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The Independent – Entschuldigt die Kriegsverbrechen der Hamas

4. April 2015

Simon Plosker, Honest Reporting, 26. März 2015 (Übersetzung: Cora)

In einem seltenen Anflug von Kritik an den Palästinensern veröffentlichte Amnesty International einen Bericht, in dem die Hamas beschuldigt wird während des Gaza-Konflikts 2014 Kriegsverbrechen begangen zu haben.

Wie der Independent die Reportage verpackt erweckt dagegen den Eindruck eines Mediums, das sich nicht damit klarkommen kann den Konflikt einfach wiederzugeben, wenn die Palästinenser nicht als einzige unschuldige Opfer der israelischen Bösartigkeiten dargestellt werden können.

Die Hauptgeschichte des Blattes über den Amnesty–Bericht von Ben Lynfield wird mit einem Artikel von Kim Sengupta aus Gaza verbunden, der wirklich alles tut um Zweifel an der Schlussfolgerung Amnestys zu säen, der Tod von 13 Palästinensern im Flüchtlingslager al-Shati sei auf eine fehlgeleitete Hamasrakete zurückzuführen.

Die meisten der Getöteten waren sehr jung, die letzten Opfer einer Reihe von Explosionen, von denen einige ganze Familien ausgelöscht haben. Die Hamas beschuldigt die Israelis den Angriff auf Shati durchgeführt zu haben, die Israelis behaupten, Raketen der Hamas seien dafür verantwortlich. Wir Reporter versuchen Tag für Tag die unbarmherzige Gewalt dieses Konflikts aufzuzeichnen und haben daher kaum Zeit, die Beweise zu prüfen.

Gibt der Journalist Sengupta etwa zu, dass die Medien sich einfach auf palästinensische „Augenzeugen“ verlassen und Behauptungen der Hamas nutzen ohne sich damit abzugeben sie ordentlich zu überprüfen?

Der übrige Artikel gibt den Palästinensern die absolute Freiheit die Israelis für den Angriff zu beschuldigen auch, wenn die Interviewten keinerlei Kompetenz aufweisen derartige Urteile zu fällen – abgesehen von ihren antiisraelischen Vorurteilen.

Gar nicht zu sprechen von der fehlenden Freiheit der Gazaner, die Hamas ohne mögliche Konsequenzen zu kritisieren, etwas, das in diesem Artikel nicht berücksichtigt wird und damit eine Verletzung des Mindestmaßes an Journalismus ist.

Ich habe davon gehört, dass es vielleicht die Hamas gewesen ist, aber ich glaube nicht, dass sie so große Raketen haben. Ich denke, es waren die Israelis.

Die Trümmer der Überreste wurden am selben Tag erstaunlich schnell entfernt und einige Fotografen beschwerten sich, dass sie daran gehindert wurden Bilder zu machen. „Das beweist gar nichts.“ erklärt Yasser Abu-Shaqfa, 46, der Cousin von Mohammed. „Die Israelis bombardieren jeden Tag, jedes Alter wird ermordet. Warum soll es an diesem Platz anders sein? Wir möchten Beweise sehen, bevor wir entscheiden, ob die Hamas involviert war.

Die Berichterstattung des Independent beinhaltet auch einen redaktionellen Beitrag, der feststellt:

Es ist unangebracht von einer Gleichheit zwischen israelischen und palästinensischen Aggressionen in Gaza zu sprechen.

Beinahe 1500 palästinensische Zivilisten starben nach Angaben der UN beim israelischen Angriff im letzten Jahr und von den meisten Städten blieben nur Trümmer, wie der Independent in der letzten Woche berichtet hat. Die Zerstörung, die über diese palästinensische Enklave kam, übertrifft die der Raketen, welche von den Palästinensern über die Grenze geschossen wurden, bei weitem.“

Natürlich gibt es keine moralische Gleichheit zwischen Israel und der Hamas. Der Independent versucht allerdings anzudeuten, dass Israel derzeit schlimmer als die Hamas ist, weil sie in Gaza eine größere Zerstörung angerichtet hat.

