Posted tagged ‘Raketenbeschuss’

Alles begann, als Israel zurückfeuerte – BBC Style

12. September 2012

HonestReporting Media BackSpin, 12. September 2012

Wieder mal typisch für die BBC.

Palästinenser schossen Raketen auf Israel ab. Das Sperrfeuer zwang Schulen in Ashkelon und Beersheva, den Unterricht ausfallen zu lassen.

Kein Mucks von Beeb* oder dem Rest der westlichen Medien.

Was also erregte die Aufmerksamkeit der BBC im Zusammenhang mit der andauernden Problematik?

Nur ein weiteres Beispiel für ein Phänomen, das wir It All Started When Israel Fired Back nennen.

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*Beeb = verballhornt für BBC

Wie die Reaktion auf Raketenbeschuss einen Waffenstillstand bricht

26. Juni 2012

HonestReporting Media BackSpin, 26. Juni 2012

Man fragt sich schon ernsthaft, was in den Köpfen derjenigen vorgeht, die die Schlagzeilen schreiben. Als Israel auf palästinensischen Raketenbeschuss ANTWORTETE, wartete Reuters mit der Schlagzeile „Israelischer Luftangriff tötet Militante in Gaza und bricht damit den Waffenstillstand“ auf.

Wie kann man von einem „Waffenstillstand“ sprechen, wenn Israel unter Raketenbeschuss steht?

Wo bleibt The Lancet beim Sderot-Trauma?

12. Juli 2011

HonestReporting Media BackSpin, 12. Juli 2011

Dank langjährigem Beschuss durch palästinensische Raketen und Mörsergranaten leiden 70 Prozent aller Kinder in Sderot an Traumata in der einen oder anderen Form, während 23 Prozent der Einwohner Medikamente gegen Depressionen, Angst oder Schlaflosigkeit einnehmen müssen.

Man könnte ein Buch schreiben über die permanente Schlacht Sderots um Gesundheit und Wohlergehen, aber in der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet würden Sie darüber sicher nichts lesen. Sderot passt einfach nicht in die alljährliche Israel-Bashing-Agendades Blattes.

Terroristen feuern am Wochenende 120 Raketen auf Israel ab

10. April 2011

HonestReporting Media BackSpin, 10. April 2011

Allein seit Samstagmorgen haben palästinensische Terrorgruppen 50 Raketen auf Israel abgefeuert. IDF-Vergeltungsschläge töteten dabei einen Hamasnik, der an Gilad Shalits Entführung beteiligt gewesen war.

Der IDF-Geheimdienst geht nicht mehr davon aus, dass Ismail Hanija im Gazastreifen die Kontrolle ausübt. Haaretz schreibt:

Derselben Quelle zufolge hat Hamas Premierminister Ismail Hanija keine Kontrolle mehr über die Lage, und Ahmed Jabari, der Führer des militärischen Flügels*, nahm auf Hanijas Standpunkt keine Rücksicht, als er sich für militärische Operationen gegen Israel entschied.

Inzwischen berichtete die Washington Times, dass das Aufbringen der Victoria-Waffenlieferung, die Gefangennahme von Dirar Abu Sisi und der Luftschlag im Sudan Teil einer umfassenderen israelischen Strategie sind, die Hamas weltweit zu treffen.

Wir wissen, dass die Palästinenser beim Anschlag auf den Schulbus am Donnerstagnachmittag eine lasergesteuerte Rakete vom Typ Kornet abgefeuert hatten. Wer auch immer den Abzug betätigte, er wusste, dass er auf Kinder zielte. Wenn das nicht vorsätzlich war, was dann?

Eine kurze Zusammenfassung der sonstigen Berichterstattung zum Thema können Sie hier lesen [in Englisch].

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*Nett wie Haaretz wieder relativiert. Und „keine Rücksicht auf Hanija genommen“: Ach du lieber Himmel. [bd].