Posted tagged ‘Melanie Phillips’

Die 5 stärksten Smackdowns heute

16. Mai 2011

HonestReporting Media BackSpin, 16. Mai 2011

Smackdown kann man so übersetzen:

1. Einen Gegner niederschlagen oder niederringen, 2. Eine Wrestling- [Schau-]Veranstaltung, 3. entscheidende Niederlage, 4. eine Konfrontation zwischen Rivalen oder Gegnern im Wettstreit.

Hier die fünf größten Smackdowns von heute:

1. Bashar Assad sperrt syrische Anwälte, Ärzte, Intellektuelle und andere Pädagogen ein.

2. Der Internationale Strafgerichtshof verlangt Gaddafis Auslieferung.

3. Israel stoppt Schiff, das nach Gaza unterwegs war.

4. Melanie Phillips stutzt Jeremy Bowen, den Nahost-Experten der BBC, zurecht.

5. Jeffrey Goldberg nimmt sich Ethan Bronner vor, den Jerusalemer Büroleiter der NY Times.

Sammlung von Reaktionen auf PaliLeaks

25. Januar 2011

HonestReporting Media BackSpin, 25. Januar 2011

Eine kurze Zusammenstellung über Sturm und Drang der palästinensischen  Dokumente, die im Guardian veröffentlicht wurden.

Elliott Abrams:

Drittens: was einige Zeitungen als „Angebote“ oder „Zustimmungen“ während der Verhandlungen 2007-2008 bezeichnen, sind weit weniger als das: in Wirklichkeit sind es einleitende Gespräche oder Bestrebungen, weit weniger als tatsächlich häufige Bemühungen, die jeweilige Gegenseite auszutesten. Israelis und Palästinenser erzielten, soweit die Blätter bis jetzt veröffentlichten, auf vielen Feldern niemals eine Vereinbarung bzw. man war weit davon entfernt. Häufig wird gesagt, dass „jeder weiß, wie eine endgültige Vereinbarung aussieht“, aber diese Dokumente widerlegen eindeutig diese Schlussfolgerung….

Robin Shepherd:

Dies ist absolut katastrophal, da es gleichzeitig zeigt, dass jeder, vom britischen Außenministerium über die BBC, die Europäische Kommission und die leidenschaftlich antiisraelische NGO-Community, eine Position eingenommen hatte, die wesentlich kompromissloser war, was „Siedlungen“ betraf als die palästinensische Führung selbst, und dass dieselbe palästinensische Führung akzeptiert hatte, dass die so genannten „Grenzen“ von 1967 – die Goldwährung für praktisch jede antiisraelische Polemik allerseits – für die Aussichten eines dauerhaften Friedens irrelevant ist.

Harry’s Place:

Dieses Leck bringt Israels Politiker keinesfalls in Verlegenheit. Das liegt daran, dass es keinen Widerspruch gibt zwischen dem, was israelische Politiker ihren Wählern sagen und dem, was sie hinter verschlossenen Türen verhandeln. Im Vergleich dazu besteht der Grund, dass dieses Leck jenen palästinensischen Politiker schadet, darin, dass es eine sehr große Distanz zwischen den palästinensischen Unterhändlern und besonnener diplomatischer Führung aufzeigt – und zwar darin, was sie privat äußern und was sie ihren (vereinzelten) Wählern öffentlich erklären.

Noah Pollak:

Aber der größte Verlierer in den Palästina-Dokumenten ist jemand, der zur fraglichen Zeit nicht einmal auf der Bühne agierte, nämlich Präsident Obama, der beschloss, israelische Siedlungen zum Kernstück des Friedensprozesses zu erklären. Die Dokumente zeigen, dass die einzigen Felder, auf denen die [beiden] Seiten einer Verhandlungslösung in der Kontroverse um die Siedlungen nahe kamen, die Akzeptanz von Landtausch war. Heute bestehen die Palästinenser auf Obamas Geheiß hin auf komplettes Einfrieren jeglicher Siedlungstätigkeit, bevor sie überhaupt weiterverhandeln – einschließlich der Gebiete, bei denen sie vor gerade mal zwei Jahren zustimmten, sie seien bereits de facto israelisch. Also drehte Obama auf diese Weise die Zeit zurück zu einem der wenigen Punkte relativer Übereinstimmung und Fortschritt zwischen beiden Seiten.

