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Hiroshima, Dresden und … Gaza Stadt?????

10. August 2014

Yarden Frankl, HonestReporting, 10. August 2014

Wir haben einige übertriebene Berichterstattung zum Konflikt im Gazastreifen gesehen. Wir haben ungenaue und einseitige Berichterstattung erlebt, während Israel versucht sich vor einem fortgesetzten Ansturm aus Raketenfeuer und versuchten terroristischem Eindringen zu verteidigen.

Wenn es aber eine Auszeichnung für Übertreibung und ekelhafte Ungenauigkeit gäbe, würde meine Stimme an Herrn Sam Kiley gehen, den außenpolitischen Redakteur von SkyNews. In The Battle to Win the War and Keep the Peace (Die Schlacht um den Gewinn des Kriegs und den Erhalt des Friedens) schreibt er:

Die Bombardierung Dresdens mit Feuersturm und die Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki zielten auf Frauen und Kinder, die Unschuldigen, ihre Häuser, Parks und Haustiere – gewollt.

Die Alliierten wollten den Willen der Achsenmächte vollkommen brechen.

Und genau diese Absicht haben die Israelis im Gazastreifen.

Moment mal. Verglich er gerade die Angriffe auf Gaza mit den auf Japan abgeworfenen Atombomben und dem Feuersturm-Bombardement von Dresden?

Das ist nicht The Onion, das ist SkyNews. Es stammt vom Redakteur für Außenpolitik.

Er macht sich über die vielen Waffenruhen lustig, ohne zu erwähnen, dass es jedes einzelne Mal die Hamas gewesen ist, die sie beendete. Er verhöhnt die Angabe der IDF die „moralischste Armee der Welt“ zu sein.

Aber nichts ist so empörend, wie der Vergleich zu Dresden, Hiroshima und Nagasaki, wo Hunderttausende getötet wurden. Der Artikel wird sogar von Bildern der zerstörten Städte begleitet.

Doch trotz der schieren Idiotie eines solchen Vergleichs gibt es Leute, die mehr als bereit sind die obszönsten Geschichten zu glauben, wenn es um Israel geht. In der Sektion „Comment is Free“ des Guardian beschreibt Eylon Aslan-Levy, Vorsitzender des britischen National Council of the Unions of Jewish Students, den Einfluss, den solche Vergleiche haben:

Israels Beteuerungen, dass es mehr als jede andere Armee tut, um zivile Opfer zu vermeiden, einfach ausgelacht werden. Israel wird als unrettbar böse dargestellt; seine Freunde – Mittäter beim Verbrechen. Ich kann schon nicht mehr zählen, wie oft mir erzählt wurde, wenn ich Zionist bin – was nicht mehr bedeutet, als dass ich glaube, dass Israel das Recht hat zu existieren – dann heißt das, ich müsse die Ermordung von Kindern unterstützen.

Sky News schreibt Folgendes auf Kiley Profilseite:

Er (Kiley) hat umfangreiche Kontakte innerhalb der Geheimdienste und liefert die Art Eilmeldungen, auf denen Sky News seinen Ruf aufgebaut hat. Sam hat eine der bedeutendsten Nachrichten-Zusammenfassungen des anstehenden Jahrzehnts.

Das ist keine Frage möglicher Einseitigkeit. Das ist eine Frage widerlicher Ungenauigkeit und Verleumdung. Bitte schreiben Sie an Sky News und fordern Sie sofortige eine Rücknahme und Entschuldigung für diese perverse Absurdität. Und sagen Sie ihnen, dass sie sich einen Bärendienst erweisen, wenn sie prahlen Sky News habe sich mit der Art Berichterstattung „einen Namen gemacht“, die Hiroshima, Dresen und … und Gaza Stadt vergleicht.

Sky News: Alles begann, als Israel anfing nach seinen Jungs zu suchen

24. Juni 2014

Simon Plosker, HonestReporting.com, 16. Juni 2014

Der wahrscheinlich zynischste und absolut hässlichste Bericht über die Entführung der drei israelischen Jugendlichen kam von Sky News. Zuerst die Schlagzeile.

Israelische Festnahmen riskieren das Entzünden eines neuen Konflikts

Nach dieser Logik, ist nicht die Entführung von Eyal Yiftach, Gil-ad Shaar und Naftali Frenkel der Funke, der diese Krise entzündet hat, sondern Israels Antwort. Es begann damit, dass Israel damit anfing nach seinen Jungs zu suchen.

Aber das ist erst der Anfang. Im Rest des Artikels beschuldigt Tom Rayner zynisch die Regierung Benjamin Netanyahus die Entführung für eine Politik der Beendigung der Beziehungen mit der Hamas und der Palästinensischen Autonomiebehörde zu nutzen. Natürlich kann die Entführung nicht von der Gesamtpolitischen Lage getrennt werden. Rayner scheint aber die Natur der Hamas beschönigen zu wollen.

