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Oberst Richard Kemp: Ein wahrer Freund

13. Juni 2011

HonestReporting Media BackSpin, 13. Juni 2011

Gestern Abend hatte Simon Plosker (HonestReporting) das Privileg, den pensionierten britischen Oberst Richard Kemp bei einem Vortrag in Tel Aviv zu hören. Zur Erinnerung: Kemp war eine der ganz wenigen Stimmen, die die Aktionen der israelischen Armee während der Operation Gegossenes Blei verteidigten. Er sagte vor der UN aus, dass, im Gegensatz zum Goldstone-Bericht, in der Geschichte der Kriegsführung keine Armee so viel getan hätte, um zivile Opfer zu vermeiden wie die IDF. (siehe Video unten. Im Bild rechts neben Kemp der Direktor von UN Watch, Hillel Neuer).

Simon Plosker hatte die Gelegenheit, Oberst Kemp darüber zu befragen, welche persönlichen Folgen es für ihn hatte, sich so für Israel einzusetzen. Dieser sagte, dass es in Großbritannien keinen neutralen Standpunkt mehr gibt, was Israel betrifft. Entweder man ist Antizionist oder wird als Spinner mit demonstrativer Verachtung angesehen.

Doch trotz der Gehässigkeiten, denen er ausgesetzt war, erklärte er, dass er Israel unterstützt, weil es der Anstand gebot und richtig war, und dass er stolz darauf sei, von denjenigen kritisiert zu werden, die Israel schaden wollen.

Er erwähnte andere Vorfälle, in denen westlichen Armeen Fehler begangen hatten, die zu großen Verlusten in der Zivilbevölkerung führten, oder Beispiele von Seeblockaden von anderen Marinestreitkräften, die in ähnlicher Weise durchgesetzt wurden wie die israelische Blockade des Gazastreifens. Doch in keinem dieser Fälle haben die Medien so reagiert, wie wenn Israel beteiligt war.

Kemp sprach auch einen internationalen Komplott zum Zwecke der Delegitimierung Israel an, da seine Feinde nicht in der Lage sind, Israel auf dem Schlachtfeld zu besiegen.

„Hochachtung, Oberst Kemp. Als angesehenes ehemaliges Mitglied der britischen Streitkräfte mit über dreißig Jahren Erfahrung, darunter als Kommandeur britischer Streitkräfte in Afghanistan, hätten Sie es nicht nötig, so viel für Israel zu wagen. Aber Sie haben es getan und zeigen damit, dass Sie ein wahrer Freund sind.“

Wie Goldstone zum nützlichen Idioten im Kampf gegen Israel wurde

12. Januar 2010

HonestReporting Media BackSpin, 12. Januar 2010

Bevor Richter Richard Goldstone von der UNO zum leitenden Ermittler in Sachen so genannter israelischer Kriegsverbrechen ernannt  worden war, betrachtete der Guardian die bisherige Arbeit Goldstones und seine Ambitionen mit unglaublicher Verachtung. Hillel Neuer schreibt:

Wie gesagt, es ist bemerkenswert zu beobachten, wie Goldstone von bestimmten Kreisen nur deshalb gefeiert wird, weil es dazu nutzt, Israel aufs Korn zu nehmen…

Interessant jedoch, dass, als es keinen Anlass dafür gab, Israel aufzuspießen, derselbe Guardian einmal Richard Goldstone beschuldigte,  eine „viel gerühmte gerichtliche Untersuchungskommission“ zu leiten, die „kläglich scheiterte“ und ein „Mülleimer“ sei, der von der südafrikanischen Regierung benutzt wurde; von Goldstones „verstörender“ Praxis „unverhohlener politischer ’Abhängigkeit’“, bezogen auch auf „seine nervige Art, die politischen Repräsentanten in seine Untersuchungsarbeit hineinzuziehen“, und diese Ambitionen zu hegen, um Boutros-Boutros Ghali als UNO-Generalsekretär zu beerben.

Vollständiger Text [In Englisch]

Roger Cohen frisst Kreide

15. Juni 2009

HonestReporting Media BackSpin, 15. Juni 2009

Fox News (via Gateway Pundit) berichtet, dass westliche Journalisten geschlagen werden, und AP sagt, dass das Regime andere Maßnahmen ergriffen hat, wie z.B. die Störung des BBC-Empfangs und Schließung des Al-Arabiya-Büros. Doch das zeigt nur die Spitze des Eisbergs.

Deshalb fordert Hillel Neuer (UN Watch), dass NY Times-Kolumnist Roger Cohen wegen seiner wiederholten Verteidigungen des iranischen Regimes zurücktreten solle. Man muss nicht gleich Cohens Kopf fordern, aber ich stimme daran überein, dass er sein Unrecht einräumen muss.

Und Respekt – Cohen tut genau das. Cohen schreibt nun:

Ich habe für einen Dialog mit dem Iran plädiert und stehe auch heute noch dazu, obwohl angesichts Millionen betrogener Iraner Präsident Obamas freundliche Annäherung eine gewisse zeitliche Unterbrechung erfordert.

Ich habe auch argumentiert, dass die Islamische Republik für die Verhältnisse in dieser Region  trotz ihres repressiven Charakters signifikante Freiräume anbietet. Ich irrte mich, weil ich die Brutalität und den Zynismus eines Regimes unterschätzte, das die Regeln rücksichtsloser Machtausübung beherrscht.

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