Voice Of America löscht Hebrons jüdische Geschichte

HonestReporting Media BackSpin, 17. September 2010

Reporter Luis Ramirez  von Voice Of America löscht Jahrhunderte jüdischer Geschichte in Hebron. In seinem Bericht über einen Palästinenser, der nahe Kiryat Arba lebt, behauptet Ramirez:

Er befindet sich an der Frontlinie des Konflikts zwischen Palästinensern, die hier seit Jahrhunderten leben, und jüdischen Siedlern, die sich das dieses Land während der vergangenen wenigen Jahrzehnte angeeignet haben.

Mitch Bard zeichnet die ununterbrochene Geschichte von Hebrons jüdischer Bevölkerung auf: seit biblischen, römischen, Kreuzfahrer-, Mamelucken-, Osmanen- und britischen Mandatszeiten. Im Jahr1929, als marodierende Araber 67 Juden töteten, floh die jüdische Bevölkerung, aber ein Teil kam später wieder zurück. 1936 evakuierte die britische Mandatsmacht die Rückkehrer aber, weil ein weiteres Massaker an ihnen befürchtet werden musste.

Bis 1967 konnten keine Juden nach Hebron zurückkehren.

Hinweis für Ramirez: Die 31 Jahre, in denen Hebron „judenfrei“ war, sind ein Tropfen in einer Wanne verglichen mit mehr als 2000 Jahren, in denen Juden ununterbrochen in und um Hebron lebten.

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4 Kommentare - “Voice Of America löscht Hebrons jüdische Geschichte”


  1. […] – Voice of America – das „Staatsradio“ der USA für die Welt – schreibt die Geschichte um: Die Palästinenser lebten seit Jahrhunderten in Hebron, die jüdischen Siedler seit ein […]

  2. Rika Says:

    Heute findet in meiner Gemeinde ein Vortrag der „Friedensaktivistin“ Sumaya Farhat-Naser statt. Ihr Buch „Thymian und Steine“ beginnt mit den Worten:
    „Heute, am 2. November 1994, während ich versuche, meine Lebensgeschichte mit ihren guten und ihren quälenden Erinnerungen aufzuschreiben, sind es siebenundsiebzig Jahare her, seit Palästina von Fremden an Fremde versprochen wurde. … Am 2. November 1917 schrieb der britische Außenminister Arthur James Balfour an Lord Lionel Walter Rothschild, den Präsidenten der ‚English Zionist Federation‘ einen Brief, in dem er der Gründung einer jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina die Unterstützung seiner Regierung zusagte.“

    „Fremden an Fremde“ und kein Wort davon, dass zu allen Zeiten Juden in „Palästina“ gelebt haben, dass es ihre Heimstatt bereits war, als man noch nicht von „Arabern“ redete und Palästina die Bezeichnung für ein geografisch definiertes Gebiet in Klelinasien war.

    Es ist diese totale Verleugnung der jüdischen Geschichte in „Palästina“, die jegliches Verständnis füreinander, von Frieden miteinander ganz zu schweigen, verhindert.

    Der Vortrag von Frau Farhat-Naser wird diese Tradition weiter „pflegen“ und da sie eine gewiefte Propagandistin ist und die Betroffenheitslyrik bestens versteht, wird es außerordentlich schwer sein, ihr etwas entgegenzusetzen…

    Der Beginn jüdischer Geschichte wird von den Wohlmeinenden kurz vor dem Holocaust angesetzt, die Übelmeinenden verleugnen selbst den!

  3. Rika Says:

    Bitte meinen Fehler korrigieren: „ionist“ in Zionist und selbstverständlich muss es „Aussenminister“ heißen…;-)
    Die anderen kleinen Fehlerchen können von mir aus bleiben! Danke!!! 🙂


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