Posted tagged ‘Israel’

Warum die UNO Israel gegenüber voreingenommen ist

14. Juli 2011

HonestReporting Media BackSpin, 14. Juli 2011

Dieses beeindruckende Video erklärt sehr anschaulich, warum Israel von der UNO nie eine faire Chance bekommen wird.

Drei Gründe, warum Gaddafis neuestes Geschwätz so drollig ist

8. März 2011

HonestReporting Media BackSpin, 8. März 2011

Sie wissen, die Hölle gefriert, wenn Gaddafi sich mit Israel vergleicht:

Selbst die Israelis gingen in den Gazastreifen mit Panzern rein, um die Extremisten zu bekämpfen. Genauso ist es hier! Wir haben es hier mit kleinen bewaffnete Gruppen zu tun, die wir bekämpfen. Von Anfang an haben wir keine Gewalt ausgeübt. […]…Bewaffnete Einheiten der libyschen Armee mussten gegen kleine bewaffnete Al-Qaida-Banden kämpfen. Darum geht’s.“

Hier drei Gründe, die Gaddafis Geschwätz so surrealistisch erscheinen lassen.

1. Gaddafi gibt zu, dass Israel sich zu Recht gegen palästinensischen Terror verteidigt.

2. Gaddafi bezeichnet die Hamas als Terrororganisation. Wow!

3. Gaddafi stellt den Goldstone-Report in Frage. Übrigens befand sich Libyen an vorderster Front, als es darum ging, den Report über die UNO durchzuboxen.

Schön, wenn Gaddafi noch die Gelegenheit bekäme, HonestReportings Analyse zum Gaza-Krieg und die Zusammenfassung des Goldstone-Reports zu lesen.

Wahrscheinlicher ist aber, dass er schlicht und einfach nur einen an der Waffel hat.

Ein Dorf, beansprucht von drei Ländern

1. Januar 2010

HonestReporting Media BackSpin, 31. Dezember 2009

The Media Line zu Besuch in Ghajar, einem Aleviten-Dorf, auf das Israel, der Libanon und Syrien Ansprüche erheben. Hier eine knappe Zusammenfassung der konkurrierenden Ansprüche.

Libanon: Ghajar war immer libanesisch.

Israel: Ghajar wurde Syrien abgenommen. Eine Rückkehr zum Libanon würde die Hisbollah ermutigen.

Was Syrien betrifft: Mir ist nicht bewusst, ob es syrische Statements speziell zu Ghajar gibt, aber von Bashar Assads Regime weiß man, dass es den Golan vollständig zurück haben will. Und das würde aller Voraussicht nach Ghajar mit einschließen.

Die Einwohner Ghajars: Sie sagen, dass sie Syrer sind, und gleich, welche politische Entscheidung getroffen wird, Ghajar darf nicht geteilt werden.

Kürzlich, bei einer IDF-Führung für Blogger im Norden, sagte uns eine Armeesprecherin, dass die Bewohner es vorziehen, israelische Staatsbürger zu bleiben, aber Repressalien ausgesetzt wären, wenn sie das öffentlich bekundeten.

Dazu passend: Golan Village Divided By Fear

Terror 2009: Die Zahlen

1. Januar 2010

HonestReporting Media BackSpin, 31. Dezember 2009

Ich freue mich, mitteilen zu können, dass die Zahl der Terroranschläge in Israel im Jahr 2009 abgenommen hat*. Von YNet News:

0 Selbstmordanschläge in Israel.

15 Israelis bei Terroranschlägen getötet.

566 Raketen aus Gaza abgefeuert, die meisten im Januar.

22 Feuerüberfälle in der West Bank.

Bei 13davon wurde Sprengstoff eingesetzt.

578 Angriffe in der West Bank, bei denen auch Molotowcocktails benutzt wurden.

Insgesamt 633 terroristische Zwischenfälle in der West Bank.

