UNO-Schule: Medien sprechen Hamas frei

HonestReporting Communiqué, 7. Januar 2009

Medien ignorieren Mitschuld der Hamas bei getöteten palästinensischen Zivilisten.

Wir warnten in unserem letzten Kommuniqué (Übertragung von Castollux ins Deutsche) vor der unmittelbar drohenden Gefahr einer zu erwartenden hohen Zahl an zivilen Verlusten und einem erhöhten Druck auf Israel seitens der Medien, falls die Hamas die Zivilbevölkerung von Gaza als menschlichen Schutzschild missbraucht.

(Zum Bild rechts: „Carnage“ wird übersetzt mit Blutbad, Gemetzel, Massaker)

Wir sagten voraus, dass bei einer Niederlage der Hamas auf dem Schlachtfeld die Terrorgruppe in zynischer Weise zivile Opfer provozieren werde, um zu erreichen, was sie im Kampf nicht zuwege brachte – immensen internationalen Druck auf Israel, seine Militäroperation abzubrechen.

Tragischerweise verloren palästinensische Zivilisten am Dienstag ihr Leben, als eine israelische Panzergranate eine UNO-Schule traf, in der sie Schutz gesucht hatten.

In der Vergangenheit haben Journalisten sich darüber beschwert, dass Israel zu spät seine Sicht der Geschichte innerhalb der Print Deadlines dargestellt habe. Diesmal können sich die Medien damit nicht rausreden. In selbstgerechter Pose haben viele Medien Israel verurteilt und dabei wider besseres Willen ignoriert, dass die Hamas die Schuld für diese Tragödie trägt, wie sich nach ersten Untersuchungen der IDF zum Vorfall zeigt:

Hamas-Terroristen feuerten vom Schulgelände aus mit Mörsergranaten auf die israelischen Streitkräfte, die ihrerseits die Quelle unter Beschuss nahmen. Die israelische Feuererwiderung landete außerhalb des Schulgebäudes. Danach folgte jedoch eine Reihe von Explosionen, die auf die Lagerung von Munition und Sprengstoff im Gebäude schließen ließ. Der Geheimdienst gab an, dass sich unter den Getöteten zwei bekannte Mitglieder eines Mörsertrupps befanden: Immad Abu Iskar und Hassan Abu Iskar.

Während die Untersuchung des Vorfalls andauert ist ein entscheidendes Detail bereits offensichtlich: Diese Tragödie ereignete sich, weil die Hamas fortwährend die eigene Bevölkerung als menschliche Schutzschilde missbraucht. Indem sie darauf setzt, dass Israel zögern wird, in Arealen mit Zivilisten zurückzuschlagen, sichert die Hamas ihren Wetteinsatz in der Gewissheit ab, dass im Falle einer Schädigung von Zivilisten sie dennoch gewinnt, da Israel weltweit von den Medien angegriffen wird.

Associated Press zufolge sagten zwei palästinensische Einwohner aus, dass „sie eine kleine Gruppe Militanter sahen, die Mörsersalven aus einer Straße neben der Schule abfeuerten, in der 350 Menschen zusammengekommen waren, um Schutz zu suchen. Aus Angst vor Repressalien* nannten sie ihre Namen nicht.“

Stellen Sie sicher, dass Ihre lokalen Medien über diesen tragischen Vorfall fair berichten und beide Seiten berücksichtigen. Dies ist nicht das erste Mal, dass palästinensische Terroristen Einrichtungen von UNO-Schulen missbrauchten. Klicken Sie hier oder auf die Abbildung unten, um Archivmaterial zu sehen, das Hamas-Mörserbeschuss aus der UNO-Schule in Beit Hanoun im Oktober 2007 zeigt.

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*In der Regel bedeutet das Lynchmord wegen „Kollaboration“.

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3 Kommentare - “UNO-Schule: Medien sprechen Hamas frei”

  1. S. Says:

    Auch in diesem Beitrag erkennt man wie israelische Symapthisanten gekonnt die Schuld, für einen mörderischen Anschlag gegen schutzsuchende Zivilisten, von sich weisen und ihn der Gegenseite zuschieben.
    Dies ist kein Krieg gegen die Hamas es ist ein Krieg gegen die palästinensische Zivilbevölkerung mit dem Ziel sie aus dem Gaza Streifen zu vertreiben und ihn zum israelischen Territorium zu erklären.


    • Muss man so einen Leserbeitrag kommentieren?
      Nein!

      Soll man den Leserbeitrag einstellen?
      Ja, warum nicht. Dummheit und Ignoranz kommentiert sich meistens selbst.

      Sie bekommen mich nicht dazu, dass ich auf Ihren Mist antworte.


    • So einen Schmarrn braucht man eigentlich nicht zu kommentieren. Die nächsten Wochen werden die Unsinnigkeit dieser Behauptung widerlegen. Aber dann interessiert es Sie nicht mehr, stimmt’s?


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