Die vernichtende Kritik eines Forbes-Journalisten an AP

Verfasst 22. Februar 2015 von heplev
Kategorien: UNO, Weltmedien und Nahost

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HonestReporting, 16. Februar 2015 (übersetzt von Cora)


Das Folgende wurde mit Erlaubnis von Richard Behars Facebookseite entnommen. Er ist teilhabender Herausgeber und Rechercheur für das Forbes Magazin und arbeitet derzeit an einem Buch über Bernie Madoff.

Die israelfeindliche Presse mal wieder: Beachten Sie den vor kurzem erschienenen Artikel, der behauptet, dass bei der Bombardierung der Häuser im Gazastreifen durch die IDF während des Krieges gegen die Hamas im letzten Sommer hauptsächlich Zivilisten getötet worden seien. Der Artikel – überschrieben „AP Exklusiv: Die Bombardierung der Häuser tötet vor allem Zivilisten“ – wurde von Karin Laub, Fares Akram und Mohammed Daraghmeh geschrieben.

Man lese ihn und bedenke dann folgendes:

1. Angesichts dessen, was ich über APs Bericht über zivile Opfer WÄHRND des Krieges – in meinem „Medien Intifada Enthüllungen auf Forbes.com – herausgefunden habe, habe ich kein Vertrauen in ihre jetzigen Untersuchungen der 247 Luftangriffe. Ich glaube ihnen schlicht nicht und Sie sollten es auch nicht. Sie verletzten ihre Verantwortlichkeit gegenüber den Lesern während des Krieges und haben niemals gestanden, dass hier Journalismus schlampig und unanständig (wenn nicht schlimmer) gewesen ist. In dem vorangegangenen Artikel plapperten AP und alle anderen großen Pressekanäle (einschließlich die New York Times und Reuters) einfach die Behauptungen der Hamas nach, die meisten Kriegstoten seien Zivilisten gewesen. Manchmal schrieben sie es der UNO zu, die ihre Zahlen von der Hamas erhielt. Warum das eine Rolle spielt? Weil jedes Mal, wenn die Pressekanäle berichteten, dass eine „Mehrheit“ oder „eine überwiegende Mehrheit“ oder „ die überwältigende Mehrheit“ der Opfer Zivilisten gewesen seien, dies um den Globus schoss wie eine Rakete – und antiisraelische oder gar antisemitische Gefühle befeuerte (und damit Gewalt gegen Juden in Europa und sonst wo).

Welche Methode wendet also AP nun für ihre derzeitige „Untersuchung“ der 274 Luftangriffe auf Häuser an? Das werden wir nie erfahren, denn die Nachrichtenagentur erzählt uns das nicht. Auf welche Probleme sind sie gestoßen, die ihre Untersuchungen verdreht oder beeinflusst haben könnten? Wir werden es niemals erfahren, denn AP erzählt uns nichts darüber.

2. Vergangenen Monat veröffentlichte das hoch angesehene Meir Amit Intelligence and Information Center seinen jüngsten Bericht über die zivilen Opfer. Seine Experten nahmen sich die Zeit die Listen der Toten einen nach dem anderen durchzugehen und ihr Abschlussbericht wird erst in ein paar Monaten, wenn nicht sogar erst in ein paar Jahren erhältlich sein. Tatsächlich berichtete ich, nach der Operation Gegossenes Blei (2008/09) „vergingen fast zwei Jahre, bis einem palästinensischen Minister unbeabsichtigt entschlüpfte, dass die IDF Zahlen richtig gewesen sind“, übereinstimmend mit Eado Hecht, einem unabhängigen Verteidigungsanalysten, der militärische Theorie und Geschichte am IDF Offiziers- und Kommandocollege unterrichtet. (Heute arbeitet Hecht im Begin-Sadat Zentrum, einem der führenden israelischen Think-Tanks).

Im Report des Meir Amit Centers vom Januar wird jedenfalls festgestellt, dass 1600 von den getöteten 2140 Einwohnern Gazas wie folgt identifiziert wurden: 55% waren Kämpfer, 45% Nicht-Kämpfer. Bei 540 Menschen sind sie sich nicht sicher, in welche Kategorie diese fallen. Außerdem sagt das Center, dass die Hamas die aktuellen Listen und Zugehörigkeiten verschleiert, teilweise wegen objektiver technischer Schwierigkeiten (schlechte Verwaltungsarbeit und fehlender Zugriff auf einige der Toten), teilweise aber auch absichtlich als Teil ihrer Propagandakampagne gegen Israel.

