Wikileaks: Syrien orchestrierte Gewaltausbrüche nach Mohammed-Karikaturen

HonestReporting Media BackSpin, 28. Dezember 2010

Die arabische Raserei im Jahr 2006 wegen der Mohammed-Karikaturen (die erschienen ein Jahr vorher [bd]) waren nicht so spontan, wie oft angenommen. Eben in Haaretz entdeckt:

Eine von Aftenposten veröffentlichte US-diplomatische Depesche belegt, dass der syrische Präsident „einige Tage vor den Demonstrationen den Großmufti Scheich Hassoun angewiesen hatte, eine scharf formulierte Direktive an die Imame herauszugeben, die die Freitagpredigten in den Moscheen von Damaskus halten.“

Die Gewaltausbrüche endeten, als Syrien „spürte, dass die ’Botschaft angekommen’ sei“, so die Depesche mit Verweis auf einen Scheich, dessen Name geschwärzt worden war.

Mehr als 100 Menschen wurden bei den gewaltsamen Unruhen getötet, die, wie wir jetzt wissen, von Syrien angefacht worden waren.

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