Während der Independent dann doch feststellt dass es „Schuld auf beiden Seiten gibt“, kann er sich nicht dazu durchringen über die Kriegsverbrechen der Hamas zu berichten, selbst wenn das eigentlich das zentrale Thema der Ursprungsgeschichte der Zeitung gewesen ist. Stattdessen zieht er es vor eine weichere Aussage aus dem Amnesty-Bericht zu zitieren:

Es sollte nicht vergessen werden, dass die Schuld auf beiden Seiten liegt. Die rücksichtslose Nutzung ferngesteuerter Raketen durch die Hamas „zeigt eine flagrante Missachtung der internationalen Menschenrechte“, schließt ein Bericht von Amnesty International.

Insgesamt zeigt die Berichterstattung des Independent über den Bericht von Amnesty International eine verstörenden Gesinnung, die nur versucht Zweifel am Wahrheitsgehalt von ernsten Anschuldigungen gegen die Hamas zu säen. Dieses Benehmen gehört aber eher zu einer Interessenvertretung denn zu einem Presseorgan.

Würde der Independent den gleichen Skeptizismus zeigen, wenn es um einen Bericht einer Nichtregierungs-Organisation geht, der Israel der „Kriegsverbrechen“ anklagt? Nach der Berichterstattung über den letzten Amnesty Bericht, der feststellt, dass „Kriegsverbrechen“ von den Israelis begangen worden sein könnten, kennen wir die Antwort.

Sie können Ihre durchdachten Kommentare an den Independent schicken – letters@independent.co.uk – aber vergessen Sie bitte nicht, Ihre Postadresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Nur so gibt es eine Chance auf Veröffentlichung auf der Leserbriefseite.

Medien begeistert von Amnestys „Schießwütig“-Bericht

27. Februar 2014

Simon Plosker, HonestReporting, 27. Februar 2014

Es gibt eine symbiotische Beziehung zwischen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und den Medien. NGOs verlassen sich auf die Publicity und die Beleuchtung, die die Medien ihren Aktiviten geben, während die Medien dem nur allzu gerne nachkommen, wobei sie oft die Angaben der NGO-Berichte unbesehen glauben.

Es ist nur zu leicht mit pathetischem Sprachgebrauch um sich zu werfen, der zur Dämonisierung Israels beiträgt: „Kriegsverbrechen“, „übertriebene Gewalt“, „kaltschnäuzige Gleichgültigkeit gegenüber Menschenleben“.

Mit der Veröffentlichung des Berichts von Amnesty International, „Schießwütig: Israels übertriebene Gewaltanwendung in der Westbank“, wird die so genannte Menschenrechtsorganisation natürlich von Schlagzeilen wie diesen begeistert sein:

  • „Amnesty sagt, einige Tötungen der Israelis in der Westbank könnten Kriegsverbrechen sein“Reuters
  • „USA und EU gedrängt Waffenverkäufe an Israel zu stoppen“Sky News
  • „Amnesty International beschuldigt Israel böswillig Palästinenser in der Westbank zu töten“ABC News (Australien)

Angaben von Reuters:

Israelische Truppen setzen in der Westbank übertriebene, rücksichtslose Gewalt ein, töteten im Verlauf der vergangenen drei Jahre dutzende Palästinenser in dem, was ein Kriegsverbrechen sein könnte, sagte Amnesty International am Donnerstag.

In einem Bericht mit dem Titel „Schießwütig“ beschuldigte die Menschenrechtsgruppe Israel seinen Soldaten zu erlauben praktisch straffrei zu handeln und drängte auf eine unabhängige Überprüfung der Tode.

Sky News berichtet:

Die Regierungen der USA und der EU müssen alle Lieferungen von „Waffen und Mitteln“ zur Kontrolle von Menschenmengen an Israel einstellen, bis das Land seine Gewaltanwendung gegen Palästinenser in der Westbank einstellt, hat der Bericht gefordert.

