Würde Jerusalem einen Nuklearschlag überleben?

HonestReporting Media BackSpin, 14. November 2011

Ich [Pesach Benson; (bd)] sah bei Would I Survive A Nuke (via Gizmodo) nach. Man gibt seinen Wohnort ein, die Größe der Ballungszentren [In Israel] sowie die Art der Bomben und drückt Enter.

Ein relativ konservatives Szenario: eine 50 Megatonnen-Atombombe trifft Tel Aviv. Ihre Auswirkungen würden auch das nicht weit entfernte Jerusalem treffen. Was würde ein solcher Schlag für Jerusalem bedeuten, die Heimat tausender Juden, Palästinenser, die heiligen Stätten und für Sie, falls Sie in Israel leben?

Das gleiche Szenario gab ich für Ramallah ein. Es ist auch nicht sicherer. Wenn die Menschen nicht Verbrennungen zweiten Grades am gesamten Körper davontragen werden sie an den Folgen der radioaktiven Verstrahlung sterben.

Moral der Geschichte: Eine Nullstaatenlösung liegt weder in israelischem noch in palästinensischem Interesse.

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2 Kommentare - “Würde Jerusalem einen Nuklearschlag überleben?”

  1. Kichererbse Says:

    Nur, dass das Ahamadinedjad wurscht ist: Die Palästinenser gehen als Märtyrer ins Paradies, die Juden in die Hölle, der 12.Imam kommt wieder, Israel ist beseitigt, der Islam erstrahlt weltweit in neuem Glanze. So wünscht er sich das doch, und dafür ist ihm jedes Opfer recht.

  2. Margot Says:

    Das Ziel des Iran ist mit Sicherheit, so bald wie möglich die A-Bombe zu besitzen. Man wird von da an dem Westen drohen (nicht nur Israel). So dumm wird man aber nicht sein, die Bombe auch wirklich abzuwerfen, denn kurz darauf würde es den Iran nicht mehr geben. Nachdem Ahmedinedschad ja schon eine sog. Landebahn für den 12. Imam bauen ließ, glaubt er wohl dann ans kommende Paradies. Davon wird er nichts haben, weil er als Folge der Bombardierung Irans tot sein wird. Natürlich bliebe für ihn die Hoffnung auf das Paradies mit all seinen Jungfrauen. Leider wird er uns nicht mehr erzählen können, wie sehr er damit ausgeschmiert wurde …
    Margot


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