Posted tagged ‘Ahmadinejad’

Medienberater gesucht

21. November 2011

HonestReporting Media BackSpin, 21. November 2011

Staatschef eines islamischen Schurkenstaates sucht Medienberater. Bewerber sollten ein gutes Gespür für islamisches Benehmen und gesunden Menschenverstand haben, um in Interviews mit Zeitungen von Reformern nicht zu verstehen zu geben, dass der Tschador im Paris des 19. Jahrhunderts etabliert wurde.

Der erfolgreiche Bewerber besitzt Kenntnisse in Themen wie Zionistische Verschwörung, „ziviler“ Atomtechnologie, kreativer Schreibweise, Wissen über den Mahdi und die Bereitschaft, diverse Konten bei der Markazi-Bank einzurichten. Gute Zusammenarbeit mit linken westlichen Medien-Apologeten ist Voraussetzung.

Bitte senden Sie Bewerbungen an:

Büro des iranischen Präsidenten
c / o M. Ahmadinejad
Pasteur Avenue
13168-43311 Teheran
Islamische Republik Iran

Bitte [logischerweise (bd)] keine direkten E-Mail-Anfragen!

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Was mich stutzig macht

3. Juli 2011

HonestReporting Media BackSpin, 3. Juli 2011

• Diese griechischen Marinesoldaten, die die Audacity of Hope am illegalen Auslaufen vom Hafen gehindert hatten, tragen in den Händen etwas, was nicht gerade nach Paintball-Gewehren aussieht.

• Wenn Sie zwischen den Zeilen lesen, sagt dieser PA-Sprecher, dass Abbas keine Ahnung hat.

Abbas spricht sich für Verhandlungen aus. Ghassan Khatib, Sprecher der Palästinensischen Autonomiebehörde, sagte der Irish Times, dass er sich dem UN-Aufruf im September verpflichtet fühle, aber nicht sicher sei, wie man vorgehen solle oder ob es etwas nützt.

• Libysche Rebellen und westliche Medien: Ende der Romanze?

• (ausgerechnet! [bd]) Robert Fisk stellt zur Hisbollah die 1-Million-Dollar-Frage:

Wie lässt sich ein Land regieren, wenn eine seiner wichtigsten Kabinettfraktionen den Vater des Mannes ermordet hatte, der die vorherige Regierung geführte hatte, Ex-Ministerpräsident Saad Hariri?

•Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus: das iranische Staatsfernsehen zensiert Teile von Ahmadinejads Rede.

From Iran, with Love

21. Juni 2011

HonestReporting Media BackSpin, 21. Juni 2011

Zehn mal ist der Iran beim Schmuggeln von Waffen an Terroristen ertappt worden.

Mich erstaunt schon, dass wir ein Video wie dieses nicht schon früher gesehen haben.

Achse des Bösen mischt bereits in Ägypten mit

24. Februar 2011

HonestReporting Media BackSpin, 24. Februar 2011

Die Teheraner Mullahs vergeuden keine Zeit bei der Ausdehnung ihres Einflusses in Ägypten. Iran und Syrien mischen bereits in Ägypten mit.

Asharq al-Awsat zum neuen Handlungsschema der Achse des Bösen:

Die syrische Analysten, die den Bericht erstellten, gehen davon aus, dass trotz ihrer Annahme, die Islamisten steckten nicht hinter den Vorgängen in Tunesien und Ägypten, jene dennoch bald in beiden Ländern das Sagen haben werden und diese politisch an Syrien und den Iran heranführen. Daher wollen beide, Syrien und Iran, die Umsetzung dessen beschleunigen, was bisher zwischen den beiden Ländern im Hinblick auf die „Post-Mubarak-Ära“ vereinbart worden war. Am wichtigsten jedoch ist, dass der Bericht die Notwendigkeit betont, ständige Beziehungen zur Muslimbruderschaft aufzubauen, um so eine gemeinsame Strategie mit dem Ziel der Kontrolle über [nächste] ägyptische Regierung zu gewährleisten.

