Goldstone und die Folgen: Bei HRW tanzt einer aus der Reihe

HonestReporting Media Backspin, 20. Oktober 2009

Robert Berstein, Human Rights Watchs „Vorsitzender im Ruhestand“, schloss sich den Kritikern der Gruppe auf sehr öffentliche Weise an: auf der heutigen Op-ed-Seite der New York Times.

Human Rights Watch hat auf kritische Weise die Perspektive zu einem Konflikt verloren, in dem Israel wiederholt von der Hamas und der Hisbollah angegriffen wurde, Organisationen, die hinter israelischen Bürgern her sind und ihre eigene Bevölkerung als menschliche Schutzschilde benutzen. Diese Gruppen werden von der Regierung des Iran unterstützt, der offen seine Absicht erklärt hat, Israel nicht nur zu vernichten, sondern die Juden überall zu ermorden. Diese Völkermordhetze ist eine Verletzung der Konvention zur Verhinderung und Bestrafung des Verbrechens des Völkermords.

Die Führer von Human Rights Watch wissen, dass Hamas und Hisbollah sich entschieden, Krieg aus dicht besiedelten Gegenden zu führen, womit sie vorsätzlich Wohnviertel in Schlachtfelder verwandeln. Sie wissen, dass mehr und bessere Waffen sowohl in den Gazastreifen als auch den Libanon fließen und zum nächsten Angriff bereit stehen. Und sie wissen, dass diese Militanz weiter geht, um den Palästinensern jede Chance auf ein friedliches und produktives Leben zu nehmen, die sie verdienen. Doch es ist Israel, das wiederholt Opfer von Aggression wurde, das sich der Hauptlast der Kritik von Human Rights Watch ausgesetzt sieht.

Die Organisation beschäftigt sich in der Hauptsache damit, wie Kriege geführt werden, nicht mit der Motivation dazu. Sicher, auch Opfer von Aggression sind an die Kriegsführungsgesetze gebunden und müssen ihr Möglichstes tun, um zivile Opfer zu minimieren. Dennoch gibt es einen Unterschied zwischen Unrecht, das in Selbstverteidigung begangen wird, und solchem, das absichtlich begangen wird.

HRW drängte enorm auf eine UNO-Untersuchung des Gaza-Kriegs und Richard Goldstone war Vorstandsmitglied, als er für die Leitung der Untersuchung ernannt wurde. Derart viele HRW-Persönlichkeiten sind so peinlich gewesen, dass unvermeidlich jemand aus der Reihe tanzen musste. Zu den Peinlichen gehören:

  • Joe Storck, ein Marxist, der einige der HRW-Bericht zu Israel verfasste, glaubte, das Massaker von München sei großartig für die Moral der Palästinenser.
  • HRW suspendierte den Militär-Analytiker Marc Garlasco, als das Ausmaß seiner Leidenschaft für Nazi-Memorabilien zu heikel wurde.
  • Sarah Leah Whitson sammelte in Saudi-Arabien Geld für HRW, indem sie die Dämonisierung Israels durch die Gruppe betonte.

Fehlt noch der Hinweis, dass Goldstone der Tropfen war, der bei Bernstein das Fass zum Überlaufen brachte.

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