Die Auswirkungen Goldstones auf die UNO

HonestReporting Media BackSpin, 18. Oktober 2009

Ich sehe in den Zeitungen jede Menge Verachtung für den Goldstone-Bericht und seine Auswirkungen. Und das aus gutem Grund. Richard Goldstone hat bereits zugegeben, dass seine so genannte „Untersuchung“ „nützliche Straßenkarte“ zu Israel nichts bewiesen hat. Er äußerte sich dahingehend gegenüber dem Forward:

Doch trotz all der gesammelten Informationen, sagte er, „mussten wir mit dem Material, das wir hatten, unser Bestmögliches tun. Wenn die hier ein Gericht wäre, würde nichts bewiesen sein.“

Nicht nur das; Goldstone ist enttäuscht von der Abstimmung im UN-Menschenrechtsrat. AFP erklärt, warum:

Selbst Goldstone persönlich, der donnerstags zur Konferenz in Bern war, kritisierte die Resolution des UNO-Rats, weil diese gegen Israel zielte und es versäumt, die Hamas einzubeziehen.

Die UNO-Resolution ist durchsetzt mit Bezugnahmen auf „jüngste israelische Verletzungen der Menschenrechte im besetzten Ostjerusalem“, versäumt es aber, die Hamas zu erwähnen.

„Dieser Resolutionsentwurf stimmt mich traurig, da er nur alle Vorwürfe gegen Israel beinhaltet. Es gibt nicht einen einzigen Satz, der die Hamas verurteilt, wie wir es in dem Bericht getan haben. Ich hoffe, dass der Rat den Text ändern kann“, sagte er in Äußerungen, die in der schweizerischen Zeitung Le Temps veröffentlicht wurden.

Wieso so überrascht? Goldstone widmete nur zwei (von 575) Seiten der Kritik an der Hamas. (h/t: Israel Matzav via My Right Word für den Link zu Le Temps.)

Kommentare in der Sunday Times, der Huffington Post, der New York Post, der Washington Times und der National Post haben alle kein Problem damit, den Bericht und die Eile, mit der die UNO ihr Urteil fällt, zu durchschauen.

Ein großes Lob geht an UN Watch dafür, dass sie den britischen Oberst Richard Kemp mitbrachte, um vor dem UNO-Menschenrechtsrat zu sprechen. Das Video sollte angesehen werden.

Wenn Sie sich fragen, wie es um die Qualität der Richter und Juroren über Israel aussieht: Robin Shepherd vergleicht, wie die Demokratien und Diktaturen, die den Menschenrechtsrat bilden, abstimmten. Die Quintessenz?

An diesem Punkt habe ich nur eine Frage: Was haben Großbritannien und Frankreich mit Angola, Kirgistan und Madagaskar auf dem Klo gemacht, während einige der schlimmsten Diktaturen der Welt eine Resolution gegen Israels Menschenrechtsbilanz verabschiedeten?

Weitere Quellen:

b9cab9ca

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