Posted tagged ‘Free Gaza’

Blockadebrecher-Fans schießen gegen die Beeb

17. August 2010

HonestReporting Media Backspin, 17. August 2010

Gestern Abend brachte die BBC-Magazinsendung „Panorama“ eine Dokumentation über die Elite-Soldaten, die die Mavi Marmara abfingen. Ich habe sie noch nicht gesehen, aber wenn man nach den Kommentaren geht, die von unzufriedenen Flottillen-Fans kommen, dann muss die Beeb irgendetwas richtig gemacht haben.

UPDATE: HonestReporting UK schaltet sich ein: BBC Panorama Shocker: Balanced Review of Gaza Flotilla Incident

Hier die Dokumentation auf YouTube:

[YouTube=http://www.youtube.com/watch?v=SXrzF0IOQYE]

[YouTube=http://www.youtube.com/watch?v=Nfo91FQVr7M]

Report Mainz-Bericht schlägt Wellen

15. Juni 2010

HonestReporting Media BackSpin, 15. Juni 2010

Jetzt hat sogar die englischsprachige Blogosphäre vom Report Mainz-Bericht über Free Gaza und der Beteiligung der deutschen Linken und diverser Faschisten Wind bekommen.

Es lohnt sich, das Video noch einmal anzusehen, da mit Untertiteln ins Englische übersetzt wird, also recht praktisch für die Weiterverbreitung an Englisch sprechende Freunde und Adressaten.

(Hat tip: Z-Word)

Wie eine Ikone entsteht

4. Juni 2010

HonestReporting Media Backspin, 3. Juni 2010

HonestReportings Gesellschaftsredakteur Alex Margolin schreibt gelegentlich Einträge zu sozialen Medienfragen. Er ist für HonestReportings Facebook-Seite verantwortlich.

Wie viel Wirkung die Videos der IDF darauf hatten, die öffentliche Meinung zur Flotillen-Gewalt zu beeinflussen, kann nur schwer überbewertet werden. Selbst Journalisten, die der IDF das Schlimmste zutrauten, als sie zum ersten Mal von dem Vorfall hörten, gaben zu, dass das Bildmaterial der Armee ihre Meinung änderte.

Frühere IDF-Videos, die oft lange nach der Beendigung der Berichterstattung der Medien zu einem Vorfall veröffentlicht wurden, tendierten dazu körnig zu sein; man konnte dem Geschehen darin auch nur schwer folgen. Aber diese Videos waren anders; Jerusalem Post-Herausgeber David Horovitz formulierte es so:

Diese Aufnahmen sind alles andere als perfekt, aber sie sind schlüssig. Die Klarheit, mit der sie zeigen, wie die Kommandos auf das Deck herunterkommen und wie über sie hergefallen wird und man auf sie eindrischt, machen die Aufnahmen Ekel erregend. Die Knüppel und Eisenstangen gehen mit unerträglicher Gewalt und Gleichmäßigkeit auf und nieder.

Diese Bilder von „Friedensarbeitern“ mit über die Köpfe erhobenen Schlagstöcken, wie sie auf IDF-Soldaten einschlagen – es erinnert an Rodney King, wie er in Los Angeles von Polizisten geschlagen wird – könnten sich sehr gut in Ikonen des Kampfes entwickeln.

Und sie könnten dazu führen, die Wahrheit über Organisationen wie die IHH zu verkörpern, die Verbindungen zur Hamas haben.

Wir haben gesehen, dass Bilder Macht haben. Das Kultbild des Mohammed al-Dura brachte die gesamte palästinensische Bevölkerung während der Zweiten Intifada auf. Fotos der iranischen Demonstrantin Neda Agha-Soltan, wie sie nach einem Zusammenstoß mit der Polizei tot am Boden lag, aktivierten die Regimegegner in diesem Land.

Jetzt hat die Gewalt-Flotille das wahre Gesicht der Free Gaza-Bewegung offenbart und die IDF hat es eingefangen. Es ist für die Gruppe nicht länger möglich zu behaupten, sie sei gegen den Gebrauch von Gewalt.

Video: Bewaffnete „Friedensaktivisten“

31. Mai 2010

HonestReporting Media BackSpin, 31. Mai 2010

22:26 Uhr (Jerusalem-Zeit):

Nun, da sich langsam der Staub legt, die Zahlen der Verwundeten und Getöteten. Quelle: IDF Spokesperson’s Blog

7 Soldaten verwundet
9 Aktivisten getötet

Die Zahl der Toten ist beklagenswert; aber was heute geschah, kann nicht im Entferntesten als Massaker bezeichnet werden.

Es würde Rufe nach einer eingehenden Untersuchung dennoch nicht verstummen lassen.