Der Artikel der AP ist vor allem auf „ eine spezielle Untergruppe“ fokussiert, „ – jene, die in den Häusern umkamen, die von den Israelis `angeblich´ gezielt angegriffen wurden“, erzählte mir der Verteidigungsanalyst Hecht heute. „Ich schreibe `angeblich´ gezielt von den Israelis angegriffen, da (um die) 2600 palästinensische Raketen und Mörser absichtlich (die meisten) oder aus Versehen in palästinensische Wohngebiete gefeuert wurden. Der bewusste Beschuss richtete sich gegen israelische Soldaten in jenem Gebiet – allerdings ohne Warnung an die lokalen Zivilisten, sich von dort zu entfernen. Wie viele der 247 getroffenen Häuser wurden also eindeutig von Israel getroffen und wie viele von palästinensischem Feuer?“

Richard Behar

3. Ihr werdet nichts von dem, was ich in Punkt 2 geschrieben habe, in der AP Geschichte lesen. Vielleicht dachten ihre Reporter und Herausgeber, es würde das Salz aus der Suppe nehmen. Sie zitieren Meir Amit diesmal – aber nur die Feststellung des Centers, dass sie keine Beweise für weibliche Kämpfer hätten, ebenso die Frage des Centers nach der Glaubwürdigkeit der Zeugen aus Gaza (mit nur einigen Worten). AP glaubt dann den „vorläufigen“ Zahlen der UNO, die ausrechnete, dass mindestens 66% der toten Zivilisten gewesen seien. Wirklich? Und woher bekommt die UNO ihre Zahlen? Wir kennen die Antwort. Warum tut AP seinen Lesern nicht den Gefallen und schreibt wenigstens die 45% vom Meir Amit Center dazu, die der UNO/Hamas widersprechen?

Es gibt einige Journalisten in meinem Bereich, die glauben, dass es keine gute Idee ist, wenn Reporter wie ich unseresgleichen derart entlarven. Es ist die „Glashaus“-Angst und es fördert ganz sicher nicht die Karriere. Aber ich möchte sie an den Ethikcode der Gesellschaft professioneller Journalisten erinnern, der festschreibt: „Journalisten sind ihren Lesern, Hörern, Zuschauern UND JEDEM ANDEREN (Hervorhebungen durch mich) gegenüber verantwortlich.“ Der Kodex sagt außerdem, dass die Journalisten „unethische Praktiken von Journalisten und Nachrichtenmedien aufdecken sollen“ Zudem sollen Journalisten „die Richtigkeit ihrer Informationen mit Hilfe aller Quellen prüfen.“

4. Es ist wert festzustellen, dass einer der Mitautoren der heutigen AP Geschichte Fares Akram ist. In meinem Artikel im letzten Sommer stellte ich Fares Akram heraus – damals der in Gaza stationierte Top-Journalist der New York Times – weil er auf Facebook ein Foto von Yasser Arafat als Profilfoto benutzt hatte. Ich merkte ebenfalls an, dass er sich in der Überschrift zu einem zweiten Foto höchst poetisch über Arafat ausließ, im Kontext über „die Höhepunkte eines großen Mannes“. Dazu kommt noch, dass er schrieb, als sein Vater und sein Cousin bei einem israelischen Luftangriff 2009 tragischerweise umkamen: „Ich finde es schwer, einen Unterschied zwischen denen zu finden, die die Israelis Terroristen nennen und jenen israelischen Piloten und Panzerbesatzungen, die in Gaza einfallen.“ Sollte das nicht die Frage aufwerfen, ob es nicht besser wäre, wenn er stattdessen über andere Konflikte berichten würde? Gehe ich von meinen eigenen starken (und offenen) Gefühlen und meinen Untersuchungen zu Israel aus, könnte ich niemals für AP über einen Krieg in Gaza berichten. Oder doch – wenn Akram es kann?

Akram, ein palästinensischer Einwohner Gazas hat außerdem während des Krieges im Sommer mehr als ein Dutzend Kriegsberichte bei Al Jazira (das dem die Hamas unterstützenden Katar gehört) veröffentlicht – parallel zu den Times-Artikeln. Im Herbst verließ Akram die Times und AP holte ihn direkt zu sich.

5. Eine weitere Sache, die ich in meinem Artikel im letzten Sommer beschrieb (welcher, darüber bin ich höchst erfreut, von 114.000 Menschen für Wert befunden wurde, gelesen zu werden – diese Unterstützung ist auch eine Art Medienkritik): Eine bahnbrechende Studie, die von meinen Kollegen ignoriert wurde, kam im Juni 2014 heraus, einen Monat bevor der Israel-Hamas Krieg losging. Eine prominente Gruppe amerikanischer Gesundheitsexperten fand heraus, dass Zivilisten 85% bis 90% aller Opfer der 248 bewaffneten Konflikte in der Welt seit dem 2. Weltkrieg ausmachen. Auch wenn jedes zivile Opfer in Gaza eine Tragödie ist, hat die IDF, bedenkt man die Komplexität und die zivilen Schutzschilde in Gaza, etwas vollbracht, was ein Modell für die zukünftigen Kriege sein wird. Sollte AP nicht derlei Statistiken beachten, wenn sie Artikel wie den letzten schreiben? Betrachtet man den Anstieg des Antisemitismus auf der ganzen Welt nur allein seit dem Krieg im Sommer, könnten solche Statistiken einen historischen Zusammenhang darstellen und das könnte den Hass auf Juden verringern – oder zumindest verhindern, dass er sich nicht weiter verbreitet.

