Iranische Journalistin versucht sich als Gerichtsmedizinerin

HonestReporting Media BackSpin, 2. September

Kusar Aslam, Quotenjournalistin des obersten Führers Ajatollah-Ali Khamenei beim regimetreuen Sprachrohr Kayhan, erklärt die schwedische Blutlüge für „gültig“. Aber Dr. Andrea Meyerhoff, Privatdozentin für Medizin an der John Hopkins University, bezeichnet Donald Bostroms Story als „medizinisch unhaltbar.“

YNet News greift Aslams Behauptungen auf:

Aslam, die nach eigenen Angaben 22 Jahre lang aus dem Gazastreifen und der Westbank berichtet hat, erklärt: „Meine persönliche Erfahrung deckt sich mit dem von Donald Boström veröffentlichten Bericht.“

Aslam zufolge seien einige Palästinenser noch am Leben gewesen, als sie von IDF-Soldaten „gekidnappt“ worden waren.

„Ich konnte selbst beobachten, wie israelische Soldaten und Armeefahrzeuge palästinensische Leichname aus den Notaufnahmen entwendeten“, so die iranische Reporterin. „In anderen Fällen sah ich Soldaten, die Palästinensern zu den Friedhöfen folgten, um die Leichname zu rauben, bevor sie bestattet wurden.“

Meyerhoff dazu in The Local:

Geht man von Bostroms Story aus, dann haben die Soldaten den jungen Mann in Brustkorb, jedem Bein und einmal in der Bauchgegend getroffen.“

Schusswunden in Brustkorb oder Abdomen verursachen sehr ernsthafte Verletzungen, weil sie innere Organe schädigen können – entweder durch Unterbrechung der Blutzufuhr, die Blutungen auslösen, oder Infektionen, die durch Perforierung des Darmes und/oder Einleitung eines Fremdkörpers verursacht werden. Und ein Mann mit Schussverletzungen in beiden Beinen ist nicht in der Lage, weit zu laufen. Warum also sollten Soldaten eine Person in Brustkasten, Bauch und Beinen treffen und so irreparable Schäden verursachen, wenn sie die Absicht hätten, mit Organhandel Hunderttausende Dollar zu verdienen? Solche Organe sind für Transplantationen nicht verwendbar.

Die Qualität des Arguments hat nicht mehr Druckerschwärze verdient. Der Verfasser des Aftonbladet-Artikels leistete seinen wichtigsten Beitrag mit dem Eingeständnis, keine seiner Beschuldigungen verifizieren zu können.

Ein anderer Arzt, Mazen Arafah aus Hebron, erklärte der Jerusalem Post gegenüber, dass Bostroms Geschichte keinen Sinn ergibt, weil  Organe, die Leichnamen entnommen werden, allenfalls einen Wert für die Ausbildung zukünftiger Ärzte haben, für Transplantationen aber unbrauchbar sind.

Will Aslam uns wirklich weismachen, dass sie eine medizinische Unmöglichkeit „als möglich“ bewerten kann?

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