Dutzende Leute, die vom Sinai kommend in Israel eindringen wollten, identifizierten sich mit dem globalen Jihad.

————-
*Daran war natürlich diese unmenschliche Mauer schuld.

Israel im Krieg, Tag 15

12. Januar 2009

HonestReporting Media BackSpin, 11. Januar 2009

Quellen und Updates, da Israels Kampagne in Gaza in die dritte Woche geht.

Lesen Sie dazu das neue Kommuniqué von HonestReporting: Israel im Krieg, Tag 15

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Live-Blogging zu Gaza, 5.Januar

5. Januar 2009

HonestReporting Media BackSpin, 5. Januar 2009

Da dieser Beitrag sehr umfangreich ist und ich heute bzw. morgen nicht genügend Zeit habe, ihn zu übersetzen, bitte ich diesmal ausnahmsweise darum, dass Sie auf die Seite mit der englischensprachigen Version klicken.

Danke.  (bd)

Den Vorlauf der Kämpfe dem Bildschirm vorenthalten

30. Dezember 2008

honestreporting.com Media BackSpin, 29.12.2008

DryBones spricht einen sehr guten Punkt an:

Während sechs Jahren Raketenangriffen kann ich mich nicht an sonderlich viele MSM-Berichte erinnern, die das Leben unter den Raketen in Sderot und anderen israelischen Kommunen beleuchteten. Wenn aber Israel auf den Terror reagiert, dann sind NachrichtenSeiten in Großbritannien schnell dabei lebhafte palästinensische Berichte aus erster Hand zu bringen.

Journalisten in Gaza: Rein nach Gaza, raus aus Gaza, Teil 2

10. Dezember 2008

HonestReporting Media BackSpin, 10. Dezember 2008

AP berichtet, dass Israel die Grenzen wieder geöffnet hat.

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Israelisches YouTube umgeht arabische Medien

21. November 2008

HonestReporting Media BackSpin, 21. November 2008

Israels Außenministerium umgeht die arabischen Medien, indem es kürzlich einen arabischen Kanal auf YouTube eingerichtet hat. Haaretz erklärt:

Ofir Gendelman, Abteilungsleiter für arabische Medien im israelischen Außenministerium, teilte Haaretz am Mittwoch mit, dass man versuche, Israels Abgängigkeit von arabischen Kanälen zu reduzieren, die dazu neigen, israelischen Sprechern verhältnismäßig wenig Sendezeit zu einzuräumen.

Er sagte auch, dass der Umfang an Berichterstattung von Israels wechselnder Beziehung zu arabischen Kanälen abhängt….

„Die arabische Internet-Szene ist in Bewegung und wir möchten einen weiteren Kommunikationskanal für den Dialog aufbauen.“

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CNN: Einjahresanalyse

18. November 2008

HonestReporting Media BackSpin, 18. November 2008

Bei CNN schleicht sich wieder Voreingenommenheit ein, wie HonestReporting anhand einer Einjahresanalyse feststellt.

Lesen Sie die neueste gründliche Untersuchung dazu von HonestReporting [In Englisch]: CNN: Einjahresanalyse:

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Wo sind all die Experten geblieben?

10. November 2008

HonestReporting Media BackSpin, 10. November 2008

Während die US-Wahlen Israel vom Mainstreamradar verdrängt haben vermissen Michael Oren und andere Nahostexperten das Gefühl, im Rampenlicht zu stehen:

Für jene von uns, die berufsmäßig damit befasst sind, über Israel in den Medien zu schreiben, in der Vergangenheit regelmäßig Gastkommentare in US-amerikanischen Zeitungen geschrieben haben und immer wieder Gäste bei CNN und Fox waren, ist die nachlassende Berichterstattung weder von Vor- oder Nachteil, sondern eher irritierend.