Mit der Ausschaltung der Hamas-Führer durch Festnahmen in der Westbank und Luftangriffe auf den Gazastreifen verfolgten sie (die IDF) zwei Ziele.

Das erste ist, alle Handlungsmöglichkeiten der Organisation zu zerstören und durch eine Kriminalisierung ihrer Mitglieder in der Haft ihren „terroristischen“ Charakter zu betonen.

Die Luftangriffe auf den Gazastreifen, die in den letzten Tagen stattgefunden haben, sind die direkte Antwort auf die auf zivile Ziele gerichteten palästinensischen Raketen. Und anstatt die „Hamas Anführer auszulöschen“ haben diese Luftschläge die terroristische Infrastruktur zum Ziel gehabt, weniger die terroristischen Individuen der Hamas oder irgendeiner anderen Terrororganisation.

Und was die „de facto Kriminalisierung“ der gefangenen Hamas Mitglieder angeht: Welche weiteren Beweise braucht Rayner noch für die Kriminalität der Hamas oder ihren „terroristischen“ Charakter? Sind Selbstmordanschläge, Raketen und Schießattacken, abgesehen von Entführungen, nicht genug?

Darüber hinaus, so Rayner:

„Die Hamas für ein Verbrechen zahlen zu lassen, dessen sie beschuldigt wird, mag im israelischen Verständnis Sinn machen, aber das Militär auf eine politische Organisation loszulassen, hat unvermeidlicherweise Auswirkungen auf das Leben der Zivilisten, die mit ihnen und um sie herum leben.“

Das Militär auf eine politische Organisation loslassen? Mit dieser Beschreibung will uns Rayner glauben machen, dass Israel die friedlichen Mitglieder einer Menschenrechtsorganisation zur Zielscheibe macht, statt eine Terrororganisation. Möglicherweise tragen die Gefangengenommenen keine Waffen und bauen auch keine Bomben, aber das heißt nicht, dass die Hamas-Apparatschiks völlig unschuldige Zuschauer sind.

Von den Interviews mit Palästinensern, die ihre Unschuld beteuern, über die „illegale Siedlung Kiryat Arba“ ohne jegliche qualifizierte Erklärung bis hin zu dem begleitenden Video (die zweite Videobox auf der rechten Seite der Sky News-Seite) machen klar, wo Rayners Sympathien liegen.

Tatsächlich hat Rayner in seinem gesamten Artikel das wichtigste Detail der Krise vergessen – drei israelische Jungs wurden entführt und die IDF tut alles in ihrer Macht stehende, um sie wieder nach Hause zu bringen.

Verständnis für den BDS-Teufel

21. Juni 2014

Simon Plosker, HonestReporting.com, 5. Juni 2014 (übersetzt von Cora)

Kein Zweifel, das Rolling Stones Konzert gestern Abend [Mittwoch 4.06.2014] war historisch. (Der Autor war einer der etwa 50.000 Fans, die sich an einer phantastischen Schow erfreuten.) Aber umstritten? Nur in den Augen der Unterstützer der „Boykott, De-Investition und Sanktionen“-Kampagne, welche, ganz im bekannten Stil, erfolglos versucht hatte, die Stones derart einzuschüchtern, dass sie ihren Auftritt in Israel absagen. Tatsächlich ist ihre Versagensrate, bewiesen durch die Anzahl hochrangiger Perfomer in Israel in diesem Sommer, das einzige, mit dem der BDS in den Medien erscheint.

Warum gab dann Sky-News der BDS unberechtigterweise Publicity? In ihrem Bericht „Rolling Stones geben umstrittenes Israel-Konzert“ geht es weniger um das erfolgreiche Konzert, als vielmehr darum der BDS Bewegung neues Leben einzuhauchen.

Die Gruppe kam unter Druck von Pro-palästinensischen Aktivisten sowie anderen Rockstars, den Auftritt als einen Teil des Boykotts gegen Israel wegen angeblicher Menschenrechtsverletzungen abzusagen.

Das palästinensische „Boykott, De-Investitionen und Sanktionen“-Komitee drängte die Stones auf das Konzert zu verzichten mit der Anmerkung, sie seien einst lautstarke Gegner der Rassentrennung in Süd-Afrika gewesen, die der Apartheid der israelischen Politik gegenüber der Palästinenser gleiche.

„Palästinensische Organisationen drängen die Rolling Stones vom Auftritt im Apartheidstaat Israel abzusehen und die israelischen Verletzungen des internationalen Rechts und der Menschenrechte gegenüber dem palästinensischen Volk nicht zu übersehen“, sagte BDS, als das Konzert im März angekündigt wurde.

