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Manchmal stehen die Mainstream-Medien auf Sabra-Experten (Teil 2)

1. Januar 2010

HonestReporting Media BackSpin, 31. Dezember 2009

Cathy Kelly vom Toronto Star griff ein neues Modewort auf (oder prägte es möglicherweise?):

„Israelis, anders als Kanadier und Amerikaner, lassen sich nicht jeden Sch… gefallen. Als die Nationale Sicherheitsbehörde (ISA) damit begann, die Sicherheit zu verbessern und wir deshalb in Warteschlangen stehen mussten – nicht stundenlang, sondern gut 30 bis 40 Minuten, brach hier die Hölle aus. Man sagte: ’Das lassen wir uns nicht gefallen’. Sie werden einen Weg finden, die Sicherheit zu gewährleisten, ohne den Flughafenbetrieb zu beeinträchtigen.“

Das ist, kurz und bündig gesagt „Israelification“ – ein System, das Leib und Leben schützt, ohne bis zum Gehtnichtmehr zu nerven.

Lesen Sie bitte den Artikel vollständig [In Englisch]. Seit einiger Zeit habe ich nicht mehr gelesen, dass israelische Experten zu irgendeinem Thema eine so gute Presse haben. Wenn doch nur die Mainstream-Medien den Sabras auch auf den Feldern der Politik und zu Nahost ebenso viel Glaubwürdigkeit schenken würden.

Dazu passend: Manchmal stehen die Mainstream-Medien auf Sabra*-Experten

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Sabra oder Sabre: in Israel Geborener (umgspr.)

Manchmal stehen die Mainstream-Medien auf Sabra*-Experten

30. Dezember 2009

HonestReporting Media BackSpin, 30. Dezember 2009

Schon interessant, wie selbstverständlich Leute etwas mit „Jüdischer Klugheit“ in Verbindung bringen, wenn ein Jude zu etwas Anderem als Politik oder dem Nahost-Konflikt interviewt wird. Es ist schon eine Weile her, dass ich einen „vorzeigbaren Sabra“ im Fernsehen gesehen habe.

Achten Sie einfach nur auf das Wechselspiel zwischen dem Interviewer-Team von Fox und Issac Yeffet.

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*Sabra oder Sabre: in Israel Geborener, umgspr.

Red Ronnie schlägt wieder zu

11. April 2008

honestreporting Media BackSpin, 11. April 2008

Ronnie Kasrils wirbelt in Südafrika wieder viel Staub auf. Der Chef der südafrikanischen Geheimdienste nagelte in der Johannesburg Star einen Kommentar an die Wand, in dem er Verunglimpfungen israelischer „Massaker“ in Deir Yassin, Sabra and Shatila und Jenin wiederkäute.

Der Artikel wurde natürlich in Cape Argus abgedruckt. Beide Blätter betrachten Kasrils‘ Propaganda als „premium content“ für Abonnenten, was bedeutet, dass man dafür zahlen muss, um das Privileg zu haben, es zu lesen.

Dank an Almost Supernatural, Kasril zu fisken* und nachzulegen.

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*to fisk: Nach den journalistischen Methoden von Robert Fisk benannt.

Hinweis: Die Beschreibung von Wikipedia deckt sich nicht zwangsläufig mit der von HonestReporting Media BackSpin