Obwohl wir uns manchmal auch über die unverhältnismäßige Aufmerksamkeit beschwerten, die die Medien Israel widmeten, waren wir uns doch immer sicher, dass Israel die Nachrichten beherrschen würde und unsere Standpunkte dazu ausgestrahlt und gehört werden würden. Jetzt sind ganze Wochen ohne Presseanfragen oder Einladungen zu einem Interview verstrichen.

Natürlich werden nicht alle TV-Sprecher vermisst.

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Israelische Image-Kampagne kontraproduktiv?

31. Oktober 2008

HonestReporting Media BackSpin, 31. Oktober 2008

Eine berechtigte Frage von Robert Fulford:

Aber selbst wenn Verbesserung des Images wichtig und grundlegend ist – sollte man es dann so offen zeigen? Die Israelis sorgen dafür, dass es im Gespräch bleibt. Dies endet in enervierenden Gesprächen mit The Current von CBC Radio oder Schlagzeilen des Toronto Star über Israel, das angeblich versuche, sein Image „aufzupolieren“. Bis dato sind die einzig sichtbaren Ergebnisse YouTube-Videos mit dem Titel „Hot Israel“ – attraktive Frauen, die am Strand von Tel Aviv Bikinis tragen.

Hier drei Gründe, warum das Gerede über Israels Image-Kampagne kontraproduktiv sein könnte:

1. Der Prozess der Kampagne stellt die Kampagne selbst in den Hintergrund.

2. Öffentliche Aufmerksamkeit führt zu wachsender Skepsis, bevor die Kampagne gestartet wird.

3. Länder wie Ägypten, Tansania und Irland haben in den letzten Jahren Image-Kampagnen ohne große Ankündigung gestartet. Statt zu reden wie man es macht haben sie es durchgezogen.

Andererseits bemerkt Haskell Nussbaum auch:

Selbst ohne ein formales Programm zur Image-Verbesserung des Staates Israel sollten wir alle dazu beitragen, das Ansehen Israels zu verbessern. Es kann so einfach sein wie die Versendung einer E-Mail über die Erfindung an einer israelischen Universität, das Anbringen eines wunderschönen israelischen Kunstwerkes an unseren Wänden, oder, dass wir unsere Städte und Dörfer dazu zu ermutigen, Partnerschaften mit israelischen Ortschaften zu schließen. Die Regierung macht sich etwas verspätet auf den Weg. Wir sollten sie unterstützen.

Wie bringt man das jetzt unter einen Hut?

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Im Kalender anstreichen

30. Oktober 2008

HonestReporting Media BackSpin, 30. Oktober 2008

Die Wahlen in Israel sind für den 10. Februar 2009 angesetzt. Schnallen Sie sich an…

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Gadi Evron zum Cyberkrieg

20. August 2008

honestreporting Media BackSpin, 20. August 2008

Cyberkrieg spielt im Konflikt zwischen Russland und Georgien eine bedeutsame Rolle. Um besser zu verstehen, wie Cyberkrieg funktioniert und welche Bedrohung für Israel in diesem Zusammenhang besteht, hat Redakteur Pesach Benson von MediaBackspin ein Interview mit Gadi Evron geführt.

Evron war in leitender Position zuständig für die Sicherheit des Internetservice-Providers der israelischen Regierung sowie ehemaliger Begründer und Manager des Computer Emergency Response Team (CERT). Im letzten Jahr half er beim estnischen CERT aus, als russische Hacker zahlreiche Webseiten des baltischen Staates hackten. Evron bloggt auch zu Sicherheitsfragen im Internet bei Circle ID.

Was ist in Georgien passiert?

Technisch gesehen nicht viel. Sie attackierten die Webseiten mittels Dienstverweigerung durch gestreute Angriffe, was die Seiten entweder nicht aufrufbar machte oder einen Crash verursachte. Sie haben sie schlicht überschwemmt. Die wichtigsten Webseiten, etwa ein, zwei Dutzend, wurden von der Regierung Georgiens betrieben.

