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Die irre Welt des Mads Gilbert

27. November 2012

HonestReporting Media BackSpin, 27. November 2012

Vor wenigen Tagen fiel uns die NY Times wegen ihrer Plattform für den Propaganda-Doktor Mads Gilbert auf.

Jetzt erregte HonestReporting die Aufmerksamkeit von Dagen Nyheter, einer der größten Tageszeitungen Norwegens. Der Artikel erschien natürlich in Norwegisch, aber Tundra Tabloids übersetzte ihn komplett.

Keine Kritik an HonestReporting – nur eine Multiplikation unserer Reichweite.

Bildunterschrift (Capture) beim Original-Link:

Warnung: Die israelische Medien-Organisation HonestReporting warnt vor Kontakt mit dem norwegischen Arzt Mads Gilbert. Foto: John Solsvik

Interessant zu sehen, dass unsere Arbeit [dort] Früchte trägt.

Medienbeschränkungen ein Jahr nach dem Gazakrieg

16. Dezember 2009

HonestReporting Media BackSpin, 16. Dezember 2009

Eine Diskussion, die auf die Medienberichterstattung zum Gazakrieg zurückblickt, muss sich direkt mit dem heiklen Thema der israelischen Pressebeschränkungen auseinandersetzen.

Die Ursache dieser Politik reicht zurück in den Libanonkrieg 2006, als die Hisbollah die Presse als Waffe gegen Israel missbrauchte. Wir sahen inszenierte Fotos, Unterstellungen, dass Israel Hisbollah-Raketen für PR-Zwecke verschonte wegen des Vorwurfs, Uran-Granaten eingesetzt zu haben, und natürlich Reuters Adnan Hajj, den Reklamehelden für Nahost-„Fauxtography.“

Berichte aus dem Libanon unterschlugen meistens die massive Medienzensur durch die Hisbollah sowie weitere Verfälschungen und Verletzungen der Medienethik.

Zeitsprung in den Dezember 2008: Da der Raketen- und Granatenbeschuss aus dem Gazastreifen eskalierte und Israel die Operation Gegossenes Blei startete, kann es kaum überraschen, dass die IDF nach den Lektionen, die sie im Libanon gelernt hatte, Journalisten den Zugang in den Gazastreifen verwehrte.

Die beiden meist verwendeten Argumente für die Pressebeschränkung enthalten auch zwingende Gegenargumente:

• Es wirkt herablassend, wenn man Kriegskorrespondenten erklärt, dass Beschränkungen ihrer Sicherheit dienen.

• Zu behaupten, dass Journalisten den Soldaten in die Quere kommen, mag auf spezielle militärische Operationen zutreffen, aber es ist nicht grundlegend für die Blanko-Politik eines demokratischen Staates.

Es muss angemerkt werden, dass die Beschränkungen nicht – und das war auch früher nicht der Fall – zu einem völligen Ausfall der Berichterstattung führen würden. Nach Kriegsbeginn arbeiteten jede Menge palästinensischer Journalisten in Gaza. Al-Jazeera unterhielt weiterhin sein Büro und griff sogar zu der ungewöhnlichen Maßnahme, jeglichen Inhalt freizustellen, was zu einem erstaunlichen Traffic-Zuwachs von 600 Prozent führte. Viele Zeitungen bauten auf Stringer (palästinensische Zuträger, freie Mitarbeiter, [bd]). Der italienische Journalist Lorenzo Cremonesi kam über Ägypten nach Gaza rein.

Und wie erging es der Presse in Gaza? CNN-Reporter Anderson Cooper am 6. Januar:

„Die Kontrolle der Hamas im Gazastreifen ist erdrückend. Es gibt kaum Pressefreiheit innerhalb Gaza und die Hamas wacht genau darüber, wer von dort berichtet und wohin die Reporter gehen dürfen.“

Erdrückend in der Tat. Trotz Israels Pressebeschränkung.