Anstatt Mick Jagger und die Band zu Wort kommen zu lassen, wurden wir mit Begriffen wie „Boykott“, „Menschenrechtsverletzungen“, „Rassentrennung“, „Arpartheid“ und „Verletzungen des internationalen Rechts und Menschenrechte gegen die Palästinenser“ versorgt. Und das ungeachtet der Tatsache, dass das Stones–Konzert ein weiteres Beispiel für das absolute Versagen der BDS ist, fährt Sky-News fort:

„Eine immer größer werdende Anzahl von Regierungen und internationalen Firmen sagten, sie wären nicht mehr dazu bereit mit israelischen Firmen zusammenzuarbeiten, wenn diese Verbindungen zu den jüdischen Siedlungen unterhielten; ein Höhepunkt des langwierigen Erfolges der von den Palästinensern geführten Boykott-Kampagne.“

So viel zu einer „von Palästinenser geführten Boykott–Kampagne“ – selbst die Autonomie Behörde betrachtet diese als marginale Unruhestifter! Der einzige „schleichende Erfolg“ für die BDS ist in diesem Fall, dass Sky-News unnötigerweise eine Debatte losgetreten hat, wo es keine gab und einer Kampagne eine mediale Aufmerksamkeit verschafft hat, die, wie die Rolling Stones gezeigt haben, gescheitert ist.

Sky News missversteht die Mainstream-Israelis

4. Mai 2014

Simon Plosker, HonestReporting.com, 30. April 2014

In einer Analyse für Sky News untersucht Nahost-Nachrichtenredakteur Rom Rayner Johne Kerrys „Apartheid“-Aussprüche und schreibt Folgendes:

Das Mantra Zweistaaten-Lösung lautet, dass Israel nicht sowohl „jüdisch“ bleiben als auch „demokratisch“ sein kann, wenn es mit einem Deal scheitert einen unabhängigen Palästinenserstaat zu schaffen.

Der Grund ist demografischer Natur – wären die Palästinensergebiete und Israel ein einziger Staat, wäre die jüdische Mehrheit zahlenmäßig bedroht.

Die einzige Möglichkeit, dass ein solcher Staat „jüdisch“ bleibt, lautet die Theorie, besteht darin, dass die demokratischen Rechte von Nichtjuden gravierend eingeschränkt werden.

Das mag die von der israelischen Rechten wie Wirtschaftsminister Naftali Bennett nicht abschrecken, der sagt, das Land trete in eine neue, „realistische“ Ära ein, zu der „unvollkommene“ Lösungen gehören könnten.

Es macht aber vielen in Israels Mainstream Angst, die internationale Isolation wie die, die auf das Südafrika der Apartheid angewandt wurde, fürchten.

Rayner scheint zu implizieren, dass die Ablehnung einer Einstaaten-Lösung durch den Mainstream aus Angst vor internationaler Isolation und den nach sich ziehenden Folgen besteht.

Damit ignorierte er die wahren Gründe: Israels Mainstream schätzt Demokratie und lehnt die Einschränkung demokratischer Rechte für Nichtjuden aus moralischen Gründen ab. Tom Rayner sollte überlegen der israelischen Öffentlichkeit mehr zuzutrauen, als die Drohung internationaler Isolation als einzigen einen „Apartheidstaat“ verhindernden Grund zuzuschreiben.

Die nicht erzählte Geschichte: Palästinenser in palästinensischen Gefängnissen

4. März 2013

HonestReporting Media BackSpin, 4. März

Kompliment an Tim Marshall von Sky News, der die Probleme in Nahost mit dem Auge des Experten und der seltenen Fähigkeit untersucht, Ereignisse in eine angemessene Perspektive zu setzen. Während viele in den internationalen Medien dazu tendieren, sich allein auf Israel zu konzentrieren, scheut Marshall sich nicht, unangenehme Fragen auch an die andere Seite zu stellen.

Abbildung rechts: Tim Marshall

Aus seinem Blog auf Sky News:

Der Tod eines weiteren palästinensischen Häftlings in israelischer Haft hat logischerweise in vielen Ländern Schlagzeilen generiert, auch in Israel.

Er ist Thema von Anfragen im israelischen Parlament und Debatten über Israels Menschenrechtsbilanz.

Man vergleiche das mit einem Thema, das nur selten Schlagzeilen produziert und keine Debatte entfacht – den Bedingungen der Palästinenser in palästinensischen Gefängnissen. Nur wenige Menschen setzen sich für sie ein, ihr Schicksal generiert weder Demonstrationen noch unaufhörliche Debatten oder gerechtfertigten Zorn im Ausland.

Für die einfachen Palästinenser kann es gefährlich werden, gegen Israel zu demonstrieren, da sie sich letzten Endes mit israelischen Soldaten konfrontiert sehen, aber es bringt sie nicht in Konflikt mit der eigenen Regierung, und das bringt uns zu der unerzählten Geschichte.

Die Palästinenser sind sich dessen bewusst, dass nur wenige Menschen sich für sie einsetzen werden, wenn sie in Polizeigefängnissen der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland oder im von der Hamas beherrschten Gazastreifen landen. Sie wissen, dass Folter in diesen Einrichtungen auf der Tagesordnung steht ist und Todesfälle während der Haft auch dort auftreten.