Robin Shepherd erklärt, warum:

Warum Forderungen nach einer Ermittlung, wenn Sie bereits beschlossen haben, dass der Einsatz von Gewalt unangemessen war?

21:35 Uhr (Jerusalem-Zeit): Jonathan Kay (über Martin Kramer) bei WWNKD (wie es Nordkorea machen würde):

Wenn Israel wirklich die Hamas-Sympatisanten und ihre Gesinnungsgenossen auf den 6 Schiffen der Gaza-Flotte hätte abschlachten wollen, wäre das kein Problem gewesen. Die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) hätten die logische koreanische Lösung gewählt: Die Schiffe mit Torpedos versenken und dabei zusehen, wie sie absaufen. Genau das hätte die Hamas mit einer Bootsladung von Juden gemacht, wenn sie die Gelegenheit dazu gehabt hätte….

Wie beim inszenierten Jenin-Blutbad wird diese Episode als weiterer Prügel eingesetzt werden, den jüdischen Staat zu brandmarken – mit denselben Experten und Aktivisten, die jegliches Wort darüber verpennen, wenn wirkliche „Massaker“ weltweit verübt werden, so wie zum Beispiel das Abschlachten von mehr als 90 Mitgliedern der Ahmadi-Sekte in Pakistan. Auf dem Meer oder auf Land ist dies die Doppelmoral, gegen die Israel immer anzukämpfen hat, wenn es sich gegen Terroristen und die Medien wehren muss, die sie unterstützen.

21:28 Uhr (Jerusalem-Zeit): Kleider machen Leute. David Hazony schreibt:

Eine meiner Freundinnen ist Krankenschwester: Sie hatte in der Unfallstation an einem Jerusalemer Krankenhaus Dienst, als einige der verletzten „Aktivisten“ eingeliefert wurden. Sie berichtete mir, dass viele von ihnen Tarnkleidung trugen. „Ich bin nicht sicher, dass es türkische Armeeuniformen waren“, sagt sie, „aber Zivilisten waren sie sicher nicht.“ (Kleine Anmerkung von Medien BackSpin: Das erhärtet zwingend den Verdacht, dass Erdogan ein doppeltes Spiel praktiziert – sowohl im Atomgeschäft mit dem Iran als auch im (feindseligen) Umgang mit Israel. Die Türkei: Ein strategischer Partner für Israel? Zurzeit sicher nicht! [Bernd D.] Dazu hier auch ein früherer Artikel von mir auf Castollux aus dem Jahr 2007!, der politische Zusammenhänge aufzeigt.

21:13 Uhr (Jerusalem-Zeit):  Zeigt diese AFP-Bildunterschrift auf der Frontpage der NY Times nicht, dass die Politik merkwürdige Liasonen eingeht?

Wer wusste, dass es einen Unterschied zwischen antiisraelischen Demonstranten und iranischer Polizei gab?

18:14 Uhr (Jerusalem-Zeit): Meine Voraussage zur ungebremsten Medienschlacht: Britische Medien treten überall zur Lynchjustiz gegen Israel an. Interessant zu sehen, wie israelische Autoren während der Woche in Gastbeiträgen der USA darauf reagieren werden. Jeder kommt vom Volkstrauertag zurück und war mit den neuesten Nachrichten von der Katastrophe am Golf von Mexiko beschäftigt.

175:57 Uhr (Jerusalem-Zeit): Dank an Elder of Ziyon für das Video von Channel 2, das diesen Beitrag eröffnet hat, jetzt bei YouTube abrufbar.

17.09 Uhr (Jerusalem-Zeit): Pesach Benson wird diesen Bericht in umgekehrter chronologischer Reihenfolge fortführen*. Eigentlich wollte er live bloggen, aber ein Post mit dem gesamten Inhalt in einem ist sinnvoller. Die IDF nahm dieses Video von einem Helikopter aus auf, der über der Mavi Marmara schwebte.

17:37 (Jerusalem-Zeit): Netanyahus Besuch im White Hause abgesagt. (Überraschung? [bd])

17:20 Uhr (Jerusalem-Zeit): Ich stimme mit Stephanie Gutmann überein, wenn sie eine „Win-Win“-Situation für die Hamas sieht.

Während der letzten Jahre hat die Hamas, Herrscher über den Gaza-Streifen, in zunehmendem Maße die Nutzen und Kostenvorteile des Medienkrieges für sich entdeckt. Wenn man Glück hat, tötet eine Rakete, die vom Strip abgefeuert wird, ein oder zwei israelische Zivilisten. Währenddessen geht ein gut getimtes Videoband von Al Jazeera oder BBC über israelische „Gräueltaten“ rund um die Welt. In zunehmendem Maße haben Hamas und ihre internationalen Unterstützer versucht, solche Bilder zu konstruieren; Leben von Zivilisten sind dafür noch der kleinste Preis, den es zu entrichten gilt.