Verstörend an diesem Zwischenfall in Georgien ist, dass auch ganz normale Leute angegriffen wurden. Dabei können einfache Tools eingesetzt werden, die man aus dem Internet runterladen kann und für die auf russischen Webseiten geworben wird. All diese Leute dachten, dass sie in etwas hineingezogen werden könnten, was sie ernsthaft in Schwierigkeiten brächte. Sie dachten – aus patriotischer, stolzer oder anderer Motivation heraus – dass sie diese einfachen Werkzeuge benutzen und sich einmischen dürften.

Was steht für Israel auf dem Spiel, wenn Hacker einen organisierten und anhaltenden Angriff starten?

Jedes Land ist mit der Gefahr von Online-Angriffen konfrontiert. Der Unterschied besteht darin, ob der Online-Angriff einer der gerissenen Art ist, der hochsensible Infrastrukturen attackiert. Die Hart 4 z.B zeigte sehr realistisch die Auswirkungen auf die Luftverkehrsüberwachung. Das ist der schlimmste anzunehmende Fall. Im Fall Estland wurde der gesamte Online-Bankverkehr, der entscheidend für das tägliche Leben ist, ins Visier genommen. In Georgien lag das Hauptgewicht mehr auf der Sichtbarkeit Georgiens im Internet und seine Fähigkeit, mit der Welt zu kommunizieren.

Was können Sie uns über die Hacker sagen?

Wann immer es ethnische Spannungen gibt, so wie zwischen China und Taiwan, Russland und Georgien oder bei den Mohammed-Karikaturen, fühlen sich die Leute im Internet mit Macht ausgestattet. Es gibt überall lose verbundene Ad-hoc-Gruppen, die diese Angriffe lancieren. Von Hunderten täglicher Angriffe sind die wenigsten politisch motiviert. Sie geschehen überwiegend aus finanziellen Gründen oder aus simpler Boshaftigkeit. Pro-arabische und pro-israelische Hacker haben selbständige Webseiten von Banken, Zeitungen, Museen etc. angegriffen. Sie greifen eine Seite aus keinem anderen Grund an als dem, dass sie israelisch ist und verwundbar.

Die Attacken in Estland waren besser organisiert als jene in Georgien. Es war wie Online-Randale. Wir registrierten klare Anzeichen von Organisation, werden aber niemals in der Lage sein, definitiv zu beweisen, ob es ein Ad-hoc-Angriff war oder eine staatlich unterstützte und vorausgeplante Aktion.

Ich kann definitiv sehen, wie zukünftig Menschen die Blogosphäre benutzen werden, um Leute aufzuhetzen, zu hacken und online den Mob fernzulenken. Möglicherweise könnte jemand in Zukunft diese Info auf der Blogosphäre streuen und sie als eine Online-Form zur Lenkung des Pöbels nutzen.

Wie teuer käme es,einen Hacker mit der notwendigen Ausstattung zu fördern?

Die Kosten sind minimal und es erfordert keinen Zeitaufwand. Jeder kann sich beteiligen.

Welche Lektionen kann man daraus lernen?

Eine prompte Antwort darauf ist schwierig. Man kann nicht verhindern, dass bestimmte Dinge passieren, aber wenn sie geschehen sind, kann man danach beurteilt werden, wie man darauf antwortet und wieder Normalität herstellt.

Zweitens ist das Internet global. Sie können von überall her auf der Welt attackiert werden. Viele Computer sind von Trojanern und Botnets infiziert worden und können bei globalen Angriffen benutzt werden. Ein Computer irgendwo auf der Welt, der mit einem Botnet angesteckt worden ist, kann von einem Hacker ohne Kenntnis des Eigentümers kontrolliert werden. Wenn Sie 100 oder eine Million infizierte Computer kontrollieren, verfügen Sie über eine Armee. Sie können einen Befehl ausgeben und diese Computer werden machen, was Sie wollen. Dies unterstreicht die Wichtigkeit internationaler Zusammenarbeit.