Im den Bericht „Schießwütig: Israels übertriebene Gewaltanwendung in der Westbank“ kritisiert Amnesty International, was es Israels „kaltschnäuzige Gleichgültigkeit gegenüber Menschenleben“ im Umgang mit palästinensischen Protesten gegen die Besatzung nennt.

Sie deutet auf eine Zunahme der Zahl der von israelischen Streitkräften getöteten Palästinenser – im letzten Jahr wurden 27 Menschen getötet, im Vergleich dazu waren es nach Angaben der Vereinten Nationen 2012 acht und 2011 zehn.

Die IDF hat darauf geantwortet; sie erklärte, dass der Bericht von Amnesty die substanzielle Zunahme der im vergangenen Jahr initiierten palästinensischen Gewalt komplett ignoriert und völliges Fehlen von Verständnis der operationellen Herausforderungen zeigt, denen sich die IDF gegenüber sieht:

2013 erlebte einen steilen Anstieg der Vorfälle mit Steinwürfen, die das Leben von Zivilisten und Militärpersonal erheblich gefährden. 132 Israelis wurden allein in diesem Jahr verletzt, fast doppelt so viele wie 2012. Das überrascht nicht, wenn man bedenkt, dass es mehr als 5.000 Vorfälle mit Steinwürfe gab, von denen die Hälfte entlang von Hauptverkehrsstraßen stattfanden.

Leider stellen Steinwürfe und gewalttätige Demonstrationen bilden nur einen Teil der operationellen Herausforderungen, die die palästinensische Gewalt in Judäa und Samaria für die IDF stellt. Es gab 2013 weitere 66 Terroranschläge, darunter Schüsse, das Legen von Sprengsätzen, Angriffe mit stumpfen Waffen und die Entführung und Ermordung eines Soldaten.

Die IDF operiert in Judäa und Samaria, um die von Palästinensern initiierte Gewalt einzugrenzen. Wo möglich hält die IDF diese lebensbedrohende Gewalt in Schach, indem sie Mittel zur Zerstreuung von Randalierern einsetzt, darunter laute Sirenen, Wasserkanonen, Lärmgranaten und Tränengas. Nur wenn die IDF-Kräfte diese Mittel ausgeschöpft haben und Menschenleben und Sicherheit gefährdet bleiben, wird der Einsatz von Präzisionsmunition genehmigt.

Die IDF legt an sich die höchsten professionellen Standards an und trainiert und rüstet sich entsprechend aus. Wenn es einen Verdacht von Fehlverhalten oder Verstöße gegen die Disziplin gibt, überprüft die IDF das, ermittelt und agiert, wo es angebracht ist.

Derweil hat Oberst Richard Kemp, ehemaliger Kommandeur der britischen Streitkräfte in Afghanistan, im Jewish Chronicle ein vernichtendes Urteil des Amnesty-Berichts abgegeben:

Amnestys jüngster Bericht ist alles andere als unparteiisch. Ein Text nackter antiisraelischer Propaganda, der stark daran erinnert, wie weit sie von ihrem Weg abgekommen sind. Das zynische Timing des Berichts – er wurde während der Israel Apartheid Week veröffentlicht – kann nur in der Absicht erfolgt sein die Dämonisierung des jüdischen Staates in Schulen und an Universitäten zu schüren.

Es gibt keinen Versuch das Handeln der israelischen Sicherheitskräfte in einen Zusammenhang zu stellen. Keine Erwähnung der vorsätzlichen Orchestrierung gewalttätiger Demonstrationen durch palästinensische Extremisten, um israelische Soldaten zu einer Reaktion zu provozieren, die in Toten und Verletzten unter den eigenen Leuten zu Propagandazwecken resultieren – oder sogar die Sicherheitskräfte in tödliche Terroranschläge zu locken. Das ist kriminelles Handeln.

