Posted tagged ‘Johann Hari’

Johann Hari vor Aberkennung des Orwell-Preises

29. Juli 2011

HonestReporting Media BackSpin, 29. Juli 2011

Nun beschäftigt sich das Komitee für den Orwell-Preis mit Hari. Dem Independent-Kolumnisten war ein [anderer] im Jahr 2008 verliehener Preis wegen Plagiatsvorwürfen aberkannt worden.

Angaben der Daily Telegraph zufolge wird das Komitee die Bekanntgabe des Orwell-Preises so lange verschieben, bis der Independent seine eigenen Untersuchungen abgeschlossen hat. Das Blatt hat Hari bereits bis zur Bekanntgabe des Ergebnisses suspendiert.

Wenigstens wird Hari nicht des Telefon-Hackings bezichtigt – in einem ganz speziellen Medienskandal, den die Briten zu klären haben….

Hari schüttet weiterhin Dreck über Israel aus*

7. Februar 2011

HonestReporting Media BackSpin, 7. Februar 2011

Johann Hari, Gastschreiber für den Independent, sollte für HonestReporting-Leser eigentlich kein unbeschriebenes Blatt sein. Nach seinem übel riechenden Kommentar 2008, in dem er Israel mit Exkrementen verglich, schob Hari einen Angriff auf uns (HonestReporting) nach, als er unterstellte, wir würden seine Meinungsfreiheit unterdrücken. Letztes Jahr produzierte Hari eine seiner bösartigsten Kolumnen mit falschen Zitaten, Geschichtsrevisionismus, Verharmlosung des palästinensischen Terrors und Holocaust-Vergleichen.

In seinem neuesten Stück in der Huffington Post beweist Hari einmal mehr seinen irrationalen Ekel bezüglich Israel. Er behauptet:

Von den drei schlimmsten Menschenrechtsverletzern in Nahost – Saudi-Arabien, Israel und Iran -, sind zwei engste Freunde unserer Regierung, überschüttet mit Geld, Waffen und Lob.

Kann man Hari trauen? Als offen bekennender Homosexueller ist er sich völlig bewusst, dass es nur ein Land in Nahost gibt, in dem seine Rechte in vollem Umfang geschützt sind. Wie Präsident Ahmadinejad sagt, gibt es keine Homosexuellen im Iran. Er [Hari, (bd)] weigert sich natürlich, das schreckliche Schicksal jener homosexuellen Männer zu erwähnen, die vom Sicherheitsapparat des Regimes eingekerkert werden – einer Situation also, die den Zuständen in Saudi-Arabien gleicht.

Und wie sieht es mit den Rechten der Frauen, Minderheiten, religiöser Freiheit, Freiheit der Meinungsäußerung und der Medien aus, einer unabhängigen Justiz, demokratischen Wahlen, einer fortschrittlichen Zivilgesellschaft? Auch hier gibt es nur ein Land in Nahost, in dem diese Ideale verwirklicht sind.

Hari behauptet, dass „es allseits bekannt ist, dass Israel den Gazastreifen illegal blockiert“. Ist es wirklich „allseits bekannt“ und ist es „illegal“? Israel ist absolut im Recht, wenn es sich von einem feindlichen Gebiet abschirmt, das in regelmäßigen Abständen Raketen und Mörsergranaten gegen seine Zivilbevölkerung abfeuert. Hari hat diese einfach als „illegal“ erklärt, weil es ihm nicht in den Kram passt.

Zum Gaza-Problem schreibt Hari:

Im Gazastreifen sind 1,5 Millionen Menschen eingesperrt, umzingelt von allen Seiten, und ihnen wird der Zugang zu Gütern des täglichen Bedarfs wie Teigwaren und Zentrifugen für Bluttransfusion verweigert. Sie werden dafür bestraft, dass sie in einer demokratischen Wahl „den falschen Weg“ gewählt haben**. Israelische Beamte beziehen sich darauf mit einem Kichern als „Palästinenser auf Diät setzen“. Damit konfrontiert prahlte die damalige israelische Außenministerin Tzipi Livni : „Ich bin gegen Recht – Völkerrecht im Besonderen und Gesetz allgemein.“

Den Menschen in Gaza wird absolut nicht der Zugang zu Gütern des täglichen Bedarfs verwehrt und es gibt auch keine humanitäre Krise im Gaza. Jeden Tag passieren viele Tonnen Hilfsgüter die Grenze, und nur Waren, die als Dual-Use-Projekte von der Hamas missbraucht werden könnten, um Waffen oder Bunker zu bauen, sind von der Einfuhr ausgeschlossen. Die Menschen in Gaza sind nicht für ihre Stimmen sanktioniert worden, sondern für die Aktionen ihrer Regierung, die sowohl gegenüber Israel als auch ihrer eigenen Bevölkerung feindselig eingestellt ist.