Iran war Hauptverfechter dieser Idee, wie vom iranischen Präsidenten Ahmadinejad am 25. Februar 2010 bei seinem Besuch in Damaskus formuliert. Er betonte die Notwendigkeit einer iranisch-syrischen Intervention in Ägypten zu einem Zeitpunkt, als sich das Land anschickte, einen Nachfolger Präsident Mubaraks zu bestimmen. Das war eine dieser seltenen Gelegenheiten, Einfluss auf Ägypten zu nehmen und das Land ins radikale Lager zu ziehen. Ahmadinedschad betonte, dass Iran und Syrien keine Zeit verlieren dürften, aus Angst davor, dass Gamal Mubarak wegen fehlender innerägyptischer Gegenkräfte, die seine Wahl verhindern würden, gewählt werden könnte.

Die iranische Ideologie wurde importiert, um die Muslimbruderschaft als ständigen Unruheherd in Ägypten und als Instrument für innere Unruhen in Ägypten zu aktivieren, sowohl in der Zeit vor als auch nach den Präsidentschaftswahlen.

Eine ägyptische Demokratie fürchte ich nicht. Ich fürchte aber, das der Iran und Syrien sie untergraben werden.

Hari schüttet weiterhin Dreck über Israel aus*

7. Februar 2011

HonestReporting Media BackSpin, 7. Februar 2011

Johann Hari, Gastschreiber für den Independent, sollte für HonestReporting-Leser eigentlich kein unbeschriebenes Blatt sein. Nach seinem übel riechenden Kommentar 2008, in dem er Israel mit Exkrementen verglich, schob Hari einen Angriff auf uns (HonestReporting) nach, als er unterstellte, wir würden seine Meinungsfreiheit unterdrücken. Letztes Jahr produzierte Hari eine seiner bösartigsten Kolumnen mit falschen Zitaten, Geschichtsrevisionismus, Verharmlosung des palästinensischen Terrors und Holocaust-Vergleichen.

In seinem neuesten Stück in der Huffington Post beweist Hari einmal mehr seinen irrationalen Ekel bezüglich Israel. Er behauptet:

Von den drei schlimmsten Menschenrechtsverletzern in Nahost – Saudi-Arabien, Israel und Iran -, sind zwei engste Freunde unserer Regierung, überschüttet mit Geld, Waffen und Lob.

Kann man Hari trauen? Als offen bekennender Homosexueller ist er sich völlig bewusst, dass es nur ein Land in Nahost gibt, in dem seine Rechte in vollem Umfang geschützt sind. Wie Präsident Ahmadinejad sagt, gibt es keine Homosexuellen im Iran. Er [Hari, (bd)] weigert sich natürlich, das schreckliche Schicksal jener homosexuellen Männer zu erwähnen, die vom Sicherheitsapparat des Regimes eingekerkert werden – einer Situation also, die den Zuständen in Saudi-Arabien gleicht.

Und wie sieht es mit den Rechten der Frauen, Minderheiten, religiöser Freiheit, Freiheit der Meinungsäußerung und der Medien aus, einer unabhängigen Justiz, demokratischen Wahlen, einer fortschrittlichen Zivilgesellschaft? Auch hier gibt es nur ein Land in Nahost, in dem diese Ideale verwirklicht sind.

Hari behauptet, dass „es allseits bekannt ist, dass Israel den Gazastreifen illegal blockiert“. Ist es wirklich „allseits bekannt“ und ist es „illegal“? Israel ist absolut im Recht, wenn es sich von einem feindlichen Gebiet abschirmt, das in regelmäßigen Abständen Raketen und Mörsergranaten gegen seine Zivilbevölkerung abfeuert. Hari hat diese einfach als „illegal“ erklärt, weil es ihm nicht in den Kram passt.

