Posted tagged ‘Organhandel’

Unantastbare Kolonialherren

30. Mai 2011

HonestReporting Media BackSpin, 30. Mai 2011

Der australische Karikaturist Bruce Petty, für The Age zeichnerisch tätig, denkt, dass es israelische Kolonialherren gäbe, die nur an billigen palästinensischen Arbeitskräften interessiert seien.


Memo an Petty: Warum Israel nicht auch des Organhandels bezichtigen?

P.S.: Auch die 67er Grenzen sind nicht so unantastbar.

NGO klagt Hamas wegen Organhandels an

29. Dezember 2010

HonestReporting Media BackSpin, 29. Dezember 2010

Eine NGO mit dem Namen EveryOne gab eine Stellungnahme heraus, die Missbräuche gegen Eritrea-Flüchtlinge im Sinai brandmarkt.

EveryOne beschuldigt Hamas-Agenten des Kidnappings, Organhandels, Folter, Vergewaltigung und Führung eines Konzentrationslagers, unterstützt von der ägyptischen Muslimbruderschaft. Weitere Einzelheiten bei Ärzte für Menschenrechte (PHR). YNet News hat es zusammengefasst.

Donald Bostrom erhielt im Jahr 2009 unsere Auszeichnung für den unehrenhaftesten Reporter wegen seines pfuscherischen Blicks auf israelischen „Organhandel“.

Können Sie sich ernsthaft vorstellen, dass der schwedische Journalist irgendein Interesse daran hätte, was die afrikanischen Flüchtlinge dem PHR über ihre Erfahrungen in den Fängen der Hamas zu erzählen haben?

Schwedische Blutlüge jetzt auf UN-Webseite

25. März 2010

HonestReporting Media BackSpin, 25. März 2010

Dank Internet führen mediale Blutlügen ein Eigenleben wie niemals zuvor.

Das jüngste Beispiel: Eine NGO mit der sperrigen Bezeichnung International Organization for the Elimination of all Forms of Racial Discrimination (EAFORD) postete dieses Statement auf der Webseite des UN-Menschenrechtsrates mit der Behauptung, Israel handele mit Organen von Palästinensern:

Nachdem israelische Ärzte die Organe entfernt hatten, die sie für vermarktungsgeeignet hielten, verscharrten die Soldaten die Leichname in Gräbern, ohne Namen und nur mit Nummern versehen, oder man legte die sterblichen Überreste in plombierte Särge, lieferte diese während der Ausgangssperre bei den Familienangehörigen ab und kontrollierte Beisetzung und Gräber.

Journalist Donald Bostrom gab zu, keinen Beweis dafür zu haben, dass seine Beschuldigungen, die er in der schwedischen Tageszeitung Aftonbladet erhoben hatte, zuträfen; das aber stoppte den schier endlosen Fallout nicht. Bostroms Artikel:

* wurde von jener Familie widerlegt, die im Mittelpunkt der Kontroverse stand.

* verursachte einen Riss in den israelisch-schwedischen Beziehungen.

* vergiftete die Wahlen in der Ukraine.

* diente als Vorwand für Ägypten, israelische Ärzte von einer Medizinerkonferenz auszuschließen.

* rief Trittbrettfahrer auf den Plan.

* veranlasste einen Akademiker, Jahre zurückliegende Anschuldigungen gegen den Leiter eines Instituts für Forensische Medizin auszugraben, die nichts mit Bostroms Behauptungen zu tun hatten.

Die Macht der Presse ist bekannt. Deshalb erhielt Bostrom von HonestReporting die Auszeichnung Unehrlichster Reporter des Jahres 2009. Warum jedoch duldet die UNO weiterhin stillschweigend die Blutlüge, indem sie zulässt, dass diese auf ihrer eigenen Webseite veröffentlicht wird?

Die Antwort dürfte wohl in der Natur der Obsessionen des UNHRC (UN Human Rights Council)  selbst zu finden sein. Gestern verabschiedete er drei Resolutionen gegen Israel.

Ausführlichere Informationen dazu in der Jerusalem Post und bei UN Watch.

Sich an Geschwätz beteiligen: Ein Fallbeispiel

21. Januar 2010

HonestReporting Media BackSpin, 21. Januar 2010

Irans Press TV greift dieses YouTube-Video auf, um das Katastrophenhilfeteam der IDF in Haiti des Organklaus zu bezichtigen.

