Gaza-Geldgeber sollten sich an Nahr al-Bared erinnern

HonestReporting Media BackSpin, 2. März 2009

Während die Welt ihre Aufmerksamkeit auf die Geberkonferenz zum Wiederaufbau des Gazastreifens richtet spricht der libanesische Diplomat Khalil Makkawi an, dass gut gemeinte Pläne für den Wiederaufbau [des Flüchtlingslagers; BackSpin] Nahr al-Bared* wegen knapper Kassen scheitern.

Unsere Regierung hat versprochen, zu helfen, das Lager wieder aufzubauen. Nach vielen Monaten Verhandlungen jedoch sind die 440 Million Dollar erbetener internationaler Hilfe für die Umsetzung des Vorhabens nicht gesichert. Wird dieses eminent wichtige Projekt wieder einmal von den ausländischen Gebern übersehen, die in Sharm el-Sheikh zusammentreffen? Kurz gesagt: Wenn sie 2 Milliarden geben können, warum dann nicht 2,5 Milliarden?

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*Zur Erinnerung: Das palästinensische Flüchtlingslager Nahr el-Bared (Libanon) war im Jahr 2007 nach dem Einsickern palästinensischer Terroristen von der libanesischen Armee dem Erdboden gleich gemacht worden. Da stand wirklich kein Haus mehr. Die Weltöffentlichkeit war das ein, zwei Tage Berichterstattung und ein paar dürre Zeilen wert. Hochinteressant auch, welche Rolle die UNRWA damals spielte.

So viel wieder einmal zur Ausgewogenheit der Medien.

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