Zum Gaza-Problem schreibt Hari:

Im Gazastreifen sind 1,5 Millionen Menschen eingesperrt, umzingelt von allen Seiten, und ihnen wird der Zugang zu Gütern des täglichen Bedarfs wie Teigwaren und Zentrifugen für Bluttransfusion verweigert. Sie werden dafür bestraft, dass sie in einer demokratischen Wahl „den falschen Weg“ gewählt haben**. Israelische Beamte beziehen sich darauf mit einem Kichern als „Palästinenser auf Diät setzen“. Damit konfrontiert prahlte die damalige israelische Außenministerin Tzipi Livni : „Ich bin gegen Recht – Völkerrecht im Besonderen und Gesetz allgemein.“

Den Menschen in Gaza wird absolut nicht der Zugang zu Gütern des täglichen Bedarfs verwehrt und es gibt auch keine humanitäre Krise im Gaza. Jeden Tag passieren viele Tonnen Hilfsgüter die Grenze, und nur Waren, die als Dual-Use-Projekte von der Hamas missbraucht werden könnten, um Waffen oder Bunker zu bauen, sind von der Einfuhr ausgeschlossen. Die Menschen in Gaza sind nicht für ihre Stimmen sanktioniert worden, sondern für die Aktionen ihrer Regierung, die sowohl gegenüber Israel als auch ihrer eigenen Bevölkerung feindselig eingestellt ist.

Nachdem er zuvor kein Problem hatte, falsch zu zitieren, kann es kaum verwundern, dass Hari daran geht, „israelischen Offiziellen“ pauschale Zuschreibungen anzudichten und dann seine eigene Interpretation eines unbestätigten Zitats von Tzipi Livni aus einem PaliLeaks-Dokument ohne Zusammenhang zu präsentieren.

Mit Bezugnahme auf Israel behauptet Hari:

Wir verhalten uns bezüglich der Forderungen unseres selbstschädigenden Landes [Anm.: Großbritannien (bd)] und seiner lautesten und zornigsten Lobbyisten hier  so unterwürfig,  dass unsere Regierungen strammstehen.

Ironie am Rande: wo könnte solch eine Polemik möglich sein ohne Hinweis auf die westlichen Regierungen, die unter dem Einfluss einer heimtückischen und allmächtigen „Israel Lobby“ stehen?

Insgesamt gesehen folgt Haris Stellungnahme seiner Tendenz, die die Verantwortung für den Terrorismus im Nahen Osten auf den Westen und insbesondere die USA abzuwälzen. Nach Hari sind die Menschen im Nahen Osten nicht fähig, ihr eigenes Schicksal im Angesicht der westlichen Welt und der israelischen Stärke zu definieren.

Nachdem er die Möglichkeit bekommen hat, seine Ansichten über eine so große Plattform wie Huffington Post zu verbreiten, warten wir mal ab, ob Hari erneut versuchen wird, uns zu beschuldigen, dass wir ihn zum Schweigen bringen wollen statt ihn auf seine obskuren Meinungen hinzuweisen.

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*Autor: Simon Plosker, Chefredakteur von HonestReporting

Nachtrag von Bernd D.:

**Nett: Genauso gut könnte man sagen, dass die Deutschen ab 1933 dafür bestraft worden seien, dass sie Hitler gewählt hatten [bd]. Schließlich hatten sie ja „nur“ von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, kollektiver Hitlergruß inbegriffen.

Wie sagte schon einst Ralph Giordano :  Es war kein Volk von Widerstandskämpfern, sondern ein Volk von fanatischen Anhängern Hitlers und seiner Ideologie. Sehen Sie sich mal dieses sehr interessante Video an (besonders wichtig ab Einstellung 6:40) . Auch Arnulf Baring hatte sich damals vor Daniel Goldhagen schwer blamiert. Für mich eines der besten Zeitdokumente der letzten 30 Jahre….

Leseempfehlungen 17. Oktober 2010

18. Oktober 2010

HonestReporting Media BackSpin, 18. Oktober 2010

The Undeniable Jewish State
Democracy and ethnic distinctiveness are perfectly compatible.

Hezbollah Chief ‚Deceived‘ Iran Leader With Gun Gift
‚Najad went to Lebanon, and all he got was a lousy FNFAL 7.62 rifle — out of use since ’74 . . .