Und bedenken wir zusätzlich: Das Internet ist perfekt geeignet für plausibles Abstreiten. Angenommen, Ihr Computer wird benutzt, um den Ihres Nachbarn zu hacken und dort Schaden anzurichten. Sind Sie dafür verantwortlich oder die Hacker? Um vor Gericht den Nachweis zu erbringen ist guter Rat teuer.

Wenn zwei gegeneinander Krieg führen, ist es dann für deren Bürger legal, eigenmächtig zu handeln, um die Websites des feindlichen Landes anzugreifen?

Das ist Neuland. Einige Länder haben eine sehr klare Gesetzgebung in Computerdingen. Wenn man angreift oder Wissen stiehlt, muss man dafür haften. Aber die Strafverfolgung muss daran interessiert sein, Verstöße zu verfolgen und die Beweise zu erbringen. Sagen wir jetzt einmal, Sie könnten beweisen, dass ein staatlich gelenkter Angriff stattfand, wie würden sie damit umgehen? Ist das ein Argument für Krieg? Im Internet dürften Sie wissen, wer Ihre Feinde, Rivalen und Gegner sind, aber Sie haben wahrscheinlich keinen Schimmer, von wem Sie angegriffen werden.

Sollten Hacker wie feindliche Kämpfer behandelt werden?

Ich sehe sie als Kriminelle. Feindlicher Kämpfer ist ein unscharfer Begriff mit vielen verschiedenen Bedeutungen.

Die staatlichen Webseiten Georgiens wurden auf Google Blogger umgelagert, während Einzelpersonen Twitter genutzt haben, um über die Kämpfe auf dem Laufenden zu bleiben. Was sagt dies über die Rolle der sozialen Medien in der Kriegsführung aus?

Ich bin kein Medienfachmann. Aber es ist logisch, dass in jedem Kriegsfall die Aggressoren versuchen würden, den Informationsfluss zu kontrollieren, und das Internet ist eine natürliche Ergänzung dazu. Es ist die neueste Form der Kommunikation, die wir haben.

Was kann Israel von Georgiens Bemühungen lernen, seine PR-Botschaft trotz aller Hackerangriffe weltweit zu verbreiten?

Georgien und Russland führten einen Medienkrieg, und sie sind Fachleute. Die ganze Medienkriegführung war äußerst extrem. Wenn man zwischen amerikanischen und russischen Nachrichtenseiten hin und her wechselt, kann man nicht feststellen, wer die Wahrheit sagt. Wahrscheinlich gibt es Beweise dafür, dass Georgien zu manchen Dingen nicht die Wahrheit sagte, um die Medien auf seiner Seite zu halten. Was wir von Georgien und Russland lernen können, ist deren Fähigkeit, die eigene Situation zu erklären und umfangreiche PR-Kampagnen zu lancieren. Das brauchen wir, und uns wurde deutlich aufgezeigt, an was es uns mangelt; uns itst gezeigt worden, wie Könner vorgehen.

Sind pro-israelische Webseiten im Ausland auch verwundbar?

Es gibt Websites außerhalb Israels, die gehackt worden sind, aber ich kann mich aus dem Bauch heraus an keine einzelne erinnern.

Was unternimmt Israel, um die Unversehrtheit seiner Internet-Infrastruktur zu schützen?

Keine Ahnung. Die Regierung ist mein ehemaliger Arbeitgeber. Dort müssen Sie nachfragen.

Welche Vorsichtsmaßnahmen können jüdische Websites treffen?

Zuerst sollten sie Sicherheit in ihr System bringen; sich vergewissern, dass ihre Systeme auf dem neuesten Stand sind, ebenso ihre Software, und sie sollten ihre Schwachstellen kennen. Alles, was gegen normale Hacker schützen kann, wird gegen Hacker mit Motiven schützen. Aber am wichtigsten ist, das Betriebssystem, die Programme und andere Sicherheitsmaßnahmen auf dem neuesten Stand zu halten.

