Posted tagged ‘Leserbrief scheiben’

Falls Sie wissen wollen, wie sich die Medien-Watchdogs Briefe an Redakteure vorstellen (Teil 2)

7. Juli 2011

HonestReporting Media BackSpin, 7. Juli 2011

Geben Sie Ihren Namen an.

Ihren wirklichen Namen. Und auch Ihre Kontaktdaten (mehr zu diesem Punkt weiter unten).

Veröffentlichte Briefe können von jedem gelesen werden, erhalten also mehr Gewicht. Wenn Sie einen Brief schreiben, dienen Sie für die Zeitung als Quelle der Informationen und/oder für Kommentare. Zeitungen legen auch Wert auf eine Überprüfung der Briefe in der Redaktion vor einer Veröffentlichung.

Einige Leser legen besonderen Wert auf ihre Privatsphäre oder wollen nicht öffentlich dabei beobachtet werden, wie sie zu bestimmten Themen kommentieren, und das ist auch nachvollziehbar. Aber gibt es dann wirklich etwas, das Sie tun können, wenn Sie sich bemerkbar machen wollen?

Gehen Sie davon aus, dass der Leserbrief nicht veröffentlicht werden wird.

Redakteure würden keine Zuschriften veröffentlichen, die anonym oder unter einem falschen Namen geschrieben werden. Und das aus gutem Grund. Anonyme Quellen sind ein notwendiges Übel, das nicht Bestandteil einer Leserbriefseite werden sollte. Sock Puppetry ist ein weiteres Tabu. Und auch wenn allgemein akzeptiert wird, dass Talkbacks für Gedränge in laufenden Diskursen sorgen, muss das Leserbriefforum glaubwürdig bleiben.

Da das von Ihrer Seite aus eine gewisse Transparenz erfordert, fragen Zeitungen regelmäßig nach Ihren Kontaktinformationen – in der Regel Ihrer E-Mail-Adresse und einer Telefonnummer für tagsüber. Das machen sie alles, um sicher zu stellen, dass Sie derjenige sind, als der Sie sich ausgeben, und dass es wirklich Sie sind, der an einer Veröffentlichung seiner wunderbaren Gedanken interessiert ist.

Wenn Sie die Zeitungen eine angemessene Sorgfalt an den Tag legen lassen, werden Sie [vielleicht (bd)] ein Podium bekommen.

Siehe auch Teil 1 dieser Serie.


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