General Dayton Ends his Tenure, Replaced by US Air Force General
Who is Michael Moeller, and what does he bring to PA security training?

No Ceasefire Means No Peace In War On Israel
Rupert Murdoch speaks out on the war against Israel.

Leseempfehlungen vom 12. Oktober 2010

13. Oktober 2010

HonestReporting Media BackSpin, 13. Oktober 2010


Haniyah Stresses Importance of Victory in Media War Against West

Israel’s Border With Iran

PA Submits Request For New Airport

Lattes, Beach Barbecues (and Dodging Missiles) In the World’s Biggest Prison Camp

International Recognition of a Unilaterally Declared Palestinian State: Legal and Policy Dilemmas

Censors Pull Plug on Screenings of Iranian Protest Film during Ahmadinejad Visit

Warum Ahmadinejad wegen der Flottille grinsen kann

6. Juni 2010

HonestReporting Media BackSpin, 6. Juni 2010

Sieht ganz danach aus, als ob der Iran den meisten Profit aus dem Fallout um die Flottillengeschichte zieht. Eine vom UNO-Sicherheitsrat für kommenden Dienstag vorgesehene Ankündigung neuer Sanktionsmaßnahmen wurde nun verschoben.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Türkei zurzeit einen Sitz im Sicherheitsrat hat und momentan kaum geneigt sein dürfte, zusammen mit dem Westen abzustimmen.

Greg Sheridan trifft den Nagel auf dem Kopf:

Die Flottille erreichte zudem, dass eine globale Themenverschiebung stattfand. Die Welt hat eben festgestellt, dass der Iran genügend spaltfähiges Kernmaterial für zwei schmutzige Atomsprengköpfe besitzt. Dieser Fakt sollte Thema Nr. 1 bleiben und war es auch bis Ende letzter Woche. Nun aber konzentriert sich alles auf Gaza – aus Teheraner Sicht vom Himmel regnendes Gold.

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Channel 4s Weihnachtsgesabber

25. Dezember 2008

HonestReporting Media BackSpin, 25. Dezember 2008

Channel 4 (GB) schmückt die Räume mit Narreteien, wenn er Mahmoud Ahmadinejad einlädt, die alljährlich stattfindende „alternative“ Weihnachtsrede zu halten. Dazu The Guardian:

Aber der Sender schreckte davor zurück, die Ansprache des Präsidenten auf den gleichen Zeitpunkt (15.00 Uhr) zu legen, an dem die Königin spricht. Anders als in den meisten Jahren vorher sendet er seine alternative Ansprache nicht zu gleichen Zeit, sondern verlegt sie auf 19.15 h (MEZ 20.15 h).

Channel 4 hat mitgeteilt, dass der moslemische Präsident, der vielen westlichen Ländern gegenüber eine feindselige Haltung an den Tag legt, eine spirituelle Rede halten will, die eine Geste des guten Willens zur Weihnachtszeit enthalten wird.

Der Ansprache wird eine kurze Einführung vorangestellt, die Ahmadinejads Rede in den [politischen] Kontext stellen soll, fügte der Sender hinzu.

Alternative Ansprachen wurden in den letzten Jahren von der 9/11-Überlebenden Genelle Guzman und dem Oberstabsfeldwebel und Afghanistan-Veteran Andrew Stockton gehalten; sogar von Sharon Osbourne und Marge Simpson. Doch keiner von ihnen, auch Königin Elizabeth nicht, forderte jemals dazu auf, dass Israel von der Landkarte getilgt werden soll.

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Verausgabt sich Ahmadinejad?

27. Oktober 2008

HonestReporting Media BackSpin, 27. Oktober 2008

Waffen an so viele “Befreiungsarmeen” in Nahost zu liefern kann an die körperliche Substanz gehen.

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Wie messianische Vorstellungen Ahmadinejad antreiben

24. September 2008

honestreporting Media BackSpin, 24. September 2008

Ist der iranische Präsident verrückt nach dem Mahdi?

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