Posted tagged ‘Intifada’

Exklusiv-Video: Bewegendes Wiedersehen 10 Jahre nach dem Foto, das alles auslöste

31. August 2010

HonestReporting Media BackSpin, 31. August 2010

Ein ganz besonderes Erlebnis für Tuvia Grossman und HonestReporting, das Sie nicht missen werden wollen.

Zum Abspielen des Videos bitte hier oder auf die Abbildung klicken.

Der Guardian zündelt wieder

26. Juli 2010

HonestReporting Media BackSpin, 26. Juli 2010

Im Zusammenhang mit einer ausladenden Geschichte über israelisch-arabische Spannungen und der Warnung vor dem Ausbruch einer dritten Intifada verdreht der Guardian eine ganz spezifische Tatsache. Von Reporter David Hearsts Beschreibung ausgehend: Welchen Aufschrei meint er?

Als ein Polizist, der einen palästinensischen Autodieb erschoss, diesen Monat eine auf drei Jahre ausgesetzte Gefängnisstrafe erhielt, kam es zu einer solch heftigen Reaktion in der Öffentlichkeit, dass das Gericht sich zu dem beispiellosen Schritt entschloss, seine Entscheidung in einer Pressemitteilung zu verteidigen.

Ein Beispiel von Unrecht gegen israelische Araber, bei dem sich das Gericht damit abmühte, eine angeblich lasche Rechtssprechung mit einer Pressemitteilung reinzuwaschen?

Was Hearst verschweigt: Officer Shahar Mizrahis Gefängnisstrafe von ursprünglich 15 Monaten war verdoppelt worden. Die Pressemitteilung diente dazu, Mizrahis Unterstützern, die davon ausgegangen waren, er habe Mahmoud Ganaim in einem Akt der Selbstverteidigung getötet, das neue Strafmaß zu erklären.

Haaretz erhielt sogar diese Reaktion von der arabischen Community in Israel:

Unterdessen begrüßte Jaffar Farakh, Generaldirektor des Musawa Center for Arab Rights in Israel, die Entscheidung und sagte, dass Mizrahi vom Tag des Zwischenfalls an von seinen Aufgaben entbunden sein sollte.

Das Herbeireden des Schreckgespenstes einer Intifada unter den israelischen Arabern bedeutet ein Spiel mit dem Feuer. Hearsts Faktenverdrehung macht die Situation nur noch unberechenbarer.

Leseempfehlungen, 10.01.10

10. Januar 2010

HonestReporting Media BackSpin, 10. Januar 2010

Ägypten wendet PR richtig an
„Ägyptische Offizielle sprechen die knappe und selbstbewusste Sprache der Souveränität.“

Verhältnisse in der West Bank nicht reif für eine neue Intifada
Niemand möchte wirtschaftliche Profite aufs Spiel setzen.

Abbas: Katar-Medien einseitig zugunsten der Hamas
Arabische Presse bringt Abbas mit Gaza-Abriegelung in Verbindung.

Warum nicht “Viva Somalia?”
„Anders als die Somalis können die Palästinenser sich glücklich schätzen, dass sie die Zionisten zu Feinden haben.“

Kann die Hamas an einer Machtergreifung in der West Bank gehindert werden?
Ein israelischer Rückzug aus der West Bank würde das Totenglöckchen für die PA einläuten.

Zündeln am Tempelberg

2. November 2009

HonestReporting Media BackSpin, 2. November 2009

Palästinenser und Mainstream-Medien vergleichen den Tempelberg gerne mit einem Pulverfass und sagen, dass israelische Aktionen eine neue Intifada oder einen regionalen Konflikt auslösen könnten. Zwei israelische Medienberichte verursachen Risse in dieser gängigen Meinung.

Zum einen Haaretz, die berichtet, dass die Fatah bei der Organisation der jüngst stattgefundenen Gewalttätigkeiten an Jerusalems heiliger Stätte beteiligt war:

Wie auch bei seinen Fatah-Kollegen ist zu bezweifeln, dass [Hatem] Abdel Qader wirklich eine Eskalation auf dem Tempelberg wünscht, um in den PA-Gebieten  einen Flächenbrand zu entfachen. Ihre Hauptabsicht scheint darin zu bestehen, nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen, sich abzureagieren und danach wieder zur alltäglichen Routine zurückzukehren. Aber das politische Umfeld und besonders die Medien stacheln sie dazu an , extrem aggressive Statements gegen Israel abzugeben, darunter Vorwürfe, Juden würden die Al-Aqsa Moschee beschädigen wollen, obwohl sich dort seit Wochen nichts geändert hat.

Unterdessen berichtet die Jerusalem Post, dass Waqf-Offizielle, die den Tempelberg verwalten, sich befriedigt darüber zeigen, dass Israel nun endlich resoluter gegen Qader und Scheich Raed Salah vorging. Wie Vered Levine vor zwei Jahren anführte, ist Salah ein weiterer Unruhestifter, dessen Medienbekanntheit in umgekehrter Proportionalität zur tatsächlichen Zahl seiner Sympathisanten steht.

Wenn also eine weitere „zweite Al-Aqsa-Intifada“ ausbricht, erinnern Sie sich nur daran, wie Palästinenser und Massenmedien zuvor gezündelt haben.