Rundfunkgebühren amortisieren sich

HonestReporting Media BackSpin, 14. Dezember 2008

Der Jewish Chronicle zufolge hat die BBC „mehr als eine halbe Million britische Pfund an Geldern von Rundfunkgebühren für Anwälte ausgegeben“, um zu verhindern, dass der Balen Report an die Öffentlichkeit gelangt.

Im Jahr 2004 hatte die BBC Malcolm Balen beauftragt, eine Untersuchung über die eigene Berichterstattung zum israelisch-palästinensischen Konflikt durchzuführen. Vor zwei Jahren versuchte der Londoner Anwalt Steven Zucker über den Freedom Of Information Act* (FOI) die Herausgabe einer Kopie der Untersuchung zu erwirken. Sugars anfänglicher Erfolg führte zu einer Welle von Anfragen an FOI, darunter auch eine von HonestReporting.

Martin Rosenbaum, der bei der BBC über Fragen zur Thema „Auskunftspflicht öffentlicher Einrichtungen“ bloggt, war wohl der einzige Beeb-Angestellte, der sich offen zum Geheimnis des Berichtes äußerte. 2006 schrieb Rosenbaum:

….Ich habe mich dafür entschieden, dass es am sichersten wäre, den Ahnungslosen zu geben. Bis heute scheint das zu funktionieren.

BBC wird durch Rundfunkgebühren finanziert und die Öffentlichkeit hat das Recht, zu erfahren, was in dem Bericht steht.

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*Hier handelt es sich um ein Gesetz über die Auskunftspflicht öffentlicher Einrichtungen in Großbritannien.

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