Kommandoeinheiten berichten auch bei YNet News über die Ereignisse.

15.52 Uhr (Jerusalem-Zeit): Israels TV- Sender Channel 2 mit Videomaterial, das Gaza-„Friedensaktivisten“ zeigt, die Soldaten mit Messern und Brechstangen an Bord der Mavi Marmara angreifen.

Zum besseren Verständnis: Die Free Gaza-Leute tragen orangefarbene Schwimmwesten.

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*Weitere Updates könnten folgen….

Sonderbericht: Flotillengefecht entfacht antiisraelische Welle

31. Mai 2010

HonestReporting Media BackSpin, 31. Mai 2010

Werden die Medien sorgfältig und fair berichten, wenn antiisraelische Aktivisten gewaltsam eine Marineaktion der IDF mit tragischem Ergebnis herbeiführen?

Dazu der neue Sonderbericht von HonestReporting (mit Videoaufnahmen; in Englisch): Flotilla Battle Unleashes Anti-Israel Wave

Leseempfehlungen 30. Mai 2010

30. Mai 2010

HonestReporting Media BackSpin, 30. Mai 2010

Gaza Flotilla’s Ties to Turkish Terror
FW de Klerk Dismisses Claim of Israeli Nuclear Offer
The Struggle for Gaza: Hamas vs. the UN
PA Officials Think About Replacing Israeli Shekel With Palestine Pound
Syria Accused of Arming Hezbollah From Secret Bases
Australia Part of Fake Passport Swapping Club

Top 10-Nebenthemen in den Medien bei Olympischen Spielen in Jerusalem

22. April 2010

HonestReporting Media BackSpin, 22. April 2010

Soll die Weltgemeinschaft die Olympischen Spiele 2020 nach Jerusalem vergeben – als Anreiz dafür, dass Israelis und Palästinenser Frieden schließen? Udi Sommer meint das.

Drei Gründe für ein mögliches Gelingen dieses Plans, wo andere scheiterten: Er veranschlagt die Hauptpriorität bei den ökonomischen Profiten. Er macht Mitarbeit in großem Umfange erforderlich und lenkt bisher todbringende Antriebe in positive um.

Urteilen Sie selbst, ob Sommer bezüglich Salam Fayyad und Start Up Nation übertrieben hat.

Einstweilen hier meine Top 10-Nebenthemen in den Medien, falls Jerusalem die Spiele 2020 ausrichten sollte.

10. Britische, türkische und griechische Windsurfer-Teams setzen sich aus Veteranen der ehemaligen Free Gaza-Flotten zusammen.

9. Der Berichterstattung über langweilige Sportveranstaltungen wie Gehen,  Tischtennis und Skateboard überdrüssig beschränkt die IDF den Medienzugang auf bestimmte Austragungsorte. Eingesparte Journalisten und Mitarbeiter von Nielsen Ratings loben den Nachrichtenblackout.

8. Die brennende Frage: Wird Anat Kamm die Drogentests bei Olympia an Haaretz verraten?

7. Sich befehdende Fußballteams aus Gaza und dem Westjordanland geben dem Begriff „Sudden Death in der Nachspielzeit“ eine neue Bedeutung.

6. Der Iran boykottiert Olympia und organisiert stattdessen islamische Spiele mit dem Slogan Nuklear Pride Games. Präsidentin Hillary Clinton schließt Teilnahme der USA nicht aus.

5. Nachdem israelische Basketballer das Dreamteam der USA entzaubert haben, schreiben die Spieler den Sieg dem olympischen Zeitplan zu, der Veranstaltungen und Training am Sabbat verbot. Doch die amerikanischen Sportjournalisten murren ob einer israelischen Lobby, die US-Interessen untergrabe.

4. Michael Phelps heiratet eine palästinensische Athletin und beantragt Flüchtlingsstatus bei der UNRWA.

3. Überwachungskameras in Dubai erwischen mysteriöses Tennisteam dabei, wie es Pässe an unverdächtige Konkurrenten ausleiht.

2. Blogger auf dem Kriegspfad, als der olympische Kampfrichter Richard Goldstone den israelischen Turnern wiederholt ungewöhnlich niedrige Bewertungen gibt.

1. Werden bei der Abschlussfeier die Fetzen fliegen, wenn Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat dem Chicagoer Amtskollegen Rahm Emanuel die Fackel überreicht, weil er die Spiele 2024 ausrichten wird?