gewalt in Gaza decken, verwiesen subtil darauf, dass sich Hamasterroristen hinter den palästinensischen Zivilisten verstecken. Wie HonestReporting letzte Woche berichtete, versucht die Hamas alles, um seine aktiven Terroristen unter den Zivilisten zu verstecken. Israels ehemaliger Botschafter in den USA, Michael Oren, nimmt auch die Medien, die durch ihre Berichte über angeblich zivile Opfer der Hamas in die Hände spielen, in die Pflicht.

Die Hamas weiß sehr genau, dass der Aufbau eines weltweit führenden, zivilen Verteidigungssystems und das völlige Fehlen eines solchen in Gaza zu einer großen Kluft zwischen israelischen und palästinensischen Opfern führen wird. Dieser Unterschied, das weiß die Hamas, wird in den Fokus der medialen Aufmerksamkeit geraten und zu Anschuldigungen, dass Israel sein Kräfte unverhältnismäßig einsetzt.

Und vor allem weiß die Hamas um die Kraft schockierender Bilder – einige werden von den Gemetzeln in Syrien und Irak und sogar aus Hollywood-Horrorfilmen kopiert – die die öffentliche Meinung entzünden. Unter dem zunehmenden Druck werden die Regierungen Verurteilungen Israels wegen Kriegsverbrechen durch die UNO unterstützen. Die Raketen der Hamas können Israel nicht zerstören, aber internationale Sanktionen können es daran hindern, sie abzuwehren.

3. Die Terror Tunnel der Hamas

Manchmal ist der beste Beleg für die Notwendigkeit das Netzwerk der Terrortunnel der Hamas zu zerstören, dass man zeigt, wie sie aussehen. Hier sind ein paar Beweisfotos, die beides zeigen, sowohl die ausgefeilte Art, mit der diese Tunnel von der Hamas gebaut wurden als auch die Unmengen von Zement und anderen Baumaterialien, die in ihren Bau geschleust wurden.

Man muss daran erinnern, dass diese Tunnel, von denen viele auf der israelischen Seite des Gazastreifens enden, dazu gebaut wurden, es der Hamas zu ermöglichen furchtbare Terrorattacken auszuführen und Waffen zu schmuggeln, mit denen sie auf israelische Zivilisten schießen wollten. Die Zerstörung der Tunnel erschwert es der Hamas Israelis zu bedrohen und es mach Israel leichter eine friedliche Lösung des Konflikts durchzusetzen.

4. In zwei UNWRA Schulen werden Raketen entdeckt

Israels Feststellung, dass die Hamas-Terroristen ihre Waffen in zivilen Gebieten verstecken, wurde durch die getrennte Entdeckung von in zwei Schulen in Gaza versteckten Waffen bestätigt, die von der UN Relief Works Agency (UNRWA) betrieben werden.

Kurz nach dem zweiten Zwischenfall trat der israelische Botschafter in den USA, Ron Derner, bei CNN auf und fragte, warum dies in den Nachrichten kaum berichtet wird.

Die Kraft seiner Darstellung und wie er das Interview führte, weisen diesen Sender in seine Schranken.

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One Comment - “Wie man über den Gaza Konflikt sprechen sollte”


  1. Für sein Vorgehen gegen die Hamas muss sich Israel nicht entschuldigen. Das ist auch richtig so und als demokratischer jüdischer Staat, der die Menschenrechte beachtet, wird Israel seine Bürger beschützen.
    Leider sieht ein Teil der Welt das anders. Zumindest Muslims, Araber, Norwegen, Spanien, England, die notorische Israelhasserin Lady Ashton und etliche krankhaft selbsthassende Juden und Israelis.
    Muss Israel sich deshalb entschuldigen, weil wir uns wehren, damit wir und unser Staat nicht vernichtet werden, nur weil wir Juden sind?
    Gleichzeitig sieht dieselbe Welt zu, wie Islamisten rings um Israel täglich morden und massakrieren, Christen und Jesiden ausrotten und Mädchen versklaven. Die Islamisten streben dies inzwischen auch in Europa an. Wer ausser Israel ist willens und fähig sich dagegen zu wehren? Warum sieht diese Welt zu und tut nichts?


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