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Niederländischer Internet-Aktivismus mit Flutwelle gegen die Flottille

6. Juli 2011

HonestReporting Media BackSpin, 6. Juli 2011

Ein dickes dank je wel an Hollands tapsige Flottillen-Initiative und unerschrockene Internet-Aktivisten, die zwielichtige links-islamistische Allianzen aufdeckten. Israel reitet jetzt auf einer unerwarteten Welle öffentlicher Unterstützung in den Niederlanden.

Dazu Yochanan Visser:

Viele Artikel – oft unter niederländischer Führung im Internet – enthüllten Allianzen zwischen extremen Linken und einheimischen Islamisten, die zusammen mit christlichen Gruppierungen das Bündnis Nederland-Gaza formten, das die holländische Teilnahme an der zweiten Gaza-Flottille organisieren sollte. Heraus kam eine seriöse öffentliche Debatte und die Zunahme pro-israelischer Aktivitäten und Unterstützung im Land….

Während diese Entwicklungen die Gaza-Flottille als Versuch von Hamas und radikalen Linken entlarvte, Israel zu delegitimieren und in Misskredit zu bringen, haben sie darüber hinaus eine wesentlich größere Bedeutung. Was sich in Holland zugetragen hat, ist eine Fallstudie dafür, wie Internet-Publikationen und -nachforschungen über versteckten Radikalismus und extremistische Verbindungen zu angeblich humanitären und gemäßigten Gruppen Regierungshaltung, Medienberichterstattung und öffentliche Meinung ändern können.


Visser zitiert u.a.:

1. Keesje Maduraatje informierte über den Free Gaza-Organisator für Holland, Rob Groenhuizen, „einen vorbestraften kommunistischen Extremisten und Mitglied der Gruppe, die als niederländisches Pendant zur deutschen terroristischen Rote Armee Fraktion fungierte“, die ihrerseits enge Beziehungen zur Palestinian Front for the Liberation of Palestine (PFLP) hatte.

2. Carel Brendel brachte Details über die niederländischen und italienischen NGOs und die Finanzierung ihres Bootes Boot Stefano Chiarini. De Telegraaf und Trouw spüren den Verstrickungen eines gewissen Amin Abu Rashed nach, einem niederländischen Hamas-Mitglied. Teilweise bedingt durch Rasheds Verbindung zur niederländischen Gaza-Stiftung – die wiederum Eigentümer der Stefano Chiarini ist- verließen sämtliche holländischen Journalisten das Schiff.

Diese Blogger rannten keine offenen Türen ein. Visser fügt hinzu, dass die niederländische Regierung in Erwägung zieht, die finanziellen Zuwendungen für Interchurch Organisation for Development and Cooperation (ICCO) zu streichen, seit bekannt wurde, dass ICCO öffentliche Gelder an Electronic Intifada weitergeleitet hatte.

So etwas nenne ich Internet-Aktivismus.