Posted tagged ‘Verleumdung’

Zynische Meinung eines Karikaturisten zur Beerdigung der ermordeten Jugendlichen

3. Juli 2014

Alex Margolin, HonestReporting.com, 2. Juli 2014

Steve Bell, Karikaturist des Guardian und Gewinner eines der Dishonest Reporting Awards von 2012, ist in Bezug auf antiisraelische Einseitigkeit nicht neu. Dennoch ist sein jüngster „Kommentar“ zur Beerdigung der drei von Hamas-Terroristen ermordeten israelischen Teenager grenzwertig und ohne Mitgefühl.

Die Karikatur zeigt eine gigantische Waage mit den in Flaggen gehüllten Leichen der drei israelischen Jugendlichen, die eine größere Zahl in Flaggen gehüllt palästinensische Leichen aufwiegen. Impliziert wird, dass Menschen sich zu sehr um „nur“ drei Israelis sorgen, wo doch so viele Palästinenser in dem Konflikt gestorben sind.

Bells Karikatur ist typisch für die Denkweise, die den Palästinensern einfach nur deshalb moralische Punkte gewährt, weil bei ihnen mehr gestorben sind, ohne Berücksichtigung der Umstände. In diesem Fall wurden drei israelische Teenager kaltblütig entführt und ermordet. Zwei von ihnen waren 16 Jahre alt. Sie wurden getötet, als sie von der Schule nach Hause unterwegs waren.

Eine Reihe Palästinenser wurden bei den folgenden Bemühungen die Jugendlichen zu orten und der Razzia gegen die Hamas getötet, die für den vorsätzlichen Mord verantwortlich ist. Diese Palästinenser starben, als sie sich zu aktiven Kombattanten gegen die überlegene Macht der israelischen Armee machten.

Es wäre eine unmoralische Äquivalenz unschuldige Teenager auf dem Weg von der Schule nach Hause auf eine Stufe mit aktiven Kombattanten zu stellen, die sich in einen Konflikt mit einer Armee begeben. Doch Bells Karikatur geht selbst über Gleichsetzung hinaus und legt nahe, dass die Zahlen das wahre Problem sind.

So lange Bells Betrachtungsweise eine Linse bleibt, durch die Menschen den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern sehen, wird es mehr palästinensische „Märtyrer“ und mehr Gewalt gegen unschuldige Israelis geben. Denn wenn die moralische Überlegenheit nicht von Verhalten oder Bemühungen hin auf friedliche Koexistenz festgesetzt wird, sondern mit den Zahlen der Toten auf beiden Seiten, können die Palästinenser nur von mehr Gewalt profitieren.

Schwedische Verleumdungskampagne vergiftet ukrainischen Wahlkampf

4. Dezember 2009

HonestReporting Media BackSpin, 4. Dezember 2009

Die schwedische Blutlüge feiet wieder fröhliche Urständ. Dazu Haaretz:

Auf mehreren ukrainischen Webseiten wird die Geschichte verbreitet, dass Israel etwa 25.000 ukrainische Kinder in sein Land geholt habe, um deren Organe zu entnehmen.

Die Behauptung, aufgestellt von einem ukrainischen Philosophieprofessor und Leiter einer pseudo-akademischen Konferenz in Kiew vor fünf Tagen, ist die bisher letzte Bestätigung einer Antisemitismuswelle in diesem Land. Und das alles vier Monate, nachdem eine schwedische Boulevardzeitung einen Artikel veröffentlicht hatte, in dem IDF-Soldaten beschuldigt worden waren, palästinensische Zivilisten getötet zu haben, um deren Organe zu rauben.

Juden, Israel und Antisemitismus sind ein Hauptthema im Präsidentschaftswahlkampf in der Ukraine geworden, wenn einige Akteure antisemitische Statements ablassen und andere dies verurteilen.

Und Meldungen von Palestinian Media Watch zufolge wurden israelische Ärzte wegen derselben Verleumdung von der Teilnahme an einer Medizinerkonferenz in Ägypten ausgeschlossen. Donald Bostroms unverantwortlicher Journalismus hat eine längere Halbwertzeit als der Uranvorrat des Iran und ist genauso radioaktiv.