Sky News: 10 Monate Siedlungsmoratorium wie weggeblasen

6. Februar 2013

HonestReporting Media BackSpin, 6. Februar 2013

Journalistische Prosa wird nicht unbedingt danach beurteilt, was geschrieben wird, sondern danach, wie der Leser das Geschriebene versteht.

Im folgenden Textausschnitt von Sky News-Korrespondent Dominic Waghorn würde der Leser nicht verstehen, dass, ganz im Gegensatz zu einer [eventuellen] pauschalen Weigerung Israels, den Siedlungsbau einzufrieren, der Ausbau im Westjordanland in der Tat für 10 Monate bis zum Jahresende 2009 gestoppt worden war. Dies wurde allgemein als „Siedlungsstopp“ bezeichnet.

In seinem Bericht über den geplanten Besuch von US Präsident Obama in Israel schreibt Waghorn:

In seiner ersten Amtszeit forderte er (Obama) ein Einfrieren von Israels illegalem Siedlungsbau in der besetzten West Bank. Israel weigerte sich und Mister Obama machte einen Rückzieher. Die Palästinenser fühlten sich im Stich gelassen und es kam zu keiner Wiederbelebung von Friedensgesprächen.

Selbst wenn die problematische Sprachregelung Waghorns unberücksichtigt lässt, dass er Siedlungen als „illegal“ bezeichnet und die West Bank für „besetzt“ hält statt als umstrittene Gebiete, wird hier eine deutliche Verfälschung der Historie betrieben.

Dominic Waghorn mag ja über Nuancen dieser Beschreibung streiten, wenn es um die Frage der fortschreitenden Bauvorhaben in Ostjerusalem geht.

Im Endeffekt jedoch wurden diese wichtige Periode und die Konzessionen der israelischen Regierung aus den historischen Aufzeichnungen eines Narrativs gestrichen, das Israel als hartleibig darstellt. Vergessen ist die Tatsache, dass die Palästinenser sich weigerten, innerhalb dieser 10 Monate an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Auch wenn Waghorn davon ausgeht, dass es zu keinem Einfrieren der Siedlungsaktivitäten gekommen sei, schuldet er seinen Lesern dennoch alle Fakten.

Gilad Shalit: Sky News schreibt Geschichte um

12. Oktober 2011

HonestReporting Media BackSpin, 12. Oktober 2011

Wenige Stunden nach der dramatischen Ankündigung, dass ein Gefangenentausch ausgehandelt worden war, um Gilad Shalit nach Hause zu bringen, ist es noch zu früh, sich ein Urteil über die Berichterstattung in den Medien zu machen.

Die Fakten und Geschichten hinter jeder Berichterstattung sind wichtig – und vor allem dann, wenn es um alle Aspekte des Nahostkonfliktes geht. Fünf Jahre nach Shalits Entführung sieht es wohl so aus, dass einige Journalisten vergessen haben, was genau im Juni 2006 passiert war.

Sky News schreibt:

Israel und die Hamas haben einen Deal vereinbart, der die Freilassung des israelischen Soldaten Gilad Shalit ermöglicht – fünf Jahre, nachdem er in Gaza gefangen genommen wurde.

Shalit befand sich nicht in Gaza, wo seit dem israelischen Abzug im August 2005 keine Israelis mehr wohnten. Er wurde auf israelischem Hoheitsgebiet entführt, nachdem palästinensische Terroristen einen Tunnel zum israelischen Territorium gegraben und dort einen Armeeposten angegriffen hatten.

Auch wenn einige sagen, dass es hier um einen vernachlässigbaren Aspekt ginge, handelt es sich bei dieser Ungenauigkeit nicht einfach nur um schlechten Journalismus.

Hier geht es um einen weiteren Versuch, Geschichte umzuschreiben, der es für die Feinde Israels leichter macht, Shalits Entführung und 5 Jahre in Gefangenschaft der Hamas zu rechtfertigen.


UPDATE


Anerkennung an Sky News nicht nur für die Berichtigung der Geschichte, sondern auch für die Hinzufügung einer Grafik sowie Folgendes:

Stabsunteroffizier Shalit (25), wurde im Juni 2006 nahe Kerem Shalom in Israel entführt und offensichtlich seit diesem Zeitpunkt in Gaza gefangen gehalten.

Der Artikel spricht jedoch nicht alle Details des gewaltsamen Zwischenfalls an, die Shalits Entführung ursächlich vorausgingen: der springende Punkt ist, dass es Hamas-Terroristen waren, die den Anschlag mit dem Ziel planten, einen israelischen Soldaten zu entführen.

NGOs strangulieren palästinensische Wirtschaft

18. Juli 2011

HonestReporting Media BackSpin, 18. Juli 2011

Und ich dachte immer, es liege nur an der Besatzung.