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Wen jucken die Sheeba-Farmen?

17. August 2008

honestreporting Media BackSpin, 17. August 2008

Die Washington Post mit “Enthüllungen“ zur syrisch-libanesischen Grenze und bedeutsamen Implikationen für die widersprüchlichen Ansprüche bezüglich der Sheeba-Farmen:

Die Grenze blieb nach der vollzogenen Unabhängigkeit Syriens und des Libanon von Frankreich in den 1940er-Jahren nicht gekennzeichnet, aber das Thema bekam größere Bedeutung während der Debatte über die Sheeba-Farmen, als Israel, Libanon und Syrien darüber stritten. Israel hatte den Landstrich seit dem Sechstagekrieg 1967 besetzt.

Israel hat das Areal 1967 von Syrien erobert. Mit Hilfe Syriens beansprucht der Libanon das Land für sich. Aber im Jahr 2000 bestätigten Kartografie-Experten der UNO Israels Position, indem sie bescheinigten, dass Israels Rückzug aus dem Libanon vollständig war.

Also ist der Flecken Land (auch bekannt als Har Dov), von Israel gehalten und eingeklemmt zwischen Golanhöhen und Libanon:

A) libanesisch

B) syrisch

C) eine Hisbollah-Ausrede

D) Wen kümmert’s?

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So oder so am Pranger

17. Juni 2008

honestreporting Media BackSpin, 17. Juni 2008

Wenn es nach Terje Roed-Larsen und seinen Vorstellungen über Verhandlungen mit Syrien geht kann Israel nur verlieren.

Früher stand Israel am Pranger wenn es nicht verhandelte.

Heute steht es am Pranger wenn es verhandelt.

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Schlüsselperioden der israelischen Geschichte

7. Mai 2008

honestreporting Media BackSpin, 7. Mai 2008

Biblische Epoche

Die jüdischen Bindungen zum Land Israel reichen in die biblische Epoche der Patriarchen zurück. Dieses Foto des Rahel-Grabes zwischen Jerusalem und Bethlehem wurde 1945 aufgenommen. Abraham, Isaak, Jakob und ihre Ehefrauen sind in der Grabstätte der Patriarchen in Hebron begraben; das Josephs-Grab befindet sich nahe Nablus.

Die Zeit des ersten Tempels

Dieses Siegel, das die Inschrift „Schema, Diener des Jeroboam“ trägt, wurde 1904 in Megiddo entdeckt. Jetzt befindet es sich im Rockefeller Archaeological Museum in Jerusalem.

Die Zeit des zweiten Tempels

Mosaik-Fußboden aus der antiken Synagoge von Jericho, mit der Abbildung von Menorah, Lulav und Shofar. Angaben von Associated Press zufolge (via Second Temple Synagogues) wurde die Synagoge 50-70 vor Christus erbaut, was sie zur ältesten bekannten Synagoge der Welt macht.

Byzantinische Herrschaft 313-636 n. Chr.

Mosaikboden aus Synagoge der byzantinischen Epoche in Hammath-Tiberias, der ein Tierkreiszeichenmotiv zeigt. Die Kirche übte einen mächtigen Einfluss auf die herrschenden Byzantiner aus – oft zum Leidwesen der Juden.

Frühe islamische Herrschaft 636-1099 n. Chr.

Die Macht ging vom Kalifat auf die Umayyaden über, dann über die Abbassiden auf die Fatimiden, die von Ägypten bis Syrien herrschten. Während dieser Zeit hatten die Juden den Status von Dhimmis. Der Felsendom wurde vom Umayyaden-Kalif Abd el-Malik im 7. Jahrhundert gebaut.

