Der Guardian verwechselt Täter und Opfer

Simon Plosker, HonestReporting, 4. Oktober 2015

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Das kann nur ein Fall von schlechtem Proofreading gewesen sein: Der Guardian schreibt in seinem Bericht über eine tödliche Messerattacke eines Palästinensers in Jerusalems Altstadt:

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Laut Polizeisprecher Micky Rosenfeld nahm die Frau eines der Toten eine Pistole von den Männern und feuerte auf die Polizei und die Touristen in der Umgebung, wobei sie den zweijährigen Sohn der Bennetts verwundete.

Selbstverständlich war es nicht die Frau eines der Opfer, die sich eine Pistole griff und auf die Polizisten zu feuern begann. Wie die Times of Israel korrekt berichtet, sagte die Polizei, der Angreifer (d. h. der palästinensische Terrorist) könnte eine Pistole von einem der Opfer genommen haben.

Dieser Fehler mag nicht durch bösartige Absichten entstanden sein, aber er ist dennoch schlampig hoch drei und angesichts der schlimmen Ereignisse, auf welche er sich bezieht, besonders beleidigend.

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2 Kommentare - “Der Guardian verwechselt Täter und Opfer”


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