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UNO untersucht „Falsches Foto“-Tweeterin

19. März 2012

Alex Margolin, HonestReporting, 19. März 2012

Die UNO sagt, es wird eine interne Untersuchung geben, um zu ermitteln, ob gegen die Tweeterin des falschen Fotos, Khulood Badawi, etwas unternommen wird.

Nun ist es Zeit, die UNO wissen zu lassen, dass es in der Organisation keinen Platz für Menschen gibt, die falsche und schädigende Propaganda gegen Israel einstellen.

Innerhalb von vier Tagen haben sich unserer Petition, die die Entlassung Badawis fordert, 10.000 Personen angeschlossen. Bitte unterzeichnen Sie, wenn Sie das noch nicht getan haben, und verbreiten Sie die Petition an alle, die gegen antiisraelische Propaganda seitens der UNO kämpfen wollen.

Jede Unterschrift verstärkt die Botschaft, dass die UNO gegen Badawi vorgehen muss, wenn sie keinen Schaden für sich oder ihre Glaubwürdigkeit erfahren will. Wir werden unsere Petition innerhalb der nächsten 10 Tage der Leitung des Büros für die Koordination Humanitärer Fragen (OCHA) übergeben, in dem Badawi arbeitet.

Hier ist ein Update zu den jüngsten Entwicklungen:

Nachdem HR aufdeckte, dass der falsche Tweet von einer UNO-Mitarbeiterin eingestellt wurde, verbreitete sich die Nachricht in die höchsten Ebenen der israelischen Regierung; das gipfelte in einer offiziellen Forderung von UNO-Botschafter Ron Prosor, die UNO müsse Badawi entlassen.

In einem scharf formulierten Brief stellte Prosor fest: „Frau Badawi befindet sich in kompletter Verletzung der Artikel 100 und 101 der UNO-Charta.“ Die Artikel beziehen sich auf die Prinzipien der von UNO-Mitarbeitern erwarteten Objektivität und Überparteilichkeit. Zu den Prinzipien gehört die Erklärung, dass Beschäftigte „sich jeglicher Handlungen enthalten, die ein schlechtes Licht auf ihre Position als internationale Beamte werfen könnte, die nur der Organisation gegenüber verantwortlich sind.“

In Antwort auf Prosors Brief schrieb die UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos: „Es ist bedauerlich, dass ein Mitglied der OCHA-Belegschaft Informationen auf ihrem persönlichen Twitter-Profil einstellte, die sowohl falsch sind als auch Fragen reflektiert, die im Zusammenhang mit ihrer Arbeit stehen. Die in ihren Tweets zum Ausdruck gebrachten Ansichten spiegeln in keiner Wiese die Ansichten der OCHA wider, noch sind sie von der OCHA genehmigt.“

Diese Haltung wurde von OCHA-Sprecherin Amanda Pitt bestätigt, die gegenüber Fox News sagte, Badawi würde weiterhin bei der OCHA arbeiten, während die Organisation eine interne Untersuchung durchführt, um festzustellen, ob gehandelt werden muss.

Derweil kehrte Badawi zum ersten Mal seit sechs Tagen zu ihrer Twitterseite zurück, um eine „Korrektur“ ihres früheren Tweets einzustellen – aber keine Entschuldigung oder Reue für die Verbreitung von Lügen. Sie unterließ es ebenfalls zuzugeben, dass das Foto falsch war, das ein Mädchen zeigt, das bei einem Unfall verletzt wurde, nicht durch Israel.

Sowohl die UNO als auch Badawi legen Wert darauf, Badawis Arbeit als UNO-Beamtin und ihren persönlichen Twitter-Account zu trennen. Doch die Trennung ist unaufrichtig, da zu Badawis Arbeit gehört über mutmaßliche Menschenrechtsverletzungen in den Palästinensergebieten zu berichten.

