Yehuda Glick ist kein „Militanter“!

Yarden Frankl, HonestReporting, 16. November 2014

Wir haben schon zuvor über die Nutzung des Begriffs „rechts gerichtet“ in den Medien berichtet, wenn diese Rabbi Yehuda Glick beschrieben haben, der das Opfer eines versuchten Mordanschlages wurde, weil er die Freiheit des Gebets auf dem Tempelberg in Jerusalem verteidigt.

Nun geht die International Business Times noch einen Schritt weiter indem sie ihn als einen „Militanten“ bezeichnet.

Wiederholen wir noch einmal Rabbi Glicks Worte:

„Wir sprechen vom Teilen, von Koexistenz, Toleranz und den gegenseitigen Respekt. Ich glaube, dass der echte Frieden mit Toleranz und Respekt beginnen muss. Ich meine, dass Juden, Muslime oder Christen, jeder, der den Frieden unterstützt, jeder, der das Beten – das Gespräch mit G´tt – unterstützt, auf dem Tempelberg willkommen sein sollte.“

Was diese Bezeichnung völlig grotesk werden lässt, ist, dass der Begriff „Militant“ von den westlichen Medien vor allem genutzt wird um terroristische Gruppen wie Hamas, Islamischer Jihad oder sogar die ISIS zu bezeichnen.

Nun wird dieser Begriff für das Opfer eines Terroristen ebenso genutz wie für die Terroristen selber.

Nonsense!

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