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Time: Zärtliches Lebewohl für Fadlallah

16. Dezember 2010

HonestReporting Media BackSpin, 16. Dezember 2010

Wie jedes Jahr wünschen diverse Magazine manchen VIP’s und anderen Berühmtheiten, die 2010 starben, ein zärtliches Farewell. Meine Lebewohl-Grüße gelten in erster Linie Leslie Nielsen, Gary Coleman und George Steinbrenner.

Wie aber das Time-Magazine seinen zwei Absätze starken Nekrolog für den Hisbollah-Granden Ajatollah Mohamed Hussein Fadlallah einrahmt lässt mich aus der Haut fahren. Der Mann lässt eine letzte Fatwa für Selbstmordbomber raus, bevor er stirbt.

Hier eine treffende Headline mit 14 Buchstaben: Gut, dass man ihn los ist.

Einen Cent für Octavia Nasr’s Überlegungen….

Abstimmung zum unehrenhaftesten Berichterstatter des Jahres

2. November 2010

HonestReporting Media BackSpin, 2. November 2010

Unsere alljährliche Wahl zum unehrlichsten Reporter steht wieder an – für die verdrehteste und einseitigste Berichterstattung über Israel und den Nahen Osten.

Wählen Sie bitte unter den hier aufgeführten fünf Kandidaten aus, vielleicht zusammen mit einer kurzen Erklärung, warum er/sie oder eine Organisation es verdient, unsere Auszeichnung zu erhalten (muss aber nicht sein). Sie können auch einen Namen nennen, der unten nicht aufgeführt ist. Schicken Sie dann Ihre Eingabe an action@honestreporting.com [In Englisch]

Die Kandidaten (Reihenfolge ohne Belang)

1. BBC: Für die Doku-Serie Panorama, in der jüdischen Bindungen zu Jerusalem geleugnet wurden; dazu für Jeremy Bowen, der sich an Spannungen mit den USA erfreute.

2. Reuters-Fotoschneidetisch: armselige Adaption der Mavi Marmara Fotos und verräterische Herangehensweise beim Zwischenfall an der Grenze zum Libanon.

3. Octavia Nasr: CNN-Redakteurin, die nach ihrem Sympathie-Tweet für einen toten Hisbollah-Führer gefeuert worden war.

4. The Lancet: Missbrauchte medizin-journalistische Arbeit, um Israel aufzuspießen.

5. Time: Für eine unfaire Titelstory, in der behauptet wurde, dass Israel keinen Frieden wolle.

Zum Jahresende werden wir das Ergebnis bekannt geben. Hier die letztjährigen „Gewinner“.

HR-Kommuniqué: CNNs Hisbollah-Cheerleader

5. Juli 2010

HonestReporting Media BackSpin, 5. Juli 2010

CNNs Chefredakteurin für Nahostthemen bekundet ihre Hochachtung für einen extremistischen Sheikh und geistigen Mitbegründer einer Terrororganisation.

Lesen Sie dazu bitte das neue Kommuniqué von HonestReporting: CNNs Hisbollah-Cheerleader [In Englisch]

“Einer der Hisbollah-Giganten, die ich besonders verehre“

5. Juli 2010

HonestReporting Media BackSpin, 5. Juli 2010

Octavia Nasr, Chefredakteurin für Nahostthemen bei CNN, ist darauf aus, sich wegen dieses Tweeds zum Tod des Hisbollah-Sheiks Mohamed Hussein Fadlallah eine Menge Kummer einzuhandeln.

Was an Fadlallahs Leumund verdient denn bitte schön Hochachtung?

• Fadlallahs Zustimmung zum Manifest der Hisbollah, die „die Notwendigkeit der Vernichtung Israels beinhaltet?“

Fadlallahs Verwicklung in den Bombenanschlag mit einem Lastwagen voll Dynamit auf einen Stützpunkt der US Marines im Jahr 1983, das Mercaz HaRav (Kook)-Massaker 2008 und seine Mitplanung an der Besetzung der amerikanischen Botschaft in Teheran 1979?

• Eine Fatwa, die zum Boykott israelischer und amerikanischer Produkte aufforderte?

• Seine Holocaust-Leugnung?

Wenn es um einen historischen Mitleidsrekord für den Teufel geht, sind Barbara Pletts Tränen für Arafat allerdings bis heute nicht zu toppen.

Dazu passend: Hizbullah in Lebanon

(Hat tip: dejerusalem)