6. Ich möchte heute meine Botschaft mit dem Verteidigungsexperten Hecht schließen: „UNO-Zahlen sind nicht wirklich UNO-Zahlen,“ sagte er, wie ich schon im August berichtete, „es sind von der Hamas kontrollierte Zahlen, die der UNO übergeben wurden.“

Außerdem weiß niemand, wie viele Häuser genau von den Israelis angegriffen wurden, aber UNO-Studien (diesmal wirklich UNO-Studien, denn es wurden Satellitenbilder verwendet) sagen aus, dass tausende von Gebäuden zerstört wurden (eine Zahl spricht von 20.000 zerstörten oder schwer beschädigten Gebäuden). Die Prozentzahl von getöteten Zivilisten in 247 Häusern zeigt einzig, dass jemand bestimmte Häuser zur Zählung auswählte, während er andere Häuser ausließ, die nicht seiner Neigung entsprachen, die er dem Ganzen geben wollte. Besonders seit die gesamte Anzahl an Kindern, Frauen und älteren Männern von den Palästinensern selber mit 943 angegeben wurde. Mit anderen Worten; in etwas mehr als 1% von etwa 20.000 zerstörten oder schwer beschädigten Gebäuden waren 508 der gesamt 943 (also unter 54%) der von den Palästinenser behaupteten Kinder, Frauen und ältere Männer betroffen.

„Selbst wenn jeder der übrigen getöteten 435 Kinder, Frauen und älteren Männer einzeln in einem anderen Haus getötet wurde,“ fährt Hecht fort, „bedeutet das, dass höchstens 682 Häuser mit Kindern, Frauen und älteren Männern darin von den Israelis getroffen wurden – das sind 3,5% der Häuser, die getroffen wurden. Selbst wenn wir von einer sehr viel niedrigeren Anzahl von zerstörten oder schwer beschädigten Häusern ausgehen, die von anderen Quellen genannt werden – etwa 10.000 zerstörte und schwer beschädigte Häuser – würde das die Prozentzahl von zerstörten Gebäuden mit Zivilisten darin auf etwa 7% erhöhen. Natürlich verteilen sich die zivilen Opfer nicht auf eines pro Haus, dem entsprechen ist die Prozentzahl wesentlich niedriger. Es scheint mir – auch wenn ich, der Debatte zuliebe, annehmen würde, dass all diese Zahlen stimmen und alle Zerstörungen von den Israelis verursacht wurden – dass die Israelis außerordentlich umsichtig bei ihren Angriffen waren und große Anstrengungen unternahmen, um zivile Opfer zu vermeiden.

„Kurz gefasst,“ schließt Hecht, „machen Leute, die mit den Zahlen spielen, das, damit sie zu ihrer Phantasie (politischen Ausrichtung) passen.“

Mitglieder der AP-Ableger optimieren hin und wieder die ursprünglichen AP-Überschriften. In diesem Fall haben das mehrere Publikationen getan – sie verzerrten den Artikel selber und ließen Israel noch schlechter aussehen. Ein Paradebeispiel: Stars and Stripes, das die Gemeinschaft der US Militärs mit Informationen und Nachrichten versorgt. Ihre Überschrift eines Artikels war: „AP-Bericht: Israelische Luftangriffe töten hauptsächlich Zivilisten.“ Damit wird der Leser rasch dazu verführt zu glauben, die Untersuchungen der AP gelten nicht nur den Häusern, sondern dem ganzen Gazastreifen. Ähnlich ist die Überschrift des Idaho Statesman, die sich wie folgt liest: „Luftangriffe auf Gaza töteten im letzten Sommer hunderte von Zivilisten.“ (Der Artikel im Internet wurde inzwischen auf den neuesten Stand gebracht, aber, ach, nicht die Überschrift.)

Noch mehr Beispiele, wenn ihr noch nicht genügend angewidert seid: Die Überschrift der San Angelo Standard Times ist „Zivilisten trugen die Hauptlast der israelischen Luftangriffe“. The Independent (UK): „Fast ausschließlich Zivilisten wurden bei dem Überfall auf Gaza getötet.“

Zurück zu AP selber. Ich verlange nicht, dass die Nachrichtenagentur Israel mag (Artikel ehemaliger AP Korrespondenten wie Matti Friedman machen mehr als deutlich, dass der Nachrichtendienst gegen das Land voreingenommen ist). Ich verlange auch nicht, dass Fares Akram Israel wenigstens respektiert. Ich fürchte, das wird nie passieren. Was ich aber erwarte – was von den hunderten von Nachrichtenablegern, die AP gehören, zu erwarten ist – ist eine faire Berichterstattung. Dazu wurde ich vor Jahrzehnten als Student des Journalismus erzogen. Es bräuchte in diesem einen Artikel nur einige wenige Sätze, um fair zu sein, aber das ist nicht geschehen.