Tim Marshall von Sky News erklärt, dass der massive Zustrom ausländischer Hilfe – insbesondere durch die UNRWA und NGOs – die Palästinenser süchtig gemacht habe, „und so lange Sie süchtig sind, sind Sie ihrem Dealer hörig.“

Hier ein Beispiel für die ungewollten Folgen, die Marshall beschreibt:

Kein palästinensisches Unternehmen kann mit NGOs konkurrieren, die in der Regel das Dreifache von dem zahlen, was ein Unternehmen vor Ort bieten könnte. Viele NGOs berappen „Gefahrenzulagen“ und sogar „Härteleistungen“ sowohl für ortsansässige als auch internationale Mitarbeiter, was die Privatwirtschaft vor Ort zusätzlich belastet. So erhalten die NGO-Mitarbeiter die lukrativsten und bestbezahlten Jobs, die privaten Unternehmen den Rest, aber ohne Steuerbefreiungen….

Damit soll nicht gesagt werden, dass NGOs nicht nötig wären; einige sind es. Aber sie verzerren den Wettbewerb, und speziell die Palästinenser können weder über richtig funktionierende Unternehmen verfügen, noch sind sie völlig unabhängig, zumindest so lange, bis ihre Führer teilweise entwöhnt sind vom Geld anderer Leute.

Aber einfacher ist es ja, der Besatzung die Schuld zu geben.

Die vollständige deutsche Übersetzung können Sie auf Castollux lesen.

Lob für Verschonung libyscher Zivilisten?

21. März 2011

HonestReporting Media BackSpin, 20. März 2011

Sky News berichtet, dass ein Kampfeinsatz der Royal Air Force gegen libysche Ziele abgebrochen wurde:

Das Verteidigungsministerium sagte, dass der für Sonntagnacht geplante Angriff gecancelt wurde, als die Maschinen sich ihrem unbekannten Ziel näherten.

Generalmajor John Lorimer vom Stab für strategische Kommunikation sagte: Als sich die GR4 Tornados dem Ziel näherten erhielten sie weitere Informationen, dass sich eine nicht identifizierte Zahl von Zivilisten innerhalb des vorgesehenen Zielgebietes befand.

„Deshalb entschied man, keine Waffen abzufeuern. Diese Entscheidung unterstreicht, dass Großbritannien sich dem Schutz der Zivilisten verpflichtet fühlt.“

Sorry dass ich nicht in Jubelrufe ausbreche. Die israelische Luftwaffe hat unzählige Missionen abgebrochen, wenn palästinensische Zivilisten in der Nähe eines legitimen Zieles identifiziert worden sind – sogar bereits abgefeuerte Raketen wurden umgelenkt.

Ich erwarte nicht, dass die IDF von den Medien dafür gelobt wird, dass sie ihr Möglichstes tut, um zivile Opfer zu vermeiden. Außerdem ist dies die richtige, angemessene und ethisch vertretbare Vorgehensweise, der hoffentlich alle westlichen Luftstreitkräfte folgen, seien es Briten, Franzosen oder Amerikaner.

Warum also verdient das Verhalten der RAF lobende Schlagzeilen, während die außerordentlichen Maßnahmen der IDF regelmäßig ignoriert werden? Wieder einmal Doppelmoral am Werk?

Bösewichte kauften Stuxnet auf dem Schwarzmarkt

26. November 2010

HonestReporting Media BackSpin, 26. November 2010

Sky News äußerte gegenüber Quellen*, dass nicht näher bezeichnete „Bösewichte“ Stuxnet** auf dem Schwarzmarkt erwarben.

Die Liste verwundbarer Einrichtungen ist schier endlos – sie beinhaltet Kraftwerke, Verteilernetze für Lebensmittel, Krankenhäuser, Ampelanlagen und sogar Staudämme.

Eine hochrangige Quelle für IT-Sicherheit sagte: „Wir haben eindeutige Beweise dafür, dass sich das Virus in den Händen von Bösewichten befindet – mehr können wir darüber nicht sagen als, dass diese Leute sehr motiviert sind und bestens ausgebildet, mit viel Geld dahinter.“

Unnötig zu sagen, dass jemand, der nicht umhin kann, an diesem Wochenende für Verwirrung zu sorgen, Israel anklagen will.

————-
*So aus dem Original entnommen, deshalb der Terminus „Quellen“ direkt übernommen.
**Mehr dazu unter Stuxnet

Ein im Voraus geplanter spontaner Grenzkrieg?

4. August 2010

HonestReporting Media BackSpin, 4. August 2010

Tim Marshall von Sky News trifft den Nagel auf den Kopf:

Das kleine südlibanesische Dorf Adeesa ist nicht als Ort bekannt, an dem Journalisten herumhängen, um auf irgendein Ereignis zu warten. Deshalb ist es schon seltsam, dass etliche libanesische Reporter, Kameraleute und Fotografen sich zusammen mit der libanesischen Armee dort aufhielten, bevor am gestrigen Dienstag der Schusswechsel zwischen israelischen und libanesischen Soldaten daselbst begann.