Epoche der Kreuzritter 1099-1291

Die Herrschaft der Kreuzritter über das Land Israel war verhältnismäßig kurz, aber die Befestigungsmauern, die sie zum Schutz Akkos vor dem Meer bauten, spielten Jahrhunderte später eine entscheidende Rolle in der Geschichte. 1799 scheiterten Napoleons Bemühungen kläglich, im Heiligen Land Fuß zu fassen – was eine Autonomieerklärung für die Juden beinhaltete, als dieselben Mauern die Streitkräfte der Ottomanen vor einer französischen Belagerung schützten.

Spätere islamische Herrschaft 1291-1516

Die Geschichte der Ramban-Synagoge in Jerusalem versinnbildlicht, wie Muslime Juden behandelten, über die sie herrschten. Ursprünglich gebaut von Nachmanides (auch bekannt als Ramban), lag die Synagoge unterirdisch, weil nach dem Gesetz keine Synagoge höher gebaut werden durfte als ein islamischer Ort der Anbetung. 1589 funktionierte der Gouverneur der Stadt, Abu Sufrin, das Gebäude in ein Lagerhaus um, aber die jüdische Gemeinde setzte sich langfristig durch. 1948 besetzten die Jordanier die Altstadt und zerstörten das Gebäude, aber nach dem Sechstagekrieg wurde die Synagoge teilweise wieder instand gesetzt. Die Synagoge wird zurzeit in ihrer ursprünglichen Größe wiederaufgebaut.

Frühe Ottomanische Epoche 1516-1881

Safed (hebr. Tzefat in Galiläa) erblühte während dieser Zeit als Zentrum der Gelehrsamkeit und Mystik. In dieser Stadt kodifizierte Rabbi Yosef Caro Jüdisches Gesetz und lehrte Kabbala. Diese Synagoge, benannt nach Rabbi Caro, wurde im 16. Jahrhundert erbaut.

Späte Ottomanische Epoche, Geburt des modernen Zionismus 1881-1917

Im Gefolge der verschärften Pogrome 1881 flohen etwa 30.000 Juden aus dem zaristischen Russland. Die meisten waren Sozialisten, die sich der Gruppierung Bilu angeschlossen hatten; sie gründeten die ersten jüdischen landwirtschaftlichen Siedlungen Petah Tikva, Rosh Pina, Rishon LeZion, Zichron Yaakov und Gedera. Diese Auswanderungswelle wurde als „Die erste Aliyah“ bekannt. Zwei spätere Aliyah-Einwanderungswellen (1904-1914 und 1919-1923) brachten zusammen 75.000 weitere Juden ins Land, die meisten davon aus Polen und Russland.

Britische Mandatsherrschaft 1917-1948

Die Periode der Staatsbildung. Viele der heutigen bekannten Institutionen und nationalen Aktivposten wurden auf den Weg gebracht oder erfuhren entscheidendes Wachstum – darunter der Hafen von Haifa, das Hadassah-Hospital, die Jewish Agency, die Histadrut-Gewerkschaft, die Hebräische Universität und die ersten lizenzierten jüdischen Radiostationen. Tel Aviv erhielt 1934 die Stadtrechte und seine „Weiße Stadt“ – heute Weltkulturerbe – entstand auch während der Mandatszeit. Auf der Abbildung ist der Flughafen Lydda (heute Ben Gurion-Flughafen) während der Bauphase 1935 zu sehen.

1948 bis heute

Neben seiner Verbindung mit bedeutenden religiösen Stätten und der Archäologie wird Israel auch mit der Technologie der Zukunft gleich gesetzt. Der jüdische Staat hat auf Gebieten wie Wassermanagement, Entsalzung, Sicherheitstechnik, Hochtechnologieforschung und -entwicklung, Medizintechnologie, Recycling, alternative Energie, Mobilfunktelefonie, WLAN-Technik und einem bezahlbaren Gesundheitswesen Standards gesetzt. Die israelische Firma Solel baut in der kalifornischen Mojave-Wüste den weltgrößten Solarpark.

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Israels 60. Geburtstag: Die Dämonisierung beginnt

16. April 2008

honestreporting Media BackSpin, 16. April 2008

Während Israel sich auf die Festlichkeiten vorbereitet eskaliert die Dämonisierungskampagne.