Nachdem er zuvor kein Problem hatte, falsch zu zitieren, kann es kaum verwundern, dass Hari daran geht, „israelischen Offiziellen“ pauschale Zuschreibungen anzudichten und dann seine eigene Interpretation eines unbestätigten Zitats von Tzipi Livni aus einem PaliLeaks-Dokument ohne Zusammenhang zu präsentieren.

Mit Bezugnahme auf Israel behauptet Hari:

Wir verhalten uns bezüglich der Forderungen unseres selbstschädigenden Landes [Anm.: Großbritannien (bd)] und seiner lautesten und zornigsten Lobbyisten hier  so unterwürfig,  dass unsere Regierungen strammstehen.

Ironie am Rande: wo könnte solch eine Polemik möglich sein ohne Hinweis auf die westlichen Regierungen, die unter dem Einfluss einer heimtückischen und allmächtigen „Israel Lobby“ stehen?

Insgesamt gesehen folgt Haris Stellungnahme seiner Tendenz, die die Verantwortung für den Terrorismus im Nahen Osten auf den Westen und insbesondere die USA abzuwälzen. Nach Hari sind die Menschen im Nahen Osten nicht fähig, ihr eigenes Schicksal im Angesicht der westlichen Welt und der israelischen Stärke zu definieren.

Nachdem er die Möglichkeit bekommen hat, seine Ansichten über eine so große Plattform wie Huffington Post zu verbreiten, warten wir mal ab, ob Hari erneut versuchen wird, uns zu beschuldigen, dass wir ihn zum Schweigen bringen wollen statt ihn auf seine obskuren Meinungen hinzuweisen.

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*Autor: Simon Plosker, Chefredakteur von HonestReporting

Nachtrag von Bernd D.:

**Nett: Genauso gut könnte man sagen, dass die Deutschen ab 1933 dafür bestraft worden seien, dass sie Hitler gewählt hatten [bd]. Schließlich hatten sie ja „nur“ von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, kollektiver Hitlergruß inbegriffen.

Wie sagte schon einst Ralph Giordano :  Es war kein Volk von Widerstandskämpfern, sondern ein Volk von fanatischen Anhängern Hitlers und seiner Ideologie. Sehen Sie sich mal dieses sehr interessante Video an (besonders wichtig ab Einstellung 6:40) . Auch Arnulf Baring hatte sich damals vor Daniel Goldhagen schwer blamiert. Für mich eines der besten Zeitdokumente der letzten 30 Jahre….

Johann Hari: Es richtig heimzahlen

15. März 2010

HonestReporting Media BackSpin, 15. März 2010

Der Kolumnist des Independent meldet sich wieder einmal mit einem weiteren abscheulichen Beitrag, gespickt mit Entstellungen und historischem Revisionismus.

Lesen Sie dazu bitte HonestReportings neues Kommuniqué [In Englisch]: Johann Hari: Back With a Vengeance

Noch mehr Geschmiere von Hari

23. September 2008

honestreporting Media BackSpin, 23. September 2008

Der Kolumnist des Independent wartet mit einem weiteren einseitigen Beitrag auf. Lesen Sie dazu bitte die neuesten Communiques von HonestReporting und HonestReporting UK.

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Mann gegen Mann

13. Mai 2008

honestreporting Media BackSpin, 13. Mai 2008

Johann Hari und Melanie Phillips fechten es aus.

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Hari versucht Honest Reporting in den Dreck zu ziehen

12. Mai 2008

honestreporting Media BackSpin, 12. Mai 2008

Statt auf Fragen einzugehen beschimpft Johann Hari Honest Reporting.

Dazu Honest Reportings Antwort auf den britischen Kolumnisten.

Nachzulesen in: Hari versucht Honest Reporting in den Dreck zu ziehen.

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Übersetzung auf Anfrage.

Dirty Hari

9. Mai 2008

honestreporting Media BackSpin, 9. Mai 2008

Johann Hari antwortet auf unsere Kritik an seiner Kolumne letzte Woche.

Werden Leute wie Dershowitz, Phillips and Honest Reporting schriller, weil sie spüren könnten, dass ihnen das Argument ausgeht?

Er sollte im Spectator nachlesen.

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Johann Haris übel riechender Gastkommentar

29. April 2008

honestreporting Media BackSpin, 28. April 2008

Indem er auf gefälschte Zitate und Geschichtsrevisionismus baut, vergleicht Hari Israel mit Exkrementen. Dazu das neueste Communiqué von HonestReporting Großbritannien: Johann Haris übel riechender Gastkommentar.

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