Melanie Phillips:

Wo auch immer die tatsächliche Wahrheit liegt: es scheint mir so, dass der Guardian sich überfressen hat. Entweder stimmt seine Haltung zum Inhalt der Dokumente – dann ist seine Analyse des Nahen Ostens seit Jahren komplett falsch gewesen; oder in seinem Wunsch Israel zu vernichten ist er einem monumentalen Betrug aufgesessen und diese Autoren konnten ihre Gier danach, Israel in der heutigen Morgenausgabe den Rest zu geben, nicht in Schach halten und offenbarten sich damit als Idioten.

Melanie Phillips: Schonungslos offen

10. Januar 2011

HonestReporting Media BackSpin, 10. Januar 2011

Melanie Phillips diskutierte im israelischen Fernsehen über Israels Ausrichtung moderner Diplomatie (Public Diplomacy) und andere Themen. Wieder sehr beeindruckend.

Das überrascht mich nicht. Auf einer kürzlich abgehaltenen Konferenz von HonestReporting hatte ihre Schlüsselrede den Bloggern einen Kick gegeben.

Australier honorieren schäbigen Journalismus

16. Dezember 2010

HonestReporting Media BackSpin, 16. Dezember 2010

Lesen Sie die neuen Kommuniqués von HonestReporting [In Englisch]:

Australians Reward Shoddy Journalism

Time Magazine’s Fond Farewell to a Terrorist

First HR Conference: Be a History Maker and Not a Bystander

HonestReporting: Israelkonferenz in Jerusalem

28. Oktober 2010

HonestReporting Media BackSpin, 28. Oktober 2010

Da die Unterstützung für Israel erodiert ist es umso wichtiger, sich gut zu informieren und Unterstützungsmöglichkeiten auszuloten.

Falls es Ihnen möglich sein sollte:

Verpassen Sie nicht die eigens angesetzte Konferenz von HonestReporting am 14. Dezember 2010 in Jerusalem, auf der folgende Sprecher zugegen sein werden:

– Melanie Phillips, britische Journalistin

– Oberstleutnant Avital Leibovich, IDF-Sprecher

– Khaled Abu Toameh, altgedienter Reporter der Jerusalem Post

– Danny Seaman vom Presseamt der Regierung

Für weitere Informationen und die Anmeldung klicken Sie bitte hier.

Haaretz, IDF und die Doppelmoral weltweit

24. März 2009

HonestReporting Media BackSpin, 24. März 2009

Letzte Woche „deckte Haaretz auf“, dass die IDF während der Militäroperation „Gegossenes Blei“ „Zivilsten tötete, Vandalismus betrieb und laxe Einsatzvorschriften hatte“. Nach der Durchsicht des Beitrages war unschwer abzusehen, dass Reaktionen wie diese nicht lange ausbleiben würden.

Aber der Haaretz-Bericht wird den Anforderungen nicht gerecht, und mehrere Kommentatoren haben scharfsinnig die weltweit praktizierte Doppelmoral registriert, die wieder einmal gegen Israel in Stellung gebracht wird.

Melanie Phillips weist darauf hin, dass der Haaretz-Report auf kitschigem Hörensagen-Journalismus basiert:

Es gibt exakt zwei Anschuldigungen wegen grundlosen Tötens palästinensischer Zivilisten unter den angeblich ausdrücklichen Befehlen, so vorzugehen. In einem Fall handelte es sich, wie selbst Haaretz klarstellte, um eine versehentliche Tötung, als zwei Frauen den Evakuierungsweg, den ihnen die israelischen Soldaten gewiesen hatten, missverstanden hatten und deshalb ins Schussfeld eines Scharfschützen geraten waren. Außerdem gab der Soldat, der dies sagte, zu, dass er den Vorfall nicht mitbekommen hatte; er war nicht einmal in Gaza zu diesem Zeitpunkt – berichtete also rein über Gerüchte und vom Hörensagen.

