Posted tagged ‘YNet News’

BBC-Seemannsgarn

4. Februar 2010

HonestReporting Media BackSpin, 4. Februar 2010

Die BBC vergießt bittere Tränen für die Fischer von Gaza, denen untersagt wird, dass sie sich zu weit von der Küste entfernt aufhalten.

Ihre größte Bedrohung erfolgt aber nicht seitens der israelischen Marine, sondern von Terroristen, die diese Woche mit Sprengstoff gefüllte Fässer an die israelische Küste schickten. Dazu YNet News:

Die Quelle betonte, dass ohne israelisches Eingreifen die Fischer aus Gaza in Gefahr gebracht worden wären, falls die Fässer nahe ihrer Boote explodiert wären.

„Den Terroristen, die die explosive Fracht auf dem Seeweg verschickten, war vorher schon klar, dass die Fischer auch verletzt werden könnten. Gerade jetzt, wenn über den Goldstone Report und Moral diskutiert wird, sollten wir darauf achten, was die Gegenseite unternimmt“, sagte er.

Sind Fischer als Komplizen bei den Fässerbomben beteiligt?

Selbst wenn dies nicht zuträfe: die Hamas hat sich schon damit gebrüstet, dass häufig iranische Raketen über den Seeweg geschmuggelt werden.

Klage gegen Aftonbladet

26. August 2009

HonestReporting Media BackSpin, 26. August 2009

Ein israelischer Rechtsanwalt reichte bei einem New Yorker Gericht Klage gegen Aftonbladet ein. YNet News sagt, warum ausgerechnet im Big Apple:

Ophir erklärte: „Die Tageszeitung veröffentlichte eine antisemitische und rassistische Verleumdung, die zum Rassismus gegen Juden und IDF-Soldaten anstachelt“. Und weiter: „Die Klage wurde in New York eingereicht, da das Blatt dort erhältlich ist und der Reporter eine Verbindung zu Behauptungen aufstellt, New Yorker Rabbiner hätten mit Organen gehandelt.“

Auch Aktivisten in Schweden haben die Mühlen der Justiz in Bewegung gesetzt, wenn man aber Berichten von The Local und Haaretz Glauben schenkt, wird wenig dabei herauskommen.

Schwedischer Skandal* aufgedeckt

24. August 2009

HonestReporting Media BackSpin, 24. August 2009

Birgt schwedischer Lachs ein Geheimnis entsetzlicher Verbrechen an norwegischen Dorfbewohnern? Ein schockierender “Bericht“ von YNet News wirft hässliche Fragen auf und verlangt internationale Untersuchungen.

Update, 24.08.: Heplev hat den kompletten Text übersetzt.

————-
*Achtung: Der Verfasser dieser Zeilen ist ein erfundener Enthüllungsreporter; dieser Bericht ist wertlos – ebenso wie der schwedische letzte Woche.

Gilads trostloser Jahrestag

25. Juni 2009

HonestReporting Media BackSpin, 25. Juni 2009

Während Israel des dritten Jahrestages von Gilad Shalits Entführung gedenkt, stellt YNet News fest, dass eine von B‘ Tselem geschaltete Anzeige, die die Freilassung des Reservisten fordert, in Gaza verboten worden ist:

Die Sprecherin der Gruppe sagte, dass die Anzeige am Donnerstag von der palästinensischen Zeitung Al-Quds, die in der West Bank zirkuliert, veröffentlicht wurde, aber die in Gaza aufgelegte Palestine es ablehnte, sie nachzudrucken….

„Sie (Die Verantwortlichen von Palestine) teilten uns keinen Grund für die Ablehnung mit, aber wir nehmen an, dass der Sachverhalt ziemlich kompliziert ist (im von der Hamas kontrollierten Gebiet). Die Presse in Gaza hat offensichtlich nicht so viele Freiheiten. Die Anzeige war in Al-Quds veröffentlicht worden und wir hoffen, dass die Bewohner von Gaza es auch lesen können.“

Unterdessen baut sich die Solidarität für Shalit auf Twitter auf. Wie Pesach Benson schon geschrieben hat ist #Gilad nun das Thema Nr. 8*, geht es nach der Webseite #Hashtags. Haben Sie Ihre Unterstützung schon bekundet?

ShareThis

_____________
*kann sich natürlich noch ändern.

Ermittlung der Todesopfer

26. Januar 2009

HonestReporting Media BackSpin, 26. Januar 2009

Die IDF legte ihre Zahlen der Todesopfer bei der Operation „Gegossenes Blei“ vor. Dazu YNet News:

Das Militär schätzt, dass im Verlauf der Offensive 1.100 bis 1.200 Menschen getötet wurden. Etwa 700 werden Militanten zugerechnet – die überwiegende Zahl Hamas-Kämpfer….

Die IDF muss noch die Identität von etwa 200 Toten klären – die meisten davon etwa 20 Jahre alt; was sich verzögert, weil sie noch unter den Trümmern begraben liegen. Die Armee ging davon aus, dass viele von ihnen Hamas-Kämpfer waren.

Bei vielen Toten dachte man zuerst, dass sie Zivilisten gewesen wären, weil man keine Waffen bei ihnen gefunden hatte, so ein Militärsprecher, „Aber diese Vorgehensweise entspricht genau der Art und Weise der Hamas, sich unter Zivilisten zu verschanzen und sich ohne Waffen zwischen ihren Stützpunkten hin und her zu bewegen. Oft stellte sich heraus, dass jemand, der sich als Zivilist ausgab, nach unseren Überprüfungen als Hamas-Kämpfer identifiziert wurde.“

Die Zahlen unterscheiden sich nicht sehr von denen in der Berichterstattung des Corriere Della Sera.

ShareThis