Posted tagged ‘Naqba’

Die vergessene Naqba der Juden

27. Mai 2009

HonestReporting Media BackSpin, 27. Mai 2009

Während sich die Mainstream-Medien auf die palästinensische „Naqba“ konzentrieren erinnern Tom Gross und Point of No Return daran, wie arabische Regierungen eine Naqba gegen ihre jüdischen Bürger anzettelten – mit Pogromen, Massakern, Zwangsbekehrungen und Vertreibungen.

Israel Matzav erklärt die Herkunft des Begriffes „Naqba“. Mit einer Beteiligung von Juden hat das nichts zu tun.

ShareThis

Wenn der Iran Israel nuklear beseitigen will….

20. April 2009

HonestReporting Media BackSpin, 20. April 2009

Pesach Benson von HonestReporting in einem Brief an Roger Cohen.

Sehr geehrter Roger Cohen,

Eben las ich Ihre Kolumne Israel, Iran und die Angst. Statt auf die Notwendigkeit hinzuweisen, die Gefahr einzudämmen, die vom Iran für Israel ausgeht, spielen Sie die berechtigte Furcht Israels herunter, drehen den Spieß um und beschuldigen Israel. Sie schreiben:

Ganz abgesehen vom Iran und den langweiligen Nazivergleichen im Zusammenhang damit gibt es eine andere Bedrohung. Wie Gary Sick, der bekannte Nahost-Dozent und Autor mir gegenüber andeutete: „Das größte Risiko für Israel ist Israel selbst.“

Die israelische Politik ist von einem inneren Widerspruch bestimmt. Während es über eine Zweistaatenlösung gesprochen hat – zumindest bis zu Netanyahus Wiederaufleben – hat Israel den Siedlungsbau im Westjordanland fortgeführt, der eine Friedensvereinbarung unmöglich macht, indem er 23 Prozent des Landes atomisiert, das theoretisch für Palästina vorgesehen war.

Israel verhandelte mit Arafat und erhielt nichts anderes als Jahre der Intifada. Israel zog sich komplett aus dem Gazastreifen zurück und erhielt nichts anderes als Hamastan vor seiner Haustür, Hunderte Raketen und einen weiteren entführten Soldaten. Israel spricht mit Abbas, aber der Twist zwischen Fatah und Hamas deutet auf eine Dreistaatenlösung hin.

Wenn die Möglichkeit, dass israelische Juden bei einem iranischen Nuklearangriff umkommen, Sie kalt lässt, denken Sie bitte über die weiteren Konsequenzen nach, die dem Gebiet zwischen Jordan und Mittelmeer daraus erwachsen:

• Die palästinensischen Verluste würden dem Begriff Naqba, einem normalerweise von den Arabern grob missbrauchten Wort, eine neue Bedeutung geben.

• Das Heilige Land wäre unbewohnbar für alle überlebenden Juden und Palästinenser.

• Die Golfstaaten, auf deren Öl der Westen setzt, würden von Teheran eingeschüchtert werden.

Gehe ich richtig in der Annahme, dass Sie sich auf ein Leben mit einer Nullstaatenlösung in der relativen Sicherheit von New York City einrichten wollen?

Hochachtungsvoll,

Pesach Benson

ShareThis

Verschiedenes zum Konflikt

22. Oktober 2008

HonestReporting Media BackSpin, 22. Oktober 2008

Selbst verursachte Naqba. Die historische Erzählung über Schikanierung der Araber ist nicht stichhaltig.

Palästinensischer „Return-Button“. Das „Recht auf Rückkehr“ ist nicht unverzichtbar.

Die Bombenbräute von Gaza. Zunehmend werden Frauen für Märtyreroperationen rekrutiert.

Hamastan=Afghanistan. Das sagt ein arabischer Experte.

Tunnelgraben nun auch in der Westbank. Vor Ort gibt es Hinweise darauf, dass Terroristen geplant haben, Kontrollpunkte zu umgehen. Im ausgeklügelten Tunnelsystem wurden Sprengsätze gefunden.

ShareThis

Naqba für Google Earth-User

2. Juli 2008

honestreporting Media Backspin, 2. Juli 2008

Gestern eskalierte die palästinensische Propaganda bei Google Earth. Orangefarbene Markierpunkte hoben palästinensische Ortschaften in ganz Israel hervor, die nun fast alle mit dem Satz „Naqba – Die palästinensische Katastrophe“ beschriftet sind.

In der heutigen Ausgabe der Jerusalem Post spricht Stephanie Rubenstein einige wichtige Punkte an und zitiert Andre Oboler:

• Etliche der so beschrifteten Dörfer wurden während des Unabhängigkeitskrieges 1948 nicht zerstört – Geschichtsfälschung also.

• Die Falschinformation erscheint auf der „unveränderbaren Kernebene [Core Layer*]“ von Google Earth, was bedeutet, dass jeder, der das Tool eingeschaltet hat, um die Ortsbeschriftungen automatisch einzublenden, die Propaganda zu sehen bekommt. Pro-israelische und korrigierte Beiträge werden sekundär zuschaltbaren Optionen zugewiesen, die von den Nutzern eigens angeklickt werden müssen.

• Die Naqba-Beschriftungen wurden alle von Tameen Darby, einem Einwohner Jenins, hinzugefügt und enthalten Links zu Palestine Remembered.

Die Jerusalem Post merkt zusätzlich an, dass die israelische Stadtverwaltung von Kiryat Yam gerichtliche Schritte gegen Google Earth in die Wege leitet, weil vor Monaten – auch von Darby – unwahrhaftig behauptet wurde, dass die Stadt auf den Ruinen von Ghawarina errichtet worden sei.