Die zweite Anschuldigung basiert auf einem angeblich realen Vorfall, in dem eine ältere Frau auf eine IDF-Einheit zuging und ein Offizier befahl, auf sie zu schießen, weil sie den Sicherheitsabstand unterschritt und eine Selbstmordattentäterin hätte sein können. Der Soldat, der sich auf diese Geschichte bezieht, sagte nicht, ob die Frau in dieser Geschichte wirklich erschossen worden war. In der Tat sieht es wieder nach reinem Hörensagen aus, wenn er sagt: „aufgrund der Beschreibung des Vorgangs“….

Und Herb Keinon beschuldigt Dani Zamir, der das „Eingeständnis“ transkribiert und übersetzt hatte, seine eigenen Pläne zu verfolgen, wie es auch im Buch Refusnik, Israel’s Soldiers of Conscience aus dem Jahr 2004 zum Ausdruck kommt. Darin kommt auch Zamir zu Wort:

„Folglich ist die Zusammenarbeit mit einem Regime oder einer Regierung, die mich mittels Befehlen dazu zwingen, Teil eines antidemokratischen Apparates zu sein, der zu Selbstzerstörung, Zersetzung und nationalem Zerfall führt, zusammen mit der völligen Verneinung seiner eigenen Werte illegitim, ungerecht und unmoralisch. Und das wird so bleiben….“

Keinons Antwort:

Die Aussagen der Soldaten, die er der Öffentlichkeit präsentiert, scheinen – was für ein Zufall – seine Anschauungen zu bekräftigen.

Wenn sie den weltweit zunehmenden Trend ansprechen, dass ein Esel den anderen Langohr nennt, bringen Blogger zwei wichtige Aspekte über die offenkundige Doppelmoral, die daraus erwächst. Dazu Z-Word:

Wahrscheinlich ist nach Ansicht vieler Kommentatoren den Juden nur dann gestattet, einen Staat und eine Armee zu haben, wenn dieser Staat und diese Armee ethische Standards befolgen, die weit höher sind als die, die man von anderen Staaten erwartet, ihren eigenen eingeschlossen. Jegliches Versagen, diesen Standards zu entsprechen, wird als Beweis für die offenkundige Illegitimität der zionistischen Gesellschaft herangezogen.

Und Elder of Ziyon spricht aus, warum die Welt im Unrecht ist, wenn sie Israel Standards als Argument gegen den Staat verwendet:

Man kann feststellen, dass Israel gelegentlich hinter seinen selbst auferlegten moralischen Standards zurückbleibt, aber es ist ziemlich heuchlerisch, Israel anhand dieser Tatsache zu verurteilen. Allein Israel hat das Recht – und in der Tat auch die Verpflichtung – über seine eigenen Leute auf der Grundlage eines höheren Moralcodex zu urteilen.

Wenn andere das tun, basiert es nicht auf Moral, sondern auf Neid. Wenn man beginnt, bei Israel weit über das hinaus, was von anderen erwartet wird, zu urteilen, schlägt das schnell in eine Dämonisierungs-Attitüde um, besonders dann, wenn diese Standards willkürlich hoch angesetzt werden – selbst über Israels eigene Ansprüche hinaus. Allzu oft wird Israel in Relation zum Idealzustand beurteilt, während dies bei anderen Staaten lediglich im Verhältnis zum Status Quo oder ihrem Verhalten in der Vergangenheit geschieht.

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Was macht Siedlungen illegal?

18. November 2008

HonestReporting Media BackSpin, 18. November 2008

Melanie Phillips widerlegt brillant die gängige Meinung, die davon ausgeht, dass israelische Siedlungen nach Internationalem Recht illegal wären.

Dazu passend: The Law Is An Ass

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Mann gegen Mann

13. Mai 2008

honestreporting Media BackSpin, 13. Mai 2008

Johann Hari und Melanie Phillips fechten es aus.

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