Die Israelis fällen oder stutzen an dieser Stelle der Grenze oft Bäume, da sie topografisch höher gelegen ist und sie ihnen eine freiere Sicht auf die tiefer gelegenen libanesischen Dörfer ermöglicht. Am [gestrigen] Dienstag informierten die IDF-Baumdoktoren, oder wie auch immer man sie nennen mag, wie üblich die UNIFIL, dass sie Bäume auf ihrer Seite entfernen wollten. Dies geschah um 6.00 Uhr vormittags; die Arbeit begann um 9.00 Uhr. Die UN erbat sich einen Aufschub, um ihre Beobachtungstrupps zu instruieren, und sie gab der libanesischen Armee die Daten weiter. Die Arbeiten begannen dann um 11.00 Uhr.

Die UNO hat klargestellt, dass die Israelis auf ihrer Seite der Grenze operierten und öfter Gebüsche und Bäume entfernen. Dies ist immer von der libanesischen Armee beobachtet worden – in der Regel ohne Zwischenfälle.

Die israelischen Medien kannten diese Routinepläne entweder nicht oder fanden sie nicht berichtenswert – „Schocker: IDF fällt wieder einen Baum!“ wäre wohl von dem verantwortlichen Redakteur gestutzt worden.

Aber auf der anderen Seite der Grenze hatten sich gegen 11.00 Uhr die libanesischen Medien eingefunden, um dieses Routineereignis zu filmen, was zu der Frage führt: Warum? Einer von ihnen bezahlte mit seinem Leben, wurde durch israelisches Feuer getötet; ein anderer bekam einen Schluss ins Bein ab. Mindestens drei libanesische Soldaten starben, wie ein hochrangiger israelischer Offizier verlautbarte.

Es existiert kein Beleg dafür, dass jemand auf der libanesischen Seite den Medien den Tipp gegeben hätte, eine Routineoperation würde in einem größeren Zwischenfall münden, von dem sich jemand Filmmaterial erhofft hätte.

Dazu passend: Tödliches Spiel im Libanon [In Englisch]

Tagtägliche Dämonisierung

5. November 2009

HonestReporting Media BackSpin, 5. November 2009

Mit ihrer Beobachtung und Übersetzung arabischer Medien haben Memri und Palestinian Media Watch ein wichtiges Fenster in die Weltanschauung dieses Teils der Welt geöffnet. Der MEMRI Blog zeigt häufig politische Karikaturen wie diese. Nachdem ich genug gesehen hatte, scrollte ich nach unten, weil ich mich an die Voergehensweise des vergifteten Stiftes „gewöhnt“ hatte.

Dank Tim Marshall von Sky News werden wir aber daran erinnert, dass diese Dämonisierung etwas ist, an das wir uns nicht „gewöhnen“ sollten. Sein Weckruf wurde durch diese Karikatur in der von der PA kontrollierten Tageszeitung Al Hayat Al Jadida entfacht:

Der Kontext? Berichterstattung und Kommentar zu Hillary Clintons Kehrtwende bezüglich der israelischen Siedlungen erläutert Marshall:

[…] Dann ein weiterer Artikel. „Warum, Mrs Hillary? Wie viel Bestechungsgeld zahlten Ihnen die Zionisten?“

Aha, die Amerikaner stehen jetzt im Lohn der hinterhältigen Zionisten. Dieses Durchschalten durch die Gänge von Paranoia und Vorurteilen beschleunigt dann zurück in die 1930er-Jahre und eine Karikatur, die geradewegs aus den verseuchten Seiten der Nazi-Publikation „Der Stürmer“ gekommen sein könnte.

Uncle Sams Blick in den Spiegel zeigt einen hakennasigen orthodoxen Juden, der einen Hut mit Davidstern trägt. Was für eine scheußliche Ansammlung von Bildern, die alle in die große Lüge einmünden, dass Juden die Welt kontrollieren würden….

Wenn israelische Soldaten in Kriegszeiten kriminelle Handlungen verüben oder „Tod den Arabern“ auf Wände kritzeln, werden sie zu Recht dafür belangt, aber diese beiläufig und tagtäglich praktizierte Dämonisierung eines Volkes geht in der arabischen Welt als Normalität durch, und ohne dass die Mainstream-Medien das irgendwie kommentieren. Warum eigentlich?

Gute Frage!

Sky News: Wo bleibt die Empörung?

27. August 2009

HonestReporting Media BackSpin, 27. August 2009

Must read: Tim Marshall von Sky News fragt sich: „Wo bleibt die Empörung nach der Hinrichtung von Mitgliedern der Jund Ansar Allah durch die Hamas?“

Dreißig Palästinenser getötet. Frauen und Kinder mitten im Kreuzfeuer. Raketen auf eine Moschee abgefeuert. Muslimische Gefangene kaltblütig „hingerichtet“. Ein Blutbad. Medien nicht zugelassen. Kennen wir das nicht irgendwoher? In der Tat. Internationale Empörung und Demonstrationen in den Straßen Londons? Nothing.