Früher hätte die Überprüfungsstelle des Journalismus der Columbia dem Beachtung geschenkt. Doch ich fürchte, diese Zeiten sind vorbei.

International Business Tribune vervielfacht palästinensische Opferzahlen um 100

Verfasst 20. Februar 2015 von heplev
Kategorien: Medieneinseitigkeit, Weltmedien und Nahost

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Simon Plosker, HonestReporting, 19. Februar 2015

Man kann wohl nur annehmen, dass es ein ernster Tippfehler war: In einem Artikel in der International Business Tribune zur fehlenden Wiederaufbauhilfe für den Gazastreifen fand sich der folgende Absatz:

Der Gazastreifen wurde während des einen Monat dauernden Krieges mit der Hamas im Juli vergangenen Jahres schwer bombardiert; dabei wurden nach Angaben der UNO fast 100.000 Häuser zerstört und mehr als 200.000 Personen getötet, die meisten von ihnen palästinensische Zivilisten.

Es schlimme genug, dass die meisten Medien die Opferzahlen zum Krieg von 2014 im Gazastreifen ohne Hinterfragen der Richtigkeit übernehmen. In diesem Fall wird das durch die Vervielfachung der Zahl um den Faktor 100 verschlimmert.

Die Zahl der Opfer im Gazastreifen, einschließlich der Terroristen, wird weithin als um 2.000 berichtet, nicht die 200.000, die die IBT geschrieben hat.

Eine E-Mail wurde geschickt, mit der eine sofortige Korrektur gefordert wurde.

UPDATE

Dank an die IBT dafür, dass sie die Opferzahlen umgehend abänderte; jetzt heißt es dort „2.200 Personen“. Es ist aber immer noch bedauerlich, dass die IBT wie die meisten Mainstream-Medien weiter Opferzahlen aus dem Gazastreifen anführt, die von der UNO mit freundlicher Genehmigung des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums des Gazastreifens zur Verfügung stellt.

Was die Universitäten über Israels Status auf ihrem Campus lernen können

Verfasst 17. Februar 2015 von heplev
Kategorien: Antiisraelismus, BDS

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Gastautor, HonestReporting 9. Februar 2015 (übersetzt von Cora)

Cherryl Smith, PhD, ist emeritierte Professorin für Rhetorik und Gestaltung an der California State University, Sacramento. Ihr Blog ist Framing Israel.

In den postmodernen Universitäten, zumindest in den Sozial- und Geisteswissenschaften, sind Fakten, nun ja, nicht mehr faktisch, dem Staat Israel ergeht es dort übel. Statt Informationen über das Land ist über die letzten dutzenden von Jahren auf den College-Campus eine abstrakte Idee von Israel entstanden. Der jüdische Staat scheint die einzige Nation der Welt zu sein, die einen Boykott ihrer (derzeitigen) Produkte und akademischen Institutionen verdient. Die palästinensische Darstellung herrscht vor, aber es ist eine besondere, monolithisch palästinensische Darstellung, die zum Beispiel völlig außen vor lässt, dass die Palästinenser gegen den Boykott Israels sind.

Diese abstrakte Wahrnehmung Israels zeigt sich in unzähligen Foren auf dem Campus, in Vorlesungen, Protestdemonstrationen, zugehörigen Wahlkampagnen; hinzu kommen an vielen Universitäten jedes Jahr zwei Wochen Performance- Aktivismus, der die Studenten mit inszenierten „Checkpoints“, Photos von blutigen Opfern und emporragenden Pappen als „Apartheid“-Mauern konfrontiert.

32 Wissenschaftler haben in ihrer neuesten Sammlung „The Case Against Academic Boycotts of Israel“ die Kluft zwischen dem Status Israels und der Realität untersucht. Unter verschiedenen Themen sprechen sie auch die Verletzung der akademischen Freiheit an, die auftritt, wenn Akademiker nur auf Grund ihrer Nationalität boykottiert werden (R. Berman, G. Brahm und A. Romirowski; D. Hirsh, M. Nussbaum.), ebenso die Absurdität., die darin liegt israelische Institutionen zu verleumden, die nicht nur als Beispiel für multikulturelles Lernen und Lehren stehen können, sondern auch selber Bastionen der akademischen Freiheit sind; die Gründer der Bewegung des Israelboykotts bekamen ihr Abschlussdiplom von der Universität Tel Aviv noch während sie sich für den Boykott stark machten (S. Wolosky, I. Troen). Das Buch bietet außerdem eine prägnante, hochwertige Geschichte Israels (C. Nelson, R. Harris und K. Stein), die sehr nötig ist, da die Boykottbewegungen und ihre Agitationen gegen Israel einen erschreckenden Mangel an Interesse an nachprüfbaren Belegen, Dialog und die üblichen Erwartungen an eine akademische Debatte aufzeigt.

