Posted tagged ‘Christen’

Bethlehem im Fokus der Massenmedien

26. Dezember 2009

HonestReporting Media BackSpin, 24. Dezember 2009


Bitte verpassen Sie nicht diese zwei sehr lesenswerten Artikel zur Lage der Christen in Bethlehem.

Im Wall Street Journal greift Daniel Schwammenthal die Situation der bedrängten Christen in Bethlehem auf:

Bei einer der seltenen Gelegenheiten, die Notlage der Christen in den palästinensischen Gebieten anzusprechen, prangern die westlichen Medien Israel und seine dortige Sicherheitsmauer an. Doch bis zu jenem Zeitpunkt, als palästinensische Terrorgruppen Bethlehem zu einen sicheren Hafen für Selbstmordbomber machten, hatten Bethlehems Bürger freien Zugang nach Israel, und umgekehrt reisten viele Israelis ganz selbstverständlich nach Bethlehem.

Die andere von den westlichen Medien oft verschwiegene Wahrheit ist, dass die Barriere nicht nur dazu beitrug, Israel zu schützen, sondern auch die West Bank und Bethlehem. Die Geburtskirche, die im Jahr 2002 von palästinensischen Bewaffneten bei ihrer Flucht vor israelischen Sicherheitskräften gestürmt und besudelt worden war, wird nun wieder von vielen Touristen und Pilgern aus aller Welt besucht.

Aufschlussreich auch Benny Avnis Kommentar in der NY Post:

Ohne Zweifel – die Zahl der Christen in der West Bank, darunter viele Griechisch-Orthodoxe und Römisch-Katholische, dazu Kopten, Russische Orthodoxe und Armenier, nimmt stetig ab.

Die gleiche Situation finden wir natürlich in Ägypten, dem Irak und überall sonst im Nahen und Mittleren Osten vor. Praktisch der einzige Ort in der Region, in dem die christliche Bevölkerung wächst, ist Israel.

In Bethlehem fühlen sich die Christen jetzt umzingelt, weil in den letzten Jahren eine wachsende Zahl Landbewohner des südlichen Westjordanlandes im Gebiet um Hebron in das nördlich gelegene Bethlehem übergesiedelt ist. Viele sehen das Land als Waqf*, also als Land der muslimischen Nation. In zunehmendem Maße kaufen oder konfiszieren sie Grundbesitz und verlangen Gesetzesänderungen mit dem Ziel, die Christen zu enteignen.

Dazu passend: ‚Christian Groups in PA to Disappear‘.

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*Man könnte es auch mit Stiftung übersetzen, aber hier ist mit dem Begriff ein unbedingter Anspruch auf  alles dort verbunden (bd).

Wahre Ursache für Christenexodus verschweigen

15. Mai 2009

HonestReporting Media BackSpin, 15. Mai 2009

Time-Reporter gibt Israel und dem Westen die Schuld an der muslimischen Intoleranz.

Lesen Sie dazu bitte das neue Kommuniqué von HonestReporting: Ignoring the Real Causes of Christian Exodus

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Palästinensische Christen unbemerkt beseitigt

14. Dezember 2008

HonestReporting Media BackSpin, 14. Dezember 2008

Jonathan Spyer greift das unbeachtete Verschwinden der Christen im Gazastreifen auf:

Die Hamas verpflichtet sich offiziell zur Toleranz gegenüber den christlichen Gemeinden und Sprecher der Behörden haben die Anschläge kritisiert. In der Praxis sind jedoch nur halbherzige Untersuchungen durchgeführt worden und es kommt kaum zu Inhaftierungen. In den wenigen Fällen, in denen es dazu kam, wurden die Verdächtigen nicht angeklagt und bald wieder freigelassen. Dieses war z.B. der Fall bei zwei Mitgliedern von Jaish al-Islam, die der Mittäterschaft beim Bombenanschlag auf das YMCA-Zentrum verdächtigt wurden.

Die Fatah ist auch nicht besser:

Ein kürzlich erschienener Artikel in der palästinensischen Zeitung Al-Ayyam lenkte die Aufmerksamkeit auf das schwelende Problem der „Enteignung“ von in christlichem Besitz befindlichem Land. Diese Entwicklung ist besonders in den Gebieten um Bethlehem, Ramallah und Al-Bireh festzustellen. Personen mit engen Verbindungen zu den Sicherheitskräften der PA oder mächtigen Clans wenden mittlerweile verschiedene Methoden an, um sich des Grundbesitzes von Christen zu bemächtigen. Dazu zählen gefälschte Grundstücksdokumente, Einsatz von Hausbesetzern und die Mitwirkung hochrangiger Sicherheitsbeamter der PA.

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Christen ‚müssen harte Schläge einstecken‘

16. November 2008

HonestReporting Media BackSpin, 16. November 2008

Der palästinensisches Feuilletonist Abd Al-Nasser Al-Najjar mit einer mutigen Feststellung zur Verfolgung der Christen durch die Araber– speziell durch die Palästinenser. MEMRI hat ins Englische übersetzt:

Lasst uns ehrlich sein und offen heraus laut sagen, dass die palästinensischen Christen harte Schläge einstecken und dennoch weiterhin schweigend leiden, um nicht aufzufallen. Ich verweise hier nicht auf das Leiden, das durch die Besatzung verursacht wurde…sondern auf Aktionen in mindestens 20 vergangenen Jahren….das beinhaltet seit Anfang der Besatzung 1967 die Beschlagnahmung christlichen Eigentums, vor allem in Bethlehem, in Ramallah und in Al-Birah….

Außerdem gibt es den Versuch, christliches Leben in Palästina an den Rand zu drängen, obwohl es [dort] reich und tief verwurzelt ist. Dies begann mit [Vorwürfen gegen Christen], ungläubig zu sein – einer Maßnahme, die schließlich der gesamten palästinensischen Bevölkerung schadete….

Aber das fundamentale Problem hier hat mit der Kultur zu tun. Wir flößen unseren Kindern fortwährend eine entsetzliche Hasskultur ein, die Christen als Ungläubige darstellt…und als „Fremde“. Wir brauchen eine Injektion humanistischen und nationalen Erwachens; ein Aufschrei muss durchs Land gehen für die Wiederherstellung der Rechte der Christen, derer sie beraubt worden sind – [und wir müssen uns dafür einsetzen], um die demographische Balance zu konservieren, die die Einheit unserer Heimat und die Rechtmäßigkeit der palästinensischen Sache schützt.

Justus Reid Weiner geht weiterhin näher auf das Unrecht ein, und auch darauf, wie sie [die Christen], manipuliert werden, die Schuld auf Israel abzuwälzen. Al-Najjars Mut ist besonders angemessen: Wir nähern uns der Weihnachtszeit, dem einzigen Mal im Jahr, wo sich die Mainstream-Medien Sorgen über die abnehmende Zahl der Christen im Heiligen Land machen. Raten Sie mal, wem dafür die Schuld gegeben wird.

(Hat tip: Martin Peretz)

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Bombenanschlag auf christliche Schule in Gaza

17. Mai 2008

honestreporting Media BackSpin, 16. Mai 2008

Keine Verletzten bei Bombenanschlag in der Morgendämmerung. AP fügt hinzu:

Der Bombenanschlag war der letzte in einer Reihe von Angriffen auf christliche Einrichtungen im vorwiegend von Moslems bewohnten Gebiet. Beim bisher schwersten Anschlag wurde im Oktober der Inhaber eines christlichen Buchladens getötet. Seine Mörder wurden nicht gefasst.

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