Und warum? Die Antwort ist leicht. Palästinenser waren von Palästinensern getötet worden und die ausbleibende Reaktion lässt darauf schließen, dass in diesem Fall ihre Leben nichts wert waren; aber wenn sie von Israelis getötet worden wären, hätte es einen Aufschrei gegeben….

Nachdem sie das Gebäude eingenommen hatten umstellten sie die Überlebenden. Videoaufnahmen mit einem Mobiltelefon zeigen offensichtlich Hamas-Milizen, die etliche Menschen „hinrichten“.

Es handelt sich hier nicht um einen unstrittigen Beweis, aber Reporter vor Ort bestätigen diese Bilder, und das Video wurde sicher nach der Erstürmung der Moschee aufgenommen. Audiomaterial belegt zudem, wie Hamas-Kommandeure die Tötungen anordnen.

Ich setzte „hingerichtet“ deshalb in An- und Abführungszeichen, weil der Begriff auch im gesetzlichen Raum Anwendung findet. Aber im Rahmen der Hamas-Handlungen sollte es eigentlich durch „ermordet“ ersetzt werden.

Und wo bleibt der Aufschrei nach diesen Morden, wo die Protestmärsche, Petitionen, Boykottaufrufe und die endlosen Verschwörungtheorien eines Krieges gegen die Muslime? Ich spüre nur den Windhauch, der über die frisch ausgehobenen Gräber weht, weil es die Menschen nicht juckt, wenn Israelis nicht beteiligt sind.

Manche Journalisten wie Orly Halpern denken nicht, dass es ein „Massaker“ war:

„Kann ein Kampf zwischen offiziellen Sicherheitskräften und einer illegalen bewaffneten Gruppe, die ein neues politisches Regime ausgerufen hat, um die demokratisch gewählte Regierung zu ersetzen, als „wahlloses Töten“ oder Gemetzel“ bezeichnet werden?

Die Hamas zeigte ihre Verachtung für die Demokratie, als sie im Juni 2007 in einem blutigen Putsch Gaza überrannte und seitdem permanent ihre Verachtung für menschliches leben demonstriert. Also sind „wahlloses Töten“ und „Gemetzel“ angemessene Umschreibungen.

Lesen Sie Marshalls j’accuse, sehen Sie sich das Video online an und ziehen Sie ihre eigenen Schlüsse.

Dazu passend: Wer krallt sich die Jungfrauen?

Eine subtile und eine weniger subtile Botschaft

21. Juli 2009

HonestReporting Media BackSpin, 21. Juli 2009

Kürzlich demonstrierten Angehörige der Jerusalemer Charedim gegen eine umstrittene Entscheidung, während des jüdischen Sabbats einen Parkplatz in Betrieb zu halten und dagegen, wie die Polizei im Fall einer Frau der Glaubensgemeinschaft vorging, die beschuldigt wurde, ihren Sohn beinahe verhungern haben zu lassen.

Am Donnerstag schoss AFP-Fotograf Ahmad Gharabli dieses Foto eines Protestierenden.

Sein Untertitel ist deutlich genug:

Ein ultraorthodoxer Jude mit einer symbolischen Geste während Zusammenstößen mit israelischen Sicherheitskräften nach Demonstrationen gegen die Festnahme einer Frau, die wegen Kindesmissbrauchs festgenommen worden war (16. Juli 2009. Hunderte ultraorthodoxer Juden lieferten sich schwere Auseinandersetzungen mit der Polizei am dritten Protesttag gegen die ‚ungerechtfertigte’ Festnahme einer streng religiösen Frau und der Eröffnung eines Parkplatzes am Samstag, dem heiligen Ruhetag der Juden. AHMAD GHARABLI/AFP/Getty Images.

Schnell zum heutigen Tag, in dem das gleiche Foto in einem Bericht der Australian über die Meinungsverschiedenheiten zwischen den USA und Israel bezüglich Ostjerusalem erschien. Die Bildunterschrift sagt nicht einmal, um was es bei der Demonstration ging.

Ein ultraorthodoxer Jude mit eindeutiger Geste während Zusammenstößen mit israelischen Sicherheitskräften nach Demonstrationen in Jerusalem.

Australische Leser könnten also annehmen, dass dies ein Beispiel für israelischen Widerstand gegen die USA symbolisiert.

Dies ist nicht das erste Mal, dass wir Fotos registrieren, die keinerlei Bezug zur Geschichte haben. Letztes Jahr z.B. entfernte Sky News eine Fotomontage mit der Entschuldigung, dass sie automatisch eingefügt worden sei.

Warum also würde ein Redakteur eine Geschichte über jüdisches Leben in Ostjerusalem neben das Bild eines Charedim stellen, der den Stinkefinger zeigt? Welche subtile Botschaft übermittelt The Australian hier?