Wie kann die UNO Berichten vertrauen, die von einer Person eingereicht werden, die über Twitter falsche Informationen verbreitet und erst sechs Tage später etwas unternommen hat, das zu korrigieren – lange nachdem der Schaden angerichtet wurde und erst nachdem Berichte über interne Untersuchungen ans Tageslicht kamen? Und wie kann die Öffentlichkeit Berichten vertrauen, die von einem Zweig der UNO veröffentlicht werden, die Personen beschäftigt, die sich als Verbreiter von Propaganda erwiesen haben?

Die UNO kann Badawi nicht vertrauen; und die Öffentlichkeit kann Berichten der OCHA nicht vertrauen, so lange Badawi dort beschäftigt bleibt. Deshalb hat die UNO keine Alternative zur sofortigen Entlassung Badawis.

Wir haben die Regeln eingehalten, indem wir Menschen auf die UNO-Kontaktseite verwiesen, aber wenn deren Seite nur drei Beschwerden pro Stunde gestattet, mussten wir ihre Aufmerksamkeit mit anderen Mitteln gewinnen.

Unterschreiben Sie unsere Petition, um die UNO wissen zu lassen, dass Sie es ablehnen, dass dieser Fall ohne Lösung bleibt. Die Nutzung von Twitter, um falsche und schädliche Bilder zu verbreiten, ist eine relativ neue Waffe in den Händen der Feinde Israels, aber sie ist nicht anders als der Gebrauch jedes anderen Mediums, das Aufrichtigkeit und Glaubwürdigkeit benötigt. Die Verlässlichkeit der UNO ruht auf zügigem Handeln, damit eine Propagandistin aus ihren Reihen entfernt wird.

Tweet mit falschem Foto: UNO leitet Untersuchung ein

18. März 2012
Valerie Amos vom UNO-Generalsekretariat

Valerie Amos vom UNO-Generalsekretariat

Pesach Benson, HonestReporting, 18. März 2012

Die UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos antwortete auf Botschafter Ron Prosors Brief, die UNO leite eine interne Untersuchung zu Khulood Badawis Tweet mit falschem Foto ein.

Das geschah, nachdem HonestReporting Badawis Verbindung zur UNO offen legte.

Fox News aktualisiert die Situation:

In einem Antwortbrief an Botschafter Prosor, der Fox News vorliegt, schrieb die stellvertretende UNO-Generalsekretärin Amos: „Es ist bedauerlich, dass ein Mitglied der OCHA-Belegschaft Informationen auf ihrem persönlichen Twitter-Profil einstellte, die sowohl falsch sind als auch Fragen reflektiert, die im Zusammenhang mit ihrer Arbeit stehen. Die in ihren Tweets zum Ausdruck gebrachten Ansichten spiegeln in keiner Weise die Ansichten der OCHA wider, noch sind sie von der OCHA genehmigt.“

Danach gefragt, was die UNO in der Sache zu unternehmen gedenkt, sagte OCHA-Sprecherin Amanda Pitt, Badawi bleibe voll beschäftigt, während eine „interne Untersuchung sich einen Überblick verschafft, ob gegen die Beschäftigte vorgegangen werden muss.“ …

Badawis Arbeit als OCHA-Stabmitarbeiterin gibt ihr die Mittel, über sensitive Orte im Zentrum des israelisch-palästinensischen Konflikts zu berichten. Am 19. März haben der OCHA-Koordinator für Menschlichkeit und der Leiter des Büros in Jerusalem die Gelegenheit sich mit Vertretern des Außenministeriums Israels zu treffen, um ihre Aktivitäten zu diskutieren.

Badawi gibt immer noch keinen Kommentar zu der Kontroverse ab, die von ausgelöst wurde, indem sie ein Jahre altes Foto tweetete, als sei es ein erst kürzlich aufgenommenes.

Wir hoffen, dass das wachsende Graswurzel-Moment die UNO dazu zwingt, für das Handeln ihrer Bediensteten Rechenschaft abzulegen. Unterschreiben Sie HonestReportings Petition und schließen Sie sich Tausenden Menschen an, die Badawis Entlassung fordern.