Eine Anzahl von Autoren in „Case Against Academic Boycott of Israel“ bestätigen die einseitige Präsentation des Vorhabens und Verfahren, wie andersdenkende Stimmen unterdrückt werden (S. Musher, J. Robbins). Außerdem werden Einwände von Studenten und Fakultäten gegen die Aussonderung des israelischen Staates, nur um Beifall zu bekommen, oftmals ignoriert (D. Divine, M Kotzin). Während Sprach-Codes und Empfindlichkeiten schon bei kleinsten Aggressionen an den Universitäten Mainstream sind, stellen etliche Autoren fest, dass jüdische Besorgnis über Antisemitismus abgewiesen oder schlimmer, lediglich als Wege betrachtet werden die Debatte abzuwürgen (R. Fine, K. Marcus).

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf die Stellung Israels auf dem Campus richten, erkennen wir, dass eine Diskussion über dieses Thema nicht wirklich möglich ist. Die Richtigkeit der Behauptungen über Israel in den Boykott Planungen ist absolut nicht diskutierbar. Die einzige Frage, die gestellt wird, ist, ob oder ob nicht boykottiert wird und ob oder ob nicht die akademische Freiheit oder die professionelle Organisation, die den Boykott durchführt, Schade nehmen könnte. Bezeichnungen wie „Apartheid“ und „Kolonialisten“, die auf Israel angewandt werden, werden in den meisten akademischen Umgebungen nicht kontrovers betrachtet. Was bei den Diskussionen über Israel auf dem Campus fehlt, ist Israel selbst: seine Geschichte, seine Menschen, die derzeitige Situation, das alltägliche Leben und sein Platz im Nahen Osten.

Antizionismus an den Universitäten, so stellt die Mitherausgeberin Cary Nelson fest, wird so gesehen, als sei es für eine progressive Politik unerlässlich – unabhängig von Israels tatsächlichem Progressivismus, der alltäglichen Demokratie, der lebendigen Redefreiheit der Presse, der Religion und der Verpflichtung für die Rechte der Frauen, Homosexuellen, Minderheiten und all seiner Bürger.

Die Weigerung, die Realitäten in Israel anzuerkennen und daran festzuhalten die einzige Demokratie im Nahen Osten für einen Boykott auszusondern, sagt mehr über die Universitäten aus, als über das Thema Israel.

Die Vereinigung amerikanischer Studenten nennt ihren Israelboykott einen Lackmustest für die „Grundhaltung der Organisation zu Palästina“. Dabei wäre der derzeitige Status Israels möglicherweise nur in einem akademischen Umfeld ein Lackmustest, in dem die progressiven Qualifikationen des Einzelnen darauf beruhen an der Parteilinie festzuhalten und wo Fakten nicht bloß dehnbar, sondern nur dann akzeptiert werden, wenn sie in die vorherrschende Ideologie passen.

Israel fällt auf dem Campus auf, weil es unter den Studenten und einigen Professoren Widerstand gegen den Antiisraelismus der Universitäten gibt. Möglicherweise ist das die einzige große Veränderung im Mainstream der Campus-Politik. Als solches kann der Status Israels auf dem Campus als Warnung vor dem sich unkontrolliert ausbreitenden Dogmatismus und dem Mangel an Raum für gedankliche Vielfalt in dem Bereich dienen, den wir als Marktplatz der Ideen bezeichnen.

Foto: CC BY-NC-SA Xurxo Martínez via flickr mit Ergänzungen von HonestReporting

Alan Parsons zu Roger Waters: Misch dich nicht ein!

Verfasst 12. Februar 2015 von yvainedewinter
Kategorien: Antisemitismus, BDS

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Alex Margolin, HonestReporting, 11. Februar 2015 / Übs: YdW

roger-waters-shutUp

Der Musiker Alan Parsons gab seinem früheren Kollegen Roger Waters diese Woche eine schallende Ohrfeige zum Thema BDS, als er Waters wissen ließ, er würde seine Musik mit jedem teilen, der sie hören will.

Dabei machte Parsons auch auf die unmoralische Natur der BDS aufmerksam, welche das israelische Volk bestrafen will und nicht die Regierung, gegen deren Politik Waters angeblich steht.