YNet News trat mit dem im Video gezeigten Mann in Kontakt, der sich lediglich als T. West aus Seattle zu erkennen gab. YNet:

Die wiederholten Vorwürfe des Organhandels zu Geschäftszwecken betreffend sagte der Mann, dass „dies nicht die amtliche Politik des israelischen Militärs ist, aber einzelne Leute gingen so vor.“ Um seine Behauptung zu stützen, bezog sich der Mann auf die kürzlich erfolgte Inhaftierung einiger Juden in den USA, die unter dem Verdacht stehen, in geschäftsmäßigen Organhandel verwickelt zu sein.

Mit YNets Entscheidung, den Online-Wortschwall eines unbedeutenden Wichtigtuers zu veröffentlichen, bin ich nicht einverstanden. Die Story verhilft lediglich T. West zu einem gewissen Ansehen und unverdienten Klicks.

Nichtsdestoweniger besteht ein großer Unterschied zwischen der Vorgehensweise von YNet und jener von Press TV.

YNet berichtete über die Story als Beispiel für Antisemitismus, während Press TV mit der Präsentierung T. Wests nur die Verschwörungsgerüchte über angeblichen Organhandel anheizen wollte. Nichts Neues: T. West liefert keinen Beweis, aber handelt es sich wieder um jene Form der Berichterstattung, die sich verstärkt an das Press TV-Publikum richtet und der wahre Grund dafür ist, dass die Iraner mit diesem Geschwätz hausieren gehen.

Kanadische Muslimzeitung wegen Blutlüge scharf verurteilt

12. Januar 2010

HonestReporting Media BackSpin, 12. Januar 2010

Eine kanadisch-islamische Tageszeitung veröffentlicht hässliche Anschuldigungen gegenüber Israel, in denen sie behauptet, der jüdische Staat beitreibe Organhandel zum Schaden von  25.000 ukrainischen Kindern.

Lesen Sie dazu bitte das neue Communiqué von HonestReporting Canada: Canadian Muslim Paper Condemned For Blood Libel.

Donald Bostroms Brief an den Weihnachtsmann

24. Dezember 2009

HonestReporting Media BackSpin, 24. Dezember 2009

Lieber Weihnachtsmann,

Bitte sende mir einen eindeutigen Beweis dafür, dass die IDF Organe von palästinensischen Kindern gestohlen hat. Ich habe leider keine, und jüdische Blogger sitzen mir immer noch im Nacken. Ungeachtet der Auszeichnung von HonestReporting für den unehrlichsten Reporter des Jahres bin ich doch eigentlich ganz okay.

Lass mich an deine Verbindung zum Alder Hey Skandal im Jahr 2001 erinnern. Es ist sehr merkwürdig, dass all die unrechtmäßig entnommenen Organe von britischen Kindern stammten, die auf deiner Liste mit dem Vermerk „Waren unartig, gehören bestraft“ standen.

Es wäre eine echte Tragödie, dein Bild neben der israelischen Armee zu sehen, inmitten einer internationalen Untersuchung, und das auch noch zu Weihnachten.

Ich freue mich auf deine Antwort.

Frohe Festtage!
Donald Bostrom

Weitere schwedische Verleumdungen

6. November 2009

HonestReporting Media BackSpin, 5. November 2009

Nicht nur hat Donald Bostrom seine Leichenklau-Vorwürfe gegen die IDF ständig wiederholt – die Sonntagsausgabe von Aftonbladet berichtete zudem (und Haaretz griff es auf), dass die schwedische Tageszeitung in Kontakt mit

„einer Frau in Genf getreten ist, die, zusammen mit einem Rechtsanwalt, einen Brief an die UNO vorbereitet, in dem von 15 illegal obduzierten Palästinensern die Rede ist, von denen bei 8 bis 2008 das Fehlen von Organen nachgewiesen worden war.“

Haaretz befasst sich damit:

Der Beitrag, geschrieben von der Kulturredakteurin Åsa Linderborg, kommt mit der Behauptung daher, dass das Material noch nicht freigegeben werden konnte, da die fraglichen palästinensischen Familien aufgrund israelischer Repressalien Todesängste bekommen hätten.

Linderborg bezog sich einen kürzlich passierten Fall eines illegalen Organhandels in Haifa, bei dem zwei Männer inhaftiert worden waren, dazu auf den Fall Yehuda Hiss, Israels führenden staatlichen Pathologen und ehemaligen Leiter des forensischen Instituts Abu Kabir, der zugegeben hatte, im Jahr 2001 Gewebe von einem verstorbenen israelischen Soldaten entnommen zu haben.