• Die Hamas brachte es fertig, ein „Massaker für die Medien“ hinzubiegen, als Israel des Beschusses einer UN-Schule beschuldigt wurde. (HonestReporting hatte das schon Tage vorher geahnt.)

• Leute wie Mads Gilbert und Eric Margolis forcierten unbegründete Anschuldigungen über „Massaker“ und „unverhältnismäßigen Militäreinsatz“.

• Die reinen Statistiken selbst sind und bleiben Gegenstand der Debatte – Simona Weinglass fand, dass divergierende Definitionen von „Zivilisten“ seitens der IDF bzw. palästinensischer Gruppen verwirrend sind.

Pressebeschränkungen konnten palästinensische Tricksereien, die den Boden für gegen Israel gerichtete dämonisierende Geschichten bereiteten, nicht verhindern. Welche Form der Berichterstattung hätten wir also gesehen, wenn es keine Pressebeschränkung gegeben hätte?

Kompliment an NY Times-Büroleiter Ethan Bronner, der sich kurz und bündig fasst:

Aber gleich was – Israels Diplomaten wissen, dass Journalisten, vor die Wahl gestellt zwischen Berichterstattung über Tote oder Kontext, stets Ersteres wählen. So haben sie sich in einem Krieg, den sie zwar für notwendig, aber schwer vermittelbar erachten, dafür entschieden, die Medien weit weg vom Tod zu halten.

In einer abschließenden Analyse von 2009 muss man feststellen, dass viele Pressevertreter nicht einfach „neutrale Beobachter“ waren. Sowohl in den Fällen, in denen die MSM missbraucht wurden, als auch in den Fällen, wo die MSM selbst versuchten, Ereignisse zu beeinflussen  – die großen Medien wurden „Mitwirkende“. Wenn dies die Dynamik der asymmetrischen Kriegsführung darstellt, müssen wir uns fragen, ob die Medienberichterstattung nun zur „Kriegsführung mit anderen Mitteln“ geworden ist.

Ärzte gegen Rassismus und Antisemitismus

18. Mai 2009

HonestReporting Media BackSpin, 18. Mai 2009

Kompliment an unsere Kollegen von HonestReporting Canada, die mithalfen, Doctors Against Racism & Anti-Semitism (DARA) ins Leben zu rufen. Die Canadian Jewish News erläutert, wie die Idee für DARA bei den Anästhesisten Rob Zadik und Michael Bloom Gestalt annahm:

DARA tritt dann in Erscheinung, wenn es seine Mitglieder anspricht – Ärzte, Zahnärzte, Medizinstudenten und Akademiker – ihre Kompetenzen, Kontakte und Beziehungen so einzusetzen, dass sie das Feuer des Antisemitismus in ihrem Umfeld löschen können.

Bloom und Zadik gehen davon aus, dass es seit den letzten Jahren einen erschreckenden Anstieg unverhohlenen Antisemitismus’ weltweit gibt, auch in Kanada, „wo Antisemitismus in Form von Antizionismus hoffähig wird.“

Darüber hinaus glauben sie, dass er auch in ihren Berufsgruppen Einzug hält – zumindest, wenn man die Beispiele in der medizinischen Literatur heranzieht.

Die zwei reagierten auf eine Flut gefährlicher Medizin des Canadian Medical Association Journal, des British Medical Journal und The Lancet. Nicht zu vergessen auch Dr. Mads Gilbert.

Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen.

Für weitere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit DARA über HonestReporting Canada auf: action@honestreporting.ca

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Medien geben radikalem Arzt Propagandaplattform

13. Januar 2009

HonestReporting Media BackSpin, 13. Januar 2009

Warum zitieren die Medien weiterhin den Propagandisten Mads Gilbert?

Lesen sie dazu mehr im neuen Kommuniqué von HonestReporting:

Medien geben radikalem Arzt Propagandaplattform

Ins Deutsche übertragen auf  Castollux.

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