Lesen Sie mehr dazu im neuen Communiqué von HonestReporting: Israels 60. Geburtstag: Die Dämonisierung beginnt.

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Erwartete Attraktionen

14. April 2008

honestreporting Media BackSpin, 14. April 2008

Der letztjährige 40. Jahrestag zum Sechstagekrieg brachte reichlich Kritik an Israels „Besatzung“. Wenn wir uns Israels 60. Jahrestag zur Unabhängigkeit nähern, werden wir noch mehr erbrochenen Einheitsbrei sehen, der Israels Existenzrecht bestreitet.

Edith Garwood liefert einen Vorgeschmack auf die zu erwartenden Attraktionen:

Archive zeigen bewaffnete jüdische Milizen, vertriebene Araber, Häuserzerstörungen, Blutbäder, Vergewaltigungen, Schläge, Bombenangriffe und weit verbreitete Schreckensherrschaft….

Die israelische Besetzung palästinensischen Territoriums, Raketenangriffe auf Israel, Anwachsen illegaler Siedlungen, Checkpoints, Selbstmordbomber, die angeschlagene palästinensische Wirtschaft, die Mauer, der mangelnde Zugang zu medizinischer Versorgung, Lebensmitteln und reinem Wasser verdienen Aufmerksamkeit, sind aber lediglich Auswuchs des grundlegenden Problems – der ethischen Säuberung Palästinas.

Hallo!

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Die Welt nach Zeitungsberichten dargestellt

7. April 2008

honestreporting Media BackSpin, 6. April 2008

Gibt es so etwas wie über Beichterstattung berichten? In der Vergangenheit wurden wir auf Webseiten aufmerksam, die quantifizieren, wie viel Berichterstattung die verschiedenen Länder erfahren.

Jetzt stellten Nicolas Kayser-Bril und Gilles Bruno die Länder grafisch dar, über die 2007 in Zeitungen berichtet worden war. Wie sie auf ihrem Online-Journalismusblog darlegen, stechen die Länder auf den angefertigten Karten hervor, über die am häufigsten berichtet wird. In der Studie geht es nicht speziell um Israel sondern um die Vorlieben der Mainstream-Medien. Wenn Sie auf die darunter stehenden Namen der Zeitungen klicken können Sie einen Vergleich zwischen den Auslandsmedien ziehen und feststellen, wie stark Israel jedes Mal hervorsticht.

Daraus zieht Kayser-Bril zwei Schlüsse:

Zum einen sind namhafte Blätter in der Auswahl ihrer Berichterstattung zu Weltnachrichten sehr wählerisch. . . .

Zweitens stellen wir fest, dass Medien, die nur über das Web berichten, keinen so differenzierten Blick auf die Welt bieten. Das leuchtet ein, wenn man die Verengung bedenkt, wie sie in Project for Excellence-Bericht bei Online Journalism Blog beschrieben wird. Der Mangel an Quellen zwingt sie dazu, ihren Blickwinkel zu verengen. Kleine Themen werden von der Blogosphäre besser abgedeckt, die bei der Verbreitung von Nischennachrichten unschlagbar zu sein scheint.

Was bedeutet dies für Israel? Die westlichen Zeitungen haben ihre Auslandsbüro geschlossen, sowie die internationale Berichterstattung und Beiträge, die ursprünglich in einer kleinen Auflage großer Tageszeitungen erschienen, die es sich leisten können, ein Büro in Israel aufrechtzuerhalten, vorwiegend den Nachrichtenagenturen überlassen.

Trotz des Personalabbaus bleibt die schiere Zahl der Berichterstattung auf einem hohen Niveau. Bedeutet dies, dass ein kleiner Journalistenzirkel unangemessen viel Einfluss auf die Art und Weise erhält, wie die Welt den israelisch-arabischen Konflikt wahrnimmt?