Posted tagged ‘Maariv’

Sehr geehrter Richter Goldstone….

28. Oktober 2009

HonestReporting Media BackSpin, 28. Oktober 2009

Nachdem Maariv einen starken Brief von Dr. David Tzengen an Richter Richard Goldstone veröffentlicht hatte, übersetzte ihn Israel Matzav ins Englische.

Später erhielt Israel Matzav eine komplett englische Version von Dr. Tzengens Brief mit  Teilen, die Maariv weggelassen hatte. Unten eine Kopie des vollständigen Briefes, so wie er von Israel Matzav veröffentlicht worden war.

Dr. Tzengen war als IDF-Soldat in Jenin während der Operation Defensive Shield, und unmittelbar beteiligt an der Aufdeckung unwahrer palästinensischer Behauptungen bezüglich eines angeblichen Massakers in dem Flüchtlingslager. Wieder einmal kämpft er um Israels Repution.

Sehr geehrter Richter Goldstone,

Mein Name ist Dr. David Zangen. Ich bin Facharzt für pädiatrische Endokrinologie* und Diabetes an der Hadassah-Universitätsklinik in Jerusalem. Über 50% meiner Patieten sind Palästinenser aus Jerusalem, aus der West Bank und aus dem Gazastreifen. Ich spreche Arabisch und führte das erste Ausbildungsprogramm für palästinensische Ärzte im Feld der pädiatrischen Endokrinologie ein. Die ausgebildeten Ärzte waren ausnahmslos respektiert und Mitautoren der ersten Stunde unserer Studien, die in weltweit führenden Fachjounalen veröffentlicht werden.

Gleichzeitig war ich auch leitender Oberarzt meiner Brigade während der Operation Defensive Shield in Jenin 2002.

Bitte den vollständigen Text [in Englisch] weiterlesen…

————–
*Endokrinologie = siehe Wikipedia.

Menschenrechtsaktivist: Mord prima für die Moral

18. August 2009

HonestReporting Media BackSpin, 18. August 2009

Noah Pollak mit der Übersetzung eines Maariv-Beitrags zum letzten Bericht von Human Rights Watch (HRW), der Israel verunglimpft.

Darin entpuppt sich Joe Stork, der Autor des HRW-Berichts, als radikaler Marxist, der das Massaker von München guthieß und wenig Interesse an sachlich begründeten Tatsachen zeigt, wenn es um die verzerrte Darstellung Israels geht:

Mehrmals in der Vergangenheit hat Stork zur Vernichtung Israels aufgerufen. Er ist ein altgedienter Verfechter des palästinensischen Terrorismus. Schon als Student war Stork Mitbegründer einer linksradikalen Gruppierung, die ihr Selbstverständnis daher ableitete, dass andere linksorientierte Gruppen Israel gegenüber und seiner Unterstützung durch die Vereinigten Staaten nicht kritisch genug eingestellt waren. Bereits im Jahr 1976 nahm Stork an einer von Saddam Hussein organisierten Konferenz teil, die den ersten Jahrestag der UNO-Resolution, Zionismus sei mit Rassismus gleichzusetzen, feierte.

Wo steht Stork, was Objektivität und Neutralität betrifft? Er kritisierte Professor Ibrahim Abu-Lughod, einen PLO-Vertreter, weil dieser eine Anthologie verfasste, die wenigstens scheinbar versuchte, eine ausgeglichene Darstellung herzustellen. „Akademische Neutralität ist doppelzüngig und betrügerisch“, schrieb Stork dazu. Und wie verhält es sich mit sachlich und sorgfältig begründeten Tatsachen? Stork behauptete, dass Menachem Begin gesagt hätte, „die Palästinenser [seien] Tiere auf zwei Beinen“. Tatsächlich aber sagte Begin, dass jene, die Kinder morden wollen, „zweibeinige Tiere“ sind. Das ist ein Riesenunterschied. Stork bestätigt immer wieder seine herausragende Stellung in der gegen Israel gerichteten Hass- und Lügenindustrie.