Niemand erhebt Einwände gegen Darbys Recht, User-generierten Inhalt einzustellen. Die Frage läuft darauf hinaus, ob er Google-Normen verletzt hat, als er eigenmächtig sein Material auf der Kernebene eingetragen hatte. Andre Oboler schreit Zeter und Mordio:

„Google muss seine Grundsätze bezüglich der für die User-Gemeinde verfügbaren Eintragsebene überdenken – sie vielleicht aufteilen oder in Zukunft auf Inhalte wie gegenwärtig bedeutsame Ortsangaben und Charakteristika beschränken.“

„Informationen können sowohl von der Vergangenheit als auch der Zukunft zeugen, zur Befürwortung oder Erziehung dienen. Diese Dinge haben ihren Wert, gehören aber in getrennte Ebenen, vorzugsweise in solche, die sorgfältig auf bestimmte Themen abgestimmt sind. Dies würde Missbrauch der Plattform verhindern – das Problem, mit dem wir es jetzt zu tun haben, und in Zukunft Wirrwarr vermeiden, wenn Google Earth mit User-Inhalten überfrachtet wird.“

Aber Google-Sprecherin Powell widersprach:

„Diese Einträge reflektieren die Mitarbeit der Nutzer und nicht das, was Google für wahr hält.“

 

In einer E-Mail heute Vormittag an Honest Reporting betonte Oboler jedoch, dass Google Earth als Webseite für Informationsbeschaffung dient.

 

„Wenn Google wirklich meint, dass Google Earth nicht als wahre Darstellungsweise betrachtet wird, soll es das doch dezidiert auf dem Startbildschirm anzeigen. Fakt bleibt, dass Google die Editierung kontrolliert und sie beeinflussen kann.“

Die Frage ist nämlich: Bewegt sich Darbys Propaganda im Rahmen der Benutzerrichtlinien der Google Earth-Community?

Erst letzte Woche schrieb Oboler einen Beitrag, in dem er scharf die palästinensischen Aktivisten dafür kritisierte, dass sie Google Earth für ihre „Umtausch-Geografie“ missbrauchten.

 

Dazu entsprechende Forenbeiträge.

User-generierter Inhalt hat so viel anzubieten. Es ist eine Schande, dass einige Nutzer die Bemühungen von Anbietern wie Google Earth oder Wikipedia in den Schmutz ziehen – wie in diesem Fall. Die wahre Naqba erleiden die User.

 

ShareThis

Leseempfehlungen heute

1. Juli 2008

honestreporting Media Backspin, 1. Juli 2008

Doppelte Nakba. Eine exzellente Menschenrechtsagenda für palästinensische und jüdische Flüchtlinge, bestehend aus 9 Punkten.

Terror mit YouTube bekämpfen. Araber mit Web 2.0 auszustatten heißt Al-Qaida auf Web 1.0-Distanz zu halten.

Wird palästinensische Gewalt durch Hilfe aus dem Ausland unterstützt? Westliche Freigiebigkeit bewahrt palästinensische Führer vor den finanziellen Folgen des Terrors. (Via Solomonia)

Anonym Schlagzeilen machen. „Wie viele Leute sind sich bewusst, dass hinter einem hochrangigen Diplomaten, dem gute Beziehungen zu Condoleezza Rice‘ Außenministerium nachgesagt werden, Frau Rice selbst steckt?“

ShareThis

Die Sünden der Väter

29. Juni 2008

honestreporting Media Backspin, 29. Juni 2008

Eine palästinensische Gruppierung will die britische Regierung für die „Naqba“ zur Verantwortung ziehen. Ein Offizieller von Watanuna Palestinian Youth gegenüber der Jerusalem Post:

Er sagte, dass die Entscheidung, Großbritannien zur Rechenschaft zu ziehen, nach sorgfältigem Studium aller gesetzlichen Aspekte bezüglich der Verantwortlichkeit Großbritanniens für die „Naqba“ (Katastrophe) der Palästinenser getroffen worden sei, nämlich wegen der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948.

„Wir machen Großbritannien für das Leid des palästinensischen Volkes in den vergangenen 60 Jahren verantwortlich“, so Ubeidat. „Es ist an der Zeit für Großbritannien, die moralische und politische Verantwortung für dieses Leid zu übernehmen. Die Briten sollten die Ersten sein, die für die Rechte der Palästinenser einstehen“.

Ja, die Briten haben im Nahen Osten eine Menge Fehler begangen. Aber wenn diese alberne juristische Aktion irgendwie durchkommen sollte, müsste man Folgendes bedenken:

• Israel ist aus dem Schneider, was jegliches „Rückkehrrecht“ der Palästinenser betrifft. Die Flüchtlinge werden zu Großbritanniens Problem.

• Britannien würde diese [juristische] Aktion mit dem Argument ins Leere laufen lassen, dass Transjordanien, das heutige haschemitische Königreich Jordanien, der vorgesehene Staat war und ist.

Wenn die Palästinenser anfangen wollen, Schuldige für ihre Katastrophe zu suchen, wären sie gut beraten, erst einmal nachzusehen, was sie selbst dazu beigetragen haben.

ShareThis

Die jüdische „Nakba“ anerkennen

27. Juni 2008

honestreporting Media Backspin, 26. Juni 2008

Lyn Julius richtet die Aufmerksamkeit auf jüdische Flüchtlinge aus arabischen Ländern.

ShareThis