Salil Shetty, Amnestys Generalsekretär, sagte erst vor ein paar Tagen in einem Interview: „Amnesty International ist keine Organisation mit Sachkenntnis zu militärischen Situationen.“ Dieser Bericht zeigt schlicht, wie wahr das ist. Beispielsweise werden Benzinbomben vorschnell als „wenig bis keine Gefahr“ für das Leben von israelischen Soldaten abgetan. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie grauenhaft eine Benzinbombe einen Soldaten verletzen kann.

Amnestys Empfehlung, die USA und Europa solle die Weitergabe von Mitteln zur Kontrolle von Menschenmengen und Ausbildung verbieten, verrät nicht nur die politisierte Unterstützung für antiisraelische Boykotte, sondern ist naiverweise kontraproduktiv. Solche Systeme könnten nicht nur helfen die Gewalt zu reduzieren.

Statt seine Ressourcen zu nutzen, um ernsthafte Beiträge zur Erleichterung des Leidens des palästinensischen Volks zu leisten, hat Amnesty einen verzerrten Bericht angefertigt, der als Mittel zur Aufwiegelung zu noch mehr Hass ausgenutzt werden wird.

NGO Monitor hat Amnesty ebenfalls kritisiert:

In seinem Bericht stellt Amnesty ohne jegliche unterstützenden Beweise zahlreiche, unspezifische Behauptungen auf, so dass „von israelischen Soldaten getötete Palästinenser keine direkte und unmittelbare Bedrohung von Leben“ und den Gebrauch von „willkürlicher“ Gewalt „darzustellen schienen“. Im Gegensatz dazu räumen andere Beobachtergruppen wie B’Tselem ein, dass die Mehrzahl der palästinensischen Opfer während Kämpfen oder gewalttätigen Zusammenstößen und Konfrontationen mit israelischem Sicherheitspersonal entstanden. Dass Amnesty diesen wesentlichen Kontext auslässt und den Begriff „Zivilist“ missbraucht, stellt die fehlende Glaubwürdigkeit nur weiter heraus. Gleichermaßen spielte Amnesty 2009 eine zentrale Rolle beim diskreditierten Goldstone-Bericht zum Gaza-Konflikt, ebenso bei einer Reihe weiterer Anschuldigungen gegen Israel…

Im aktuellen Bericht werden keine Definitionen oder Vergleichsdaten zur Unterstützung von Amnestys politisierten Vorwürfen geliefert, dass israelische Streitkräfte „schießwütig“ und „rücksichtslos“ sind. Fakt ist, dass ein Überblick über das Verhalten der Polizei überall in der Welt offenbart, dass das Verhalten israelischer Polizisten und Militärs weit zurückhaltender ist, wenn man den Zustand ständigen bewaffneten Konflikts und die schiere Anzahl tödlicher Situationen bedenkt, die den Einsatz tödlicher Gewalt rechtfertigen, einschließlich gewalttätiger Krawalle und Terroranschläge.

Wenn es überhaupt einen Zweifel an Amnestys antiisraelischer Agenda gibt, dann sollte die Gastgeberrolle für eine Buchpräsentation im März 2014 in ihren Londoner Hauptsitz für den Israel hassenden Extremisten Ben White und sein Buch „Israeli Apartheid: A Beginner’s Guide“ (Israelische Apartheid – ein Führer für Anfänger) diese Zweifel bezüglich der wirklichen Motivation der Organisation komplett auflösen.

Derweil sagt die gerade durch die britische Polizei erfolgte Verhaftung von Moazzem Begg, einem ehemaligen Guantanamo-Insassen, dessen Fall von Amnesty vertreten wurde, viel darüber sagen, wessen Menschenrechte bei der Organisation Priorität haben. Begg wurde in Verbindung mit Vorwürfen zu mit Syrien in Zusammenhang stehenden Terrorismus-Straftaten verhaftet; ihm wird vorgeworfen an einem Terror-Trainingslager teilgenommen und Terrorismus im Ausland unterstützt zu haben.

Warum also profitiert Amnesty International weiter vom „Heiligenschein-Effekt“ – durch den es wegen der Konzentration auf Menschenrechte vor Kontrolle geschützt und als über Tadel durch die Medien erhaben angesehen wird?

