Der Staub legt sich: Bekanntgabe der Todesopfer

HonestReporting Media BackSpin, 20. Januar 2009

Die Hamas behauptet, dass nur 48 ihrer Bewaffneten umgekommen seien. Die IDF stellt klar, warum diese niedrige Zahl lachhaft ist. Dazu YNet News:

Israel schätzt, dass 500 Hamas-Kämpfer während der Kampfhandlungen getötet wurden; es berücksichtigt auch, dass in etlichen Fällen schwer zwischen Bewaffneten und Zivilisten zu unterscheiden war, da viele Terroristen Zivilkleidung trugen, so, als ob sie generell unbewaffnet wären. Angaben der Armee zufolge konnten die Milizen sich [kurzfristig] unbewaffnet im Gazastreifen bewegen, da zahlreiche Gebäude als Waffendepots dienten. Folglich, so die IDF, wurden viele von ihnen als zivile Todesopfer gerechnet, obwohl etliche in Wirklichkeit Bewaffnete waren.

Das Herunterspielen eigener Verluste ist für die Hamas von großer Bedeutung. Indem die Zahl der Todesopfer, die als „Zivilisten“ definiert wird, nach oben getrieben wird, kann auf Israel größerer moralischer und juristischer Druck ausgeübt werden.

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