Shooting Back at ‚Shooting Back’

honestreporting.com Media BackSpin, 18. September 2008

1989 startete Jim Hubbard (im Bild) ein Programm namens Shooting Back (zurückschießen), um entrechteten amerikanischen Jugendlichen zu stärken, indem er sie Fotografie lehrt.

In der heutigen Jerusalem Post nimmt Hubbard, der auch Professor an der Annenberg School of Communication ist, das „Shooting Back“-Programm von B’Tselem, die Kameras an palästinensische Jugendliche geben. Nicht nur, dass die NGO einen geschützten Namen missachtet, Hubbard sagt, dass B’Tselem außerdem Kinder leichtsinnig in Gefahr bringt:

Bei B’Tselems Projekt machte mich die potenzielle Gefahr betroffen, die für die Kids besteht, denen Kameras zur Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen gegeben wurden, die sich in extrem explosiver Umgebung im Nahen osten abspielen. Zuerst einmal wurden sie von potenziell heißen Konflikt-Punkten angezogen, in denen sie echter physischer Gefahr von allen Seiten ausgesetzt sein können.

Darüber hinaus werden die Kids auf B’Tselems Internetseite namentlich aufgeführt und ihre Gesichter werden in den Fernseh-Nachrichten gezeigt. Einige der Videos hatten Strafverfolgungsaktivitäten zur Folge, was die jungen Videodreher in die aufreibende Lage versetzt eventuell vor Gericht aussagen zu müssen und seine oder ihre Verletzbarkeit erhöht. Zusätzlich haben die Mitarbeiter von B’Tselem berichtet, dass sie verbal und physisch angegriffen wurden. Ist ihnen nicht in den Sinn gekommen, dass ein ähnliches Schicksal die Kids erwarten könnte, denen die Kameras gegeben wurden, um die Missbräuche zu filmen?…

In einem jüngst an B’Tselem geschriebenen Brief forderte ich, dass sie aufhören und davon absehen den Namen „Shooting Back“ zu benutzen. Ich will nicht, dass mein Name mit einem Projekt in Verbindung gebracht wird, bei dem – egal, was die Absichten sind – meiner Meinung nach Kinder gefährdet werden. Die Antwort bestand darin einen große New Yorker Anwaltskanzlei beauftragt, um ihren Gebrauch der Marke ohne meine Zustimmung und – aus meiner Sicht – Verletzung meiner Markenrechte zu verteidigen.

Lesen Sie den ganzen Text (in Englisch).

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