Menschenrechtsaktivist: Mord prima für die Moral

HonestReporting Media BackSpin, 18. August 2009

Noah Pollak mit der Übersetzung eines Maariv-Beitrags zum letzten Bericht von Human Rights Watch (HRW), der Israel verunglimpft.

Darin entpuppt sich Joe Stork, der Autor des HRW-Berichts, als radikaler Marxist, der das Massaker von München guthieß und wenig Interesse an sachlich begründeten Tatsachen zeigt, wenn es um die verzerrte Darstellung Israels geht:

Mehrmals in der Vergangenheit hat Stork zur Vernichtung Israels aufgerufen. Er ist ein altgedienter Verfechter des palästinensischen Terrorismus. Schon als Student war Stork Mitbegründer einer linksradikalen Gruppierung, die ihr Selbstverständnis daher ableitete, dass andere linksorientierte Gruppen Israel gegenüber und seiner Unterstützung durch die Vereinigten Staaten nicht kritisch genug eingestellt waren. Bereits im Jahr 1976 nahm Stork an einer von Saddam Hussein organisierten Konferenz teil, die den ersten Jahrestag der UNO-Resolution, Zionismus sei mit Rassismus gleichzusetzen, feierte.

Wo steht Stork, was Objektivität und Neutralität betrifft? Er kritisierte Professor Ibrahim Abu-Lughod, einen PLO-Vertreter, weil dieser eine Anthologie verfasste, die wenigstens scheinbar versuchte, eine ausgeglichene Darstellung herzustellen. „Akademische Neutralität ist doppelzüngig und betrügerisch“, schrieb Stork dazu. Und wie verhält es sich mit sachlich und sorgfältig begründeten Tatsachen? Stork behauptete, dass Menachem Begin gesagt hätte, „die Palästinenser [seien] Tiere auf zwei Beinen“. Tatsächlich aber sagte Begin, dass jene, die Kinder morden wollen, „zweibeinige Tiere“ sind. Das ist ein Riesenunterschied. Stork bestätigt immer wieder seine herausragende Stellung in der gegen Israel gerichteten Hass- und Lügenindustrie.

Auf die Spitze trieb es Stork mit einer Äußerung, die im Middle East Research and Information Project [MERIP] veröffentlicht wurde, wo es um die Erfassung von Informationen zum Nahostkonflikt ging. Stork spielte dabei eine führende Rolle und sein Statement enthielt  eine ausdrückliche Befürwortung des Mordes an 11 israelischen Athleten bei den Olympischen Spielen von München 1972:

„München und ähnliche Aktion können eine massenrevolutionäre Bewegung nicht schaffen oder ersetzen“, so Stork. „aber wir sollten das Erreichte in München verstehen….es hat den Palästinensern in den Lagern einen wichtigen moralischen Schub gegeben.“

Mord und Terrorismus entspringen also einem moralischen Anliegen.

So tickt dieser Mann. Ein radikaler Marxist, dessen Haltung sich in den vergangenen Jahren nicht geändert hat. Im Gegenteil. Objektivität, Neutralität oder Berücksichtigung von Tatsachen gehören nicht zu Storks guten Eigenschaften. Er schreit sogar laut, dass es für Neutralität keinen Bedarf gebe.

Ich kann das nicht nachvollziehen.

* Eine Menschenrechtsorganisation beschäftigt einen Mann, der Mord für moralisch gerechtfertigt hält.

* Stork, der intellektuelle und auf Tatsachen ignorierende Unehrlichkeit in Ordnung fndet, wird mit der Erstellung eines Berichts beauftragt, der intellektuelle und auf Tatsachen beruhende Ehrlichkeit erfordert – über ein Land, mit dem ein noch ein Hühnchen rupfen will.

Was für eine Organisation ist HRW?

NGO-Monitor erklärt dieses Phänomen:

Der Beweis zeigt, dass viele Journalisten einfach nur NGO-Berichte nachdrucken, ohne sie zu hinterfragen oder zu überprüfen. Dies wird als „Haloeffekt“ bezeichnet und verletzt sowohl journalistische Ethik, die Skepsis und unabhängige Überprüfung erforderlich macht, als auch die Norm, wenn aus anderen Quellen einschließlich Regierungsstellen berichtet wird. Wenn aber „hoch respektierte Menschenrechts-Watchdogs“ wie Amnesty International oder HRW Erklärungen abgeben, neigen Journalisten dazu, die Verfälschung zu ignorieren und als Tatsache zu wiederholen.

Die IDF wies den HRW-Report mit der Begründung zurück, dass er auf nicht vertrauenswürdigen Zeugenaussagen basierte. Besser wäre es vielleicht gewesen, wenn man gesagt hätte, dass die Informationen von einer nicht vertrauenswürdigen Organisation stammen.

Lesen Sie bitte Pollaks Beitrag vollständig [Englisch].

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2 Kommentare - “Menschenrechtsaktivist: Mord prima für die Moral”

  1. aro Says:

    HRW-Mitarbeiter, genau wie UN-Vertreter und nicht wenige internationale Korrespondenten sind auch nur Menschen, die ihre persoenliche Weltanschauung ueber ihren Beruf an den Mann bringen wollen.
    Es ist kein Wunder, dass Antisemiten Schlange stehen, um in einer internationalen Organisationen aufgenommen zu werden (oder in die Medienwelt) um ihren Antisemitismus „im Namen der Organisation“ zu frei auessern zu koennen, bzw. zu legitimieren.


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