Szenen aus „Das größte Konzentrationslager der Welt“

honestreporting.com Media BackSpin, 15. September 2008

In einem vor kurzem geführten Interview mit YNet News beschreibt Lauren Booth den Gazastreifen als „das größte Konzentrationslager der heutigen Welt“ und eine „humanitäre Krise des Ausmaßes von Darfur“.

Etwas später wurde Booth in einem anscheinend gut ausgestatteten Lebensmittelladen im „Konzentrationslager“ fotografiert. Genug gesagt.

Eine alternative Sicht bringt die arabische Tageszeitung Asharq al-Awsat, die berichtet, dass die Hamas 18.000 Militanten monatlich schätzungsweise 16 Millionen Dollar zahlt.

Kolumnist Tariq Alhomayed fragt:

Wie kann man also davon reden, die Belagerung des Gazastreifens aufzuheben und die Not seine Bewohner zu erleichtern, während die Hamas all ihre Kraft darauf konzentriert, Tausende Kämpfer zu rekrutieren und sie zu versorgen? Es ist klar, dass für die Hamas die Priorität darin liegt, für ihre Militanten zu sorgen, zum Nachteil der Menschen im Gazastreifen und zu ihrem Leid! Ist das nicht eine bewusste Ausnutzung ihres humanitären Leidens, ihrer Armut und Bedürftigkeit?

Lesen Sie den ganzen Artikel (in Englisch).

Und lesen Sie in diesem Zusammenhang: Sailing Into a Publicity Stunt (in Englisch)

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7 Kommentare - “Szenen aus „Das größte Konzentrationslager der Welt“”


  1. […] Die adrette Dame auf der Abbildung ist Lauren Booth – passionierte Seglerin und “Widerstandskämpferin” (bd) Explore posts in the same categories: Araber, Palästinenser, Weltmedien und […]


  2. […] wir eines Tages einen ähnlich tapferen Akt der Reue bei Lauren Booth feststellen? Glauben Sie, dass die Kolumnistin der Daily Mail den Schmerz des Bedauerns verspürt, […]


  3. […] Lauren Booth hat mir keins geschickt…. […]


  4. […] Blüm, Felicia Langer und wie sie alle heißen), die wider alle Fakten – Tony Blairs Schwägerin entgegen eigenem Erleben – behaupten, die Israelis würden für eine humanitäre Katastrophe im Gazastreifen sorgen und […]


  5. […] Dass es dort volle Supermärkte gibt wissen wir ja schon etwas länger. […]


  6. […] und mit eher bronzener Hautfarbe ausgestattet sind. Es würde aber auch bedeuten, dass Lauren Booth keine Probleme haben dürfte einen Terror-Ehemann zu […]


  7. Man achte auf den eitel-triumphierenden Gesichtsausdruck von Lauren Booth:

    Sieht so eine Frau aus, die eben das Warschauer Ghetto besucht hat?

    Na ja – mal ganz zynisch formuliert -, vielleicht dachte sie an die Transporte nach Auschwitz, dann bliebe mehr Schokolade für sie übrig.

    Nötig hat sie’s ja, weil ihr iranischer Arbeitgeber PressTV Nachschubprobleme hat, was Leckereien betrifft.


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