Waters, dessen Leidenschaft für BDS an religiösen Extremismus erinnert, hat sich oft persönlich eingemischt, wenn Künstler wie z. B. Neil Young Auftritte in Israel eingeplant hatten. Letzte Woche stellte er einen Brief auf seine Facebookseite, in dem er auf Parsons einredete, sein Tel-Aviv-Konzert vom 10. Februar abzusagen:

Ich kenne dich als talentierten und bedachtsamen Mann, also glaube ich, du kennst die Misere der Palästinenser und dass es eine wachsende gewaltlose Boykott-, Deinvestitions– und Sanktionsbewegung (BDS) gibt, die gegen die schmähliche Politik der israelischen Regierung protestiert.

Parsons’ Antwort jedoch traf ins Mark dessen, was bei BDS falsch läuft:

Das ist eine politische Angelegenheit, und ich bin einfach nur ein Künstler. Ich mache Musik, sie ist mein Lebensinhalt. Jeder – egal wo er lebt, welche Religion er hat oder welcher Ideologie er nachstrebt – verdient sie zu hören, wenn er will.

Musik kennt keine Grenzen, und ich ebenfalls nicht.

Anders gesagt, eine Absage des Konzerts würde diejenigen treffen, die die Musik hören wollen, und nicht die Regierung. Und das läuft falsch mit BDS und deren Kulturboykott. Es ist eine Form der Kollektivbestrafung und der kollektiven Diskriminierung aufgrund der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Nation.

Und es trägt gewiss nicht zur Glaubwürdigkeit der Bewegung bei, wenn Menschen wie Waters, der die Kollektivbestrafung der Palästinenser in Gaza öffentlich angeprangert hat (er nannte Gaza 2012 ein „Freiluftgefängnis“), aktiv eine Kollektivbestrafung der Israelis betreibt.

In seinem Brief an Parsons gab Waters sogar zu, das wahre Ziel der BDS sei das Abschicken einer „kraftvollen Botschaft“ an das Volk. „Zwar weiß ich, dass du deine Fans durch eine Absage nicht enttäuschen willst, aber damit würdest du ihnen und auch der Welt eine kraftvolle Botschaft schicken“, schrieb Waters.

Während Roger Waters und die BDS-Bewegung also angeben, dass sie einfach nur gegen die Politik der israelischen Regierung sind, blasen sie absichtlich, offen und auf unmoralische Weise zum Angriff direkt auf das israelische Volk.

Und Alan Parsons schloss sich dem nicht an. Er hielt fest an seinem Entschluss fest, für sein Publikum zu spielen, und er zeigte, dass sich Politik und Kunst nicht vermischen.

Hoffentlich half die zusätzliche ‘Reklame’ durch Roger Waters’ Brief, dass Parsons damit sogar noch mehr Leute erreicht.

Wie wäre es damit, Israels Sicht eine Chance zu geben?

Verfasst 5. Februar 2015 von heplev
Kategorien: Weltmedien und Nahost

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Alex Margolin, HonestReporting, 5. Februar 2015

In einem der empörendsten Intereview-Sendungen der jüngeren Erinnerung unterbrach ein britischer Reporter, der über die Antiterror-Demonstration in Paris berichtete, seinen Gast, eine in Paris lebende Israelin, mit der Behauptung, Palästinenser hätten durch die Hände der Juden enormes Leid erfahren. Als die Frau gegen die Verschmelzung des Terrors in Paris mit den Leid der Palästinenser protestiert, diente der BBC-Reporter Tim Willcox diese herablassen Antwort an: „Sie werden verstehen, dass jeder aus unterschiedlichen Perspektiven gesehen wird.“

Es schockiert, einen scheinbar glaubwürdigen Reporter zu hören, wie er folgert, dass die Terrortaten in Paris irgendwie ihre Wurzel in Israel haben und dass er damit sagt, das sei eine legitime „Perspektive“. Was noch mehr schockiert: Das beschränkt sich nicht nur auf einen der Reporter.

„Willcox ist kein isolierter und abirrender Rassist; seine Sichtweisen sind die Standardmeinung der linken europäischen Mittelklasse“, schrieb Nick Cohen in The Spectator nach dem Interview. „Ich taf sie Tag für Tag in meinem politischen Viertel.“

Lesen Sie mehr in der New York Jewish Week (in Englisch)

Bild: CC BY-SA opensourceway via flickr mit Ergänzungen durch HonestReporting.

Die verzerrten Holocaust-Lektionen des Guardian

Verfasst 2. Februar 2015 von yvainedewinter
Kategorien: Antisemitismus, Araber, Europ. Medien und Nahost, Israel, Medieneinseitigkeit, Medienwelt, Nahost-Konflikt

Simon Plosker, HonestReporting, 27. Januar 2015 / Übs: YdW

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Zeitgleich zum internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust veröffentlichte der Guardian ein Editorial, das einen Einblick in dessen spezielle Ideologie gewährt.

