Posted tagged ‘MSM’

Gaza-Insider alle draußen

1. Dezember 2008

HonestReporting Media BackSpin, 1. Dezember 2008

Während westliche Journalisten sich darum bemühen, in den Gazastreifen zu gelangen, schmiss die Hamas heute Amira Hass (Haaretz) raus. Sie schreibt in einer E-Mail an Kollegen (veröffentlicht vom Reporter Dion Nissenbaum), dass die Hamas nicht länger ihre Sicherheit garantieren könne.

Komisch, denn aus dem gleichen Grund untersagt Israel den MSM, in den Gazastreifen zu reisen.

Hass beharrt darauf, dass sie sich nicht in Gefahr befinde und keine Hamas-Beschützer rund um die Uhr brauche. Vor zwei Wochen war sie mit einem Free Gaza-Schiff in Gaza eingetroffen.

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Leseempfehlungen

23. September 2008

honestreporting Media BackSpin, 23. September 2008

Israel gibt Stinkbombe frei. Übel riechende Gegenmittel im Straßenkampf sind keine chemischen Waffen.

Web-Probleme verzögerten Veröffentlichung von Al-Qaida-Video zu 9/11. (Hat tip: The Jawa Report)

Zur Ehrenrettung der Spin Doctors. Die Demokratie ist auch auf sie angewiesen.

Wenn die Blogger nicht ethisch gehandelt hätten wäre die Blogosphäre gescheitert. Jay Rosen zum Thema, warum Blogger das Vertrauen der Öffentlichkeit genossen haben – und die MSM nicht.

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Putin, Israel und die MSM-Schule der harten Schläge

17. September 2008

honestreporting.com Media BackSpin, 17. September 2008

Kolumnist Jay Bookman vom Atlanta Journal-Constitution zeigt auf, dass Wladimir Putin die Macht der MSM erfährt und zwar auf die harte Tour – genauso wie Israel während des Zweiten Libanon-Krieges:

Denn es [Russland, HE] wurde auf dem Schlachtfeld niedergekämpft, auf dem die meisten modernen Kriege heute entschieden werden: in den Medien.

Ich bin überrascht, wie mächtig die Propagandamaschine des so genannten Westens ist“, gab Putin zu und nannte es „atemberaubend“ und „verblüffend“.

Mehr ins Detail gehend sagte Putin, er sei vom Schweigen der Medien beeindruckt worden, als Georgiens Militär den Krieg damit begann, die zwei rebellierenden Provinzen mit Gewalt zurückzuholen…

Der letzte Krieg zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon bietet ein weiteres Beispiel für die Medien als entscheidendes Schlachtfeld.

Nach traditionellen Standards war der Krieg ein überwältigender israelischer Sieg. Das israelische Militär drang tief in den Libanon ein, fügte der Hisbollah weit mehr Verluste zu als es selbst erlitt und zerstörte zivile und militärische Infrastruktur.

Aber selbst israelische Offizielle geben zu, dass sie den Krieg verloren.

Die internationale Meinung schlug so heftig gegen sie aus, dass sie gezwungen waren, den Kampf abzubrechen, bevor sie ihre Ziele erreichten, wodurch sie der Hisbollah den Anspruch auf den Sieg überließen.

Bookman trifft den Nagel auf den Kopf. Es macht einen Unterschied, ob Journalisten sich überall an der Front herumtreiben oder ob die Kämpfe in einem Gebiet stattfinden, das normalerweise außerhalb des Wahrnehmungsbereichs der MSM liegt. In Kriegszeiten müssen sich militärische und politische Führungspersönlichkeiten mehr als je zuvor darum sorgen , welche Art von „gängiger Meinung“ von den Medien zusammengebraut wird.

Nur eine Nachricht wert wenn….

20. Mai 2008

honestreporting Media BackSpin, 20. Mai 2008

Nach Auskunft des Palestinian Center for Human Rights haben Hamas-Kräfte am Samstag eine Moschee gestürmt und 20 Leute verletzt, darunter mehrere Frauen.

Keine Berichterstattung der Massenmedien dazu. Eine Nachricht ist es nur wert, wenn Israel beteiligt ist.

(Hat tip: Elder of Ziyon)

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Warum unvermeidliche Konsequenz?, Teil 2

17. März 2008

honestreporting Media BackSpin, 17. März 2008

DryBones zu China. Folgen Sie dem Link und sehen Sie, wie er die Mainstream-Medien herausfordert.

Text von links oben nach rechts unten:

1) China kann sich nicht einfach so aus Tibet zurückziehen! Warum nicht?

2) Tibet könnte dann unbegründete und gnadenlose Raketenangriffe auf chinesische Städte ausführen.

3) Stell‘ dich nicht so dumm an! Warum würde Tibet so etwas Verabscheuenswertes, Irrsinniges und Selbstzerstörerisches tun?

4) Diese Leute sind tibetanische Buddhisten, keine Palästinenser aus dem Gazastreifen.

Dazu passend: Warum unvermeidliche Konsequenz?