Amnesty und die Mainstream-Medien als Wasserverschmutzer

27. Oktober 2009

HonestReporting Media BackSpin, 27. September 2009

Amnesty International veröffentlichte einen Bericht, der Israel beschuldigt, den Palästinensern illegal Wasser vorzuenthalten. Wieder einmal profitiert die Nichtregierungsorganisation vom Halo-Effekt, wenn Journalisten über Vorwürfe berichten, ohne kritisch nachzufragen.

Doch wirft der Report seinerseits Fragen zu Amnesty auf:

Beamte der israelischen Wasserbehörde erklärten der Jerusalem Post gegenüber, dass ihnen weder die Gelegenheit gegeben worden sei, die Amnesty-Nachforscher mit Informationen zu versorgen, noch auf die palästinensischen Vorwürfe zu reagieren. Sie sagen auch, dass die im Bericht angeführten Zahlen vollkommen falsch seien.

NGO-Monitor geht davon aus, dass der Amnesty-Report zeitlich so angesetzt war, dass er eine Boykottkampagne gegen Israel pushen sollte. Und tatsächlich startet nächste Woche in den USA eine Vortragsreise mit Omar Barghouti an der juristischen Fakultät (Loyola Law School) in Los Angeles mit dem Aufmacher „Palästina: Dursten nach Gerechtigkeit. Israels Kontrolle über das Wasser als Mittel der Apartheid und etnischen Säuberung.“

Zusätzlich zur weit verbreiteten Öffntlichkeitswirksamkeit, die durch AP, Reuters und die BBC erzielt wurde, schafften Amnesty und die Boykottbewegung einen Extrabonus zusammen mit der Times of London dank dieser alles übertreffenden Schlagzeile:

World Agenda: Palästinenser leiden unter israelischer Wasserfolter

Robin Shepherd nimmt das Thema auch auf. Lesen Sie dazu bitte The Issue of of Water Between and the Palestinians (pdf-Format), ein im März von der israelischen Wasserbehörde veröffentlichtes Dokument.

Schwedische Blutlüge: Nachbeben

1. September 2009

HonestReporting Media BackSpin, 1. September

Eine Zusammenfassung von Kommentaren zu Aftonbladets Organhandelbeschuldigung.

Lesen Sie dazu bitte unser neues Kommuniqué: Swedish Blood Libel: The Aftermath

Schwedischer Verleumdungsautor: „Habe keinen blassen Schimmer“

19. August 2009

HonestReporting Media BackSpin, 19. August 2009

Donald Bostrom, der in Aftonbladet die Story verzapft hatte, dass Israel Handel mit Organen von Palästinensern betreibe, sagt nun, dass er keine Ahnung hat, ob seine Geschichte wahr ist. Dazu in der Jerusalem Post:

„Ich habe eine eigene Meinung und befürchte, dass sie zutrifft“, so Donald Bostrom, Verfasser der Story, gegenüber Israel Radio auf dem Weg zu einer Sondersitzung in den Redaktionsräumen des Aftonbladet, wo wahrscheinlich die  die Folgen des Berichtes besprochen werden.

„Ich war [anwesend] während des Interviews in dieser Nacht. Ich war Zeuge. Es macht mir so viel Sorgen, dass ich Nachforschungen haben will“, sagte Bostrom. „Aber ob es wahr ist oder nicht – ich habe keine Ahnung, keinen blassen Schimmer.“

Aber Aftonbladet beharrt auf seinem Standpunkt.

Asa Linderborg, Redakteurin der Kultursparte des Blattes und verantwortlich für die Veröffentlichung der Geschichte, erklärte Haaretz gegenüber, dass die Publikation „hinter der Forderung nach einer internationalen Untersuchung steht.“

Wie war das wieder mit Faktencheck und unabhängigen Quellen als Beleg?

„Israel so brutal wie der Iran“

1. Juli 2009

HonestReporting Media BackSpin, 1. Juli 2009

Huffington Post setzt fälschlicherweise Israel mit Nedas Mördern gleich.

Lesen Sie dazu bitte das neue Kommuniqué von HonestReporting: „Israel as Brutal as Iran“

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Verleumdungen 2.0

27. März 2008

honestreporting Media BackSpin, 27. März 2008

Nettes Frage-und-Antwort-Spielchen in der Jerusalem Post mit Professor Richard Landes (Abbildung) über Pallywood, Hasbara und Verleumdungen in der Welt des Web 2.0.