Das Holocaust-Gedenktag-Special des Guardian

Der Guardian wird niemals eine Gelegenheit auslassen, einen konservativen Minister und eine jüdische Organisation im selben Zug anzugreifen. Lass die Story am Holocaust-Gedenktag erscheinen und um Salz in die Wunde zu streuen, stelle sicher, dass deine Quelle auch noch ein paar antisemitische Internetseiten betreibt. Der perfekte Sturm, der das obsessiv ideologische Verhalten des Guardian zeigt, das ihn dafür blind macht, grundlegenden journalistischen Professionalismus auszuüben.

Und das auch noch, wenn der Guardian klar im Unrecht ist.

So bloggt Toby Young beim Daily Telegraph:

Ach herrje. Der Guardian ist derart versessen darauf,  Michael Gove niederzumachen, dass er ein spektakuläres Eigentor geschossen hat.

In der heutigen Zeitung steht ein Bericht, Gove habe in seiner Funktion als Bildungsminister einen Zuschuss von £2 Millionen an den Community Security Trust gewährt, eine Wohlfahrtsorganisation, die die Sicherheit für die jüdischen Gemeinden Großbritanniens stellt. Der Grund, dass dies eine „Story“ ist: Gove ist seit 2007 Mitglied des Beirats des CST.

In der Tat ist daran nichts Unpassendes. Der CST selbst erhält keinerlei Spenden; stattdessen verteilt er das Geld, das er erhält, an verschiedene Sicherheitsfirmen, bei keiner von denen Michael Gove im Vorstand sitzt. Es handelt sich tatsächlich um eine solche Non-Story, dass Ed Balls gestern Abend folgenden Tweet rausschickte: „Ich hatte viele Meinungsverschiedenheiten mit Michael Gove, aber in diesem Fall hat er Recht: Der CST macht eine großartige Arbeit in Sachen Sicherheit für jüdische Schulen.“

Wenn man die Story nachrecherchiert, dann wird klar, dass die Quelle jemand namens David Miller ist, Soziologieprofessor an der University of Strathclyde. Er wird folgendermaßen zu Michael Gove zitiert:

Das sieht doch ein Blinder, dass er hätte beiseite treten sollen, dass hier ein möglicher Interessenkonflikt vorliegt. Das ist ein weiteres Beispiel dafür, dass die Transparenzregeln des Vereinigten Königreichs unwirksam sind und dringend überholt werden müssen.

Aber wer ist dieser Professor Miller? Nach Angaben von Harry’s Place:

David Miller betreibt auch eine Reihe Internetseiten, von denen eine die Abschlussarbeit des notorischen Neonazis Kevin MacDonald wiedergab. MacDonald glaubt, dass die Jeden genetisch dafür anfällig sind zu mauscheln und gegen Nichtjuden zu konspirieren. Der Artikel wurde schließlich entfernt, nachdem darauf hingewiesen wurde. Doch so weit wir das beurteilen können, wurde niemand von Millers Projekt für die Verbreitung von Neonaz-Antisemitismus „gefeuert“.

Young sagt weiter, dass dies ein Schlaglicht darauf wirft, wie bereit der Guardian ist antisemitische Propaganda zu erbrechen. Als wenn wir das nicht schon wüssten…

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