In Bezug auf Holocaust-Überlebende:

Sie sprechen jetzt, da sie bald nicht mehr sprechen können werden. Auch sprechen sie zu einem Europa, in welchem sich Minderheiten aufs Neue bedroht fühlen: Jüdische Gemeinschaften sind von einer neuen Verunsicherung ergriffen, muslimische Gemeinschaften spüren den langsamen Anstieg von Feindseligkeiten im Fahrwasser von Dschihadisten-Gewalttaten wie dem Massaker bei Charlie Hebdo. Natürlich ist die geringe Beimischung rechtsradikaler Parteien von Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) in Griechenland bis hin zu Swoboda (Freiheit) in der Ukraine weit von einem Wiederaufleben des Faschismus entfernt. Wir sind nicht auf dem Weg zu einem neuen Auschwitz. Aber das liegt zum Teil daran, dass wir uns an das erinnern, was damals geschehen ist.

Nur europäische Synagogen mussten aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Nur jüdische Gemeindegebäude, Schulen und Kindergärten benötigen scharfe Sicherheitsvorkehrungen. Moscheen blieben offen, und abgesehen von einigen kleineren Fällen der Beschädigung von Eigentum sind es nicht Muslime, die auf europäischem Boden ermordet wurden.

Aber der Guardian behandelt sowohl Juden als auch Muslime als Opfer in einer unangebrachten moralischen Gleichschaltung.

Und was ist mit der „geringen Beimischung rechtsradikaler Parteien“? Der Guardian erkennt nicht, dass es nicht die Bedrohung durch Neonazis oder Faschisten ist, die die größte Gefahr für jüdische Gemeinschaften in Europa darstellt, sondern die Konvergenz aus Linksradikalen und islamistischen Extremisten, die ihren Judenhass in exakt jene Sprache des Antizionismus kleiden, welcher der Guardian bereitwillig eine Plattform bietet.

Als wolle das Editorial diesen Punkt unterstreichen, heißt es dort:

Israel selbst, das erst spät zu seiner Abrechnung mit den damaligen Geschehnissen in Europa gefunden hat, wurde manchmal von Menschen geführt, die seine Verletzlichkeit auszunutzen gewillt waren, aber das bedeutet nicht, dass diese Verletzlichkeit nicht tief empfunden würde: Ein Volk, das sich beinahe der Ausrottung ausgesetzt sah, kann nicht dafür getadelt werden, wenn es sein Schicksal nie wieder in fremde Hände legen möchte. Die Araber hingegen können nicht für ihr Gefühl getadelt werden, dass die europäische Blutschuld an den Juden mit dem bezahlt wurde, was sie als ihr Territorium betrachten.

Also folgert der Guardian, israelische Führer hätten zuweilen den Holocaust missbraucht und ausgenutzt, um die Handlungen Israels zu entschuldigen. Dann entschuldigt der Guardian die Weigerung der Araber, die Rechtmäßigkeit eines jüdischen Staates im Nahen Osten anzuerkennen, indem er sagt, die Schaffung des modernen Staats Israel sei ein Resultat europäischer Schuld aufgrund des Holocausts und nicht die unausweichliche Selbstbestimmung eines eingeborenen Volkes in seinem Heimatland.

Trotz all der Lippenbekenntnisse zu jüdischem Leid kann der Guardian sein antiisraelisches Dogma und seine Rolle bei der Förderung ebenjenes Zustands der Verletzlichkeit, dem sich Juden in Europa heute ausgesetzt sehen, nicht verbergen.

Und just in dieser Woche schreibt der preisgekrönte Autor Howard Jacobson im Independent über die Art und Weise, wie die „Aber-Brigade“ zugibt, etwas könnte eine Gräueltat darstellen, gefolgt vom Wort „aber“ und dann einer Einschränkung, die ihnen gerade in den Sinn kommt. Und genau das tat der Guardian – der Holocaust war eine Gräueltat, „aber“ Israels Handlungen und Rechtmäßigkeit sollten trotzdem in Frage gestellt werden.

Die Untersuchungen der BBC im Fall Tim Wilcox machen Fortschritte

Verfasst 29. Januar 2015 von heplev
Kategorien: Europ. Medien und Nahost, Medienwelt, Weltmedien und Nahost

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Simon Plosker, HonestReporting 26. Januar 2015 (übersetzt von Cora)

Tim Wilcox von der BBC löste einen Sturm des Abscheus und der Wut in der Folge der Massaker bei Charlie Hebdo und dem koscheren Supermarkt in Paris aus. Die BBC erhielt viele Beschwerden, auch von HonestReporting.

Wir haben die Beschwerden und den Ablauf bei der BBC ständig beobachtet und können nun die entscheidende E-Mail der Beschwerdeabteilung an HonestReporting veröffentlichen.