Auf die Spitze trieb es Stork mit einer Äußerung, die im Middle East Research and Information Project [MERIP] veröffentlicht wurde, wo es um die Erfassung von Informationen zum Nahostkonflikt ging. Stork spielte dabei eine führende Rolle und sein Statement enthielt  eine ausdrückliche Befürwortung des Mordes an 11 israelischen Athleten bei den Olympischen Spielen von München 1972:

„München und ähnliche Aktion können eine massenrevolutionäre Bewegung nicht schaffen oder ersetzen“, so Stork. „aber wir sollten das Erreichte in München verstehen….es hat den Palästinensern in den Lagern einen wichtigen moralischen Schub gegeben.“

Mord und Terrorismus entspringen also einem moralischen Anliegen.

So tickt dieser Mann. Ein radikaler Marxist, dessen Haltung sich in den vergangenen Jahren nicht geändert hat. Im Gegenteil. Objektivität, Neutralität oder Berücksichtigung von Tatsachen gehören nicht zu Storks guten Eigenschaften. Er schreit sogar laut, dass es für Neutralität keinen Bedarf gebe.

Ich kann das nicht nachvollziehen.

* Eine Menschenrechtsorganisation beschäftigt einen Mann, der Mord für moralisch gerechtfertigt hält.

* Stork, der intellektuelle und auf Tatsachen ignorierende Unehrlichkeit in Ordnung fndet, wird mit der Erstellung eines Berichts beauftragt, der intellektuelle und auf Tatsachen beruhende Ehrlichkeit erfordert – über ein Land, mit dem ein noch ein Hühnchen rupfen will.

Was für eine Organisation ist HRW?

NGO-Monitor erklärt dieses Phänomen:

Der Beweis zeigt, dass viele Journalisten einfach nur NGO-Berichte nachdrucken, ohne sie zu hinterfragen oder zu überprüfen. Dies wird als „Haloeffekt“ bezeichnet und verletzt sowohl journalistische Ethik, die Skepsis und unabhängige Überprüfung erforderlich macht, als auch die Norm, wenn aus anderen Quellen einschließlich Regierungsstellen berichtet wird. Wenn aber „hoch respektierte Menschenrechts-Watchdogs“ wie Amnesty International oder HRW Erklärungen abgeben, neigen Journalisten dazu, die Verfälschung zu ignorieren und als Tatsache zu wiederholen.

Die IDF wies den HRW-Report mit der Begründung zurück, dass er auf nicht vertrauenswürdigen Zeugenaussagen basierte. Besser wäre es vielleicht gewesen, wenn man gesagt hätte, dass die Informationen von einer nicht vertrauenswürdigen Organisation stammen.

Lesen Sie bitte Pollaks Beitrag vollständig [Englisch].

Anknüpfend an Lorenzo Cremonesi

17. März 2009

HonestReporting Media BackSpin, 17. März 2009

Maariv interviewte Lorenzo Cremonesi, den italienischen Reporter, der zuerst über die aufgeblasenen Verlustzahlen in Gaza berichtet hatte. Schauen Sie bei Solomonia nach, der die Übersetzung von Contentious Centrist bewerkstelligte:

„Nachdem die letzten Journalisten im Gazastreifen eingetroffen waren, dachte ich, dass sie sehr sauer auf mich waren,“ sagte er. Sie fragten mich: „Warum arbeitest du für die Israelis? Was sie störte war nicht die Qualität meiner Informationen, die ich hatte. Ich hatte das Gefühl, dass ihr Zorn und ihr Streben, das palästinensische Leiden hervorzuheben, durch die Tatsache befeuert wurde, dass sie nicht [in den Gazastreifen] reinkommen konnten.“

Im Januar hatte Cremonesi berichtet, dass es nicht mehr als 500 oder 600 palästinensische Todesopfer gegeben habe und dass er gesehen habe, im gesamten Gazastreifen seien viele Krankenhäuser leer gewesen. Die Palästinenser behaupten, es hätte mehr als 1.000 Todesfälle gegeben. Professor Richard Landes gab eine englische Übersetzung des ursprünglich italienischen Berichtes heraus.

ShareThis