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Schwedische Blutlüge jetzt auf UN-Webseite

25. März 2010

HonestReporting Media BackSpin, 25. März 2010

Dank Internet führen mediale Blutlügen ein Eigenleben wie niemals zuvor.

Das jüngste Beispiel: Eine NGO mit der sperrigen Bezeichnung International Organization for the Elimination of all Forms of Racial Discrimination (EAFORD) postete dieses Statement auf der Webseite des UN-Menschenrechtsrates mit der Behauptung, Israel handele mit Organen von Palästinensern:

Nachdem israelische Ärzte die Organe entfernt hatten, die sie für vermarktungsgeeignet hielten, verscharrten die Soldaten die Leichname in Gräbern, ohne Namen und nur mit Nummern versehen, oder man legte die sterblichen Überreste in plombierte Särge, lieferte diese während der Ausgangssperre bei den Familienangehörigen ab und kontrollierte Beisetzung und Gräber.

Journalist Donald Bostrom gab zu, keinen Beweis dafür zu haben, dass seine Beschuldigungen, die er in der schwedischen Tageszeitung Aftonbladet erhoben hatte, zuträfen; das aber stoppte den schier endlosen Fallout nicht. Bostroms Artikel:

* wurde von jener Familie widerlegt, die im Mittelpunkt der Kontroverse stand.

* verursachte einen Riss in den israelisch-schwedischen Beziehungen.

* vergiftete die Wahlen in der Ukraine.

* diente als Vorwand für Ägypten, israelische Ärzte von einer Medizinerkonferenz auszuschließen.

* rief Trittbrettfahrer auf den Plan.

* veranlasste einen Akademiker, Jahre zurückliegende Anschuldigungen gegen den Leiter eines Instituts für Forensische Medizin auszugraben, die nichts mit Bostroms Behauptungen zu tun hatten.

Die Macht der Presse ist bekannt. Deshalb erhielt Bostrom von HonestReporting die Auszeichnung Unehrlichster Reporter des Jahres 2009. Warum jedoch duldet die UNO weiterhin stillschweigend die Blutlüge, indem sie zulässt, dass diese auf ihrer eigenen Webseite veröffentlicht wird?

Die Antwort dürfte wohl in der Natur der Obsessionen des UNHRC (UN Human Rights Council)  selbst zu finden sein. Gestern verabschiedete er drei Resolutionen gegen Israel.

Ausführlichere Informationen dazu in der Jerusalem Post und bei UN Watch.

Kanadische Muslimzeitung wegen Blutlüge scharf verurteilt

12. Januar 2010

HonestReporting Media BackSpin, 12. Januar 2010

Eine kanadisch-islamische Tageszeitung veröffentlicht hässliche Anschuldigungen gegenüber Israel, in denen sie behauptet, der jüdische Staat beitreibe Organhandel zum Schaden von  25.000 ukrainischen Kindern.

Lesen Sie dazu bitte das neue Communiqué von HonestReporting Canada: Canadian Muslim Paper Condemned For Blood Libel.

Bostrom in Israel: Kontrastierende Interviews

2. November 2009

HonestReporting Media BackSpin, 2. November 2009

Während seines Aufenthalts in Israel anlässlich der Dimona-Medienkonferenz wurde Donald Bostrom – besser bekannt durch seine schwedische Blutlüge – von Gideon Levy (Haaretz) und Yair Lapid (Channel 2) interviewt.

Krasse Gegensätze. Levy gibt Bostrom eine Plattform, der unhinterfragte Antworten von sich zu geben kann:

Würden Sie heute darüber anders schreiben?

„Wenn ich es wieder schreiben würde, betonte ich mehr, dass die IDF viele Jugendliche ohne Gerichtsverhandlung liquidiert, dass sie Leichen nimmt und Autopsien daran vornimmt, ohne die Verwandten um Erlaubnis zu fragen. Mein Artikel schuf Verwirrung und wurde nicht korrekt interpretiert. Ich bewundere Ihren demokratischen Mut, mich zu meiner Rechtfertigung hier einzuladen.“

Lapid hingegen übt keine vornehme Zurückhaltung:

Lapid konterte: „Ohne einen Fetzen Beweis zu sagen, dass Israel möglicherweise Organe von Palästinensern entnommen hat, die verschwunden waren, das heißt, die wir gekidnappt und getötet hätten, um ihre Organe zu rauben, ist das ein entwürdigender und ungeheurer Gedanke.“

In seiner Antwort sagte Bostrom, dass er den Ärger der Leute verstehe und bemerkte außerdem, dass jeder lüge, wenn er sich im Krieg befinde. Er sagte, dass für Reporter schwer zu unterscheiden ist zwischen dem, was korrekt ist und was eine Lüge. „Wenn es nur eine Familie war, gut. Aber es waren viele Familien. Mütter haben ein Recht, zu wissen, was mit ihren Söhnen passierte“, so Bostrom.

Lesen Sie auch Lapids Kommentar zu Bostrom, veröffentlicht vor dem Interview.

Schwedische Blutlüge: Nachbeben

1. September 2009

HonestReporting Media BackSpin, 1. September

Eine Zusammenfassung von Kommentaren zu Aftonbladets Organhandelbeschuldigung.

Lesen Sie dazu bitte unser neues Kommuniqué: Swedish Blood Libel: The Aftermath