„Zwei Monate nach Veröffentlichung durch Aftonbladet trifft das erste Urteil [in der israelischen Organ-Affäre]. Es gibt mehr“, so die Intention des Stückes.

Der Haifa-Vorfall war in der Tat beschämend und jener um Yehuda Hiss umso mehr. Aber Aftonbladets Versuch, diese Fälle (und den New Jersey-Skandal) mit der IDF zu verbinden, entbehrt jeder Beweiskraft.

Derselbe Haaretz-Bericht beschreibt auch einen Disput zwischen Bostrom und einer schwedischen Kritikerin:

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Anna Vider hatte ebenfalls Boströms Arbeitsmethoden kritisiert, wenn sie seine Verwendung von Zeugenaussagen allein von Palästinensern anführt, seine Unfähigkeit, mit den israelischen Behörden zusammenzuarbeiten und das Fehlen von Interviews und Nachforschungen. Sie kritisierte ihn auch scharf wegen seiner konstruierten Verbindung eines Vorfalls im Jahr 1992 mit Vorwürfen bezüglich des illegalen Organhandels in New Jersey 2009.

„Es erfordert viel Nachforschung, und es ist nicht etwas, was in einer Woche abzuhandeln ist“, sagte Vider: „Als Journalist hätte er [Bostrom] sich mehr bemühen müssen. Ich denke, das ist nicht aufrichtig.“

Bostrom wies die Kritik an seiner Vorgehensweise zurück: „Ich bin Reporter, nicht Ermittler.“

„Er verbindet die Ereignisse, weigert sich aber, die Verbindung zu diskutieren“ fuhr Vider fort. „Es ist unanständig, den Skandal in New Jersey  abzuwarten und dann erst zu veröffentlichen. Warum hat er es nicht 1992 getan? Dieser Artikel hat eine große Auswirkung darauf, wie Israels Schweden und unsere Einmischung in den Konflikt beurteilt.“

Wow! Bostrom weist eine grundlegende Verantwortung des Reporters für Faktenchecks von sich. Wie aber jeder Student im Einmaleins des Journalismus lernt: „Wenn deine Mutter sagt, dass sie dich liebt, überprüfe es.

Schwedische Blutlüge: Nachbeben

1. September 2009

HonestReporting Media BackSpin, 1. September

Eine Zusammenfassung von Kommentaren zu Aftonbladets Organhandelbeschuldigung.

Lesen Sie dazu bitte unser neues Kommuniqué: Swedish Blood Libel: The Aftermath

Schwedischer Verleumdungsautor: „Habe keinen blassen Schimmer“

19. August 2009

HonestReporting Media BackSpin, 19. August 2009

Donald Bostrom, der in Aftonbladet die Story verzapft hatte, dass Israel Handel mit Organen von Palästinensern betreibe, sagt nun, dass er keine Ahnung hat, ob seine Geschichte wahr ist. Dazu in der Jerusalem Post:

„Ich habe eine eigene Meinung und befürchte, dass sie zutrifft“, so Donald Bostrom, Verfasser der Story, gegenüber Israel Radio auf dem Weg zu einer Sondersitzung in den Redaktionsräumen des Aftonbladet, wo wahrscheinlich die  die Folgen des Berichtes besprochen werden.

„Ich war [anwesend] während des Interviews in dieser Nacht. Ich war Zeuge. Es macht mir so viel Sorgen, dass ich Nachforschungen haben will“, sagte Bostrom. „Aber ob es wahr ist oder nicht – ich habe keine Ahnung, keinen blassen Schimmer.“

Aber Aftonbladet beharrt auf seinem Standpunkt.

Asa Linderborg, Redakteurin der Kultursparte des Blattes und verantwortlich für die Veröffentlichung der Geschichte, erklärte Haaretz gegenüber, dass die Publikation „hinter der Forderung nach einer internationalen Untersuchung steht.“

Wie war das wieder mit Faktencheck und unabhängigen Quellen als Beleg?

Empörung: IDF des “Organhandels“ bezichtigt

19. August 2009

HonestReporting Media BackSpin, 19. August 2009

Eine schwedische Zeitung veröffentlicht schändliche Anklagen.Lesen Sie dazu bitte das neue Kommuniqué von HonestReporting: Outrage: IDF Accused of ‚Harvesting Palestinian Organs‘