In Reaktion auf den Bericht und die Medienorgane, die ihm Sauerstoff gegeben haben, sagte HonestReportings Generaldirektor Joe Hyams:

Amnesty International hat immer wieder eine politisierte antiisraelische Agenda demonstriert, das seinen Anspruch hintergeht für Menschenrechte einzutreten. Es ist höchste Zeit, dass die Medien anfangen Organisationen wie Amnesty Fragen zu stellen.

Hört auf den einseitigen und unausgewogenen Berichten billige Öffentlichkeit zu verschaffen, die die IDF und die mit dem Schutz ihrer selbst sowie israelischer Zivilisten beauftragten Soldaten angreifen und fangt an die sehr reale und potenziell tödliche Bedrohung durch palästinensische Gewalt anzuerkennen.

Leseempfehlungen, 3. Juni 2010

4. Juni 2010

HonestReporting Media BackSpin, 3. Juni 2010

Amnesty: Gaza is Still Under Israeli Occupation
When asked if Israel — as Gaza’s occupier — had the authority to stop the flotilla, Amnesty Int’l turns to evasive verbal gymnastics.

Anchor Accuses Own Network of ‘Embarrassing’ Bias in Israel Coverage
„I feel like I want to wash the slime off me when I get off work.“

While Israel Attacked Flotilla, Hamas Raided Gaza NGOs
Your newspaper didn’t report this, did it?

Antwort auf Amnesty

25. Februar 2009

HonestReporting Media BackSpin, 25. Februar 2009

Amnesty Internationals neuester Bericht, der Israel Kriegsverbrechen beschuldigt und ein Waffenembargo fordert, sorgte diese Woche für großes Medienecho, besonders in Großbritannien. Israel reagierte mit einer eigenen Medienaktion.

Erst veröffentlichte das Außenministerium eine offizielle Stellungnahme, in der Amnestys Schlüsse zurückgewiesen werden und daran erinnert wurde, dass die Hamas eine Terrorgruppe ist und als solche behandelt werden muss. Dann begab sich der israelische Regierungsbeamte Uri Dromi in die Höhle des Löwen, als er Israels Aktionen in der Guardian-Rubrik Comment is Free verteidigte. Dromi merkt an, dass Amnestys Hauptvorwürfe, Israels habe Phosphor- und Streumunition eingesetzt, nicht treffen, weil keine Verletzung Internationalen Rechts vorlag. Er erwähnt auch die Bemühungen Israels, palästinensische Zivilisten nicht zu gefährden.

Erkläre mal Amnesty oder den Weltmedien, dass Israel beim Versuch, nur Hamas-Kämpfer zu treffen, außergewöhnliche Schritte unternahm, um Zivilisten nicht zu verletzen. Abermillionen Flugblätter wurden über Gaza abgeworfen, auf denen die Einwohner aufgefordert wurden, bestimmte Bereiche zu verlassen, bevor sie angegriffen werden würden. Bestimmte Bewohner wurden telefonisch gewarnt, ihre Häuser zu verlassen, weil von dort aus Hamas-Kämpfer ihre Aktionen starteten und sie deshalb zu militärischen Zielen wurden. (Ja, Sie lesen richtig: Sie rufen ihren Feind an und drängen ihn inständig, diesen Ort zu verlassen, weil er dann nicht verletzt wird). Nicht zuletzt nachdem alle diese warnenden Maßnahmen erschöpft waren schoss die IDF einen Warnschuss auf die Häuser ab, um den Bewohnern genug Zeit zu geben, unverletzt zu entkommen. Dann erst wurde das Haus direkt anvisiert.

Dromi weist auch darauf hin, dass Israel eigene Untersuchungen zu all den erhobenen Vorwürfen in die Wege geleitet hat. Erwartungsgemäß stellte Amnesty sicher, dass sein Bericht erschien, bevor die offizielle Version herausgegeben wird.

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