Durch die große Anzahl der Beschwerden und der aufgeworfenen Fragen hat die Beschwerdeabteilung den Ablauf beschleunigt, indem sie die Eingaben zusammenfasste und eine Zusammenfassung dessen veröffentlicht, was sie untersucht:

  • Dass die Frage, die Tim Wilkox der Interviewten stellte, irreführend war, indem er die Pariser Morde in einem koscheren Supermarkt mit den Geschehnissen im Nahen Osten verknüpfte.
  • Dass die Frage beleidigend und antisemitisch war, weil sie unterstellte, dass alle Juden für die Taten Israels verantwortlich seien.
  • Dass die Frage beleidigend und antisemitisch war, weil sie unterstellte, dass Juden für den Mord an anderen Juden verantwortlich seien.
  • Dass die Frage Vorurteile gegen Israel verbreitet.
  • Dass der Kommentar von Tim Wilcox „Aber man muss alles aus unterschiedlichen Perspektiven sehen“ nahelegt, dass es eine Rechtfertigung für die Morde gibt.
  • Dass die Interviewte nicht mit dem nötigen Respekt behandelt wurde.
  • Dass die Art und Weise, wie sich Tim Wilcox entschuldigte, unzureichend war und nicht genau ausdrückte, worin das Beleidigende seiner Äußerungen bestand.
  • Dass die Veröffentlichung der Entschuldigung auf einem privaten Twitter-Account nicht ausreichend war und sie von der BBC veröffentlicht hätte werden müssen.

Die Beschwerdestelle veröffentlichte dazu die relevanten Richtlinien, welche bei Genauigkeit, Unparteilichkeit, Verletzungen und Beleidigungen berücksichtigt werden müssen (vor allem wenn es um eine Darstellung geht).

Die Richtlinien für Genauigkeit sagen folgendes:

Tim Willcox

Alle Veröffentlichungen der BBC müssen, die zum Thema und dessen Beschaffenheit gehören, auf festem Boden stehen müssen, auf stichhaltigen Beweise gründen, die gründlich geprüft wurden und sie müssen in klarer und präziser Sprache dargestellt sein. Wir sollten offen und ehrlich die Dinge benennen, über die wir nichts wissen und unbegründete Spekulationen vermeiden. Forderungen, Aussagen, materielle Fakten und andere Inhalte, die nicht bestätigt sind, sollen als solche dargestellt werden.

Die Richtlinien zur Neutralität sagen folgendes:

Die Neutralität ist das Herz des Dienstes an der Öffentlichkeit und der Kern der Verpflichtung der BBC an seinem Publikum. Dies gilt für all unsere Veröffentlichungen und Dienste – Fernsehen, Radio, Online; es ist in unseren internationalen Diensten und kommerziellen Magazinen verpflichtend. Wir müssen umfassend berichten, die weiteren Perspektiven bedenken und sicherstellen, dass die Existenz unterschiedlicher Ansichten gewissenhaft wiedergegeben wird.

Die Vereinbarung, die die BBC Charta begleitet, verpflichtet uns dazu, alles dafür zu tun, dass kontroverse Themen mit der nötigen Neutralität in unseren Nachrichten oder anderen Veröffentlichungen dargestellt werden, ob es sich nun um Dinge des öffentlichen Interesses, oder um eine politische oder wirtschaftliche Kontroverse handelt. Wir gehen sogar so weit, dass wir uns zur Neutralität in allen Dingen verpflichten. Ungeachtet der unterschiedlichsten Anforderungen.

Der Begriff „gebührend“ bedeutet, dass die Objektivität dem Gegenstand angemessen      und angepasst sein muss, den Erwartungen des Publikums entsprechend und keinerlei Hinweis, der diese Erwartungen beeinflussen könnte.

Gebührende Neutralität ist oft mehr als nur der „Ausgleich“ zwischen zwei gegensätzlichen Standpunkten. Ebenso bedeutet es keine absolute Neutralität in jedem Fall und einer Distanziertheit von fundamentalen demokratischen Prinzipien.

Die Prinzipien der Darstellung sagen folgendes:

Unser Ziel ist es, vollständig und fair alle Kulturen und Menschen im Vereinigten Königreich darzustellen. Inhalte können Vorurteile und Benachteiligungen reflektieren, wie sie in allen Gesellschaften weltweit vorkommen, doch wir sollten sie nicht aufrecht erhalten. In manchen Fällen können Hinweise auf eine Behinderung, auf Alter, sexuelle Orientierung, Glaube, Rasse, etc. wichtig für die Darstellung sein. Dennoch sollten wir die leichtsinnige oder beleidigende Übernahme von Stereotypen vermeiden und Menschen nur dann derart beschreiben, wenn es redaktionell gerechtfertigt ist.

(Die wichtigen Richtlinien der Herausgeber können vollständig hier eingesehen werden.)

Uns wurde mitgeteilt, dass die Beschwerdestelle der BBC vorhat, das Ergebnis der Untersuchung am 23. Februar zu veröffentlichen. Wir würdigen die Ernsthaftigkeit mit der die Beschwerdestelle der BBC den Fall behandelt und wir sind auf die Ergebnisse im nächsten Monat gespannt.


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