Iraner nutzen israelisches Web Tool für ihre Botschaften

18. Juni 2009

HonestReporting Media BackSpin, 18. Juni 2009

Fring, eine in Israel entwickelte Netzwerk-Applikation, hilft Iranern, ihre Botschaften über Mobiltelefon und PC in der Welt zu verbreiten. Sky News erläutert:

Die Demonstranten haben Netzwerk-Seiten wie Twitter, die von der Regierung angeblich blockiert wurden, zur Kommunikation genutzt.

Unter Verwendung von Tools wie Fring und anderen ausgetüftelten Methoden beweisen die Iraner jedoch, dass sie in der Lage sind, die elektronischen Straßensperren der Regierung zu überlisten.

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Sky News nimmt Fotomontage raus

7. November 2008

HonestReporting Media BackSpin, 6. November 2008

Innerhalb weniger Stunden nach Veröffentlichung der Kritik von HonestReporting Großbritannien entfernte Sky News die komplette Fotomontage aus ihrem Bericht. In einer E-Mail an einen unserer Leser schrieb Produktionsleiter Julian March:

Die Bilderserie, die Sie sahen, wird durch ein Tool erstellt, das die Agenturfotos automatisch nach einem vorbestimmten Suchbegriff aussortiert (in diesem Fall Gaza).

Die Bildunterschriften zeigen deutlich, dass der beschriebene Angriff am 4. Oktober stattfand, also nicht zur gleichen Zeit.

Was dies betrifft kann ich Ihre Bedenken verstehen. Bei einer so sensiblen Geschichte wie dieser hätten wir bei der Auswahl des Materials, das wir dem zugehörigen Inhalt beifügten, sorgfältiger vorgehen sollen. Deshalb habe ich die Bilderserie aus dem Artikel entfernt.

Sky News ist nicht der einzige Informationsdienst, der Werkzeuge verwendet, die Inhalte wie diese automatisch generieren. Lässt Journalismus 2.0 uns zusammen mit Redakteuren offenen Auges einschlafen, während die Webseiten mit Autopilot gesteuert werden?

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Schmeißt Bari Atwan raus

19. März 2008

honestreporting.com Communiqué (1), 19. März 2007

Der Nachrichtensprecher bei BBC und Sky News rechtfertigt Terror. Im August 2007 stellte HonestReporting Großbritannien Abd Al-Bari Atwan vor, Chefredakteur der in London erscheinenden Zeitung Al-Quds-Al-Arabi. Bari Atwan hatte im libanesischen Fernsehen verkündet: „Wenn die iranischen Raketen Israel treffen – so Allah will – werde ich zum Trafalgar Square gehen und einen Freudentanz aufführen“; dazu äußerte er die Hoffnung, dass der Iran Israel im Falle einer Konfrontation zwischen den USA und dem Iran angreifen würde.

Wie nun von der Jerusalem Post berichtet, sagte Bari Atwan, dass der Terroranschlag auf die Jerusalemer Yeshiva Merkaz Harav vom 6. März „gerechtfertigt“ war und dass das religiöse Seminar verantwortlich sei für die „Züchtung israelischer Extremisten und Fundamentalisten.“ In seinem Leitartikel letzten Sonntag unterließ er es, den Mordanschlag zu verurteilen und sagte, dass die Freudenfeiern in Gaza unmittelbar nach dem Anschlag „die Tapferkeit der palästinensischen Nation symbolisieren.“ Er fügte hinzu, dass die neuerliche Gewalt in Gaza den „Countdown für Israels Zerstörung“ markieren könnte.

Extremismus und Unterstützung des Terrors in der arabischen Welt überrascht nicht sonderlich. Schockierend ist aber, dass Bari Atwan weiterhin als Kommentator und Analytiker bei BBC und Sky News erscheint, wo er sorgfältig seine wahren Absichten vor den Zuschauern verbirgt.

Zuschriften an die beiden Sender:

BBC: http://www.bbc.co.uk/complaints/make_complaint_step1.shtml

Sky News Zuschauerredakteur Paul Bromley: news@sky.com

BBC/Sky News-Redakteur lobt Merkaz-Massaker

16. März 2008

honestreporting Media BackSpin, 16. März 2008

Abd Al-Bari Atwan, Redakteur der in London erscheinenden Zeitung Al-Quds Al-Arabi, schrieb, dass das Merkaz-Massaker „gerechtfertigt“ war, weil das Seminar verantwortlich für die „Züchtung israelischer Extremisten und Fundamentalisten“ sei.

Atwan (Abbildung) ist regulärer Nachrichtensprecher bei BBC und Sky News und löste Empörung aus, als er letztes Jahr im libanesischen Fernsehen sagte, dass er auf dem Trafalgar Square Freudentänze aufführen würde, wenn eine iranische Rakete Israel träfe.

Kommentare an Zuschauerredakteur Paul Bromley von Sky News und die Beschwerdeseite der BBC.